Eine Maske aus Holz. - Kran - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Eine Holzmaska der Kran aus Côte d’Ivoire, 30 cm hoch, 2,5 kg, mit Ständer, authentisch/original, aus Holz, in fairer Verfassung.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Spinnenmaske
Kran, Bangolo-Region, Côte d’Ivoire
Holz, Pigment; dunkle Patina durch Benutzung, inkl. Stand.
Die solide gearbeitete Maske erzielt ihre Wirkung weniger durch ein geschlossenes Gesicht als durch eine dramatische Überlagerung dreidimensionaler Formen. Zahlreiche gebogene, finger- oder beinstarke Auswüchse ragen aus dem tief gewölbten Maskenkörper hervor, verschlingen sich über dem Gesichtsbereich zu einem dichten Netz. Zwei größere, hornartige, aufsteigende Elemente rahmen den oberen Abschnitt ein. Die dunkelbraune bis schwarze Oberfläche zeigt starke Abnutzung, Verkrustungen und rötliche Pigmentreste. Seitliche Löcher dienten zum Anbringen des Maskenkostüms. In seiner absichtlich chaotischen Morphologie scheint die menschliche Physiognomie hinter einem aggressiv animierten, tierischen Erscheinungsbild zu verblassen.
Der Werk wird dem Kran-Volk der Bangolo-Region im Westen der Côte d’Ivoire zugeschrieben, das mit dem weiter gefassten kulturellen Milieu der Wè verbunden ist. Masken waren hier nicht nur Repräsentationen, sondern Verkörperungen eigenständiger spiritueller Kräfte, deren Wirksamkeit sich erst durch Tänzer, Kostüme, Musik und Bewegung vollständig manifestierte. So genannte Gla-Masken sind bei Kran-Gemeinschaften belegt; diese konnten mit sozialer Kontrolle, Rechtsverfahren, Erntezeremonien und Bestattungen in Verbindung stehen. Masken, die explizit als „Spinnenmasken“ bezeichnet wurden, wurden ebenfalls mit diesem Kontext in Verbindung gebracht.
Die Vielzahl der gebogenen Vorsprünge macht die traditionelle Bezeichnung als Spinnenmaske verständlich. Die Maske bezieht ihre besondere Kraft aus dieser Grenzüberschreitung zwischen Gesicht und Tierkörper, Ordnung und bedrohlicher Transformation.
Literatur (Auswahl):
Himmelheber, Hans: Masks of the Wè and Dan. Zürich: Museum Rietberg, 1997.
Himmelheber, Hans: „Masks of the Guéré II,“ Journal of Ethnology 91/1, 1966, S. 100–108.
Fischer, Eberhard / Himmelheber, Hans: The Art of Dan. Zürich 1976.
Inv. Nr. MAZ21086
Informant: Bakari Bouaflé
Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass der Gegenstand rechtmäßig erworben wurde. Dem Verkäufer wurde von Catawiki mitgeteilt, dass er die in seinem Wohnsitzland geltenden Dokumentationspflichten erfüllen muss. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, diesen Gegenstand zu verkaufen/auszuführen. Der Verkäufer wird dem Käufer alle bekannten Herkunftsinformationen zu dem Objekt zur Verfügung stellen. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle erforderlichen Genehmigungen beschafft/nachträglich beschafft werden. Der Verkäufer wird den Käufer umgehend über Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
Der Verkäufer stellt sich vor
Spinnenmaske
Kran, Bangolo-Region, Côte d’Ivoire
Holz, Pigment; dunkle Patina durch Benutzung, inkl. Stand.
Die solide gearbeitete Maske erzielt ihre Wirkung weniger durch ein geschlossenes Gesicht als durch eine dramatische Überlagerung dreidimensionaler Formen. Zahlreiche gebogene, finger- oder beinstarke Auswüchse ragen aus dem tief gewölbten Maskenkörper hervor, verschlingen sich über dem Gesichtsbereich zu einem dichten Netz. Zwei größere, hornartige, aufsteigende Elemente rahmen den oberen Abschnitt ein. Die dunkelbraune bis schwarze Oberfläche zeigt starke Abnutzung, Verkrustungen und rötliche Pigmentreste. Seitliche Löcher dienten zum Anbringen des Maskenkostüms. In seiner absichtlich chaotischen Morphologie scheint die menschliche Physiognomie hinter einem aggressiv animierten, tierischen Erscheinungsbild zu verblassen.
Der Werk wird dem Kran-Volk der Bangolo-Region im Westen der Côte d’Ivoire zugeschrieben, das mit dem weiter gefassten kulturellen Milieu der Wè verbunden ist. Masken waren hier nicht nur Repräsentationen, sondern Verkörperungen eigenständiger spiritueller Kräfte, deren Wirksamkeit sich erst durch Tänzer, Kostüme, Musik und Bewegung vollständig manifestierte. So genannte Gla-Masken sind bei Kran-Gemeinschaften belegt; diese konnten mit sozialer Kontrolle, Rechtsverfahren, Erntezeremonien und Bestattungen in Verbindung stehen. Masken, die explizit als „Spinnenmasken“ bezeichnet wurden, wurden ebenfalls mit diesem Kontext in Verbindung gebracht.
Die Vielzahl der gebogenen Vorsprünge macht die traditionelle Bezeichnung als Spinnenmaske verständlich. Die Maske bezieht ihre besondere Kraft aus dieser Grenzüberschreitung zwischen Gesicht und Tierkörper, Ordnung und bedrohlicher Transformation.
Literatur (Auswahl):
Himmelheber, Hans: Masks of the Wè and Dan. Zürich: Museum Rietberg, 1997.
Himmelheber, Hans: „Masks of the Guéré II,“ Journal of Ethnology 91/1, 1966, S. 100–108.
Fischer, Eberhard / Himmelheber, Hans: The Art of Dan. Zürich 1976.
Inv. Nr. MAZ21086
Informant: Bakari Bouaflé
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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