109g Drachenblutstein – Der Hain im Odenwald – Nibelungen-Legende 5,1 x 3,9 x 3,3cm Schädel- 109 g





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Epidot-Piemontit-Quarz-Gestein als Drachenblutstein in Schädel-Form, 109 g, Herkunft Kimberley-Region, Westaustralien, Australien.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Kein zähnefletschendes Untier, sondern ein stiller, moosbewachsener Zeuge – dieser Schädel trägt sein Rot nicht als Drohung, sondern als Erinnerung an eine vollbrachte Tat. Genau das macht ihn zum Relikt Siegfrieds statt eines Drachens selbst: Im Nibelungenlied und in der älteren nordischen Völsunga-Saga erschlägt der junge Held den Drachen Fafnir und badet anschließend in dessen Blut, um eine hornhäutige, nahezu unverwundbare Haut zu erlangen – verwundbar bleibt nur jene eine Stelle, auf die ein Lindenblatt fiel. Das satte Grün dieses Steins, durchzogen von dunkelroten Adern, liest sich wie eine Landschaft nach genau diesem Bad: Moos und Blut, verwoben zu einer Haut, die eine Geschichte übersteht.
Am Hinterkopf öffnet sich eine graue, kreisförmige Zone – auf den Bildern nur in Ausschnitten sichtbar, doch in der Rundung deutlich als eigene Form erkennbar. Sie erinnert an die zeremoniellen Kreise, die die Germanen tatsächlich in ihren Wäldern anlegten: Tacitus beschreibt in seiner Germania (98 n. Chr.), dass die Stämme keine Tempel errichteten, sondern in heiligen Hainen opferten und ihre Riten in freien Lichtungen vollzogen. Auch Siegfrieds Geschichte endet in genau einem solchen Waldstück – der Sage nach an einer Quelle im Odenwald, bis heute als Siegfriedsbrunnen markiert.
Mineralogisch handelt es sich um ein Epidot-Piemontit-Quarz-Gestein, wie es unter dem Handelsnamen Drachenblutstein vor allem aus der Kimberley-Region Westaustraliens bekannt ist. Das Grün stammt vom Epidot, das intensive Rot vom manganreichen Piemontit – zwei Minerale, die sich in metamorphem Gestein zu diesem charakteristischen Blut-und-Moos-Muster verwoben haben.
Ein Sammlerstück, das die Nachwirkung des Drachenkampfs zeigt, nicht den Kampf selbst.
Material: Epidot-Piemontit-Quarz-Gestein (Drachenblutstein)
Farbursache: Epidot (Grün), Piemontit (manganreiches Rot)
Gewicht: 109 g
Maße: 5,1 x 3,9 x 3,3 cm
Herkunft: Kimberley-Region, Westaustralien
Besonderheiten: graue, kreisförmige Zone am Hinterkopf; natürliche Wachstumsstruktur des Gesteins
Der Verkäufer stellt sich vor
Kein zähnefletschendes Untier, sondern ein stiller, moosbewachsener Zeuge – dieser Schädel trägt sein Rot nicht als Drohung, sondern als Erinnerung an eine vollbrachte Tat. Genau das macht ihn zum Relikt Siegfrieds statt eines Drachens selbst: Im Nibelungenlied und in der älteren nordischen Völsunga-Saga erschlägt der junge Held den Drachen Fafnir und badet anschließend in dessen Blut, um eine hornhäutige, nahezu unverwundbare Haut zu erlangen – verwundbar bleibt nur jene eine Stelle, auf die ein Lindenblatt fiel. Das satte Grün dieses Steins, durchzogen von dunkelroten Adern, liest sich wie eine Landschaft nach genau diesem Bad: Moos und Blut, verwoben zu einer Haut, die eine Geschichte übersteht.
Am Hinterkopf öffnet sich eine graue, kreisförmige Zone – auf den Bildern nur in Ausschnitten sichtbar, doch in der Rundung deutlich als eigene Form erkennbar. Sie erinnert an die zeremoniellen Kreise, die die Germanen tatsächlich in ihren Wäldern anlegten: Tacitus beschreibt in seiner Germania (98 n. Chr.), dass die Stämme keine Tempel errichteten, sondern in heiligen Hainen opferten und ihre Riten in freien Lichtungen vollzogen. Auch Siegfrieds Geschichte endet in genau einem solchen Waldstück – der Sage nach an einer Quelle im Odenwald, bis heute als Siegfriedsbrunnen markiert.
Mineralogisch handelt es sich um ein Epidot-Piemontit-Quarz-Gestein, wie es unter dem Handelsnamen Drachenblutstein vor allem aus der Kimberley-Region Westaustraliens bekannt ist. Das Grün stammt vom Epidot, das intensive Rot vom manganreichen Piemontit – zwei Minerale, die sich in metamorphem Gestein zu diesem charakteristischen Blut-und-Moos-Muster verwoben haben.
Ein Sammlerstück, das die Nachwirkung des Drachenkampfs zeigt, nicht den Kampf selbst.
Material: Epidot-Piemontit-Quarz-Gestein (Drachenblutstein)
Farbursache: Epidot (Grün), Piemontit (manganreiches Rot)
Gewicht: 109 g
Maße: 5,1 x 3,9 x 3,3 cm
Herkunft: Kimberley-Region, Westaustralien
Besonderheiten: graue, kreisförmige Zone am Hinterkopf; natürliche Wachstumsstruktur des Gesteins

