Ein Kopf aus Bronze. - Ife - Nigeria

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Dimitri André
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Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.

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Eine bronzene Kopfstatue, originales Ife-Bronzestück aus Nigeria, 18 cm hoch, Gewicht 750 g, in fassendem Zustand.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Diese Ife-Bronzskulptur eines Kopfes ist etwa 20 cm hoch und stellt eine menschliche Gestalt mit bemerkenswertem Naturalismus dar. Trotz ihres relativ kleinen Maßstabs ist das Gesicht sorgfältig modelliert und zeigt stark individualisierte Merkmale: eine hoch gewölbte Stirn, mandelförmige Augen mit deutlich abgegrenzten Lidern, eine breite Nase, markante volle Lippen, runde Wangen und ein sanft modelliertes Kinn. Die speziellen Proportionen von Augen, Nase, Mund und Kiefer vermitteln den Eindruck einer bestimmten Physiognomie statt eines generalisierten oder idealisierten Menschentyps.

Ein besonders charakteristisches Merkmal ist das dichte Muster feiner vertikaler Linien, das weite Teile des Gesichts bedeckt. Ähnliche Striationen finden sich an einer Reihe bekannter naturalistischer Köpfe aus Ife. Sie wurden häufig als Narbenbildung oder andere Formen von Gesichtsbemalung interpretiert, obwohl ihre genaue Bedeutung umstritten bleibt. Rötliche Spuren sind ebenfalls sichtbar, insbesondere um Nase und Mund sowie innerhalb einiger eingeritzter Linien. Ob dies Überreste einer ursprünglichen Oberflächenbearbeitung darstellen, wäre einer technischen Analyse bedurft.

Die Oberseite des Kopfes ist gerundet und vergleichsweise schlicht. Von besonderer Bedeutung für die Frage der Identität ist das Fehlen einer Krone, eines aufwendigen Kopfschmucks, eines Diadems, Perlenzier oder anderer unmittelbar erkennbarer Insignien der Yorubaherrscher. Der Hals ist entsprechend zurückhaltend in der Behandlung, zylindrisch geformt und endet in horizontalen Bändern.

Die geringe Größe des Kopfes verdient besondere Beachtung. Mit etwa 20 cm gehört er zu den selteneren kleinformatigen Beispielen naturalistischer Ife-Metallskulptur. Wolfgang Jaenicke, der im Verlauf seiner Sammelaktivität etwa zwei Dutzend lebensgroße Ife-Köpfe gesammelt und untersucht hat, hält Kopfwerke dieses kleineren Formats für deutlich seltener. Diese Beobachtung ist dem Langzeit-Sammel- und Markterfahrungshintergrund zu verdanken und nicht als statistische Erhebung aller überlebenden Ife-Skulpturen zu verstehen.

Sie wird dennoch bis zu einem gewissen Grad durch einen wichtigen archäologischen Vergleich gestützt. Die berühmte Gruppe, die 1938 in Wunmonije, Ife, entdeckt wurde, bestand aus siebzehn Köpfen aus Kupfer und Messing. Laut British Museum waren fünfzehn lebensgroß, während nur zwei kleiner als lebensgroß waren. Bemerkenswert ist, dass die beiden kleineren Exemplare gekrönt waren. Der Befund von Wunmonije belegt somit sowohl die Vorherrschaft lebensgroßer Köpfe in dieser bedeutenden archäologischen Gruppe als auch die Tatsache, dass eine kleine Skala an sich keine königliche Zugehörigkeit ausschließt.

Dies macht den gegenwärtigen Kopf besonders interessant. Er vereint drei Merkmale: ein ungewöhnlich kleines Format, eine stark individualisierte Physiognomie und das Fehlen sichtbarer königlicher Insignien. Er unterscheidet sich damit nicht nur von der Mehrzahl der lebensgroßen Wunmonije-Köpfe, sondern auch von den kleineren gekrönten Exemplaren.

Die naturalistischen Köpfe von Ife, allgemein datiert zwischen dem zwölften und dem fünfzehnten Jahrhundert, wurden häufig mit dem Ooni, dem Herrscher von Ife, in Verbindung gebracht. Frühere Forschungen neigten insbesondere dazu, solche Arbeiten als königliche Porträts zu interpretieren und manchmal physiognomische Unterschiede zwischen einzelnen Köpfen als Beleg für Darstellungen aufeinanderfolgender Herrscher zu werten.

Es gibt starke historische und kulturelle Gründe, wichtige Ife-Köpfe mit der Königsherrschaft zu verbinden. Ile-Ife nahm eine außergewöhnliche Stellung als religiöses und politisches Zentrum ein, während der Ooni das Zentrum der heiligen Königschaft bildete. Der Kopf selbst hat in der yorubischen Gedankenwelt zudem eine tiefgreifende Bedeutung. Das Konzept des Ori geht über den physischen Kopf hinaus und ist verbunden mit individueller Identität, Schicksal und geistiger Wirksamkeit. Wie Babatunde Lawal gezeigt hat, kann die Bedeutung des Kopfes in der yorubischen Kunst daher nicht einfach durch physische Ähnlichkeit verstanden werden.

Dennoch ist die allgemeine Identifizierung der naturalistischen Ife-Köpfe als Porträts des Ooni nicht mehr sicher. Bei den meisten isolierten Köpfen gibt es weder archäologische noch historische Belege, die eine Zuordnung zu einem benannten Herrscher zuließen. Selbst die Identität der Individuen, die durch die Wunmonije-Köpfe dargestellt werden, bleibt Interpretationssache. Ihre Bedeutung und ihr hoher Status sind evident, aber Naturalismus allein kann nicht belegen, ob jede dargestellte Person ein Ooni war.

Das Konzept der “Porträtierung” erfordert daher eine gewisse Einschränkung. Der außergewöhnliche Naturalismus der Ife-Skulptur ermutigt den modernen Betrachter, diese Köpfe als Porträts zu interpretieren. Einzelne Werke unterscheiden sich deutlich in Form von Gesichtern, Augen, Nasen, Lippen, Wangen und Kiefern, was darauf hindeutet, dass physiognomische Unterscheidung bedeutsam war. Doch Naturalismus bedeutet nicht zwangsläufig Porträtierung im modernen europäischen Sinn, eine erkennbare Ähnlichkeit zu einer bestimmten historischen Person festzuhalten.

Neuere Forschung hat daher die Beziehung zwischen physiognomischer Individualität, politischer Identität, ritueller Funktion und sozialem Status untersucht. Suzanne Preston Blier war besonders wichtig in der Neubewertung der Köpfe innerhalb der politischen Kultur des frühen Ife. In Art and Risk in Ancient Yoruba behandelt sie die “Portrait Heads” im weiteren Kontext von Politik, Repräsentation und Regalität und untersucht separat die politische Bedeutung royalem Kopfschmucks. Dieser Ansatz betont, dass Physiognomie und Regalia unterschiedliche, aber miteinander verbundene Darstellungssysteme bilden.

Aus dieser Perspektive müssen ein “individuelles Porträt” und eine “Darstellung eines Herrschers” nicht einander ausschließen. Eine Skulptur könnte durchaus erkennbare Merkmale einer bestimmten Person bewahren und gleichzeitig politische Würde, dynastische Identität oder rituellen Status ausdrücken.

Im Fall des gegenwärtigen Kopfes verdient jedoch das Fehlen sichtbarer royaler Insignien besondere Berücksichtigung. Wenn königliche Identität explizit kommuniziert werden sollte, boten Kronen, aufwendige Kopfschmuckstücke, Perlen und andere Insignien effektive visuelle Mittel dazu. Ihr Fehlen kann nicht einfach ignoriert werden. In Verbindung mit dem ungewöhnlich kleinen Maßstab und den stark individualisierten Gesichtszügen erhöht sich die ernsthafte Möglichkeit, dass die dargestellte Person kein Ooni, sondern eine andere konkrete Person von gesellschaftlicher, politischer oder ritueller Bedeutung war.

Gleichzeitig kann das Fehlen einer gegossenen Bronzekrone nicht beweisen, dass die Person kein Ooni war. Getrennte Kronen, Perlen, Textilien oder andere Materialien könnten ursprünglich einige Köpfe begleitet haben und später verschwunden sein. Archäologischer Kontext und Hinweise auf Anhänge sind daher für eine endgültige Interpretation wesentlich.

Die vorsichtigste Beschreibung des vorliegenden Objekts wäre daher ein kleinformatiger, naturalistischer und stark individualisierter Bronzekopf in der Ife-Tradition, rather than eine eindeutige “Porträt eines Ooni”. Weder seine Physiognomie, sein Maßstab noch das Fehlen königlicher Insignien können die Identität des Sitzenden unabhängig bestimmen. Zusammengenommen liefern diese Merkmale jedoch wesentliche Gründe, die automatische Verknüpfung natürlicher Ife-Köpfe mit dem Ooni zu hinterfragen und die Möglichkeit individueller Porträtierung ernster zu nehmen.

Die Seltenheit des Kleinformats wirft zudem eine breitere Forschungsfrage auf. Wenn weitere Studien zeigen würden, dass kleinformatige Ife-Köpfe sich systematisch von lebensgroßen Beispielen in ihrer Insignie, Physiognomie, technischen Konstruktion oder archäologischen Kontexten unterscheiden, könnten sie eine eigenständige funktionale Kategorie innerhalb der Ife-Porträt-Skulptur darstellen. Derzeit bleibt dies eine Hypothese statt einer gesicherten Schlussfolgerung.

Ausgewählte Referenzen
Blier, Suzanne Preston. Art and Risk in Ancient Yoruba: Ife History, Power, and Identity, c. 1300. Cambridge: Cambridge University Press, 2015. Besonders “A Gallery of Portrait Heads: Political Art in Early Ife” und die Diskussion über königliche Kopfschmuckstücke.
Drewal, Henry John, John Pemberton III, und Rowland Abiodun. Yoruba: Nine Centuries of African Art and Thought. New York: The Center for African Art / Harry N. Abrams, 1989.
Lawal, Babatunde. “Orí: The Significance of the Head in Yoruba Sculpture.” Journal of Anthropological Research 41, no. 1 (1985): 91–103.
Willett, Frank. Ife in the History of West African Sculpture. New York: McGraw-Hill, 1967.
British Museum, London. Wunmonije Head, Collection Database, CRS.17. Besonders relevant für die Zusammensetzung der Entdeckung von Wunmonije 1938 und die Unterscheidung zwischen den fünfzehn lebensgroßen und zwei kleineren gekrönten Köpfen.
Jaenicke, Wolfgang. Persönliche Beobachtungen basierend auf langfristigem Sammeln und der Untersuchung von Ife-Köpfen. Jaenicke hat etwa zwei Dutzend lebensgroße Beispiele gesammelt undNotiert die vergleichbare Seltenheit von Kleinformaten. Diese Beobachtung ist als empirische Einschätzung eines Sammlers zu verstehen, nicht als veröffentlichte statistische Erhebung.

Einige der Informationen stammen von künstlicher Intelligenz und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.

Der Preis gilt ohne Kosten für die TL-Analyse, kann aber innerhalb von vier Wochen für 350,- Euro durchgeführt werden.

Invt. Nr. MAZ21778

Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass das Objekt rechtmäßig erworben wurde. Dem Verkäufer wurde von Catawiki mitgeteilt, dass er die in seinem Wohnsitzland vorgeschriebenen Dokumente vorlegen muss. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, dieses Objekt zu verkaufen/exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle bekannten Provenienzinformationen über das Objekt zur Verfügung stellen. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle notwendigen Genehmigungen organisiert werden bzw. werden. Der Verkäufer wird den Käufer unverzüglich über etwaige Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.

Der Verkäufer stellt sich vor

Wolfram Jaenickes Engagement mit afrikanischer Kunst begann nicht im Feld oder auf dem Markt, sondern in einem ruhigeren, inneren Raum – unter Papieren, Büchern und Objekten, die seinem Vater gehörten. Das Archiv über Deutschlands ehemalige Kolonien war nicht darauf angelegt, eine einzige Geschichte zu erzählen; es schlug viele vor. Es lud zur Prüfung ein statt zur Verehrung und lehrte Jaenicke früh, dass Objekte nie stumm sind. Sie tragen Zeit in sich – Bruchstelle und Kontinuität in derselben Form – und sie bitten darum, so sorgfältig gelesen zu werden wie Texte. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert wirkt Jaenicke als Sammler, Händler und Vermittler, auch wenn keines dieser Begriffe die Gestalt seiner Praxis ganz erfassen kann. Was früher zu großzügig unter der Rubrik „Tribal Art“ zusammengefasst wurde, erschien ihm nie als ein versiegelter oder historischer Katalog. Es ist vielmehr ein Satz lebender Traditionen, der ständig mit der Gegenwart verhandelt. Seine akademische Ausbildung – Ethnologie, Kunstgeschichte und сравнende Rechtslehre – lieferte eine Grammatik. Die Sprache selbst erlernte er an anderer Stelle. In Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Togo und Ghana kam Wissen langsam hervor, durch wiederholte Begegnungen, die sich zu Beziehungen verdichteten, und durch Vertrauen, das nicht auf einmal, sondern über Jahre aufgebaut wurde. Mali wurde zum Gravitationszentrum dieser Erfahrung. Zwischen 2002 und 2012 lebte und arbeitete Jaenicke in Bamako und Ségou, wo er Tribalartforum leitete, eine Galerie mit Blick auf den Niger. Der Raum widerstand leichter Chronologie. Skulpturen und Keramik teilten den Raum mit Fotografie, und Werke von Malick Sidibé – Bilder von malischer Jugend in den 1970er Jahren, selbstbewusst und ausgelassen – hingen neben älteren rituellen Formen. Die Wirkung war nicht nostalgisch, sondern klärend: Vergangenheit und Gegenwart schlossen sich nicht gegenseitig aus; sie schärften einander. Der Krieg von 2012 beendete dieses Kapitel abrupt, wie Kriege es neigen zu tun. Doch löste er die Arbeit nicht auf. Zusammen mit Aguibou Kamaté rief Jaenicke sich in Lomé, näher an die Orte heran, von denen viele Objekte stammen und auf denen sie weiterreisen. Seit 2018 ist Berlin ein weiterer Punkt auf dieser Karte geworden. Galerie Wolfgang Jaenicke arbeitet nun gegenüber dem Schloss Charlottenburg, unterstützt von einem kleinen Team von Spezialisten. Ihr Schwerpunkt liegt insbesondere auf westafrikanischen Bronzen und Terrakotten – Materialien, die von Erde und Feuer geformt sind, sowie auf Formen des Gedächtnisses, die sich einer leichten Übersetzung widersetzen. Was Jaenickes Praxis auszeichnet, ist nicht nur ihr geografischer Umfang, sondern ihre innere Spannung. Feldforschung geht mit Provenienzforschung einher; Handel wird als untrennbar von Verantwortung betrachtet. In Zusammenarbeit mit Museen und wissenschaftlichen Initiativen wird der Kreislauf nicht als Ausgrabung, sondern als ethischer Prozess dargestellt, der unvollendet bleibt. Ziel ist es, Objekte nicht aus der Welt zu entfernen und abzuschotten, sondern sie innerhalb der Welt lesbar zu halten – ihnen zu ermöglichen, weiter zu sprechen, auch wenn sich die Bedingungen ihrer Rede ändern. ------------ Galerie Wolfgang Jaenicke ist eine in Berlin ansässige Galerie, die sich auf westafrikanische Skulptur, Bronzen, Terrakotten, Masken und zeitgenössische afrikanische Kunst spezialisiert hat. Sie wird von Wolfgang Jaenicke geleitet, dessen Arbeit Sammeln, Handel, Provenienzforschung, Feldforschung und archivische Dokumentation verbindet. Laut dem eigenen Profil der Galerie studierte Jaenicke Ethnologie, Kunstgeschichte und vergleichende Rechtslehre und arbeitet seit mehr als fünfundzwanzig Jahren im Bereich afrikanischer Kunst. Seine Tätigkeiten entwickelten sich durch langfristiges Engagement in Ländern wie Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Ghana und Togo. Anstatt afrikanische Kunst als geschlossene historische Kategorie zu präsentieren, beschreibt er sie als eine fortdauernde kulturelle Tradition, geprägt von lebendigen Gemeinschaften und wandelnden historischen Kontexten. Eine besonders wichtige Phase seiner Karriere war Mali, wo er zwischen ca. 2002 und 2012 in Bamako und Ségou lebte und arbeitete. Dort führte er Tribalartforum, eine Galerie, die historische afrikanische Skulptur mit zeitgenössischer afrikanischer Fotografie verband, darunter Werke von Malick Sidibé. Die politische und militärische Krise in Mali im Jahr 2012 führte zur Schließung dieser Aktivität. Später setzte Jaenicke, gemeinsam mit Aguibou Kamaté, seine Arbeit von Lomé, Togo, aus fort, bevor er eine Galerier Präsenz in Berlin nahe dem Schloss Charlottenburg gründete. Die Galerie legt besonderen Wert auf westafrikanische Bronzen, Terrakotten, Benin- und Ife-bezogene Werke, Nok-Skulpturen, Dogon-Kunst, Baule-Skulpturen, Senufo-Objekte und Yoruba-Material. Ein besonderes Merkmal von Jaenickes öffentlicher Haltung ist sein wiederholter Fokus auf Transparenz der Provenienz und Restitutionsdebatten. In mehreren veröffentlichten Objektakten diskutiert die Galerie ausdrücklich Themen rund um Exportdokumentation, UNESCO-Konventionen, Besitzverhältnisse und den Austausch mit Wissenschaftlern und Restitutionsforschern. Diese Aussagen spiegeln breitere zeitgenössische Debatten über die Zirkulation afrikanischen Kulturerbes, Rechtslage, Sammlerhistorie und Museumsankäufe wider. Die Galerie führt umfangreiche Online-Archive und Kataloge, die Hunderte afrikanischer Objekte dokumentieren, darunter Benin- und Ife-Bronzen, Nok-Terrakotten, Dogon-Skulpturen, Baule-Figuren, Fon-Objekte, Moba-Figuren und weiteres westafrikanisches Material. Für Forschende, die sich für die Geschichte des afrikanischen Kunsthandels interessieren, repräsentiert Jaenicke eine spätere Generation von Händlern im Vergleich zu Persönlichkeiten wie John J. Klejman. Während Klejman dem Nachkriegsmarkt New Yorks der 1950er–1970er Jahre zugehörte, ist Jaenickes Arbeit von gegenwärtigen Anliegen geprägt: Felddokumentation, Provenienzforschung, Restitutionsdiskussionen, digitale Archive und direkte Verbindung mit westafrikanischen Netzwerken und Künstlern. Dieser Text basiert auf KI-Informationen
Übersetzt mit Google Übersetzer

Diese Ife-Bronzskulptur eines Kopfes ist etwa 20 cm hoch und stellt eine menschliche Gestalt mit bemerkenswertem Naturalismus dar. Trotz ihres relativ kleinen Maßstabs ist das Gesicht sorgfältig modelliert und zeigt stark individualisierte Merkmale: eine hoch gewölbte Stirn, mandelförmige Augen mit deutlich abgegrenzten Lidern, eine breite Nase, markante volle Lippen, runde Wangen und ein sanft modelliertes Kinn. Die speziellen Proportionen von Augen, Nase, Mund und Kiefer vermitteln den Eindruck einer bestimmten Physiognomie statt eines generalisierten oder idealisierten Menschentyps.

Ein besonders charakteristisches Merkmal ist das dichte Muster feiner vertikaler Linien, das weite Teile des Gesichts bedeckt. Ähnliche Striationen finden sich an einer Reihe bekannter naturalistischer Köpfe aus Ife. Sie wurden häufig als Narbenbildung oder andere Formen von Gesichtsbemalung interpretiert, obwohl ihre genaue Bedeutung umstritten bleibt. Rötliche Spuren sind ebenfalls sichtbar, insbesondere um Nase und Mund sowie innerhalb einiger eingeritzter Linien. Ob dies Überreste einer ursprünglichen Oberflächenbearbeitung darstellen, wäre einer technischen Analyse bedurft.

Die Oberseite des Kopfes ist gerundet und vergleichsweise schlicht. Von besonderer Bedeutung für die Frage der Identität ist das Fehlen einer Krone, eines aufwendigen Kopfschmucks, eines Diadems, Perlenzier oder anderer unmittelbar erkennbarer Insignien der Yorubaherrscher. Der Hals ist entsprechend zurückhaltend in der Behandlung, zylindrisch geformt und endet in horizontalen Bändern.

Die geringe Größe des Kopfes verdient besondere Beachtung. Mit etwa 20 cm gehört er zu den selteneren kleinformatigen Beispielen naturalistischer Ife-Metallskulptur. Wolfgang Jaenicke, der im Verlauf seiner Sammelaktivität etwa zwei Dutzend lebensgroße Ife-Köpfe gesammelt und untersucht hat, hält Kopfwerke dieses kleineren Formats für deutlich seltener. Diese Beobachtung ist dem Langzeit-Sammel- und Markterfahrungshintergrund zu verdanken und nicht als statistische Erhebung aller überlebenden Ife-Skulpturen zu verstehen.

Sie wird dennoch bis zu einem gewissen Grad durch einen wichtigen archäologischen Vergleich gestützt. Die berühmte Gruppe, die 1938 in Wunmonije, Ife, entdeckt wurde, bestand aus siebzehn Köpfen aus Kupfer und Messing. Laut British Museum waren fünfzehn lebensgroß, während nur zwei kleiner als lebensgroß waren. Bemerkenswert ist, dass die beiden kleineren Exemplare gekrönt waren. Der Befund von Wunmonije belegt somit sowohl die Vorherrschaft lebensgroßer Köpfe in dieser bedeutenden archäologischen Gruppe als auch die Tatsache, dass eine kleine Skala an sich keine königliche Zugehörigkeit ausschließt.

Dies macht den gegenwärtigen Kopf besonders interessant. Er vereint drei Merkmale: ein ungewöhnlich kleines Format, eine stark individualisierte Physiognomie und das Fehlen sichtbarer königlicher Insignien. Er unterscheidet sich damit nicht nur von der Mehrzahl der lebensgroßen Wunmonije-Köpfe, sondern auch von den kleineren gekrönten Exemplaren.

Die naturalistischen Köpfe von Ife, allgemein datiert zwischen dem zwölften und dem fünfzehnten Jahrhundert, wurden häufig mit dem Ooni, dem Herrscher von Ife, in Verbindung gebracht. Frühere Forschungen neigten insbesondere dazu, solche Arbeiten als königliche Porträts zu interpretieren und manchmal physiognomische Unterschiede zwischen einzelnen Köpfen als Beleg für Darstellungen aufeinanderfolgender Herrscher zu werten.

Es gibt starke historische und kulturelle Gründe, wichtige Ife-Köpfe mit der Königsherrschaft zu verbinden. Ile-Ife nahm eine außergewöhnliche Stellung als religiöses und politisches Zentrum ein, während der Ooni das Zentrum der heiligen Königschaft bildete. Der Kopf selbst hat in der yorubischen Gedankenwelt zudem eine tiefgreifende Bedeutung. Das Konzept des Ori geht über den physischen Kopf hinaus und ist verbunden mit individueller Identität, Schicksal und geistiger Wirksamkeit. Wie Babatunde Lawal gezeigt hat, kann die Bedeutung des Kopfes in der yorubischen Kunst daher nicht einfach durch physische Ähnlichkeit verstanden werden.

Dennoch ist die allgemeine Identifizierung der naturalistischen Ife-Köpfe als Porträts des Ooni nicht mehr sicher. Bei den meisten isolierten Köpfen gibt es weder archäologische noch historische Belege, die eine Zuordnung zu einem benannten Herrscher zuließen. Selbst die Identität der Individuen, die durch die Wunmonije-Köpfe dargestellt werden, bleibt Interpretationssache. Ihre Bedeutung und ihr hoher Status sind evident, aber Naturalismus allein kann nicht belegen, ob jede dargestellte Person ein Ooni war.

Das Konzept der “Porträtierung” erfordert daher eine gewisse Einschränkung. Der außergewöhnliche Naturalismus der Ife-Skulptur ermutigt den modernen Betrachter, diese Köpfe als Porträts zu interpretieren. Einzelne Werke unterscheiden sich deutlich in Form von Gesichtern, Augen, Nasen, Lippen, Wangen und Kiefern, was darauf hindeutet, dass physiognomische Unterscheidung bedeutsam war. Doch Naturalismus bedeutet nicht zwangsläufig Porträtierung im modernen europäischen Sinn, eine erkennbare Ähnlichkeit zu einer bestimmten historischen Person festzuhalten.

Neuere Forschung hat daher die Beziehung zwischen physiognomischer Individualität, politischer Identität, ritueller Funktion und sozialem Status untersucht. Suzanne Preston Blier war besonders wichtig in der Neubewertung der Köpfe innerhalb der politischen Kultur des frühen Ife. In Art and Risk in Ancient Yoruba behandelt sie die “Portrait Heads” im weiteren Kontext von Politik, Repräsentation und Regalität und untersucht separat die politische Bedeutung royalem Kopfschmucks. Dieser Ansatz betont, dass Physiognomie und Regalia unterschiedliche, aber miteinander verbundene Darstellungssysteme bilden.

Aus dieser Perspektive müssen ein “individuelles Porträt” und eine “Darstellung eines Herrschers” nicht einander ausschließen. Eine Skulptur könnte durchaus erkennbare Merkmale einer bestimmten Person bewahren und gleichzeitig politische Würde, dynastische Identität oder rituellen Status ausdrücken.

Im Fall des gegenwärtigen Kopfes verdient jedoch das Fehlen sichtbarer royaler Insignien besondere Berücksichtigung. Wenn königliche Identität explizit kommuniziert werden sollte, boten Kronen, aufwendige Kopfschmuckstücke, Perlen und andere Insignien effektive visuelle Mittel dazu. Ihr Fehlen kann nicht einfach ignoriert werden. In Verbindung mit dem ungewöhnlich kleinen Maßstab und den stark individualisierten Gesichtszügen erhöht sich die ernsthafte Möglichkeit, dass die dargestellte Person kein Ooni, sondern eine andere konkrete Person von gesellschaftlicher, politischer oder ritueller Bedeutung war.

Gleichzeitig kann das Fehlen einer gegossenen Bronzekrone nicht beweisen, dass die Person kein Ooni war. Getrennte Kronen, Perlen, Textilien oder andere Materialien könnten ursprünglich einige Köpfe begleitet haben und später verschwunden sein. Archäologischer Kontext und Hinweise auf Anhänge sind daher für eine endgültige Interpretation wesentlich.

Die vorsichtigste Beschreibung des vorliegenden Objekts wäre daher ein kleinformatiger, naturalistischer und stark individualisierter Bronzekopf in der Ife-Tradition, rather than eine eindeutige “Porträt eines Ooni”. Weder seine Physiognomie, sein Maßstab noch das Fehlen königlicher Insignien können die Identität des Sitzenden unabhängig bestimmen. Zusammengenommen liefern diese Merkmale jedoch wesentliche Gründe, die automatische Verknüpfung natürlicher Ife-Köpfe mit dem Ooni zu hinterfragen und die Möglichkeit individueller Porträtierung ernster zu nehmen.

Die Seltenheit des Kleinformats wirft zudem eine breitere Forschungsfrage auf. Wenn weitere Studien zeigen würden, dass kleinformatige Ife-Köpfe sich systematisch von lebensgroßen Beispielen in ihrer Insignie, Physiognomie, technischen Konstruktion oder archäologischen Kontexten unterscheiden, könnten sie eine eigenständige funktionale Kategorie innerhalb der Ife-Porträt-Skulptur darstellen. Derzeit bleibt dies eine Hypothese statt einer gesicherten Schlussfolgerung.

Ausgewählte Referenzen
Blier, Suzanne Preston. Art and Risk in Ancient Yoruba: Ife History, Power, and Identity, c. 1300. Cambridge: Cambridge University Press, 2015. Besonders “A Gallery of Portrait Heads: Political Art in Early Ife” und die Diskussion über königliche Kopfschmuckstücke.
Drewal, Henry John, John Pemberton III, und Rowland Abiodun. Yoruba: Nine Centuries of African Art and Thought. New York: The Center for African Art / Harry N. Abrams, 1989.
Lawal, Babatunde. “Orí: The Significance of the Head in Yoruba Sculpture.” Journal of Anthropological Research 41, no. 1 (1985): 91–103.
Willett, Frank. Ife in the History of West African Sculpture. New York: McGraw-Hill, 1967.
British Museum, London. Wunmonije Head, Collection Database, CRS.17. Besonders relevant für die Zusammensetzung der Entdeckung von Wunmonije 1938 und die Unterscheidung zwischen den fünfzehn lebensgroßen und zwei kleineren gekrönten Köpfen.
Jaenicke, Wolfgang. Persönliche Beobachtungen basierend auf langfristigem Sammeln und der Untersuchung von Ife-Köpfen. Jaenicke hat etwa zwei Dutzend lebensgroße Beispiele gesammelt undNotiert die vergleichbare Seltenheit von Kleinformaten. Diese Beobachtung ist als empirische Einschätzung eines Sammlers zu verstehen, nicht als veröffentlichte statistische Erhebung.

Einige der Informationen stammen von künstlicher Intelligenz und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.

Der Preis gilt ohne Kosten für die TL-Analyse, kann aber innerhalb von vier Wochen für 350,- Euro durchgeführt werden.

Invt. Nr. MAZ21778

Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass das Objekt rechtmäßig erworben wurde. Dem Verkäufer wurde von Catawiki mitgeteilt, dass er die in seinem Wohnsitzland vorgeschriebenen Dokumente vorlegen muss. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, dieses Objekt zu verkaufen/exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle bekannten Provenienzinformationen über das Objekt zur Verfügung stellen. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle notwendigen Genehmigungen organisiert werden bzw. werden. Der Verkäufer wird den Käufer unverzüglich über etwaige Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.

Der Verkäufer stellt sich vor

Wolfram Jaenickes Engagement mit afrikanischer Kunst begann nicht im Feld oder auf dem Markt, sondern in einem ruhigeren, inneren Raum – unter Papieren, Büchern und Objekten, die seinem Vater gehörten. Das Archiv über Deutschlands ehemalige Kolonien war nicht darauf angelegt, eine einzige Geschichte zu erzählen; es schlug viele vor. Es lud zur Prüfung ein statt zur Verehrung und lehrte Jaenicke früh, dass Objekte nie stumm sind. Sie tragen Zeit in sich – Bruchstelle und Kontinuität in derselben Form – und sie bitten darum, so sorgfältig gelesen zu werden wie Texte. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert wirkt Jaenicke als Sammler, Händler und Vermittler, auch wenn keines dieser Begriffe die Gestalt seiner Praxis ganz erfassen kann. Was früher zu großzügig unter der Rubrik „Tribal Art“ zusammengefasst wurde, erschien ihm nie als ein versiegelter oder historischer Katalog. Es ist vielmehr ein Satz lebender Traditionen, der ständig mit der Gegenwart verhandelt. Seine akademische Ausbildung – Ethnologie, Kunstgeschichte und сравнende Rechtslehre – lieferte eine Grammatik. Die Sprache selbst erlernte er an anderer Stelle. In Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Togo und Ghana kam Wissen langsam hervor, durch wiederholte Begegnungen, die sich zu Beziehungen verdichteten, und durch Vertrauen, das nicht auf einmal, sondern über Jahre aufgebaut wurde. Mali wurde zum Gravitationszentrum dieser Erfahrung. Zwischen 2002 und 2012 lebte und arbeitete Jaenicke in Bamako und Ségou, wo er Tribalartforum leitete, eine Galerie mit Blick auf den Niger. Der Raum widerstand leichter Chronologie. Skulpturen und Keramik teilten den Raum mit Fotografie, und Werke von Malick Sidibé – Bilder von malischer Jugend in den 1970er Jahren, selbstbewusst und ausgelassen – hingen neben älteren rituellen Formen. Die Wirkung war nicht nostalgisch, sondern klärend: Vergangenheit und Gegenwart schlossen sich nicht gegenseitig aus; sie schärften einander. Der Krieg von 2012 beendete dieses Kapitel abrupt, wie Kriege es neigen zu tun. Doch löste er die Arbeit nicht auf. Zusammen mit Aguibou Kamaté rief Jaenicke sich in Lomé, näher an die Orte heran, von denen viele Objekte stammen und auf denen sie weiterreisen. Seit 2018 ist Berlin ein weiterer Punkt auf dieser Karte geworden. Galerie Wolfgang Jaenicke arbeitet nun gegenüber dem Schloss Charlottenburg, unterstützt von einem kleinen Team von Spezialisten. Ihr Schwerpunkt liegt insbesondere auf westafrikanischen Bronzen und Terrakotten – Materialien, die von Erde und Feuer geformt sind, sowie auf Formen des Gedächtnisses, die sich einer leichten Übersetzung widersetzen. Was Jaenickes Praxis auszeichnet, ist nicht nur ihr geografischer Umfang, sondern ihre innere Spannung. Feldforschung geht mit Provenienzforschung einher; Handel wird als untrennbar von Verantwortung betrachtet. In Zusammenarbeit mit Museen und wissenschaftlichen Initiativen wird der Kreislauf nicht als Ausgrabung, sondern als ethischer Prozess dargestellt, der unvollendet bleibt. Ziel ist es, Objekte nicht aus der Welt zu entfernen und abzuschotten, sondern sie innerhalb der Welt lesbar zu halten – ihnen zu ermöglichen, weiter zu sprechen, auch wenn sich die Bedingungen ihrer Rede ändern. ------------ Galerie Wolfgang Jaenicke ist eine in Berlin ansässige Galerie, die sich auf westafrikanische Skulptur, Bronzen, Terrakotten, Masken und zeitgenössische afrikanische Kunst spezialisiert hat. Sie wird von Wolfgang Jaenicke geleitet, dessen Arbeit Sammeln, Handel, Provenienzforschung, Feldforschung und archivische Dokumentation verbindet. Laut dem eigenen Profil der Galerie studierte Jaenicke Ethnologie, Kunstgeschichte und vergleichende Rechtslehre und arbeitet seit mehr als fünfundzwanzig Jahren im Bereich afrikanischer Kunst. Seine Tätigkeiten entwickelten sich durch langfristiges Engagement in Ländern wie Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Ghana und Togo. Anstatt afrikanische Kunst als geschlossene historische Kategorie zu präsentieren, beschreibt er sie als eine fortdauernde kulturelle Tradition, geprägt von lebendigen Gemeinschaften und wandelnden historischen Kontexten. Eine besonders wichtige Phase seiner Karriere war Mali, wo er zwischen ca. 2002 und 2012 in Bamako und Ségou lebte und arbeitete. Dort führte er Tribalartforum, eine Galerie, die historische afrikanische Skulptur mit zeitgenössischer afrikanischer Fotografie verband, darunter Werke von Malick Sidibé. Die politische und militärische Krise in Mali im Jahr 2012 führte zur Schließung dieser Aktivität. Später setzte Jaenicke, gemeinsam mit Aguibou Kamaté, seine Arbeit von Lomé, Togo, aus fort, bevor er eine Galerier Präsenz in Berlin nahe dem Schloss Charlottenburg gründete. Die Galerie legt besonderen Wert auf westafrikanische Bronzen, Terrakotten, Benin- und Ife-bezogene Werke, Nok-Skulpturen, Dogon-Kunst, Baule-Skulpturen, Senufo-Objekte und Yoruba-Material. Ein besonderes Merkmal von Jaenickes öffentlicher Haltung ist sein wiederholter Fokus auf Transparenz der Provenienz und Restitutionsdebatten. In mehreren veröffentlichten Objektakten diskutiert die Galerie ausdrücklich Themen rund um Exportdokumentation, UNESCO-Konventionen, Besitzverhältnisse und den Austausch mit Wissenschaftlern und Restitutionsforschern. Diese Aussagen spiegeln breitere zeitgenössische Debatten über die Zirkulation afrikanischen Kulturerbes, Rechtslage, Sammlerhistorie und Museumsankäufe wider. Die Galerie führt umfangreiche Online-Archive und Kataloge, die Hunderte afrikanischer Objekte dokumentieren, darunter Benin- und Ife-Bronzen, Nok-Terrakotten, Dogon-Skulpturen, Baule-Figuren, Fon-Objekte, Moba-Figuren und weiteres westafrikanisches Material. Für Forschende, die sich für die Geschichte des afrikanischen Kunsthandels interessieren, repräsentiert Jaenicke eine spätere Generation von Händlern im Vergleich zu Persönlichkeiten wie John J. Klejman. Während Klejman dem Nachkriegsmarkt New Yorks der 1950er–1970er Jahre zugehörte, ist Jaenickes Arbeit von gegenwärtigen Anliegen geprägt: Felddokumentation, Provenienzforschung, Restitutionsdiskussionen, digitale Archive und direkte Verbindung mit westafrikanischen Netzwerken und Künstlern. Dieser Text basiert auf KI-Informationen
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Details

Ethnie/ Kultur
Ife
Herkunftsland
Nigeria
Material
Bronze
Sold with stand
Nein
Zustand
Angemessener Zustand
Titel des Kunstwerks
A bronze head
Höhe
18 cm
Gewicht
750 g
Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
6604
Verkaufte Objekte
99,43 %
protop

Rechtliche Informationen des Verkäufers

Unternehmen:
Jaenicke Njoya GmbH
Repräsentant:
Wolfgang Jaenicke
Adresse:
Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
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GERMANY
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