Kasten - Niederlande, Holz-Schmuckdose mit Deckel • Schnitzerei mit Sonnenrad- und Mondmotiv • ca. 1900–1920 - Holz






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Niederländische Holzdose mit Deckel im Stil des Art Nouveau (Jugendstil), Kerfschnitt-Sonnenrad- und Mondmotiven auf Deckel und Fuß, ca. 1910–1920, Maße 10,5 × 29 × 22 cm, Gewicht 1541 g, Herkunft Niederlande.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Nederland, vermoedelijk Friesland • Houten sierdoos met deksel • Kerfsnede met zonnewiel- en maanmotief op deksel én voet • circa 1900-1950
Diese Sierdose in friesischer Kerbschnitt weist ein Gewicht von 1541 Gramm auf und misst 10,5 x 29 x 22 Zentimeter – eine Dichte, die Linden- und Pappelholz ausschließt und auf mittelbis hartholz hindeutet. Der Deckel zeigt eine Sonnenradrosette innerhalb eines Kreises, flankiert von Halbmonden und Eckadcern, eingerahmt von einer feinen Kerfedatrand; dieselbe Rosettenform kehrt dreimal an der Seitenfläche zurück. Was dieses Exemplar auszeichnet, ist die Verzierung am Fuß: Bei diesem Typ Kerbschnitt wird normalerweise nur der Deckel geschnitten, und diese zusätzliche Aufmerksamkeit verrät eine geübte Hand.
Für dieses Objekt ist auch ein Jetzt-kaufen-Preis festgelegt, für diejenigen, die es sofort erwerben möchten, ohne abzuwarten.
Interieurberatung und Anwesenheit:
Mit seinem warmen rotbraunen Ton und dem feinen geometrischen Linienmuster passt diese Dose zu einem ländlichen, skandinavischen oder eklektischen Interieur, in dem Handwerk sichtbar bleiben darf. Auf einem Schrank oder Sideboard im seitlich einfallenden Tageslicht kommt das Relief der Kerbschnittarbeit erst wirklich zur Geltung: Jede Facette fängt das Licht etwas verschieden ein, wodurch sich das Motiv verschiebt, sobald der Betrachter sich bewegt.
Objektbeschreibung:
Rechteckige Sierdose mit scharnierlos geschlossenem Deckel, aufgebaut aus vier Seitenwänden auf einem leicht erhöhten Fuß. Der Deckel trägt ein kreisförmiges Rosettenmotiv mit einem zentralen Viereck, radial geschnittenen Eckfacetten und zwei flankierenden Halbmonden mit gestreifter Füllung, in den Ecken ergänzt durch Viertelkreis-Waaiers und umschlossen von einer durchgehenden dreieckigen Kerfedatrand. Auf der Vorderseite wiederholt sich dasselbe Rosettenmotiv dreimal, jeweils verbunden durch eine Figur aus zwei gegenüberliegenden Halbmonden. Auch der Fuß ist über die volle Länge mit kleinen Rosetten und Kerfedetails geschnitten – bei diesem Kerbschnitttyp gewöhnlich der erste Teil, der übersprungen wird. Die Innenfläche ist unbearbeitet und ungeführt. Unten befindet sich ein kleines, nicht lesbares Etikettenrest; eine Fabrikmarke, Signatur oder Jahreszahl wurde nirgends festgestellt.
Spezifikationen:
Material: Holz, vermutlich Eiche oder Buche (eine Mahagoni-/Sapele-ähnliche Holzart weniger wahrscheinlich), gebeizt
Abmessungen: H 10,5 x B 29 x T 22 cm
Gewicht: 1541 Gramm
Provenienz:
Private Sammlung, Belgien.
Zustand:
Guter Zustand mit einer authentischen, ungleichmäßig gealterten Patina passend zum Alter. Unten ist eine leichte, gleichmäßige Verfärbung sichtbar, vermutlich ein altes Nutzungs- oder Lagerzeichen, zusammen mit dem genannten Etikettenrest. Innen bestätigt ein kleines Schrumpfchen – ein normales Verfallszeichen bei massiven Holz und kein Mangel – dass der Kasten tatsächlich aus massivem Holz hergestellt ist; außen die üblichen leichten Gebrauchsspuren. Die Messingscharnieren funktionieren und halten den Deckel an Ort und Stelle. Am Kerbschnitt selbst sind auf den Abbildungen keine abgebrochenen Facetten oder Füllungen erkennbar. Bei Inspektion im Tageslicht ist keine Restaurierung zu erkennen; eine UV-Aufnahme liegt nicht vor, daher wird darüber kein weiteres Urteil gefällt. Das schmälert jedoch nichts an dem dekorativen Wert dieses besonderen Kunstobjekts; es trägt auch zum Charakter bei. Siehe die Abbildungen für ein vollständiges Bild.
Versand:
Das Objekt wird außerordentlich professionell und mit größter Sorgfalt verpackt in Doppelkartons mit hochwertigem Dämpfungsmaterial, um einen sicheren Versand zu gewährleisten. Wir versenden stets mit einem besonders sicheren Track-and-Trace-Service. Beachten Sie sicher die Rückmeldungen, die bereits zufriedene Käufer hinterlassen haben.
Referenzen und Quellen:
Kerbschnitt – das Schneiden geometrischer Facetten mit einem Messer nach einer vorbereitenden Rille – ist in Deutschland vor allem als Friesische Kerbschnitzerei bekannt, belegt durch ein datiertes Schneidebrett aus dem Jahr 1654 in der Sammlung des Rijksmuseums. Die Fertigkeit wurde innerhalb Friesischer Bauern- und Fischerfamilien überliefert und verbreitete sich über Zuiderzeevissers entlang der Nordseeküste. Das Sonnenrad- oder Rosettenmotiv, wie es auf diesem Deckel vorkommt, galt in der germanischen und nordwest-europäischen Volkskunst ursprünglich als Schutz vor Unheil und als Glückssymbol; ab etwa dem achtzehnten Jahrhundert bekam das Motiv überwiegend eine dekorative, volkstümliche Bedeutung.
Ein Fabrik- oder Designername wird hier nicht beansprucht: dies ist Haushandwerk, kein Fabrikprodukt, und dieses Exemplar trägt keine Signatur. Ein Zusammenhang mit der deutschen oder alpinen Kerbschnitz-Tradition, in der verwandte geometrische Motive vorkommen, ist aufgrund des Dekors allein nicht auszuschließen; die Kombination aus Rosette, Kerfedatrand und der geschnitzten Fuß passt am besten zu dem, was für Friesische Kerbschnitzerei dokumentiert ist.
Sie können mir oben folgen, indem Sie meine Seite bookmarken und neben 'DECADERS Gallery' auf folgen (Herz) klicken.
Der Verkäufer stellt sich vor
Nederland, vermoedelijk Friesland • Houten sierdoos met deksel • Kerfsnede met zonnewiel- en maanmotief op deksel én voet • circa 1900-1950
Diese Sierdose in friesischer Kerbschnitt weist ein Gewicht von 1541 Gramm auf und misst 10,5 x 29 x 22 Zentimeter – eine Dichte, die Linden- und Pappelholz ausschließt und auf mittelbis hartholz hindeutet. Der Deckel zeigt eine Sonnenradrosette innerhalb eines Kreises, flankiert von Halbmonden und Eckadcern, eingerahmt von einer feinen Kerfedatrand; dieselbe Rosettenform kehrt dreimal an der Seitenfläche zurück. Was dieses Exemplar auszeichnet, ist die Verzierung am Fuß: Bei diesem Typ Kerbschnitt wird normalerweise nur der Deckel geschnitten, und diese zusätzliche Aufmerksamkeit verrät eine geübte Hand.
Für dieses Objekt ist auch ein Jetzt-kaufen-Preis festgelegt, für diejenigen, die es sofort erwerben möchten, ohne abzuwarten.
Interieurberatung und Anwesenheit:
Mit seinem warmen rotbraunen Ton und dem feinen geometrischen Linienmuster passt diese Dose zu einem ländlichen, skandinavischen oder eklektischen Interieur, in dem Handwerk sichtbar bleiben darf. Auf einem Schrank oder Sideboard im seitlich einfallenden Tageslicht kommt das Relief der Kerbschnittarbeit erst wirklich zur Geltung: Jede Facette fängt das Licht etwas verschieden ein, wodurch sich das Motiv verschiebt, sobald der Betrachter sich bewegt.
Objektbeschreibung:
Rechteckige Sierdose mit scharnierlos geschlossenem Deckel, aufgebaut aus vier Seitenwänden auf einem leicht erhöhten Fuß. Der Deckel trägt ein kreisförmiges Rosettenmotiv mit einem zentralen Viereck, radial geschnittenen Eckfacetten und zwei flankierenden Halbmonden mit gestreifter Füllung, in den Ecken ergänzt durch Viertelkreis-Waaiers und umschlossen von einer durchgehenden dreieckigen Kerfedatrand. Auf der Vorderseite wiederholt sich dasselbe Rosettenmotiv dreimal, jeweils verbunden durch eine Figur aus zwei gegenüberliegenden Halbmonden. Auch der Fuß ist über die volle Länge mit kleinen Rosetten und Kerfedetails geschnitten – bei diesem Kerbschnitttyp gewöhnlich der erste Teil, der übersprungen wird. Die Innenfläche ist unbearbeitet und ungeführt. Unten befindet sich ein kleines, nicht lesbares Etikettenrest; eine Fabrikmarke, Signatur oder Jahreszahl wurde nirgends festgestellt.
Spezifikationen:
Material: Holz, vermutlich Eiche oder Buche (eine Mahagoni-/Sapele-ähnliche Holzart weniger wahrscheinlich), gebeizt
Abmessungen: H 10,5 x B 29 x T 22 cm
Gewicht: 1541 Gramm
Provenienz:
Private Sammlung, Belgien.
Zustand:
Guter Zustand mit einer authentischen, ungleichmäßig gealterten Patina passend zum Alter. Unten ist eine leichte, gleichmäßige Verfärbung sichtbar, vermutlich ein altes Nutzungs- oder Lagerzeichen, zusammen mit dem genannten Etikettenrest. Innen bestätigt ein kleines Schrumpfchen – ein normales Verfallszeichen bei massiven Holz und kein Mangel – dass der Kasten tatsächlich aus massivem Holz hergestellt ist; außen die üblichen leichten Gebrauchsspuren. Die Messingscharnieren funktionieren und halten den Deckel an Ort und Stelle. Am Kerbschnitt selbst sind auf den Abbildungen keine abgebrochenen Facetten oder Füllungen erkennbar. Bei Inspektion im Tageslicht ist keine Restaurierung zu erkennen; eine UV-Aufnahme liegt nicht vor, daher wird darüber kein weiteres Urteil gefällt. Das schmälert jedoch nichts an dem dekorativen Wert dieses besonderen Kunstobjekts; es trägt auch zum Charakter bei. Siehe die Abbildungen für ein vollständiges Bild.
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Referenzen und Quellen:
Kerbschnitt – das Schneiden geometrischer Facetten mit einem Messer nach einer vorbereitenden Rille – ist in Deutschland vor allem als Friesische Kerbschnitzerei bekannt, belegt durch ein datiertes Schneidebrett aus dem Jahr 1654 in der Sammlung des Rijksmuseums. Die Fertigkeit wurde innerhalb Friesischer Bauern- und Fischerfamilien überliefert und verbreitete sich über Zuiderzeevissers entlang der Nordseeküste. Das Sonnenrad- oder Rosettenmotiv, wie es auf diesem Deckel vorkommt, galt in der germanischen und nordwest-europäischen Volkskunst ursprünglich als Schutz vor Unheil und als Glückssymbol; ab etwa dem achtzehnten Jahrhundert bekam das Motiv überwiegend eine dekorative, volkstümliche Bedeutung.
Ein Fabrik- oder Designername wird hier nicht beansprucht: dies ist Haushandwerk, kein Fabrikprodukt, und dieses Exemplar trägt keine Signatur. Ein Zusammenhang mit der deutschen oder alpinen Kerbschnitz-Tradition, in der verwandte geometrische Motive vorkommen, ist aufgrund des Dekors allein nicht auszuschließen; die Kombination aus Rosette, Kerfedatrand und der geschnitzten Fuß passt am besten zu dem, was für Friesische Kerbschnitzerei dokumentiert ist.
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