Römisches Reich Knochen Meisterwerk Venus-Haarnadel. 11,2 cm L. 1.–2. Jahrhundert n. Chr.






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Antike römische Haarspange aus Knochen, 11,2 cm lang, Venus Pudica Motiv, aus dem 1.–2. Jahrhundert n. Chr., aus einer Privatsammlung, guter Zustand, authentisch/offiziell.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Haarspange verziert mit einer Venus Pudica
- sehr fein - Meisterwerk -
Römisches Reich, 1. - 2. Jahrhundert n. Chr.
Knochen
11,2 cm lang
Provenienz: Antike Privat sammlung, A.R., London. Erworben auf dem Londoner Kunstmarkt im Jahr 2007.
Zustand: Gut, unversehrt, siehe Fotos.
Römische Nadeln wurden vermutlich genutzt, um die aufwendigen Frisuren der Frauengestalt jener Epoche zu erleichtern. Die Haare hätten gedreht und aufgewickelt werden müssen, damit die glatte Nadeln nicht herausfallen. Beispiele für Haarspangen wurden in einer breiten Palette von Materialien gefunden, wie Knochen, Bronze, Glas und Stein. Die meisten waren dekorativ gestaltet und trugen gelegentlich kunstvolle figurative Köpfe in Form von Tieren, Pflanzen oder Gottheiten.
Die Venus Pudica („bescheidene Venus“) ist eine der einflussreichsten ikonografischen Typen in der klassischen Kunst. Der Begriff bezieht sich auf Darstellungen der Göttin Venus bzw. Aphrodite in der griechischen Kultur, die nackt gezeigt wird und dabei versucht, ihren Körper mit den Händen zu bedecken. Diese Geste, die zugleich das Nackte verbirgt und ins Blickfeld rückt, wurde zu einem kraftvollen Symbol von weiblicher Schönheit, Bescheidenheit und Sinnlichkeit. Der Ursprung dieses Typs wird allgemein mit der berühmten Statue der Aphrodite von Praxiteles in das vierte Jahrhundert v. Chr. datiert, die als revolutionär galt, weil sie die Göttin völlig nackt darstellte.
In der hellenistischen und römischen Epoche wurde das Motiv Venus Pudica verbreitet reproduziert in Marmorskulpturen, Bronzestatuen und dekorativen Kunstwerken. Römische Auftraggeber schätzten griechische künstlerische Traditionen und beauftragten zahlreiche Kopien für öffentliche Gebäude, Gärten, Bäder und Privatvillen. Diese Skulpturen legten idealisierte Proportionen, eine anmutige Haltung und feine Handwerkskunst nahe, und spiegelten kulturelle Werte wider, die mit Schönheit und Göttlichkeit verbunden waren.
Die Beliebtheit der Venus Pudica erstreckte sich über monumentale Skulptur hinaus in den Bereich kleiner, persönlicher Gegenstände. Darunter Haarspangen, Spiegel, Kosmetikbehälter und Schmuck, die mit Miniaturdarstellungen der Göttin geschmückt waren. Haarspangen, oft aus Knochen, Elfenbein, Bronze oder Edelmetallen gefertigt, zeigten manchmal an der Spitze Figuren der Venus. Diese Gegenstände dienten sowohl praktischen als auch symbolischen Zwecken. Während sie im täglichen Styling und der Haarordnung verwendet wurden, drückten sie auch die Wertschätzung des Besitzers für Eleganz, Weiblichkeit und klassische Kultur aus.
Das Auftauchen von Venus Pudica-Darstellungen auf solch intimen Gegenständen verdeutlicht, wie künstlerische Ideale durch verschiedene Gesellschaftsschichten zirkulierten. Sie waren nicht auf Tempeln oder elitäre Sammlungen beschränkt, sondern wurden Bestandteil des Alltagslebens. Durch sowohl großformatige Skulpturen als auch kleine dekorative Objekte blieb die Venus Pudica eine bleibende Verkörperung von Schönheit, Bescheidenheit und künstlerischer Exzellenz in der klassischen Welt.
Der Verkäufer stellt sich vor
Haarspange verziert mit einer Venus Pudica
- sehr fein - Meisterwerk -
Römisches Reich, 1. - 2. Jahrhundert n. Chr.
Knochen
11,2 cm lang
Provenienz: Antike Privat sammlung, A.R., London. Erworben auf dem Londoner Kunstmarkt im Jahr 2007.
Zustand: Gut, unversehrt, siehe Fotos.
Römische Nadeln wurden vermutlich genutzt, um die aufwendigen Frisuren der Frauengestalt jener Epoche zu erleichtern. Die Haare hätten gedreht und aufgewickelt werden müssen, damit die glatte Nadeln nicht herausfallen. Beispiele für Haarspangen wurden in einer breiten Palette von Materialien gefunden, wie Knochen, Bronze, Glas und Stein. Die meisten waren dekorativ gestaltet und trugen gelegentlich kunstvolle figurative Köpfe in Form von Tieren, Pflanzen oder Gottheiten.
Die Venus Pudica („bescheidene Venus“) ist eine der einflussreichsten ikonografischen Typen in der klassischen Kunst. Der Begriff bezieht sich auf Darstellungen der Göttin Venus bzw. Aphrodite in der griechischen Kultur, die nackt gezeigt wird und dabei versucht, ihren Körper mit den Händen zu bedecken. Diese Geste, die zugleich das Nackte verbirgt und ins Blickfeld rückt, wurde zu einem kraftvollen Symbol von weiblicher Schönheit, Bescheidenheit und Sinnlichkeit. Der Ursprung dieses Typs wird allgemein mit der berühmten Statue der Aphrodite von Praxiteles in das vierte Jahrhundert v. Chr. datiert, die als revolutionär galt, weil sie die Göttin völlig nackt darstellte.
In der hellenistischen und römischen Epoche wurde das Motiv Venus Pudica verbreitet reproduziert in Marmorskulpturen, Bronzestatuen und dekorativen Kunstwerken. Römische Auftraggeber schätzten griechische künstlerische Traditionen und beauftragten zahlreiche Kopien für öffentliche Gebäude, Gärten, Bäder und Privatvillen. Diese Skulpturen legten idealisierte Proportionen, eine anmutige Haltung und feine Handwerkskunst nahe, und spiegelten kulturelle Werte wider, die mit Schönheit und Göttlichkeit verbunden waren.
Die Beliebtheit der Venus Pudica erstreckte sich über monumentale Skulptur hinaus in den Bereich kleiner, persönlicher Gegenstände. Darunter Haarspangen, Spiegel, Kosmetikbehälter und Schmuck, die mit Miniaturdarstellungen der Göttin geschmückt waren. Haarspangen, oft aus Knochen, Elfenbein, Bronze oder Edelmetallen gefertigt, zeigten manchmal an der Spitze Figuren der Venus. Diese Gegenstände dienten sowohl praktischen als auch symbolischen Zwecken. Während sie im täglichen Styling und der Haarordnung verwendet wurden, drückten sie auch die Wertschätzung des Besitzers für Eleganz, Weiblichkeit und klassische Kultur aus.
Das Auftauchen von Venus Pudica-Darstellungen auf solch intimen Gegenständen verdeutlicht, wie künstlerische Ideale durch verschiedene Gesellschaftsschichten zirkulierten. Sie waren nicht auf Tempeln oder elitäre Sammlungen beschränkt, sondern wurden Bestandteil des Alltagslebens. Durch sowohl großformatige Skulpturen als auch kleine dekorative Objekte blieb die Venus Pudica eine bleibende Verkörperung von Schönheit, Bescheidenheit und künstlerischer Exzellenz in der klassischen Welt.
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