Römisches Reich Marmor Grabplatte mit Inschrift - 33.5 cm






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Funeräre Platte mit Inschrift aus Marmor, römische Kultur, 1.–2. Jahrhundert n. Chr., Maße 335 × 245 × 57 mm, guter Zustand; aus einer österreichischen Privatsammlung, mit Echtheitszertifikat und Exportlizenz.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Gegenstand: Grabplatte mit Inschrift
Material: Marmor
Kultur: Römisch
Periode: 1. bis 2. Jahrhundert n. Chr.
Abmessungen: 335 mm x 245 mm x 57 mm
Zustand: Guter Zustand
Herkunft: Aus österreichischer Privatsammlung, O. B., 1979 in Zürich erworben
Kommt mit Echtheitszertifikat und Ausfuhrgenehmigung.
Wenn Sie außerhalb der Europäischen Union bieten und den Gegenstand gewinnen, müssen wir eine Ausfuhrgenehmigung für Ihr Land beantragen und der Versand wird 3 bis 5 Wochen dauern.
Römische Grabplatten aus Marmor gehören zu den dauerhaftesten Vermächtnissen der commemorativen Traditionen des Reiches. Diese Markierungen, oft als Stelen oder Platten bezeichnet, wurden so gestaltet, dass sie in die Wände kollektiver Gräber, wie Columbarien, eingelassen oder auf einzelne Gräber gestellt werden. Die Wahl des Marmors war eine bewusste Aussage von Dauerhaftigkeit und sozialem Stand, bot eine glatte, helle Oberfläche, die hochwertiges Schnitzen ermöglichte. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Design dieser Platten von einfachen rechteckigen Blöcken zu dekorativeren Formen mit architektonischen Elementen wie Giebeln, Pilastern oder raffinierten Rändern, die den Text rahmten.
Die Inschriften auf diesen Platten folgen typischerweise einer hoch standardisierten juristischen und sozialen Formel, oft beginnend mit der Abkürzung D.M. (Diis Manibus), die das Monument den "Manes" oder Ahnengeistern des Verstorbenen widmet. Der Text liefert eine Fülle biografischer Daten, einschließlich des vollständigen Namens der Person, Alter zum Todeszeitpunkt (oft auf Tage und Stunden genau vermerkt), und ihres sozialen Status oder Berufs. In vielen Fällen wird auf der Platte auch der Auftraggeber des Denkmals genannt — häufig ein Ehepartner, Eltern oder ehemaliger Herr — was einen berührenden Einblick in die familiären und sozialen Bindungen gibt, die das römische Leben bestimmten.
Über die wörtliche Bedeutung der Worte hinaus offenbart die Paläographie und handwerkliche Ausführung der Schrift viel über die römische Welt. Professionelle Steinmetze verwendeten "capitalis monumentalis", einen Schriftstil, der durch geometrische Präzision und die Verwendung von Serifen gekennzeichnet ist und dazu beitrug, dass die Zeichen auch aus der Entfernung oder bei wechselndem Licht gut lesbar blieben. Viele Platten enthielten neben dem Text auch symbolische Motive, wie Lorbeerkränze als Sieg über den Tod, Werkzeuge, die den Beruf des Verstorbenen repräsentieren, oder kleine Porträts. Diese Marmordokumente dienten als wichtiges "soziales Überleben"-Mechanismus, der sicherstellte, dass der Name und die Erinnerung der Person der Öffentlichkeit lange nach ihrem Tod erhalten blieben.
Der Verkäufer stellt sich vor
Gegenstand: Grabplatte mit Inschrift
Material: Marmor
Kultur: Römisch
Periode: 1. bis 2. Jahrhundert n. Chr.
Abmessungen: 335 mm x 245 mm x 57 mm
Zustand: Guter Zustand
Herkunft: Aus österreichischer Privatsammlung, O. B., 1979 in Zürich erworben
Kommt mit Echtheitszertifikat und Ausfuhrgenehmigung.
Wenn Sie außerhalb der Europäischen Union bieten und den Gegenstand gewinnen, müssen wir eine Ausfuhrgenehmigung für Ihr Land beantragen und der Versand wird 3 bis 5 Wochen dauern.
Römische Grabplatten aus Marmor gehören zu den dauerhaftesten Vermächtnissen der commemorativen Traditionen des Reiches. Diese Markierungen, oft als Stelen oder Platten bezeichnet, wurden so gestaltet, dass sie in die Wände kollektiver Gräber, wie Columbarien, eingelassen oder auf einzelne Gräber gestellt werden. Die Wahl des Marmors war eine bewusste Aussage von Dauerhaftigkeit und sozialem Stand, bot eine glatte, helle Oberfläche, die hochwertiges Schnitzen ermöglichte. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Design dieser Platten von einfachen rechteckigen Blöcken zu dekorativeren Formen mit architektonischen Elementen wie Giebeln, Pilastern oder raffinierten Rändern, die den Text rahmten.
Die Inschriften auf diesen Platten folgen typischerweise einer hoch standardisierten juristischen und sozialen Formel, oft beginnend mit der Abkürzung D.M. (Diis Manibus), die das Monument den "Manes" oder Ahnengeistern des Verstorbenen widmet. Der Text liefert eine Fülle biografischer Daten, einschließlich des vollständigen Namens der Person, Alter zum Todeszeitpunkt (oft auf Tage und Stunden genau vermerkt), und ihres sozialen Status oder Berufs. In vielen Fällen wird auf der Platte auch der Auftraggeber des Denkmals genannt — häufig ein Ehepartner, Eltern oder ehemaliger Herr — was einen berührenden Einblick in die familiären und sozialen Bindungen gibt, die das römische Leben bestimmten.
Über die wörtliche Bedeutung der Worte hinaus offenbart die Paläographie und handwerkliche Ausführung der Schrift viel über die römische Welt. Professionelle Steinmetze verwendeten "capitalis monumentalis", einen Schriftstil, der durch geometrische Präzision und die Verwendung von Serifen gekennzeichnet ist und dazu beitrug, dass die Zeichen auch aus der Entfernung oder bei wechselndem Licht gut lesbar blieben. Viele Platten enthielten neben dem Text auch symbolische Motive, wie Lorbeerkränze als Sieg über den Tod, Werkzeuge, die den Beruf des Verstorbenen repräsentieren, oder kleine Porträts. Diese Marmordokumente dienten als wichtiges "soziales Überleben"-Mechanismus, der sicherstellte, dass der Name und die Erinnerung der Person der Öffentlichkeit lange nach ihrem Tod erhalten blieben.
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Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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