Ikone - Festtagsikone Auferstehung - Höllenfahrt Christi mit den zwölf Hochfesten und den vier Evangelisten - Holz






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
FESTTAGSIKONE „AUFERSTEHUNG – HÖLLENFAHRT CHRISTI“ MIT DEN ZWÖLF HOCHFESTEN UND DEN VIER EVANGELISTEN
Russland, Palekh, 19. Jahrhundert
Maße: 31 × 27 x 3 cm
Verbund zweier Laubholz-Bretter mit zwei Rückseiten-Sponki, davon einer verloren. Mit vertieftem Mittelbrett (Kowtscheg), Eitempera auf Kreidegrund, Goldgrund.
Monumental aufgebaute, zugleich von außergewöhnlicher Feinheit geprägte russische Festtagsikone. Im Zentrum die „Auferstehung Christi – Höllenfahrt“ (Воскресение Христово – Сошествие во ад) in der für die russische Ikonographie charakteristischen Verbindung der beiden Darstellungen. Oberhalb erscheint der auferstandene Christus über dem Grab, während im unteren Teil Christus als Erlöser im Totenreich dargestellt ist. Er zieht Adam aus dem geöffneten Rachen des Hades und führt die Gerechten aus der Gefangenschaft des Todes.
Das zentrale Bild wird von einem Zyklus der Zwölf Großen Feste des orthodoxen Kirchenjahres umgeben. Die einzelnen Szenen sind in fein voneinander abgegrenzten, architektonisch reich ausgestalteten Bildfeldern wiedergegeben:
Obere Reihe, von links nach rechts:
1. Geburt der Gottesmutter
2. Einführung der Gottesmutter in den Tempel
3. Verkündigung
4. Geburt Christi
Linke Seite, von oben nach unten:
5. Darstellung des Herrn im Tempel / Begegnung des Herrn
6. Einzug Christi in Jerusalem
Rechte Seite, von oben nach unten:
7. Taufe Christi / Erscheinung des Herrn
8. Verklärung Christi
Untere Reihe, von links nach rechts:
9. Himmelfahrt Christi
10. Dreifaltigkeit des Alten Testaments
11. Entschlafung der Gottesmutter
12. Erhöhung des Heiligen Kreuzes
Die Anordnung folgt damit dem traditionellen Festtagszyklus, der mit der Geburt der Gottesmutter beginnt und die Heilsgeschichte bis zur Erhöhung des Kreuzes entfaltet. Derartige Kompositionen verbinden das Osterfest als zentrales Heilsgeschehen mit den wichtigsten Festen des liturgischen Jahres und gehören zu den charakteristischen Ikonentypen des 19. Jahrhunderts. Vergleichbare Palekh-Ikonen weisen dieselbe Kombination aus zentraler Auferstehungs-/Höllenfahrtsdarstellung und zwölf umgebenden Festtagsbildern auf. (Russian Icon Collection).
In den vier Ecken erscheinen die vier Evangelisten, jeweils an einem Schreibpult mit dem Evangelienbuch: Johannes der Theologe, Matthäus, Lukas und Markus. Die Eckfiguren mit ihren kyrillischen Beischriften verleihen der Komposition zusätzlich den Charakter eines reich gegliederten Evangelienbildes. Die Einbeziehung der vier Evangelisten in den Eckzwickeln ist bei vergleichbaren Palekh-Ikonen des Typs ausdrücklich überliefert und erinnert zugleich an die Gestaltung russischer Evangelienbuchdeckel. (Russian Icon Collection).
Besonders hervorzuheben ist die außerordentlich feine, miniaturhafte Malweise. Die zahlreichen kleinen Figuren sind mit schlanken, eleganten Proportionen und fein modellierten Gesichtern wiedergegeben. Die architektonischen Staffagen zeigen eine differenzierte, ornamentale Zeichnung; Landschaften, Berge, Gebäude und Gewänder sind mit zahlreichen minutiös gesetzten Details belebt. Die warme Palette aus Ocker-, Rot-, Grün- und Brauntönen wird durch den reich eingesetzten Goldgrund wirkungsvoll gesteigert.
Der Charakter der Malerei weist deutlich in das Umfeld der Palekh-Schule, eines der bedeutendsten Zentren der traditionellen russischen Ikonenmalerei im 19. Jahrhundert. Gerade die Verbindung von ausgesprochen kleinteiliger Miniaturmalerei, eleganten langgestreckten Figuren, komplexer architektonischer Staffage und leuchtender Goldornamentik gilt als kennzeichnend für Palekh. Vergleichbare Festtagsikonen dieses Typs werden sowohl in musealen Sammlungen als auch im internationalen Kunsthandel Palekh zugeschrieben. (Antiquaries Sammlungen Online).
Ein besonderes Sammlerstück!
FESTTAGSIKONE „AUFERSTEHUNG – HÖLLENFAHRT CHRISTI“ MIT DEN ZWÖLF HOCHFESTEN UND DEN VIER EVANGELISTEN
Russland, Palekh, 19. Jahrhundert
Maße: 31 × 27 x 3 cm
Verbund zweier Laubholz-Bretter mit zwei Rückseiten-Sponki, davon einer verloren. Mit vertieftem Mittelbrett (Kowtscheg), Eitempera auf Kreidegrund, Goldgrund.
Monumental aufgebaute, zugleich von außergewöhnlicher Feinheit geprägte russische Festtagsikone. Im Zentrum die „Auferstehung Christi – Höllenfahrt“ (Воскресение Христово – Сошествие во ад) in der für die russische Ikonographie charakteristischen Verbindung der beiden Darstellungen. Oberhalb erscheint der auferstandene Christus über dem Grab, während im unteren Teil Christus als Erlöser im Totenreich dargestellt ist. Er zieht Adam aus dem geöffneten Rachen des Hades und führt die Gerechten aus der Gefangenschaft des Todes.
Das zentrale Bild wird von einem Zyklus der Zwölf Großen Feste des orthodoxen Kirchenjahres umgeben. Die einzelnen Szenen sind in fein voneinander abgegrenzten, architektonisch reich ausgestalteten Bildfeldern wiedergegeben:
Obere Reihe, von links nach rechts:
1. Geburt der Gottesmutter
2. Einführung der Gottesmutter in den Tempel
3. Verkündigung
4. Geburt Christi
Linke Seite, von oben nach unten:
5. Darstellung des Herrn im Tempel / Begegnung des Herrn
6. Einzug Christi in Jerusalem
Rechte Seite, von oben nach unten:
7. Taufe Christi / Erscheinung des Herrn
8. Verklärung Christi
Untere Reihe, von links nach rechts:
9. Himmelfahrt Christi
10. Dreifaltigkeit des Alten Testaments
11. Entschlafung der Gottesmutter
12. Erhöhung des Heiligen Kreuzes
Die Anordnung folgt damit dem traditionellen Festtagszyklus, der mit der Geburt der Gottesmutter beginnt und die Heilsgeschichte bis zur Erhöhung des Kreuzes entfaltet. Derartige Kompositionen verbinden das Osterfest als zentrales Heilsgeschehen mit den wichtigsten Festen des liturgischen Jahres und gehören zu den charakteristischen Ikonentypen des 19. Jahrhunderts. Vergleichbare Palekh-Ikonen weisen dieselbe Kombination aus zentraler Auferstehungs-/Höllenfahrtsdarstellung und zwölf umgebenden Festtagsbildern auf. (Russian Icon Collection).
In den vier Ecken erscheinen die vier Evangelisten, jeweils an einem Schreibpult mit dem Evangelienbuch: Johannes der Theologe, Matthäus, Lukas und Markus. Die Eckfiguren mit ihren kyrillischen Beischriften verleihen der Komposition zusätzlich den Charakter eines reich gegliederten Evangelienbildes. Die Einbeziehung der vier Evangelisten in den Eckzwickeln ist bei vergleichbaren Palekh-Ikonen des Typs ausdrücklich überliefert und erinnert zugleich an die Gestaltung russischer Evangelienbuchdeckel. (Russian Icon Collection).
Besonders hervorzuheben ist die außerordentlich feine, miniaturhafte Malweise. Die zahlreichen kleinen Figuren sind mit schlanken, eleganten Proportionen und fein modellierten Gesichtern wiedergegeben. Die architektonischen Staffagen zeigen eine differenzierte, ornamentale Zeichnung; Landschaften, Berge, Gebäude und Gewänder sind mit zahlreichen minutiös gesetzten Details belebt. Die warme Palette aus Ocker-, Rot-, Grün- und Brauntönen wird durch den reich eingesetzten Goldgrund wirkungsvoll gesteigert.
Der Charakter der Malerei weist deutlich in das Umfeld der Palekh-Schule, eines der bedeutendsten Zentren der traditionellen russischen Ikonenmalerei im 19. Jahrhundert. Gerade die Verbindung von ausgesprochen kleinteiliger Miniaturmalerei, eleganten langgestreckten Figuren, komplexer architektonischer Staffage und leuchtender Goldornamentik gilt als kennzeichnend für Palekh. Vergleichbare Festtagsikonen dieses Typs werden sowohl in musealen Sammlungen als auch im internationalen Kunsthandel Palekh zugeschrieben. (Antiquaries Sammlungen Online).
Ein besonderes Sammlerstück!
