Eine Terrakotta-Skulptur - Djenné - Mali (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Djenné Terracotta – „Statue einer kranken Person“
Mopti-Region, Mali
Terrakotta, inkl. Ständer.
Die sitzende Figur ist in einer ungewöhnlich kompakten Pose modelliert. Der aufrechte Oberkörper erhebt sich aus stark gebeugten Beinen; die Arme werden eng am Körper gehalten, während eine Hand die Schulter oder Brust fasst. Kopf, Körper und Glieder sind mit zahlreichen skulptierten Beulen und Erhebungen bedeckt. Die Gesichtsmerkmale - ein vorstehender Mund, eine ausgeprägte Nase und geschlossene oder nur angedeutete Augen - wirken gespannt und introspektiv. Die helle, ockerfarbene Terrakotta mit roten Bereichen und Mineralieneinschlüssen verstärkt den erdigen, fast körperlichen Charakter der Oberfläche.
Das Werk gehört zur Terrakotta-Tradition des Mittleren Niger-Inlanddeltas um Djenné und Djenné-Jeno in der heutigen Mopti-Region. Dort wurden bemerkenswert individuell gestaltete anthropomorphe Skulpturen geschaffen, insbesondere zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert. Archäologisch belegbare Beispiele umfassen sitzende, knieende und reitende Figuren sowie Darstellungen mit Schmuck, Körpermarkierungen und skulptierten Hautveränderungen.
Die traditionelle Bezeichnung als „Statue einer kranken Person“ erhält besondere Plausibilität durch die auffälligen Körperauswüchse: Vergleichbare Djenné-Terrakotta-Skulpturen wurden als mögliche Darstellungen von Pusteln oder Krankheiten interpretiert. Ihre ursprüngliche Funktion bleibt jedoch unklar. Genau darin liegt die kraftvolle Wirkung der Figur: Krankheit erscheint nicht als abstraner Zustand, sondern ist sichtbar am Körper eingeschrieben.
Literatur (Auswahl):
McIntosh, Roderick J.: Ancient Middle Niger. Cambridge 2005.
McIntosh, Susan Keech (Hrsg.): Excavations at Jenné-jeno, Hambarketolo, and Kaniana. Berkeley 1995.
Ezra, Kate: Art of the Dogon: Selections from the Lester Wunderman Collection. New York 1988.
Inv. Nr. MAZ21046
Informant Yoro
Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass der Gegenstand legal erworben wurde. Der Verkäufer wurde von Catawiki darauf hingewiesen, dass er die nach den Gesetzen und Vorschriften seines Wohnlandes erforderlichen Unterlagen vorlegen musste. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, diesen Gegenstand zu verkaufen/exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle bekannten Herkunftsinformationen zum Gegenstand zur Verfügung stellen. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle notwendigen Genehmigungen erwirkt/wirken. Der Verkäufer wird den Käufer umgehend über Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
Der Verkäufer stellt sich vor
Djenné Terracotta – „Statue einer kranken Person“
Mopti-Region, Mali
Terrakotta, inkl. Ständer.
Die sitzende Figur ist in einer ungewöhnlich kompakten Pose modelliert. Der aufrechte Oberkörper erhebt sich aus stark gebeugten Beinen; die Arme werden eng am Körper gehalten, während eine Hand die Schulter oder Brust fasst. Kopf, Körper und Glieder sind mit zahlreichen skulptierten Beulen und Erhebungen bedeckt. Die Gesichtsmerkmale - ein vorstehender Mund, eine ausgeprägte Nase und geschlossene oder nur angedeutete Augen - wirken gespannt und introspektiv. Die helle, ockerfarbene Terrakotta mit roten Bereichen und Mineralieneinschlüssen verstärkt den erdigen, fast körperlichen Charakter der Oberfläche.
Das Werk gehört zur Terrakotta-Tradition des Mittleren Niger-Inlanddeltas um Djenné und Djenné-Jeno in der heutigen Mopti-Region. Dort wurden bemerkenswert individuell gestaltete anthropomorphe Skulpturen geschaffen, insbesondere zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert. Archäologisch belegbare Beispiele umfassen sitzende, knieende und reitende Figuren sowie Darstellungen mit Schmuck, Körpermarkierungen und skulptierten Hautveränderungen.
Die traditionelle Bezeichnung als „Statue einer kranken Person“ erhält besondere Plausibilität durch die auffälligen Körperauswüchse: Vergleichbare Djenné-Terrakotta-Skulpturen wurden als mögliche Darstellungen von Pusteln oder Krankheiten interpretiert. Ihre ursprüngliche Funktion bleibt jedoch unklar. Genau darin liegt die kraftvolle Wirkung der Figur: Krankheit erscheint nicht als abstraner Zustand, sondern ist sichtbar am Körper eingeschrieben.
Literatur (Auswahl):
McIntosh, Roderick J.: Ancient Middle Niger. Cambridge 2005.
McIntosh, Susan Keech (Hrsg.): Excavations at Jenné-jeno, Hambarketolo, and Kaniana. Berkeley 1995.
Ezra, Kate: Art of the Dogon: Selections from the Lester Wunderman Collection. New York 1988.
Inv. Nr. MAZ21046
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Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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