Masque Kindombolo - Pende aus dem Osten - DR Kongo

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Dimitri André
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Maske Kindombolo, hölzernes Maskenwerk der Pende des Ostens aus der Demokratischen Republik Kongo, dat auf die Mitte des 20. Jahrhunderts datiert ist, Provenienz Privatssammlung, wird mit originalem Präsentationsständer geliefert, Höhe 23 cm, in ausgezeichnetem Zustand und authentisch.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Masque Kindombolo – Pende del’Est – Demokratische Republik Kongo

Ursprung: Demokratische Republik Kongo (Kongo-Kinshasa), Westen des Kasaï, Zentral-Südregion.
Kultur / Ethnie: Pende del’Est
Material: geschnitztes und pigmentiertes Holz
Träger: Kunstwerk wird mit seiner orig­inären Präsentationsbasis geliefert, maßgefertigt.

- Ein exklusiver, reich bebilderter Katalog begleitet die Collection Wirtz, mit einer detaillierten Notiz zu jedem der gezeigten Werke. (verfügbar auf Bestellung)

- Unveröffentlichte Arbeit: Datierte und signierte Komposition, betitelt D’après la collection Wirtz, die eine bildliche Evokation des Innenraums der Sammlung bietet, wie er 1965 dargestellt worden sein könnte.

Provenienz

Frühere privée Sammlung einer Wirtz-Familienangehörigen, Antwerpen (Belgien), historisch aktive Familie im Bereich Reisen.

Nach Informationen, die direkt vom Erben übermittelt wurden, soll dieser Gegenstand in den 1960er Jahren aus dem Kongo gebracht und innerhalb der Familie aufbewahrt worden sein.

Die Familienkollektion wurde sorgfältig gepflegt und in einem eigens dedicierten Raum präsentiert, der im Stil eines privaten Sammlerkabinetts eingerichtet war, in dem die Werke versammelt und in einer Umgebung speziell zu ihrer Präsentation geehrt wurden.

Direkt beim Erben erworben, mit dem der vorliegende Verkauf in Kooperation durchgeführt wird.

Beschreibung & Studie des Werks

Maskenförmiges anthropomorphes Gesicht Kindombolo, zugeschrieben den Pende des Ostens der Demokratischen Republik Kongo.

Der Kindombolo nimmt eine besonders originelle Stellung im weiten Repertoire der Pende-Masken ein. Als Charakter, der oft provokativ, komisch und respektlos ist, gehört er zur Welt des Narren oder Tricksters: Durch sein absichtlich überzogenes Verhalten führte er der Performance eine satirische und parodische Dimension zu, die im Kontrast zu den eher feierlichen Maskenfiguren des Repertoires steht.

Das Werk präsentiert die geometrische Ästhetik, die typisch ist für die Schnitztraditionen der Pende des Ostens. Das Gesicht, kompakt und fast herzförmig, ordnet sich um eine lange vertikale Nasenlinie, die von der Stirn zum Zentrum der Komposition führt. Die stark gezeichneten Augenbrauenrahmen umschließen die herabgesenkten Augenlider und verleihen der Maske einen erstaunlich inneren Ausdruck.

Besonders bemerkenswert sind die Reihen kleiner Bohrungen unterhalb der Augen, die einen kraftvollen grafischen Effekt erzeugen und die Wangen rhythmisieren. Sie folgen der klaren Linie, die die Augenbrauen betont und den Nasenrücken hinabführt, während der kleine hervorstehende Mund und das spitze Kinn diese Bauweise mit einer bemerkenswerten wirtschaftlichen Mittelführung vervollständigen.

Dieses Exemplar besticht sofort durch den Kontrast zwischen der Schlichtheit seiner Form und der Fremdheit seines Ausdrucks. Der fast geschlossene Blick wirkt ruhig und unnahbar, während die üblicherweise mit dem Kindombolo assoziierte Funktion genau die eines rou­tiniert bewegten, spottenden Charakters ist. Dieser Gegensatz verleiht der Maske eine eigenständige, fast rätselhafte Präsenz.

Die schöne braunrote Patina, die Spuren heller Pigmente und die sichtbaren Abnutzungen an der Oberfläche verleihen dem Ganzen eine tiefe, lebendige Materialität. Betrachtet man sie aus drei Vierteln, offenbart sich zudem die subtile Modellierung: Die erhabene Stirn, die markante Nase und der hervorspringende Mund treten allmählich aus einem bewusst reduzierten Gesicht hervor.

Ein Werk, das gleichzeitig expressiv, grafisch und zutiefst originell ist und die außergewöhnliche Erfindungskraft des maskierten Repertoires der Pende des Ostens repräsentiert.

Masque Kindombolo – Pende del’Est – Demokratische Republik Kongo

Ursprung: Demokratische Republik Kongo (Kongo-Kinshasa), Westen des Kasaï, Zentral-Südregion.
Kultur / Ethnie: Pende del’Est
Material: geschnitztes und pigmentiertes Holz
Träger: Kunstwerk wird mit seiner orig­inären Präsentationsbasis geliefert, maßgefertigt.

- Ein exklusiver, reich bebilderter Katalog begleitet die Collection Wirtz, mit einer detaillierten Notiz zu jedem der gezeigten Werke. (verfügbar auf Bestellung)

- Unveröffentlichte Arbeit: Datierte und signierte Komposition, betitelt D’après la collection Wirtz, die eine bildliche Evokation des Innenraums der Sammlung bietet, wie er 1965 dargestellt worden sein könnte.

Provenienz

Frühere privée Sammlung einer Wirtz-Familienangehörigen, Antwerpen (Belgien), historisch aktive Familie im Bereich Reisen.

Nach Informationen, die direkt vom Erben übermittelt wurden, soll dieser Gegenstand in den 1960er Jahren aus dem Kongo gebracht und innerhalb der Familie aufbewahrt worden sein.

Die Familienkollektion wurde sorgfältig gepflegt und in einem eigens dedicierten Raum präsentiert, der im Stil eines privaten Sammlerkabinetts eingerichtet war, in dem die Werke versammelt und in einer Umgebung speziell zu ihrer Präsentation geehrt wurden.

Direkt beim Erben erworben, mit dem der vorliegende Verkauf in Kooperation durchgeführt wird.

Beschreibung & Studie des Werks

Maskenförmiges anthropomorphes Gesicht Kindombolo, zugeschrieben den Pende des Ostens der Demokratischen Republik Kongo.

Der Kindombolo nimmt eine besonders originelle Stellung im weiten Repertoire der Pende-Masken ein. Als Charakter, der oft provokativ, komisch und respektlos ist, gehört er zur Welt des Narren oder Tricksters: Durch sein absichtlich überzogenes Verhalten führte er der Performance eine satirische und parodische Dimension zu, die im Kontrast zu den eher feierlichen Maskenfiguren des Repertoires steht.

Das Werk präsentiert die geometrische Ästhetik, die typisch ist für die Schnitztraditionen der Pende des Ostens. Das Gesicht, kompakt und fast herzförmig, ordnet sich um eine lange vertikale Nasenlinie, die von der Stirn zum Zentrum der Komposition führt. Die stark gezeichneten Augenbrauenrahmen umschließen die herabgesenkten Augenlider und verleihen der Maske einen erstaunlich inneren Ausdruck.

Besonders bemerkenswert sind die Reihen kleiner Bohrungen unterhalb der Augen, die einen kraftvollen grafischen Effekt erzeugen und die Wangen rhythmisieren. Sie folgen der klaren Linie, die die Augenbrauen betont und den Nasenrücken hinabführt, während der kleine hervorstehende Mund und das spitze Kinn diese Bauweise mit einer bemerkenswerten wirtschaftlichen Mittelführung vervollständigen.

Dieses Exemplar besticht sofort durch den Kontrast zwischen der Schlichtheit seiner Form und der Fremdheit seines Ausdrucks. Der fast geschlossene Blick wirkt ruhig und unnahbar, während die üblicherweise mit dem Kindombolo assoziierte Funktion genau die eines rou­tiniert bewegten, spottenden Charakters ist. Dieser Gegensatz verleiht der Maske eine eigenständige, fast rätselhafte Präsenz.

Die schöne braunrote Patina, die Spuren heller Pigmente und die sichtbaren Abnutzungen an der Oberfläche verleihen dem Ganzen eine tiefe, lebendige Materialität. Betrachtet man sie aus drei Vierteln, offenbart sich zudem die subtile Modellierung: Die erhabene Stirn, die markante Nase und der hervorspringende Mund treten allmählich aus einem bewusst reduzierten Gesicht hervor.

Ein Werk, das gleichzeitig expressiv, grafisch und zutiefst originell ist und die außergewöhnliche Erfindungskraft des maskierten Repertoires der Pende des Ostens repräsentiert.

Details

Ethnie/ Kultur
Hangs from the East
Herkunftsland
DR Kongo
Geschätzter Zeitraum
Mitte des 20. Jahrhunderts
Sold with stand
Ja
Zustand
exzellenter Zustand
Titel des Kunstwerks
Mask Kindombolo
Höhe
23 cm
Breite
0 cm
Tiefe
0 cm
Herkunft
Privatsammlung
Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
BelgienVerifiziert
Neu
auf Catawiki
Privat

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