Eine Maske aus Holz. - Wir - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Ein hölzernes Maskenstück der Wè aus der Duékoué-Region in Côte d’Ivoire, 30 cm hoch, 2,3 kg, mit Ständer, authentisch/Original, in fairen Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Spinnenmaske
Wè, Region Duékoué, Elfenbeinküste
Holz, Metall, Glasperlen, Faser, organische Beschichtungen, inkl. Ständer.
Die schwere, helmförmige Maske erzielt ihren Effekt durch eine absichtlich gehobene, fast architektonische Physiognomie. Unter der vorspringenden Stirn liegt ein reliefschnitztes Gesicht, dessen kleine Öffnungen und kreisförmige Applikationen einen dichten Rhythmus bilden. Eine kraftvolle, keilförmige Nase dominiert die Mitte; darunter ordnen zwei Reihen skulptierter runder Formen das Antlitz. Kieferartige Elemente, Anhänger, Metallglocken und lange Perlenketten erweitern die geschnitzte Form in den umgebenden Raum. Krustige Überzüge, Abrieb und eine tiefe, dunkle Patina verraten eine Geschichte intensiver Handhabung. Die Glocken verleihen der Figur während des Tanzes eine zusätzliche akustische Präsenz.
Das Werk wird dem Wè (Guéré) Volk der Duékoué-Region im Westen der Elfenbeinküste zugeschrieben. In der Maskenkultur des Wè-Volkes waren Masken nicht bloße Verkleidungen, sondern eigenständige Einheiten, jede mit ihrem eigenen Namen. Historische Forschung unterscheidet unter anderem zwischen Masken festlicher Natur und solchen, die Funktionen sozialer Kontrolle und Autorität erfüllen.
Der traditionelle Begriff „Spinnenmaske“ verweist auf die vielfältige Tierikonografie dieses kulturellen Raums; vergleichbare Masken sind auch mit der Gla-Gesellschaft verbunden. Die komplexe Assemblage verwandelt das Gesicht in eine mächtige Figur, die den Zwischenraum zwischen Mensch, Tier und Geist verkörpert.
Literatur (Auswahl):
Himmelheber, Hans: "Masken der Guéré II." Zeitschrift für Ethnologie 91/1, 1966, S. 100–108.
Harter, Pierre: "We Masks," in: Arts de la Côte d’Ivoire. Musée Barbier-Mueller, Genf 1993.
Holas, Bohumil: Arts de la Côte d’Ivoire. Paris 1966.
Inv. Nr. MAZ20761
Informantin Bakari Bouaflé
Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass der Gegenstand legal erworben wurde. Dem Verkäufer wurde von Catawiki mitgeteilt, dass er die in seinem Wohnsitzland vorgeschriebenen Unterlagen vorlegen muss. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, diesen Gegenstand zu verkaufen/exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle bekannten Provenienzinformationen zum Objekt mitteilen. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle notwendigen Genehmigungen arrangiert werden. Der Verkäufer wird den Käufer unverzüglich über Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
Der Verkäufer stellt sich vor
Spinnenmaske
Wè, Region Duékoué, Elfenbeinküste
Holz, Metall, Glasperlen, Faser, organische Beschichtungen, inkl. Ständer.
Die schwere, helmförmige Maske erzielt ihren Effekt durch eine absichtlich gehobene, fast architektonische Physiognomie. Unter der vorspringenden Stirn liegt ein reliefschnitztes Gesicht, dessen kleine Öffnungen und kreisförmige Applikationen einen dichten Rhythmus bilden. Eine kraftvolle, keilförmige Nase dominiert die Mitte; darunter ordnen zwei Reihen skulptierter runder Formen das Antlitz. Kieferartige Elemente, Anhänger, Metallglocken und lange Perlenketten erweitern die geschnitzte Form in den umgebenden Raum. Krustige Überzüge, Abrieb und eine tiefe, dunkle Patina verraten eine Geschichte intensiver Handhabung. Die Glocken verleihen der Figur während des Tanzes eine zusätzliche akustische Präsenz.
Das Werk wird dem Wè (Guéré) Volk der Duékoué-Region im Westen der Elfenbeinküste zugeschrieben. In der Maskenkultur des Wè-Volkes waren Masken nicht bloße Verkleidungen, sondern eigenständige Einheiten, jede mit ihrem eigenen Namen. Historische Forschung unterscheidet unter anderem zwischen Masken festlicher Natur und solchen, die Funktionen sozialer Kontrolle und Autorität erfüllen.
Der traditionelle Begriff „Spinnenmaske“ verweist auf die vielfältige Tierikonografie dieses kulturellen Raums; vergleichbare Masken sind auch mit der Gla-Gesellschaft verbunden. Die komplexe Assemblage verwandelt das Gesicht in eine mächtige Figur, die den Zwischenraum zwischen Mensch, Tier und Geist verkörpert.
Literatur (Auswahl):
Himmelheber, Hans: "Masken der Guéré II." Zeitschrift für Ethnologie 91/1, 1966, S. 100–108.
Harter, Pierre: "We Masks," in: Arts de la Côte d’Ivoire. Musée Barbier-Mueller, Genf 1993.
Holas, Bohumil: Arts de la Côte d’Ivoire. Paris 1966.
Inv. Nr. MAZ20761
Informantin Bakari Bouaflé
Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass der Gegenstand legal erworben wurde. Dem Verkäufer wurde von Catawiki mitgeteilt, dass er die in seinem Wohnsitzland vorgeschriebenen Unterlagen vorlegen muss. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, diesen Gegenstand zu verkaufen/exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle bekannten Provenienzinformationen zum Objekt mitteilen. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle notwendigen Genehmigungen arrangiert werden. Der Verkäufer wird den Käufer unverzüglich über Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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