Guido Settepassi - Krug (4) - Silber





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Besitzt einen Master in Kunstwirtschaft und dekorativen Künsten; stellte bei TEFAF Maastricht aus.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Paar Gomis bzw. Krüge mit passenden Tellern – aus Silber 800 – Guido Settepassi, Florenz, Italien. Italiener, Florenz, ca. 1968–1975, bedeutendes Ensemble aus Silber, bestehend aus einem Paar Gomis bzw. Krüge und den beiden entsprechenden Tellern/Schüsseln, ausgeführt in Silber mit Feingehalt 800/1000, aus der florentinischen Werkstatt von Guido Settepassi. Die Krüge zeigen einen eleganten ovoiden Körper, historicistischem Einfluss, erhöht auf einem umlaufenden und gestuften Rundfuß. Der untere Bereich des Gefäßbodens verengt sich allmählich bis zum Schaft, markiert durch große vertikale Faltenreliefs, die der Komposition eine deutliche Vertikalität verleihen. Der Körper ist von einem breiten Reliefstreifen umgeben, eingezogen und ziseliert, mit einer üppigen naturalistischen Komposition aus Trauben, Weinblättern, Ranken und pflanzenähnlichen Verzierungen, hervorgehoben vor beabsichtigt dunklem Hintergrund, wodurch starker Kontrast zu den glatten, polierten Oberflächen des Silbers entsteht. Oberhalb dieses Streifens entwickeln sich hintereinander mehrere Ringe und glatte Leisten, die zu einem hohen, engen Hals führen, der ebenfalls von großen vincolen vertikalen Reserveflächen bearbeitet ist. Der Hals wird oben durch einen zarten Reliefstreifen mit floraler Verzierung abgeschlossen und öffnet sich zu einem breiten, asymmetrischen Mund mit einem sehr ausgeprägten, wellenförmigen Ausgussrand. Besonders charakteristisch sind die hohen, schlanken Flügel, sehr offene, fast pflanzenartige Formen, gebildet durch einen großen oberen Bogen und unten durch eine geschlungene Ranke mit kleinen Trieben und Blattwerk-Elementen verlängert. Diese Lösung verleiht den Stücke einen starken skulpturalen und dekorativen Charakter. Die zugehörigen Teller/Schalen sind rund, wenig tief und groß im Durchmesser, mit breiter Kante und zentriertem Mittelteil zur Aufnahme des Fußes der Krüge. Sie zeigen eine reiche gravierte und ziselierte Dekoration, ergänzend zur Ornamentik der Gomis. Einer der Teller betont vor allem große Voluten und Akanthus-Akzente, während der andere eine dichtere Anordnung von Weinblättern und Trauben zeigt und so das vinöse Thema des gesamten Ensembles betont. Das dekorative Repertoire verbindet Elemente des Neo-Rokoko und des Neobarock, neu interpretiert im historicistischen Geschmack florentinischer Goldschmiedekunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Oberflächenbehandlung kombiniert polierte Flächen, dunkel geprägte/oxidierte Hintergründe und reliefziselierte Zonen, wodurch eine reiche Kontrastvielfalt entsteht. Die Stücke tragen Punzen für den Gehalt „800“, entsprechend Silber 800 Tausendteile, sowie das italienische Punzensymbol „★ 460 FI“, verbunden mit Guido Settepassi, Firenze, Werkstatt seit 1968 in Florenz registriert. Die Anwesenheit dieses Punzens ermöglicht eine Einordnung der Ausführung vermutlich in die späten 1960er Jahre bis zur ersten Hälfte der 1970er Jahre. Sie zeigen Zeichen von Alterung und Nutzung, bewahren jedoch eine gute Gesamtpräsenz und einen starken dekorativen Eindruck.
Herkunft: Florenz, Italien.
Hersteller: Guido Settepassi.
Punzen: ★ 460 FI.
Titel: Silber 800/1000.
Epoche: ca. 1968–1975.
Zusammensetzung: 2 Krüge / Gomis + 2 Teller/Schalen.
Stil: Historicistisch, Neo-Rokoko / Neobarock.
Dekoration: Weinrebe, Trauben, Blätter, Blumen, Akantus und Voluten.
Techniken: Haspeln/Weichgewalztes (Repullado), Ziselierung, Gravur, Guss und Anbringung von Elementen, Polieren und Brünieren.
Maße: ca. 33 × 24 × 24 cm je Ensemble.
Totalgewicht: 1.352 Gramm.
Paar Gomis bzw. Krüge mit passenden Tellern – aus Silber 800 – Guido Settepassi, Florenz, Italien. Italiener, Florenz, ca. 1968–1975, bedeutendes Ensemble aus Silber, bestehend aus einem Paar Gomis bzw. Krüge und den beiden entsprechenden Tellern/Schüsseln, ausgeführt in Silber mit Feingehalt 800/1000, aus der florentinischen Werkstatt von Guido Settepassi. Die Krüge zeigen einen eleganten ovoiden Körper, historicistischem Einfluss, erhöht auf einem umlaufenden und gestuften Rundfuß. Der untere Bereich des Gefäßbodens verengt sich allmählich bis zum Schaft, markiert durch große vertikale Faltenreliefs, die der Komposition eine deutliche Vertikalität verleihen. Der Körper ist von einem breiten Reliefstreifen umgeben, eingezogen und ziseliert, mit einer üppigen naturalistischen Komposition aus Trauben, Weinblättern, Ranken und pflanzenähnlichen Verzierungen, hervorgehoben vor beabsichtigt dunklem Hintergrund, wodurch starker Kontrast zu den glatten, polierten Oberflächen des Silbers entsteht. Oberhalb dieses Streifens entwickeln sich hintereinander mehrere Ringe und glatte Leisten, die zu einem hohen, engen Hals führen, der ebenfalls von großen vincolen vertikalen Reserveflächen bearbeitet ist. Der Hals wird oben durch einen zarten Reliefstreifen mit floraler Verzierung abgeschlossen und öffnet sich zu einem breiten, asymmetrischen Mund mit einem sehr ausgeprägten, wellenförmigen Ausgussrand. Besonders charakteristisch sind die hohen, schlanken Flügel, sehr offene, fast pflanzenartige Formen, gebildet durch einen großen oberen Bogen und unten durch eine geschlungene Ranke mit kleinen Trieben und Blattwerk-Elementen verlängert. Diese Lösung verleiht den Stücke einen starken skulpturalen und dekorativen Charakter. Die zugehörigen Teller/Schalen sind rund, wenig tief und groß im Durchmesser, mit breiter Kante und zentriertem Mittelteil zur Aufnahme des Fußes der Krüge. Sie zeigen eine reiche gravierte und ziselierte Dekoration, ergänzend zur Ornamentik der Gomis. Einer der Teller betont vor allem große Voluten und Akanthus-Akzente, während der andere eine dichtere Anordnung von Weinblättern und Trauben zeigt und so das vinöse Thema des gesamten Ensembles betont. Das dekorative Repertoire verbindet Elemente des Neo-Rokoko und des Neobarock, neu interpretiert im historicistischen Geschmack florentinischer Goldschmiedekunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Oberflächenbehandlung kombiniert polierte Flächen, dunkel geprägte/oxidierte Hintergründe und reliefziselierte Zonen, wodurch eine reiche Kontrastvielfalt entsteht. Die Stücke tragen Punzen für den Gehalt „800“, entsprechend Silber 800 Tausendteile, sowie das italienische Punzensymbol „★ 460 FI“, verbunden mit Guido Settepassi, Firenze, Werkstatt seit 1968 in Florenz registriert. Die Anwesenheit dieses Punzens ermöglicht eine Einordnung der Ausführung vermutlich in die späten 1960er Jahre bis zur ersten Hälfte der 1970er Jahre. Sie zeigen Zeichen von Alterung und Nutzung, bewahren jedoch eine gute Gesamtpräsenz und einen starken dekorativen Eindruck.
Herkunft: Florenz, Italien.
Hersteller: Guido Settepassi.
Punzen: ★ 460 FI.
Titel: Silber 800/1000.
Epoche: ca. 1968–1975.
Zusammensetzung: 2 Krüge / Gomis + 2 Teller/Schalen.
Stil: Historicistisch, Neo-Rokoko / Neobarock.
Dekoration: Weinrebe, Trauben, Blätter, Blumen, Akantus und Voluten.
Techniken: Haspeln/Weichgewalztes (Repullado), Ziselierung, Gravur, Guss und Anbringung von Elementen, Polieren und Brünieren.
Maße: ca. 33 × 24 × 24 cm je Ensemble.
Totalgewicht: 1.352 Gramm.
