Eine Bronzeskulptur - Kulango - Ghana (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die Gegenüberstellung der Kulango-Bronzefigur mit einer modern an Henry Moore erinnernden Skulptur zeigt, wie skulpturale Traditionen, geografisch, kulturell und zeitlich getrennt, zu bemerkenswert verwandten formalen Lösungen gelangen können. Beide Figuren lösen den menschlichen Körper aus naturalistischer Repräsentation und verdichten ihn zu einer elementaren skulpturalen Form. Kopf, Oberkörper, Arme und Beine bleiben ablesbar, doch die Anatomie wird der Plastizität, Linie, Proportion und Silhouette untergeordnet. Vor allem dieser ausgeprägte Grad der Abstraktion verbindet die beiden Werke.
In der Kulango-Figur wird der menschliche Körper in eine nahezu zeichenhafte Konfiguration verwandelt. Der verlängerte Rumpf, der nach vorne geneigte Kopf und die radikal vereinfachten Gliedmaßen verleihen der Skulptur eine konzentrierte, eigenständige Präsenz. Anatomische Details werden nicht dargestellt, sondern nur angedeutet. Was zählt, ist nicht die Repräsentation eines einzelnen Körpers, sondern seine skulpturale Essenz. Die Figur wirkt zugleich archaisch und auffallend modern: Ihre expressive Kraft ergibt sich aus Proportion, Silhouette, Spannung und dem Verhältnis einer kleinen Anzahl klar artikulierter Formen.
Hommage an Henry Moore, werfen Sie einen Blick auf das letzte Foto der Fotoserie.
Hier entsteht ein überzeugender Dialog mit Henry Moore. Moore näherte sich dem menschlichen Körper wiederholt nicht als feste anatomische Struktur, sondern als Ausgangspunkt für eine autonome Formensprache. Insbesondere seine sitzenden und liegenden Figuren werden oft zu skulpturalen Landschaften, in denen einzelne Partien zusammenfließen, sich öffnen oder in große, ruhige Volumen transformieren. Die Moore-inspirierte Figur folgt einem ähnlichen Prinzip. Kopf und Oberkörper bilden eine kompakte, fast geologische Masse, während die Arme in den Körper fließen und zusammen mit den Beinen eine architektonische Struktur schaffen. Die Öffnung im Zentrum ist ebenso wichtig wie das umliegende Material: Leerer Raum wird selbst zu einem aktiven Element der Skulptur.
In der Kulango-Figur ist die Beziehung zwischen Körper und Raum weniger ausdrücklich durch Öffnungen artikuliert, doch der negative Raum ist für seine Präsenz gleichermaßen wichtig. Die Abstände zwischen Armen und Rumpf, die Stellung der Beine und die Neigung des Kopfes erzeugen einen Rhythmus, in dem Masse und Leere interagieren. In der modernen Figur wird dieses Prinzip verstärkt und monumentalisiert. Der Körper wird zu einer Art skulpturaler Architektur.
Henry Moore setzte sich umfangreich mit nicht-europäischer und prähistorischer Skulptur auseinander und gehörte einer Generation europäischer Künstler an, für die solche Werke entscheidende Impulse gaben, über akademische Vorstellungen des menschlichen Körpers hinauszugehen. Die Gegenüberstellung ist daher weniger als Anspruch auf direkte formale Einflüsse zu verstehen, sondern als Dialog zwischen verschiedenen skulpturalen Traditionen. Sie erinnert uns auch daran, dass Abstraktion keineswegs eine Erfindung des europäischen Modernismus ist. Radikale Vereinfachung des Körpers, Konzentration auf elementare Volumen und die expressive Transformation menschlicher Proportionen gab es in afrikanischen Skulpturtraditionen lange vor dem Aufkommen moderner Abstraktion in Europa.
Genau hierin liegt die besondere Resonanz der Begegnung. Das, was Moore als eine absichtliche Abweichung vom europäischen Naturalismus erscheinen lässt, begegnet im Kulango-Bronze in einer eigenständigen künstlerischen Tradition und kulturellen Kontext. Dennoch nähern sich beide Werke dem menschlichen Körper nicht primär als etwas, das getreu reproduziert werden soll, sondern als grundlegendes skulpturales Motiv. Der Körper wird zum Träger von Rhythmus, Gewicht, Raum und Ausdruck. Trotz ihrer sehr unterschiedlichen Ursprünge treten die beiden Skulpturen so in einen auffälligen visuellen Dialog: eine Sprache der Reduktion, in der das Weglassen von Details die menschliche Präsenz nicht mindert, sondern intensiviert.
Einige der Informationen wurden von künstlicher Intelligenz erzeugt und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Invt. Nr. MAZ21572
Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass das Objekt legal erworben wurde. Dem Verkäufer wurde von Catawiki mitgeteilt, dass er die gesetzlich und regulatorisch in seinem Wohnsitzland vorgeschriebenen Dokumente vorlegen muss. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, dieses Objekt zu verkaufen/exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle bekannten Herkunftsinformationen zum Objekt mitteilen. Der Verkäufer stellt sicher, dass alle notwendigen Genehmigungen beantragt werden bzw. beantragt werden. Der Verkäufer wird den Käufer umgehend über etwaige Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
Der Verkäufer stellt sich vor
Die Gegenüberstellung der Kulango-Bronzefigur mit einer modern an Henry Moore erinnernden Skulptur zeigt, wie skulpturale Traditionen, geografisch, kulturell und zeitlich getrennt, zu bemerkenswert verwandten formalen Lösungen gelangen können. Beide Figuren lösen den menschlichen Körper aus naturalistischer Repräsentation und verdichten ihn zu einer elementaren skulpturalen Form. Kopf, Oberkörper, Arme und Beine bleiben ablesbar, doch die Anatomie wird der Plastizität, Linie, Proportion und Silhouette untergeordnet. Vor allem dieser ausgeprägte Grad der Abstraktion verbindet die beiden Werke.
In der Kulango-Figur wird der menschliche Körper in eine nahezu zeichenhafte Konfiguration verwandelt. Der verlängerte Rumpf, der nach vorne geneigte Kopf und die radikal vereinfachten Gliedmaßen verleihen der Skulptur eine konzentrierte, eigenständige Präsenz. Anatomische Details werden nicht dargestellt, sondern nur angedeutet. Was zählt, ist nicht die Repräsentation eines einzelnen Körpers, sondern seine skulpturale Essenz. Die Figur wirkt zugleich archaisch und auffallend modern: Ihre expressive Kraft ergibt sich aus Proportion, Silhouette, Spannung und dem Verhältnis einer kleinen Anzahl klar artikulierter Formen.
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Hier entsteht ein überzeugender Dialog mit Henry Moore. Moore näherte sich dem menschlichen Körper wiederholt nicht als feste anatomische Struktur, sondern als Ausgangspunkt für eine autonome Formensprache. Insbesondere seine sitzenden und liegenden Figuren werden oft zu skulpturalen Landschaften, in denen einzelne Partien zusammenfließen, sich öffnen oder in große, ruhige Volumen transformieren. Die Moore-inspirierte Figur folgt einem ähnlichen Prinzip. Kopf und Oberkörper bilden eine kompakte, fast geologische Masse, während die Arme in den Körper fließen und zusammen mit den Beinen eine architektonische Struktur schaffen. Die Öffnung im Zentrum ist ebenso wichtig wie das umliegende Material: Leerer Raum wird selbst zu einem aktiven Element der Skulptur.
In der Kulango-Figur ist die Beziehung zwischen Körper und Raum weniger ausdrücklich durch Öffnungen artikuliert, doch der negative Raum ist für seine Präsenz gleichermaßen wichtig. Die Abstände zwischen Armen und Rumpf, die Stellung der Beine und die Neigung des Kopfes erzeugen einen Rhythmus, in dem Masse und Leere interagieren. In der modernen Figur wird dieses Prinzip verstärkt und monumentalisiert. Der Körper wird zu einer Art skulpturaler Architektur.
Henry Moore setzte sich umfangreich mit nicht-europäischer und prähistorischer Skulptur auseinander und gehörte einer Generation europäischer Künstler an, für die solche Werke entscheidende Impulse gaben, über akademische Vorstellungen des menschlichen Körpers hinauszugehen. Die Gegenüberstellung ist daher weniger als Anspruch auf direkte formale Einflüsse zu verstehen, sondern als Dialog zwischen verschiedenen skulpturalen Traditionen. Sie erinnert uns auch daran, dass Abstraktion keineswegs eine Erfindung des europäischen Modernismus ist. Radikale Vereinfachung des Körpers, Konzentration auf elementare Volumen und die expressive Transformation menschlicher Proportionen gab es in afrikanischen Skulpturtraditionen lange vor dem Aufkommen moderner Abstraktion in Europa.
Genau hierin liegt die besondere Resonanz der Begegnung. Das, was Moore als eine absichtliche Abweichung vom europäischen Naturalismus erscheinen lässt, begegnet im Kulango-Bronze in einer eigenständigen künstlerischen Tradition und kulturellen Kontext. Dennoch nähern sich beide Werke dem menschlichen Körper nicht primär als etwas, das getreu reproduziert werden soll, sondern als grundlegendes skulpturales Motiv. Der Körper wird zum Träger von Rhythmus, Gewicht, Raum und Ausdruck. Trotz ihrer sehr unterschiedlichen Ursprünge treten die beiden Skulpturen so in einen auffälligen visuellen Dialog: eine Sprache der Reduktion, in der das Weglassen von Details die menschliche Präsenz nicht mindert, sondern intensiviert.
Einige der Informationen wurden von künstlicher Intelligenz erzeugt und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
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- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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