Tristan DeLacour - Wandspiegel - Kiefernholz, Eiche

07
Tage
00
Stunden
23
Minuten
30
Sekunden
Aktuelles Gebot
€ 150
Mindestpreis nicht erreicht
Edouard Culot
Experte
Schätzung  € 2.000 - € 2.200
FR
150 €
NL
20 €

Käuferschutz auf Catawiki

Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen

Trustpilot 4.4 | 139877 Bewertungen

Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.

Eine Skulptur von Tristan DeLacour, geschaffen aus einem antiken Spiegel des 19. Jahrhunderts im Louis‑Philippe‑Stil, mit Holz und Stahl sowie verbrannten, durchbohrten und verschweissten Elementen, Frankreich, Außenmaß 128 × 97 cm, Innenmaß 101 × 65 cm, Gewicht 22 kg, Oberfläche Argent und Noir, Zustand Bon état mit Alterserscheinungen.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Blessed Mirror;

Skulpturale Arbeit auf einem alten Spiegel
Kunstwerk in skulpturaler Form, geschaffen aus einem alten Spiegel aus dem 19. Jahrhundert, dessen Form und Proportionen im Erbe der Louis-Philippe‑Spiegel stehen. Der ursprüngliche Spiegel diente als Träger einer vollständigen künstlerischen Transformation, an der Grenze zwischen Skulptur, zeitgenössischer Kunst und funktionsfähiger Einrichtung.
Das Werk bewahrt seine ursprüngliche Funktion: Der Spiegel bleibt nutzbar und erlaubt es immer noch, sich zu betrachten. Doch sein Rahmen wurde absichtlich angegriffen, verbrannt, durchbohrt, abgerissen und mit unterschiedlichen Elementen versehen, um die Lesart radikal zu verändern.

Ein Spiegel „verletzt“
Das Prinzip des Werks basiert auf einer einfachen Idee: das Objekt zu verletzen, das unser eigenes Bild zurückwirft.
Der Rahmen trägt physisch die Spuren dieses Eingriffs. Einige Holzpartien wurden tief verkohlt, andere lediglich der Flamme ausgesetzt, um verschiedene Nuancen von Schwarz und verschiedene Texturen zu erzielen. Die Karbonisierung ließ an manchen Stellen eine rissige Oberfläche erscheinen, die fast wie Leder wirkt, während die Leisten und die Unregelmäßigkeiten des alten Spiegels sichtbar bleiben.
Das verbrannte Holz wurde anschließend stabilisiert, um visuell die Effekte der Karbonisierung zu erhalten und gleichzeitig die Rußablagerungen und schwarzen Spuren bei der Handhabung zu begrenzen.
Nägel, Stacheldraht, Glasscheibenfragmente und verschiedene metallische Elemente dringen in den Rahmen ein oder zbwingen ihn.
Diese Materialien greifen direkt auf den visuellen Vokabular des Punk- und Industriestils zurück: Umdeutung, Gewalt am Objekt, sichtbares Metall, proklamierte Improvisation und Ablehnung einer zu perfekten Oberflächenbearbeitung.

Zu diesem Punk-Register gehört eine eher gothische Dimension, insbesondere durch das Vorhandensein von Kerzen, Wachs, tiefen Schwarztönen und dem fast funerären Eindruck der Komposition. Interventionen, die an Blut und Verletzungen erinnern, vervollständigen dieses Vokabular.

Der Spiegel als integraler Teil des Werks
Die am Rahmen ausübte Gewalt ist nicht rein dekorativ.
Der Spiegel ist ein Objekt, das eng mit dem Beobachter verbunden ist. Im Gegensatz zu einer traditionellen Skulptur, die man von außen betrachtet, erscheint der Betrachter innerhal0b des Werks, sobald er sich nähert.
Der Rahmen wurde verletzt, aber es ist unser eigener Spiegel, der ihn enthält.
Die Brandnarben, Perforationen, Abreiß- und Narben, die das Glas umgeben, werden dann symbolisch zu den Narben der Person, die hineinsieht.
So kann das Werk als Darstellung der Art verstanden werden, wie Verletzungen, Unfälle und gemachte Erfahrungen sich um die Identität herum ansammeln, ohne sie notwendigerweise zu zerstören.
Der Spiegel erfüllt seine Funktion trotz der vorgenommenen Eingriffe weiter.
Diese Beständigkeit ist grundlegend für die Komposition: Das Objekt ist beschädigt, transformiert und markiert, aber es sendet weiterhin ein Bild zurück.
Eine absichtlich belassene dunkle Tintenfleckung auf der Eisfläche trägt ebenfalls zu diesem Eingriff bei und darf nicht als Defekt oder versehentliche Beschädigung betrachtet werden.

Ein Werk zwischen Kunst und Möbel
Dieses Stück ist als eigenständiges Kunstwerk konzipiert, behält jedoch bewusst seinen Charakter als Möbelstück. Es kann aufgehängt und als Spiegel genutzt werden, während es durch seine Präsenz und seine Materialien auch als bedeutende skulpturale Wandkomposition fungiert.
Der Kontrast zwischen dem alten Spiegel, der traditionell mit der Eleganz eines bourgeois-ländlichen Innenraums des 19. Jahrhunderts verbunden wird, und den zeitgenössischen Eingriffen — Feuer, Metall, Nägel, Stacheldraht, Klingen und Wachs — bildet einen fundamentalen Teil des Werks.
Ziel war daher nicht die Restaurierung des Spiegels oder das Auslöschen seines Alters oder seiner Unvollkommenheiten, sondern vielmehr die Nutzung seiner Geschichte, seiner Spuren und seiner Materie als Ausgangspunkt für ein neues Kunstwerk.
Die Unregelmäßigkeiten, Brandnarben, Risse, Perforationen, Wachsspuren und sichtbaren Eingriffe am Rahmen gehören untrennbar zur künstlerischen Komposition und sind ausdrücklich erhalten geblieben.

Blessed Mirror;

Skulpturale Arbeit auf einem alten Spiegel
Kunstwerk in skulpturaler Form, geschaffen aus einem alten Spiegel aus dem 19. Jahrhundert, dessen Form und Proportionen im Erbe der Louis-Philippe‑Spiegel stehen. Der ursprüngliche Spiegel diente als Träger einer vollständigen künstlerischen Transformation, an der Grenze zwischen Skulptur, zeitgenössischer Kunst und funktionsfähiger Einrichtung.
Das Werk bewahrt seine ursprüngliche Funktion: Der Spiegel bleibt nutzbar und erlaubt es immer noch, sich zu betrachten. Doch sein Rahmen wurde absichtlich angegriffen, verbrannt, durchbohrt, abgerissen und mit unterschiedlichen Elementen versehen, um die Lesart radikal zu verändern.

Ein Spiegel „verletzt“
Das Prinzip des Werks basiert auf einer einfachen Idee: das Objekt zu verletzen, das unser eigenes Bild zurückwirft.
Der Rahmen trägt physisch die Spuren dieses Eingriffs. Einige Holzpartien wurden tief verkohlt, andere lediglich der Flamme ausgesetzt, um verschiedene Nuancen von Schwarz und verschiedene Texturen zu erzielen. Die Karbonisierung ließ an manchen Stellen eine rissige Oberfläche erscheinen, die fast wie Leder wirkt, während die Leisten und die Unregelmäßigkeiten des alten Spiegels sichtbar bleiben.
Das verbrannte Holz wurde anschließend stabilisiert, um visuell die Effekte der Karbonisierung zu erhalten und gleichzeitig die Rußablagerungen und schwarzen Spuren bei der Handhabung zu begrenzen.
Nägel, Stacheldraht, Glasscheibenfragmente und verschiedene metallische Elemente dringen in den Rahmen ein oder zbwingen ihn.
Diese Materialien greifen direkt auf den visuellen Vokabular des Punk- und Industriestils zurück: Umdeutung, Gewalt am Objekt, sichtbares Metall, proklamierte Improvisation und Ablehnung einer zu perfekten Oberflächenbearbeitung.

Zu diesem Punk-Register gehört eine eher gothische Dimension, insbesondere durch das Vorhandensein von Kerzen, Wachs, tiefen Schwarztönen und dem fast funerären Eindruck der Komposition. Interventionen, die an Blut und Verletzungen erinnern, vervollständigen dieses Vokabular.

Der Spiegel als integraler Teil des Werks
Die am Rahmen ausübte Gewalt ist nicht rein dekorativ.
Der Spiegel ist ein Objekt, das eng mit dem Beobachter verbunden ist. Im Gegensatz zu einer traditionellen Skulptur, die man von außen betrachtet, erscheint der Betrachter innerhal0b des Werks, sobald er sich nähert.
Der Rahmen wurde verletzt, aber es ist unser eigener Spiegel, der ihn enthält.
Die Brandnarben, Perforationen, Abreiß- und Narben, die das Glas umgeben, werden dann symbolisch zu den Narben der Person, die hineinsieht.
So kann das Werk als Darstellung der Art verstanden werden, wie Verletzungen, Unfälle und gemachte Erfahrungen sich um die Identität herum ansammeln, ohne sie notwendigerweise zu zerstören.
Der Spiegel erfüllt seine Funktion trotz der vorgenommenen Eingriffe weiter.
Diese Beständigkeit ist grundlegend für die Komposition: Das Objekt ist beschädigt, transformiert und markiert, aber es sendet weiterhin ein Bild zurück.
Eine absichtlich belassene dunkle Tintenfleckung auf der Eisfläche trägt ebenfalls zu diesem Eingriff bei und darf nicht als Defekt oder versehentliche Beschädigung betrachtet werden.

Ein Werk zwischen Kunst und Möbel
Dieses Stück ist als eigenständiges Kunstwerk konzipiert, behält jedoch bewusst seinen Charakter als Möbelstück. Es kann aufgehängt und als Spiegel genutzt werden, während es durch seine Präsenz und seine Materialien auch als bedeutende skulpturale Wandkomposition fungiert.
Der Kontrast zwischen dem alten Spiegel, der traditionell mit der Eleganz eines bourgeois-ländlichen Innenraums des 19. Jahrhunderts verbunden wird, und den zeitgenössischen Eingriffen — Feuer, Metall, Nägel, Stacheldraht, Klingen und Wachs — bildet einen fundamentalen Teil des Werks.
Ziel war daher nicht die Restaurierung des Spiegels oder das Auslöschen seines Alters oder seiner Unvollkommenheiten, sondern vielmehr die Nutzung seiner Geschichte, seiner Spuren und seiner Materie als Ausgangspunkt für ein neues Kunstwerk.
Die Unregelmäßigkeiten, Brandnarben, Risse, Perforationen, Wachsspuren und sichtbaren Eingriffe am Rahmen gehören untrennbar zur künstlerischen Komposition und sind ausdrücklich erhalten geblieben.

Details

Epoche
1400-1900
Gewicht
22 kg
Holzart
Eiche, Kiefernholz
Herkunftsland
Frankreich
Designer/Künstler/Schöpfer
Tristan DeLacour
Material
Holz, Stahl
Farbe
Schwarz, Silber
Zustand
Guter Zustand - gebraucht, mit geringfügigen Altersspuren & Mängeln
Höhe außen
128 cm
Breite außen
97 cm
Höhe innen
101 cm
Breite innen
65 cm
Tiefe
10 cm
Geschätzter Zeitraum
1850-1900
Verkauft von
FrankreichVerifiziert
1
Verkauftes Objekt
Privat

Ähnliche Objekte

Für Sie aus der Kategorie

Antiquitäten und klassische Möbel