Deutschland 1857/1862 - 5 Historische Faltbriefe Rothschilds





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Herkunft: Deutschland; Titel: 5 Historische Faltbriefe Rothschilds; Zustand: Bedarfspost.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
5 Historische Faltbriefe Preußen/Berlin nach Paris – Adressiert an „Messieurs de Rothschild Frères“ (ca. 1850er/1860er)
Bei dem Dokument handelt es sich um einen historischen Börsen- und Finanzbrief aus dem 19. Jahrhundert.
Beschreibung:
Name / Empfänger:
Empfänger: Messieurs de Rothschild Frères (Bankhaus Rothschild, Paris)
Absendeort: Berlin (Stadtpost-Expedition Stempel / Preußen)
Transit/Ziel: über Forbach (Grenzübergang Preußen/Frankreich) nach Paris
Beschreibung
Objekt: Konvolut von 5 Vorphila- Faltbriefen bzw. Portobriefen (taxierte Post).
Datierung: Mitte des 19. Jahrhunderts (ca. 1850–1860).
Postmerkmale:
Rechteckstempel BERLIN STADTPOST-EXP. VIII (verschiedene Daten, u. a. 18.5., 28.4.).
Roter Transitstempel PRUSSE / FORBACH (französischer Grenzübergangsstempel für preußische Post).
Roter Zeilenstempel P.R. 3er R. (Preußen-Taxierung / Rayon-Stempel).
Diverse Tax-Vermerke in Tinte und Rötel/Blaustift (z. B. Handschriftliche Zahlen 10, 12, 1 1/2) zur Darstellung des Portoanspruchs zwischen Preußen und Frankreich.
Zustand: Altersgemäß gut erhaltene Faltbriefe mit originalen Siegelspuren und Rückseitenstempeln (u. a. Ausgabestempel Paris).
Rothschild-Provenienz: Adressierungen an das berühmte Bankhaus Rothschild in Paris sind unter Heimatsammlern und Postgeschichtlern stets gesucht.
Preußen – Frankreich Transite: Gut dokumentierte Portostufen und klare Grenzübergangsstempel (Forbach / Preußen-Rayon) machen das Los für Spezialsammler der Preußen-Postgeschichte attraktiv.
Bei dem Dokument handelt es sich um einen historischen Börsen- und Finanzbrief aus dem 19. Jahrhundert.
1. Empfänger (Name & Titel)
Empfänger: Gebrüder von Rothschild / Rothschild Frères
Anschrift / Ort: Paris
Anrede / Titel: „Herren Gebrüder von Rothschild, Paris“ (im Brieftext) bzw. „Messieurs de Rothschild frères, Paris“ (auf der Adressseite)
2. Absender, Datum & Inhalt
Datum: Berlin, 12. Juni 1857 („Berlin den 12. Juny 1857“)
Inhalt: Ein geschäftliches Schreiben/Börsenbericht bezüglich Wertpapiertransaktionen (u. a. Erwähnung von Kursen/Papieren wie Westphälische Staatsbahn, Oest. Credit, Darmstadt, Frankfurt).
3. Taxierung / Wert
Für die philatelistische und postgeschichtliche Bewertung von Rothschild-Briefen aus dieser Periode (1850er Jahre) gelten folgende Richtwerte:
Einzelwert (Auktion/Sammlerwert): Ein einzelner gut erhaltener Rothschild-Brief von 1857 mit Poststempeln (Berlin, Taxstempel, Preußen-Stempel) liegt bei Auktionen oder Fachplattformen.
Besonderheiten: Wenn der Inhalt besonders interessante historische Börsen- oder Eisenbahndaten enthält oder seltene Posttaxen aufweist.
Hier sind die Details zu den gezeigten historischen Poststücken und Briefen:
1. Briefhülle / Faltbrief nach Paris (Bilder 1 & 3)
Titel / Typ: Vordienstglas- bzw. Transithülle / Kaufmännischer Bankenbrief (Prussian Postal History / Rothschild Correspondence).
Name / Empfänger: "Messieurs de Rothschild frères, Paris" (Herren Gebrüder von Rothschild, Paris).
Absender / Ort & Datum: Geschrieben in Berlin am 6. März 1861 durch das Bankhaus / die Firma Gebürder Schickler (oder ein assoziiertes Berliner Bankhaus).
Stempel & Inschrift:
Roter Stempel: Prusse / Erquelines (Französischer Grenzübergangsstempel).
Schwarzer Ausgabestempel Paris: 8 MARS 61.
Taxvermerke: "10" / "1/2" bzw. Portovermerke im Transit.
Inhalt (Bild 3): Handels- und Börsenbericht in deutscher Kurrentschrift an das Haus Rothschild betreffend den Kauf/Verkauf von Staatsbahnaktien, Wiener Kursen, Petersburger Notierungen und Gold (Napoleonsd'or).
2. Briefhülle / Couvert nach Paris (Bild 2)
Titel / Typ: Preußischer Auslandsbrief / Posttax-Beleg (1857).
Name / Empfänger: "Messieurs de Rothschild frères, Paris".
Datum & Stempel:
Handschriftliche Jahreszahl: 1857.
Rechteckstempel: BERLIN STADTPOS
T-EXP. VII.
Roter Auslandsstempel: PRUSSE / VALENCIENNES (18. März).
Roter Taxstempel: P.R. 3er R. (Prusse Rayon 3 / Postvertrag).
Schwarzer Tax-Nachforderungs-Stempel "10" (Decimes Porto in Frankreich).
Beschreibung & Wertschätzung
Beschreibung: Beide Belege stammen aus der Hochphase des europäischen Finanznetzes Mitte des 19. Jahrhunderts. Briefe an die Rothschild-Niederlassung in Paris (Rothschild Frères) sind philatelistisch und postgeschichtlich gut dokumentiert und gesucht, da sie meist sehr saubere Tax- und Transitstempel zwischen Preußen und Frankreich aufweisen.
Ein einzelner gut erhaltener Faltbrief oder Umschlag der Preußen-Frankreich-Korrespondenz an
Rothschild. Vollständige Briefe mit lesbarem, börsenhistorischem Inhalt.
Historischer Faltbrief / Bankiers-Korrespondenz an das Bankhaus Rothschild (Berlin nach Paris, 1862)
Name / Adressat:
Empfänger: Messieurs de Rothschild / Herren Gebrüder von Rothschild, Paris (Bankhaus M. A. von Rothschild & Söhne / de Rothschild Frères).
Datum / Ort: Berlin, 24. Mai 1862.
Beschreibung:
Typus: Vorphilatelistischer bzw. postalischer Faltbrief (Faltbriefhülle mit eingestecktem Handelsbrief) ohne aufgeklebte Briefmarke.
Poststempel:
Rechteckstempel: BERLIN STADTPOST-EXP. VIII (24. Mai).
Roter französischer Grenzstempel / Transitstempel: PRUSSE / FORBACH vom 26. Mai 1862.
Rückseitig: Ankunftsstempel PARIS (26. Mai 1862).
Inhalt: Kaufmännisches Börsen- und Finanzschreiben bezüglich Londoner Fonds (£ 20.000), Wechselkursen sowie Notierungen (Credit, Metalliques, Preußische Anleihen, Russinnen, Holland, Paris, Hamburg, Petersburg).
Wertfaktoren: Briefe an das renommierte Bankhaus Rothschild sind bei Philatelisten, Heimatsammlern (Berlin/Paris) und Sammlern von Finanz- und Wirtschaftsgeschichte gesucht. Ein besonders guter Erhaltungszustand und gut lesbare Stempel bringen das obere Ende der Spanne.
Historischer Faltbrief / Bankbrief von Berlin an Rothschild Frères in Paris (1861)
Name / Empfänger:
Empfänger: Messieurs de Rothschild Frères, Paris (Gebrüder Rothschild)
Absender / Unterschrift: Bankhaus aus Berlin (Unterschrift unten rechts: vermutlich Geo. S. … bzw. Handlungsbevollmächtigte/Handelsbank in Berlin).
Datum: Berlin, 18. Juli 1861 (Poststempel Berlin 18/7, Transitstempel Forbach 20. Juli 1861, Ankunftsstempel Paris 20. Juli 1861).
Beschreibung
Es handelt sich um einen postalisch beförderten Faltbrief mit integrierter Bank-Abrechnung (Kontoauszug / Rechnungsauszug) vom 18. Juli 1861.
Vorderseite (Adresse): Adressiert an das berühmte Bankhaus Rothschild in Paris. Zeigt Taxvermerke („19“, „1 ½“), den viereckigen Aufgabestempel von Berlin („BERLIN STADT-POST ... 18/7“), den roten französischen Grenz-Transitstempel („FORBACH 20 JUIL 61“) sowie rückseitig den Pariser Ankunftsstempel.
Inhalt: Vordruck mit handschriftlichen Ergänzungen über den Rechnungsabschluss zum 30. Juni mit einem Saldo von 1.015 Thaler 18 Silbergroschen zugunsten von Rothschild.
Börsenberichte & Kurse: Darunter folgen ausführliche Börsenberichte und Notierungen (u. a. Crédit 62 ¼, National 58 ¾, Metalliques 49 ¾, Austria 130, London, Petersburg).
Rückseite (Agedruckte Bedingungen): Vorgefertigter Geschäftstext zur Einziehung von Wechseln auf Nebenplätze.
Wertfaktoren:
Der Name Rothschild sowie der saubere rote Transitstempel von Forbach werten das Stück postalisch und historisch auf.
Kleinere Gebrauchs- und Öffnungsspuren an den Rändern mindern den Sammlerwert leicht, aber der Brief ist gut erhalten und vollständig lesbar.
Titel / Objektbezeichnung
Historischer Banken-Faltbrief mit Poststempeln und Finanzabrechnung (Berlin–Paris, 1862)
Empfänger & Absender (Namen)
Empfänger: Messieurs de Rothschild Frères, Paris (Bankhaus Rothschild Paris)
Absender / Unterzeichner: Freudenberg & Co. (Bank- / Handelshaus in Berlin)
Details & Beschreibung
Datum: Berlin, 7. Mai 1862 (siehe Datumzeile oben rechts im Brieftext).
Route & Stempel:
Schwarzer Einkreisstempel: BERLIN 7/5 (6–7).
Roter Preußen-Transitstempel: PRUSSE / FORBACH 8 MAI 62.
Blaue und braune Taxvermerke (z. B. Portoziffer „10“) auf der Vorderseite.
Inhalt: Es handelt sich um ein kaufmännisches/finanzielles Begattschreiben über Wechselsummen in Pfund Sterling (\pounds 2200 und \pounds 1360) sowie Abrechnungen und Notierungen an den Börsen (u. a. London, Petersburg, Wien). Auf der Innenseite/Rückseite befindet sich eine detaillierte Spezifikation der Wechsel.
Der Name Rothschild sowie die gut erhaltenen Stempel (Berlin, Forbach) machen das Stück für Sammler der Vorphilatelie / Altdeutschland-Postgeschichte und Finanzgeschichte interessant.
Da es sich um einen stempellosen Faltbrief (Apostel-/Taxbrief ohne Aufklebemarke) handelt, bewegt sich der Preis im üblichen Rahmen für Bankenkorrespondenz dieser Epoche.
5 Historische Faltbriefe Preußen/Berlin nach Paris – Adressiert an „Messieurs de Rothschild Frères“ (ca. 1850er/1860er)
Bei dem Dokument handelt es sich um einen historischen Börsen- und Finanzbrief aus dem 19. Jahrhundert.
Beschreibung:
Name / Empfänger:
Empfänger: Messieurs de Rothschild Frères (Bankhaus Rothschild, Paris)
Absendeort: Berlin (Stadtpost-Expedition Stempel / Preußen)
Transit/Ziel: über Forbach (Grenzübergang Preußen/Frankreich) nach Paris
Beschreibung
Objekt: Konvolut von 5 Vorphila- Faltbriefen bzw. Portobriefen (taxierte Post).
Datierung: Mitte des 19. Jahrhunderts (ca. 1850–1860).
Postmerkmale:
Rechteckstempel BERLIN STADTPOST-EXP. VIII (verschiedene Daten, u. a. 18.5., 28.4.).
Roter Transitstempel PRUSSE / FORBACH (französischer Grenzübergangsstempel für preußische Post).
Roter Zeilenstempel P.R. 3er R. (Preußen-Taxierung / Rayon-Stempel).
Diverse Tax-Vermerke in Tinte und Rötel/Blaustift (z. B. Handschriftliche Zahlen 10, 12, 1 1/2) zur Darstellung des Portoanspruchs zwischen Preußen und Frankreich.
Zustand: Altersgemäß gut erhaltene Faltbriefe mit originalen Siegelspuren und Rückseitenstempeln (u. a. Ausgabestempel Paris).
Rothschild-Provenienz: Adressierungen an das berühmte Bankhaus Rothschild in Paris sind unter Heimatsammlern und Postgeschichtlern stets gesucht.
Preußen – Frankreich Transite: Gut dokumentierte Portostufen und klare Grenzübergangsstempel (Forbach / Preußen-Rayon) machen das Los für Spezialsammler der Preußen-Postgeschichte attraktiv.
Bei dem Dokument handelt es sich um einen historischen Börsen- und Finanzbrief aus dem 19. Jahrhundert.
1. Empfänger (Name & Titel)
Empfänger: Gebrüder von Rothschild / Rothschild Frères
Anschrift / Ort: Paris
Anrede / Titel: „Herren Gebrüder von Rothschild, Paris“ (im Brieftext) bzw. „Messieurs de Rothschild frères, Paris“ (auf der Adressseite)
2. Absender, Datum & Inhalt
Datum: Berlin, 12. Juni 1857 („Berlin den 12. Juny 1857“)
Inhalt: Ein geschäftliches Schreiben/Börsenbericht bezüglich Wertpapiertransaktionen (u. a. Erwähnung von Kursen/Papieren wie Westphälische Staatsbahn, Oest. Credit, Darmstadt, Frankfurt).
3. Taxierung / Wert
Für die philatelistische und postgeschichtliche Bewertung von Rothschild-Briefen aus dieser Periode (1850er Jahre) gelten folgende Richtwerte:
Einzelwert (Auktion/Sammlerwert): Ein einzelner gut erhaltener Rothschild-Brief von 1857 mit Poststempeln (Berlin, Taxstempel, Preußen-Stempel) liegt bei Auktionen oder Fachplattformen.
Besonderheiten: Wenn der Inhalt besonders interessante historische Börsen- oder Eisenbahndaten enthält oder seltene Posttaxen aufweist.
Hier sind die Details zu den gezeigten historischen Poststücken und Briefen:
1. Briefhülle / Faltbrief nach Paris (Bilder 1 & 3)
Titel / Typ: Vordienstglas- bzw. Transithülle / Kaufmännischer Bankenbrief (Prussian Postal History / Rothschild Correspondence).
Name / Empfänger: "Messieurs de Rothschild frères, Paris" (Herren Gebrüder von Rothschild, Paris).
Absender / Ort & Datum: Geschrieben in Berlin am 6. März 1861 durch das Bankhaus / die Firma Gebürder Schickler (oder ein assoziiertes Berliner Bankhaus).
Stempel & Inschrift:
Roter Stempel: Prusse / Erquelines (Französischer Grenzübergangsstempel).
Schwarzer Ausgabestempel Paris: 8 MARS 61.
Taxvermerke: "10" / "1/2" bzw. Portovermerke im Transit.
Inhalt (Bild 3): Handels- und Börsenbericht in deutscher Kurrentschrift an das Haus Rothschild betreffend den Kauf/Verkauf von Staatsbahnaktien, Wiener Kursen, Petersburger Notierungen und Gold (Napoleonsd'or).
2. Briefhülle / Couvert nach Paris (Bild 2)
Titel / Typ: Preußischer Auslandsbrief / Posttax-Beleg (1857).
Name / Empfänger: "Messieurs de Rothschild frères, Paris".
Datum & Stempel:
Handschriftliche Jahreszahl: 1857.
Rechteckstempel: BERLIN STADTPOS
T-EXP. VII.
Roter Auslandsstempel: PRUSSE / VALENCIENNES (18. März).
Roter Taxstempel: P.R. 3er R. (Prusse Rayon 3 / Postvertrag).
Schwarzer Tax-Nachforderungs-Stempel "10" (Decimes Porto in Frankreich).
Beschreibung & Wertschätzung
Beschreibung: Beide Belege stammen aus der Hochphase des europäischen Finanznetzes Mitte des 19. Jahrhunderts. Briefe an die Rothschild-Niederlassung in Paris (Rothschild Frères) sind philatelistisch und postgeschichtlich gut dokumentiert und gesucht, da sie meist sehr saubere Tax- und Transitstempel zwischen Preußen und Frankreich aufweisen.
Ein einzelner gut erhaltener Faltbrief oder Umschlag der Preußen-Frankreich-Korrespondenz an
Rothschild. Vollständige Briefe mit lesbarem, börsenhistorischem Inhalt.
Historischer Faltbrief / Bankiers-Korrespondenz an das Bankhaus Rothschild (Berlin nach Paris, 1862)
Name / Adressat:
Empfänger: Messieurs de Rothschild / Herren Gebrüder von Rothschild, Paris (Bankhaus M. A. von Rothschild & Söhne / de Rothschild Frères).
Datum / Ort: Berlin, 24. Mai 1862.
Beschreibung:
Typus: Vorphilatelistischer bzw. postalischer Faltbrief (Faltbriefhülle mit eingestecktem Handelsbrief) ohne aufgeklebte Briefmarke.
Poststempel:
Rechteckstempel: BERLIN STADTPOST-EXP. VIII (24. Mai).
Roter französischer Grenzstempel / Transitstempel: PRUSSE / FORBACH vom 26. Mai 1862.
Rückseitig: Ankunftsstempel PARIS (26. Mai 1862).
Inhalt: Kaufmännisches Börsen- und Finanzschreiben bezüglich Londoner Fonds (£ 20.000), Wechselkursen sowie Notierungen (Credit, Metalliques, Preußische Anleihen, Russinnen, Holland, Paris, Hamburg, Petersburg).
Wertfaktoren: Briefe an das renommierte Bankhaus Rothschild sind bei Philatelisten, Heimatsammlern (Berlin/Paris) und Sammlern von Finanz- und Wirtschaftsgeschichte gesucht. Ein besonders guter Erhaltungszustand und gut lesbare Stempel bringen das obere Ende der Spanne.
Historischer Faltbrief / Bankbrief von Berlin an Rothschild Frères in Paris (1861)
Name / Empfänger:
Empfänger: Messieurs de Rothschild Frères, Paris (Gebrüder Rothschild)
Absender / Unterschrift: Bankhaus aus Berlin (Unterschrift unten rechts: vermutlich Geo. S. … bzw. Handlungsbevollmächtigte/Handelsbank in Berlin).
Datum: Berlin, 18. Juli 1861 (Poststempel Berlin 18/7, Transitstempel Forbach 20. Juli 1861, Ankunftsstempel Paris 20. Juli 1861).
Beschreibung
Es handelt sich um einen postalisch beförderten Faltbrief mit integrierter Bank-Abrechnung (Kontoauszug / Rechnungsauszug) vom 18. Juli 1861.
Vorderseite (Adresse): Adressiert an das berühmte Bankhaus Rothschild in Paris. Zeigt Taxvermerke („19“, „1 ½“), den viereckigen Aufgabestempel von Berlin („BERLIN STADT-POST ... 18/7“), den roten französischen Grenz-Transitstempel („FORBACH 20 JUIL 61“) sowie rückseitig den Pariser Ankunftsstempel.
Inhalt: Vordruck mit handschriftlichen Ergänzungen über den Rechnungsabschluss zum 30. Juni mit einem Saldo von 1.015 Thaler 18 Silbergroschen zugunsten von Rothschild.
Börsenberichte & Kurse: Darunter folgen ausführliche Börsenberichte und Notierungen (u. a. Crédit 62 ¼, National 58 ¾, Metalliques 49 ¾, Austria 130, London, Petersburg).
Rückseite (Agedruckte Bedingungen): Vorgefertigter Geschäftstext zur Einziehung von Wechseln auf Nebenplätze.
Wertfaktoren:
Der Name Rothschild sowie der saubere rote Transitstempel von Forbach werten das Stück postalisch und historisch auf.
Kleinere Gebrauchs- und Öffnungsspuren an den Rändern mindern den Sammlerwert leicht, aber der Brief ist gut erhalten und vollständig lesbar.
Titel / Objektbezeichnung
Historischer Banken-Faltbrief mit Poststempeln und Finanzabrechnung (Berlin–Paris, 1862)
Empfänger & Absender (Namen)
Empfänger: Messieurs de Rothschild Frères, Paris (Bankhaus Rothschild Paris)
Absender / Unterzeichner: Freudenberg & Co. (Bank- / Handelshaus in Berlin)
Details & Beschreibung
Datum: Berlin, 7. Mai 1862 (siehe Datumzeile oben rechts im Brieftext).
Route & Stempel:
Schwarzer Einkreisstempel: BERLIN 7/5 (6–7).
Roter Preußen-Transitstempel: PRUSSE / FORBACH 8 MAI 62.
Blaue und braune Taxvermerke (z. B. Portoziffer „10“) auf der Vorderseite.
Inhalt: Es handelt sich um ein kaufmännisches/finanzielles Begattschreiben über Wechselsummen in Pfund Sterling (\pounds 2200 und \pounds 1360) sowie Abrechnungen und Notierungen an den Börsen (u. a. London, Petersburg, Wien). Auf der Innenseite/Rückseite befindet sich eine detaillierte Spezifikation der Wechsel.
Der Name Rothschild sowie die gut erhaltenen Stempel (Berlin, Forbach) machen das Stück für Sammler der Vorphilatelie / Altdeutschland-Postgeschichte und Finanzgeschichte interessant.
Da es sich um einen stempellosen Faltbrief (Apostel-/Taxbrief ohne Aufklebemarke) handelt, bewegt sich der Preis im üblichen Rahmen für Bankenkorrespondenz dieser Epoche.

