96g Versteinertes Holz Totenschädel – Pfade der Verfolgten – Inquisitions-Relikt 5,1 x 3,9 x 3,3cm Schädel- 96 g





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Versteinertes Holz in Schädel-Form (Araucarioxylon), Bezeichnung Versteinertes Holz Totenschädel – Pfade der Verfolgten – Inquisitions-Relikt, 96 g, Herkunft Madagaskar, Mahajanga-Becken.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Schwarz zieht sich wie eingefrorene Dunkelheit durch das Grau, in Schwaden, die sich winden, als hätte sich Nebel selbst in Stein verwandelt, während er noch zwischen den Bäumen hing. Genau diese Bewegung – verhangen, verborgen, kaum greifbar – macht diesen Schädel zum Relikt jener Wälder, die über Jahrhunderte Zuflucht boten, wenn oben, jenseits der Baumkronen, die Inquisition nach Ketzern suchte.
Die Waldenser, eine im 12. Jahrhundert von Petrus Valdes gegründete christliche Bewegung, wurden über Jahrhunderte als Häretiker verfolgt und zogen sich in die abgelegenen, oft nebelverhangenen Täler der Kottischen Alpen zurück – die bis heute als Waldenser-Täler bekannten Rückzugsorte im Grenzgebiet zwischen Piemont und der Dauphiné. Tief im Wald, unter dichtem Blätterdach und Nebelschleiern, hielten sie ihre Gottesdienste im Verborgenen ab, während Inquisitoren an den Waldrändern nach ihnen suchten. Dieser Schädel trägt genau diese Landschaft in sich: Dunkelheit, die sich durch Nebel zieht, ein Wald, der sein Geheimnis für sich behält.
Mineralogisch handelt es sich um fossiles Holz der Gattung Araucarioxylon, einer ausgestorbenen Nadelbaum-Gattung aus der Familie der Araukariengewächse. Die Stämme wuchsen in der Obertrias vor etwa 225 bis 240 Millionen Jahren und wurden rasch von vulkanischer Asche oder Flusssedimenten begraben; anschließend ersetzte siliziumreiches Grundwasser die organische Zellstruktur Schicht um Schicht (Permineralisation) und bewahrte dabei die ursprüngliche Maserung bis ins Detail. Madagassisches Holz dieser Art stammt überwiegend aus dem Mahajanga-Becken im Nordwesten der Insel. Die schwarzen Adern gehen auf eingelagerten Kohlenstoff und Manganoxide zurück, das Grau auf die Kieselsäure selbst, während feine Eisenspuren den rosafarbenen Grundton erzeugen.
Ein Sammlerstück, das einen versunkenen Wald und die Menschen, die sich einst in ihm verbargen, gleichermaßen in sich trägt.
Material: Versteinertes Holz (Araucarioxylon sp.)
Farbursache: Kohlenstoff/Manganoxide (Schwarz), Kieselsäure (Grau), Eisenspuren (Rosaton)
Alter: Obertrias, ca. 225–240 Mio. Jahre
Gewicht: 96 g
Maße: 5,1 x 3,9 x 3,3 cm
Herkunft: Madagaskar, vorwiegend Mahajanga-Becken (Nordwesten)
Besonderheiten: durchgehende schwarze Ader mit nebelartiger grauer Schattierung; erhaltene Holzmaserung
Der Verkäufer stellt sich vor
Schwarz zieht sich wie eingefrorene Dunkelheit durch das Grau, in Schwaden, die sich winden, als hätte sich Nebel selbst in Stein verwandelt, während er noch zwischen den Bäumen hing. Genau diese Bewegung – verhangen, verborgen, kaum greifbar – macht diesen Schädel zum Relikt jener Wälder, die über Jahrhunderte Zuflucht boten, wenn oben, jenseits der Baumkronen, die Inquisition nach Ketzern suchte.
Die Waldenser, eine im 12. Jahrhundert von Petrus Valdes gegründete christliche Bewegung, wurden über Jahrhunderte als Häretiker verfolgt und zogen sich in die abgelegenen, oft nebelverhangenen Täler der Kottischen Alpen zurück – die bis heute als Waldenser-Täler bekannten Rückzugsorte im Grenzgebiet zwischen Piemont und der Dauphiné. Tief im Wald, unter dichtem Blätterdach und Nebelschleiern, hielten sie ihre Gottesdienste im Verborgenen ab, während Inquisitoren an den Waldrändern nach ihnen suchten. Dieser Schädel trägt genau diese Landschaft in sich: Dunkelheit, die sich durch Nebel zieht, ein Wald, der sein Geheimnis für sich behält.
Mineralogisch handelt es sich um fossiles Holz der Gattung Araucarioxylon, einer ausgestorbenen Nadelbaum-Gattung aus der Familie der Araukariengewächse. Die Stämme wuchsen in der Obertrias vor etwa 225 bis 240 Millionen Jahren und wurden rasch von vulkanischer Asche oder Flusssedimenten begraben; anschließend ersetzte siliziumreiches Grundwasser die organische Zellstruktur Schicht um Schicht (Permineralisation) und bewahrte dabei die ursprüngliche Maserung bis ins Detail. Madagassisches Holz dieser Art stammt überwiegend aus dem Mahajanga-Becken im Nordwesten der Insel. Die schwarzen Adern gehen auf eingelagerten Kohlenstoff und Manganoxide zurück, das Grau auf die Kieselsäure selbst, während feine Eisenspuren den rosafarbenen Grundton erzeugen.
Ein Sammlerstück, das einen versunkenen Wald und die Menschen, die sich einst in ihm verbargen, gleichermaßen in sich trägt.
Material: Versteinertes Holz (Araucarioxylon sp.)
Farbursache: Kohlenstoff/Manganoxide (Schwarz), Kieselsäure (Grau), Eisenspuren (Rosaton)
Alter: Obertrias, ca. 225–240 Mio. Jahre
Gewicht: 96 g
Maße: 5,1 x 3,9 x 3,3 cm
Herkunft: Madagaskar, vorwiegend Mahajanga-Becken (Nordwesten)
Besonderheiten: durchgehende schwarze Ader mit nebelartiger grauer Schattierung; erhaltene Holzmaserung

