Eine Skulptur aus Holz - Fon - Togo (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Unter den Fon-Gemeinschaften des heutigen Benin und Togos nehmen phallische Skulpturen eine bedeutende Stellung im rituellen Landschaftsraum des Vodun (Voodoo) ein, wo sie als materielle Ausdrucksformen generativer Kraft, Fruchtbarkeit und spiritueller Wirksamkeit fungieren. Das vorliegende Beispiel, in Form eines aufgerichteten Phalls geformt und mit erheblichen Schichten weißen Kaolins und Ockerpigmenten bedeckt, veranschaulicht das komplexe Zusammenspiel von Form, Farbe und ritueller Bedeutung, wie es für Fon-Religionskunst charakteristisch ist. Inklusive Ständer.
Dieses kulturelle Artefakt der Fon weist eine sehr verlängerte, vertikale Form auf, die einfach und stark stilisiert ist. Die zylindrische Silhouette verjüngt sich zur oberen, abgerundeten Spitze, während der Sockel einen breiten, leicht asymmetrischen Abschnitt zeigt, der dem Stück eine phallische Erscheinung verleiht. Keine spezifischen figürlichen Details wie Augen, Mund oder Gliedmaßen sind sichtbar: Die Repräsentation beruht hauptsächlich auf der Gesamtform und der eindrucksvollen Kraft der Gestalt. Die Oberfläche, unregelmäßig und körnig, ist mit einer weißlich verfärbten Substanz bedeckt, die Beige-, Grau- und Braunnuancen mischt, und weist Abnutzungsspuren, kleine Risse und verschiedene Ablagerungen auf. Diese Schicht könnte auf aufeinanderfolgende Anwendungen ritueller Substanzen hindeuten, doch ihre Zusammensetzung und Funktion lassen sich aus den Fotografien allein nicht bestimmen. Durch seine Schlichtheit, Vertikalität und das Erscheinungsbild vergangener Handhabung scheint das Objekt Teil einer rituellen Tradition zu sein, in der Form und Material eine wichtigere Rolle spielen als das Streben nach anatomischer Realismus.
Die Anwendung von weißem Kaolin ist innerhalb der Vodun-Kosmologie besonders bedeutsam. Weiß wird mit Reinheit, Ahnenweisheit, spiritueller Klarheit und der Gegenwart wohlwollender übernatürlicher Kräfte assoziiert. Rituelle Objekte, die mit Kaolin bedeckt sind, signalisieren häufig Kontakt mit dem Unsichtbaren und können auf wiederholte rituelle Aktivierung durch Opfern, Segnungen und Opferzeremonien hinweisen. Die unter oder neben der weißen Oberfläche sichtbaren Ockerpigmente bringen ergänzende Verknüpfungen mit Vitalität, Fruchtbarkeit, Blut, Erde und den regenerativen Kräften der Natur ein.
Anstatt als naturalistische Darstellung männlicher Anatomie zu dienen, fungiert der Phallus als komprimiertes Symbol schöpferischer Energie und reproduktiver Potenz. Im Fon-Denkmal schließt Fruchtbarkeit über menschliche Fortpflanzung hinaus landwirtschaftliche Fülle, Kontinuität der Linie, sozialen Wohlstand und gemeinschaftliches Wohl ein. Phallische Schreinfiguren arbeiten daher als visuelle und rituelle Instrumente, durch die diese Kräfte herbeigerufen, gestärkt und bewahrt werden können.
Solche Skulpturen wurden üblicherweise in Schreinen, in domestischen Anlagen, heiligen Hainen oder rituellen Gehegen installiert, die bestimmten Vodun-Gottheiten und Geistern gewidmet waren. Durch Opferrituale, Trankopfer, Gebete und zeremonielle Aufführungen wurde das Objekt als Ort spiritueller Gegenwart aktiviert. Die angesammelten Farbschichten zeugen oft von langandauernder ritueller Nutzung und verwandeln die Skulptur in ein sichtbares Zeugnis religiöser Praxis und religiösen Engagements über Generationen hinweg.
Wie bei vielen Vodun-Ritualobjekten besteht die Bedeutung der Skulptur nicht nur in ihrer Form, sondern auch in ihrer Fähigkeit, spirituelle Kräfte zu verkörpern und zu kanalisieren. Der Phallus wird zu einer materiellen Manifestation lebensspendender Energie, die ein anatomisches Symbol in ein mächtiges rituelles Instrument verwandelt, das sich mit Fruchtbarkeit, Schutz, Wohlstand und der Aufrechterhaltung sowohl menschlicher als auch kosmischer Ordnung befasst.
Referenzen
Blier, Suzanne Preston. African Vodun: Art, Psychology, and Power. University of Chicago Press, 1995.
Blier, Suzanne Preston. The Anatomy of Architecture: Ontology and Metaphor in Batammaliba Architectural Expression. Cambridge University Press, 1987.
Herskovits, Melville J. Herskovits. Dahomey: An Ancient West African Kingdom. Northwestern University Press, 1967.
Maupoil, Bernard. La Géomancie à l'Ancienne Côte des Esclaves. Institut d'Ethnologie, Paris, 1943.
Mercier, Paul. Tradition, Changement, Histoire: Les Somba du Dahomey Septentrional. Anthropos, 1968.
Einige der Informationen wurden von künstlicher Intelligenz generiert und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ16532
Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass das Objekt rechtmäßig erworben wurde. Dem Verkäufer wurde von Catawiki mitgeteilt, dass er die in seinem Wohnsitzland geltenden Gesetze und Vorschriften einzuhalten hat. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, dieses Objekt zu verkaufen/exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle bekannten Herkunftsinformationen zum Objekt zur Verfügung stellen. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle notwendigen Genehmigungen beantragt bzw. arrangiert werden. Der Verkäufer wird den Käufer unverzüglich über Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
Der Verkäufer stellt sich vor
Unter den Fon-Gemeinschaften des heutigen Benin und Togos nehmen phallische Skulpturen eine bedeutende Stellung im rituellen Landschaftsraum des Vodun (Voodoo) ein, wo sie als materielle Ausdrucksformen generativer Kraft, Fruchtbarkeit und spiritueller Wirksamkeit fungieren. Das vorliegende Beispiel, in Form eines aufgerichteten Phalls geformt und mit erheblichen Schichten weißen Kaolins und Ockerpigmenten bedeckt, veranschaulicht das komplexe Zusammenspiel von Form, Farbe und ritueller Bedeutung, wie es für Fon-Religionskunst charakteristisch ist. Inklusive Ständer.
Dieses kulturelle Artefakt der Fon weist eine sehr verlängerte, vertikale Form auf, die einfach und stark stilisiert ist. Die zylindrische Silhouette verjüngt sich zur oberen, abgerundeten Spitze, während der Sockel einen breiten, leicht asymmetrischen Abschnitt zeigt, der dem Stück eine phallische Erscheinung verleiht. Keine spezifischen figürlichen Details wie Augen, Mund oder Gliedmaßen sind sichtbar: Die Repräsentation beruht hauptsächlich auf der Gesamtform und der eindrucksvollen Kraft der Gestalt. Die Oberfläche, unregelmäßig und körnig, ist mit einer weißlich verfärbten Substanz bedeckt, die Beige-, Grau- und Braunnuancen mischt, und weist Abnutzungsspuren, kleine Risse und verschiedene Ablagerungen auf. Diese Schicht könnte auf aufeinanderfolgende Anwendungen ritueller Substanzen hindeuten, doch ihre Zusammensetzung und Funktion lassen sich aus den Fotografien allein nicht bestimmen. Durch seine Schlichtheit, Vertikalität und das Erscheinungsbild vergangener Handhabung scheint das Objekt Teil einer rituellen Tradition zu sein, in der Form und Material eine wichtigere Rolle spielen als das Streben nach anatomischer Realismus.
Die Anwendung von weißem Kaolin ist innerhalb der Vodun-Kosmologie besonders bedeutsam. Weiß wird mit Reinheit, Ahnenweisheit, spiritueller Klarheit und der Gegenwart wohlwollender übernatürlicher Kräfte assoziiert. Rituelle Objekte, die mit Kaolin bedeckt sind, signalisieren häufig Kontakt mit dem Unsichtbaren und können auf wiederholte rituelle Aktivierung durch Opfern, Segnungen und Opferzeremonien hinweisen. Die unter oder neben der weißen Oberfläche sichtbaren Ockerpigmente bringen ergänzende Verknüpfungen mit Vitalität, Fruchtbarkeit, Blut, Erde und den regenerativen Kräften der Natur ein.
Anstatt als naturalistische Darstellung männlicher Anatomie zu dienen, fungiert der Phallus als komprimiertes Symbol schöpferischer Energie und reproduktiver Potenz. Im Fon-Denkmal schließt Fruchtbarkeit über menschliche Fortpflanzung hinaus landwirtschaftliche Fülle, Kontinuität der Linie, sozialen Wohlstand und gemeinschaftliches Wohl ein. Phallische Schreinfiguren arbeiten daher als visuelle und rituelle Instrumente, durch die diese Kräfte herbeigerufen, gestärkt und bewahrt werden können.
Solche Skulpturen wurden üblicherweise in Schreinen, in domestischen Anlagen, heiligen Hainen oder rituellen Gehegen installiert, die bestimmten Vodun-Gottheiten und Geistern gewidmet waren. Durch Opferrituale, Trankopfer, Gebete und zeremonielle Aufführungen wurde das Objekt als Ort spiritueller Gegenwart aktiviert. Die angesammelten Farbschichten zeugen oft von langandauernder ritueller Nutzung und verwandeln die Skulptur in ein sichtbares Zeugnis religiöser Praxis und religiösen Engagements über Generationen hinweg.
Wie bei vielen Vodun-Ritualobjekten besteht die Bedeutung der Skulptur nicht nur in ihrer Form, sondern auch in ihrer Fähigkeit, spirituelle Kräfte zu verkörpern und zu kanalisieren. Der Phallus wird zu einer materiellen Manifestation lebensspendender Energie, die ein anatomisches Symbol in ein mächtiges rituelles Instrument verwandelt, das sich mit Fruchtbarkeit, Schutz, Wohlstand und der Aufrechterhaltung sowohl menschlicher als auch kosmischer Ordnung befasst.
Referenzen
Blier, Suzanne Preston. African Vodun: Art, Psychology, and Power. University of Chicago Press, 1995.
Blier, Suzanne Preston. The Anatomy of Architecture: Ontology and Metaphor in Batammaliba Architectural Expression. Cambridge University Press, 1987.
Herskovits, Melville J. Herskovits. Dahomey: An Ancient West African Kingdom. Northwestern University Press, 1967.
Maupoil, Bernard. La Géomancie à l'Ancienne Côte des Esclaves. Institut d'Ethnologie, Paris, 1943.
Mercier, Paul. Tradition, Changement, Histoire: Les Somba du Dahomey Septentrional. Anthropos, 1968.
Einige der Informationen wurden von künstlicher Intelligenz generiert und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
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Details
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- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
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- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
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- DE241193499
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