ein Gefäß aus Terrakotta. - Adamawa - Nigeria (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Kwandalha Healing Vessel
Longuda, Region Adamawa, Nordost-Nigeria
Terrakotta
Dieses anthropomorphe Terrakottagefäß vereint die menschliche Form mit dem Körper des Gefäßes zu einer Einheit, die zugleich archaisch wirkt und unmittelbar eine kraftvolle Dringlichkeit evoziert. Ein großer Kopf mit weit geöffnetem Mund, durchbohrten Augen und markanten Ohren erhebt sich über dem voluminösen, eiförmigen Körper. Schlanke Arme folgen an den Seiten; die fein gearbeiteten Hände ruhen auf dem Bauch. Aufgetragene Erhebungen, Brüste und weitere Vorsprünge beleben die raue, von Ocker bis rötlich-brauner Oberfläche. Eine lange, gestaltete Kante zieht sich über den Körper und verstärkt dessen absichtlich unregelmäßiges, beinahe physisch verletzliches Erscheinungsbild.
Dieses Gefäß gehört zur Kwandalha-Tradition des Longuda-Volkes im nordöstlichen Nigeria, insbesondere im Gebiet des heutigen Adamawa und Gombe. Ähnliche Terrakotta-Gefäße wurden für Divination und rituelle Heilungsrituale geschaffen. Bei Krankheit konnte ein Spezialist ein bestimmtes Gefäß verschreiben; Sogar die unverbrannte Erde wurde mit dem Patienten in Berührung gebracht, um das Leiden symbolisch auf das Material zu übertragen. Nach seiner Fertigstellung wurde das Gefäß durch Libationen rituell aktiviert. Unter den Longuda wurden solche Kwandalha traditionell von spezialisierten Frauen hergestellt.
Die skulpturalen Auswüchse und Öffnungen sind daher nicht nur dekorative Elemente: Sie können Krankheit und physischen Schmerz sichtbar machen und zugleich materiell greifbar. Die Skulptur wird so zu einem Behälter einer Krise – und zu einem Instrument zu ihrer Überwindung.
Literatur (Auswahl):
Hare, John: Itinate and Kwandalowa: Ritual Pottery of the Cham, Mwana and Longuda Peoples of Nigeria. London 1983.
Schaedler, Karl-Ferdinand: Earth and Ore. 2500 Years of African Art in Terracotta and Metal. München 1979.
Inv. Nr. MAZ21008
Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass das Objekt rechtmäßig erworben wurde. Dem Verkäufer wurde von Catawiki mitgeteilt, dass er die von den Gesetzen und Vorschriften im Wohnsitzland geforderten Unterlagen vorlegen muss. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, dieses Objekt zu verkaufen/exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle ihm bekannte Provenienz-Informationen über das Objekt mitteilen. Der Verkäufer stellt sicher, dass alle erforderlichen Genehmigungen eingeholt/werden. Der Verkäufer wird den Käufer umgehend über etwaige Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
Der Verkäufer stellt sich vor
Kwandalha Healing Vessel
Longuda, Region Adamawa, Nordost-Nigeria
Terrakotta
Dieses anthropomorphe Terrakottagefäß vereint die menschliche Form mit dem Körper des Gefäßes zu einer Einheit, die zugleich archaisch wirkt und unmittelbar eine kraftvolle Dringlichkeit evoziert. Ein großer Kopf mit weit geöffnetem Mund, durchbohrten Augen und markanten Ohren erhebt sich über dem voluminösen, eiförmigen Körper. Schlanke Arme folgen an den Seiten; die fein gearbeiteten Hände ruhen auf dem Bauch. Aufgetragene Erhebungen, Brüste und weitere Vorsprünge beleben die raue, von Ocker bis rötlich-brauner Oberfläche. Eine lange, gestaltete Kante zieht sich über den Körper und verstärkt dessen absichtlich unregelmäßiges, beinahe physisch verletzliches Erscheinungsbild.
Dieses Gefäß gehört zur Kwandalha-Tradition des Longuda-Volkes im nordöstlichen Nigeria, insbesondere im Gebiet des heutigen Adamawa und Gombe. Ähnliche Terrakotta-Gefäße wurden für Divination und rituelle Heilungsrituale geschaffen. Bei Krankheit konnte ein Spezialist ein bestimmtes Gefäß verschreiben; Sogar die unverbrannte Erde wurde mit dem Patienten in Berührung gebracht, um das Leiden symbolisch auf das Material zu übertragen. Nach seiner Fertigstellung wurde das Gefäß durch Libationen rituell aktiviert. Unter den Longuda wurden solche Kwandalha traditionell von spezialisierten Frauen hergestellt.
Die skulpturalen Auswüchse und Öffnungen sind daher nicht nur dekorative Elemente: Sie können Krankheit und physischen Schmerz sichtbar machen und zugleich materiell greifbar. Die Skulptur wird so zu einem Behälter einer Krise – und zu einem Instrument zu ihrer Überwindung.
Literatur (Auswahl):
Hare, John: Itinate and Kwandalowa: Ritual Pottery of the Cham, Mwana and Longuda Peoples of Nigeria. London 1983.
Schaedler, Karl-Ferdinand: Earth and Ore. 2500 Years of African Art in Terracotta and Metal. München 1979.
Inv. Nr. MAZ21008
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Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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