Grelot eines Elefanten - Gusseisen, Bronze - Kambodscha - 18.–19. Jahrhundert

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Surya Rutten
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Eine ältere, gegossene Bronze-Tierglocke, vermutlich für einen Elefanten bestimmt, Südostasien zuordbar und stilistisch der Khmer-Tradition zugehörig, vermutlich kambodschanisch.

Das Stück zeigt eine besonders aufwändige Bauweise, mit einem globulären achtlappigen Körper, der sich in acht strahlenförmig angeordnete Flächen segmentiert. Der obere Abschnitt wird von einer kräftigen, ringförmigen Öse dominiert, die in der Masse gegossen ist; an ihrer Basis schließt sich eine Bordüre aus kleinen, blütenblattförmigen Motiven an.

Die acht Flächen sind mit großen, pflanzen- und lotusförmigen Motiven reliefartig gegossen, und enden in doppelten spiralförmigen Voluten.

Eine dekorative Fries hebt die mittlere Körperzone hervor. Auch an der Basis der Öse ist ein kleines Reliefmotiv sichtbar.

Der hohle Körper besitzt mehrere Resonanzöffnungen und enthält innen zwei freie Metallkugeln, die durch die Öffnungen sichtbar sind.

Bewegt man sie gegen die Wandungen, erzeugt dies den Klang der Glocke. Dieses Doppelkugel-System stellt eine interessante Besonderheit dieses Exemplars dar.

Die Bronze zeigt eine alte, heterogene Patina, von dunkelbraun bis kupferbraun, mit einigen grünlich-oxidischen Spuren in den Vertiefungen und einer Abnutzung der erhabenen Teile.

Die Gussoberflächen weisen ebenfalls typische Unregelmäßigkeiten einer handwerklichen Herstellung auf.

Eine kleine alte Rissspur, die auf das Gießen/Herstellungsverfahren zurückgeht, ist an dem Stück sichtbar. Sie ist deutlich fotografiert und beeinträchtigt das Funktionieren der Glocke nicht.

Diese Typologie lässt sich mit Bronze-Eléphantenglocken aus Südostasien, insbesondere der Khmer-Tradition, in Zusammenhang bringen. Zum Vergleich bewahrt das Worcester Art Museum unter der Inventarnummer 2011.275 eine Elephant Bell aus Bronze, der kambodschanischen Kultur zugeschrieben. Diese Referenz dient ausschließlich dem typologischen Vergleich, da das vorliegende Exemplar eine octolobale Morphologie und eine andere Dekoration aufweist.

In Abwesenheit einer metallurgischen Analyse oder dokumentierter alter Herkunft wird das Objekt vorsichtig als Südostasien, vermutlich Kambodscha / Khmer-Tradition, XVIII.–XIX. Jahrhundert angeboten.

Höhe: ca. 9,5–10 cm. Gewicht: 464,7 g.

Verkauft wie gesehen. Die Fotografien sind Bestandteil der Beschreibung und ermöglichen es, Patina, Details des Dekors, Öffnungen, die beiden inneren Kugeln und die alte Rissspur zu beobachten.

Eine ältere, gegossene Bronze-Tierglocke, vermutlich für einen Elefanten bestimmt, Südostasien zuordbar und stilistisch der Khmer-Tradition zugehörig, vermutlich kambodschanisch.

Das Stück zeigt eine besonders aufwändige Bauweise, mit einem globulären achtlappigen Körper, der sich in acht strahlenförmig angeordnete Flächen segmentiert. Der obere Abschnitt wird von einer kräftigen, ringförmigen Öse dominiert, die in der Masse gegossen ist; an ihrer Basis schließt sich eine Bordüre aus kleinen, blütenblattförmigen Motiven an.

Die acht Flächen sind mit großen, pflanzen- und lotusförmigen Motiven reliefartig gegossen, und enden in doppelten spiralförmigen Voluten.

Eine dekorative Fries hebt die mittlere Körperzone hervor. Auch an der Basis der Öse ist ein kleines Reliefmotiv sichtbar.

Der hohle Körper besitzt mehrere Resonanzöffnungen und enthält innen zwei freie Metallkugeln, die durch die Öffnungen sichtbar sind.

Bewegt man sie gegen die Wandungen, erzeugt dies den Klang der Glocke. Dieses Doppelkugel-System stellt eine interessante Besonderheit dieses Exemplars dar.

Die Bronze zeigt eine alte, heterogene Patina, von dunkelbraun bis kupferbraun, mit einigen grünlich-oxidischen Spuren in den Vertiefungen und einer Abnutzung der erhabenen Teile.

Die Gussoberflächen weisen ebenfalls typische Unregelmäßigkeiten einer handwerklichen Herstellung auf.

Eine kleine alte Rissspur, die auf das Gießen/Herstellungsverfahren zurückgeht, ist an dem Stück sichtbar. Sie ist deutlich fotografiert und beeinträchtigt das Funktionieren der Glocke nicht.

Diese Typologie lässt sich mit Bronze-Eléphantenglocken aus Südostasien, insbesondere der Khmer-Tradition, in Zusammenhang bringen. Zum Vergleich bewahrt das Worcester Art Museum unter der Inventarnummer 2011.275 eine Elephant Bell aus Bronze, der kambodschanischen Kultur zugeschrieben. Diese Referenz dient ausschließlich dem typologischen Vergleich, da das vorliegende Exemplar eine octolobale Morphologie und eine andere Dekoration aufweist.

In Abwesenheit einer metallurgischen Analyse oder dokumentierter alter Herkunft wird das Objekt vorsichtig als Südostasien, vermutlich Kambodscha / Khmer-Tradition, XVIII.–XIX. Jahrhundert angeboten.

Höhe: ca. 9,5–10 cm. Gewicht: 464,7 g.

Verkauft wie gesehen. Die Fotografien sind Bestandteil der Beschreibung und ermöglichen es, Patina, Details des Dekors, Öffnungen, die beiden inneren Kugeln und die alte Rissspur zu beobachten.

Details

Dynastischer Stil/Epoche
18th–19th century
Anzahl der Artikel
1
Herkunftsland
Kambodscha
Attribution
Original
Material
Bronze, Gusseisen
Height
10 cm
Titel des Kunstwerks
An elephant's bell
Condition
Guter Zustand
Herkunft
Privatsammlung
Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
FrankreichVerifiziert
193
Verkaufte Objekte
100 %
Privat

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