Eine Maske aus Holz. - Grebo - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Eine Holzmaske der Grebo-Kultur aus der Taï-Region im westlichen Côte d’Ivoire, mit Stand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Grebo Fetish-Maske
Taï-Region, westliches Elfenbeinküste
Holz, Pigmente, incl. Ständer.
Die kraftvoll skulptierte Maske leitet ihre Wirkung aus einer radikalen Dekonstruktion des menschlichen Gesichts ab. Röhrenförmige Augen und mehrere hornartige Vorsprünge ragen aus der schweren, dunkel patinierten Gesichtstruktur hervor; ein massiver, angular protruding mouth oder Schnauze definiert die untere Hälfte. Reste roter Pigmente kondensieren in der Mitte zu einem expressiven Farbfeld. Abrieb, Verkalkungen und die ungleich gewachsene Oberfläche verleihen dem Objekt eine fast geologische Präsenz. Die skulpturalen Elemente erscheinen weniger als anatomische Repräsentation denn als Zeichen einer gesteigerten, übermenschlichen Wahrnehmung und Macht.
Die Maske wird dem Grebo-Kontext der Taï-Region in Westafrika, nahe der liberianischen Grenze, zugeschrieben. In diesem kulturell verflochtenen Gebiet entwickelten Grebo, Kran, Wè und benachbarte Gruppen verwandte, zugleich lokal differenzierte Maskentraditionen. Museumsbestände führen entsprechende Maskentypen ebenfalls Côte d’Ivoire und Liberia, über Grenzlinien hinweg. Charakteristisch für bestimmte Masken dieser westlichen Kultursphäre ist eine absichtlich aggressive formale Sprache, in der multiple oder stark protrudierende Sinnesorgane die Präsenz nicht-menschlicher Kräfte symbolisieren können.
Beschrieben als eine „Fetischmaske“, diente das vorliegende Werk vermutlich weniger der Repräsentation eines Individuums als der Verkörperung und Kontrolle spiritueller Macht.
Literatur (Auswahl):
Eberhard Fischer / Hans Himmelheber: The Art of the Dan. Zürich 1976.
Harley, George W.: Masks as Agents of Social Control in Northeast Liberia. Cambridge, Mass. 1950.
Vogel, Susan Mullin: African Art, Western Eyes. New Haven 1997.
Inv. Nr. MAZ21183
Informant: Bakari Bouaflé
Der Verkäufer garantiert und kann belegen, dass der Gegenstand rechtlich erworben wurde. Dem Verkäufer wurde von Catawiki mitgeteilt, dass er die in seinem Wohnsitzland geltenden Gesetze und Vorschriften einhalten und die erforderliche Dokumentation vorlegen muss. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, diesen Gegenstand zu verkaufen/exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle nach dem Gegenstand bekannten Herkunftsinformationen zur Verfügung stellen. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle notwendigen Genehmigungen beantragt bzw. arrangiert werden. Der Verkäufer wird den Käufer unverzüglich über Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
Der Verkäufer stellt sich vor
Grebo Fetish-Maske
Taï-Region, westliches Elfenbeinküste
Holz, Pigmente, incl. Ständer.
Die kraftvoll skulptierte Maske leitet ihre Wirkung aus einer radikalen Dekonstruktion des menschlichen Gesichts ab. Röhrenförmige Augen und mehrere hornartige Vorsprünge ragen aus der schweren, dunkel patinierten Gesichtstruktur hervor; ein massiver, angular protruding mouth oder Schnauze definiert die untere Hälfte. Reste roter Pigmente kondensieren in der Mitte zu einem expressiven Farbfeld. Abrieb, Verkalkungen und die ungleich gewachsene Oberfläche verleihen dem Objekt eine fast geologische Präsenz. Die skulpturalen Elemente erscheinen weniger als anatomische Repräsentation denn als Zeichen einer gesteigerten, übermenschlichen Wahrnehmung und Macht.
Die Maske wird dem Grebo-Kontext der Taï-Region in Westafrika, nahe der liberianischen Grenze, zugeschrieben. In diesem kulturell verflochtenen Gebiet entwickelten Grebo, Kran, Wè und benachbarte Gruppen verwandte, zugleich lokal differenzierte Maskentraditionen. Museumsbestände führen entsprechende Maskentypen ebenfalls Côte d’Ivoire und Liberia, über Grenzlinien hinweg. Charakteristisch für bestimmte Masken dieser westlichen Kultursphäre ist eine absichtlich aggressive formale Sprache, in der multiple oder stark protrudierende Sinnesorgane die Präsenz nicht-menschlicher Kräfte symbolisieren können.
Beschrieben als eine „Fetischmaske“, diente das vorliegende Werk vermutlich weniger der Repräsentation eines Individuums als der Verkörperung und Kontrolle spiritueller Macht.
Literatur (Auswahl):
Eberhard Fischer / Hans Himmelheber: The Art of the Dan. Zürich 1976.
Harley, George W.: Masks as Agents of Social Control in Northeast Liberia. Cambridge, Mass. 1950.
Vogel, Susan Mullin: African Art, Western Eyes. New Haven 1997.
Inv. Nr. MAZ21183
Informant: Bakari Bouaflé
Der Verkäufer garantiert und kann belegen, dass der Gegenstand rechtlich erworben wurde. Dem Verkäufer wurde von Catawiki mitgeteilt, dass er die in seinem Wohnsitzland geltenden Gesetze und Vorschriften einhalten und die erforderliche Dokumentation vorlegen muss. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, diesen Gegenstand zu verkaufen/exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle nach dem Gegenstand bekannten Herkunftsinformationen zur Verfügung stellen. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle notwendigen Genehmigungen beantragt bzw. arrangiert werden. Der Verkäufer wird den Käufer unverzüglich über Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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