Schützende Reliquiarfigur - Schützende Reliquienfigur - Bakota - Gabun (Ohne mindestpreis)





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Die Bakota-Figur der reliquaire protectrice, aus Gabon, aus Holz, Abmessungen 30×30×30 cm, guter Zustand, Reproduktion.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die Erinnerung an die Ahnen wird in jeder Familie religiös bewahrt: Man überliefert Fetische, Schmuckstücke, Waffen. Würde man es versäumen, die Erinnerung an die verstorbenen Eltern zu ehren, würden sie sich mit einer unvermeidlichen Bestrafung rächen, notierte er damals akribisch in seinem berühmten Werk Im Herzen Afrikas. Doch dort, wo die Fang-Künstler ihre Neigung zu mächtigen Rundkugeln zeigten, gestanden die Kota ihrerseits eine deutliche Vorliebe für Abstraktion und Stilisation. Mit feinen Kupfer- und Messinglamellen überzogen, überraschen ihre reliquiaren Figuren durch ihren zweidimensionalen Charakter, der in der afrikanischen Kunst eher selten vorkommt. Eine reizende Gravur, die 1888 in der Zeitschrift Le Tour du monde erschien, setzt sie jedoch wieder in ihren ursprünglichen Kontext: in einer kleinen Hütte versammelt, vor den profanen und unreinen Blicken verborgen, schmückten sie die Rindenbehälter, in denen Schädel und Knochen wichtiger Stammesmitglieder aufbewahrt wurden. Weit, weit entfernt von diesen ethnologischen Überlegungen, schätzten Sammler und Künstler des frühen Zwanzigsten Jahrhunderts vor allem in diesen hoch dekorativen Skulpturen das seltsame flache und ovale Gesicht, das von den beiden großen Augenkreisen der «Wächter der Kräfte des Jenseits» geziert wird.
Die Erinnerung an die Ahnen wird in jeder Familie religiös bewahrt: Man überliefert Fetische, Schmuckstücke, Waffen. Würde man es versäumen, die Erinnerung an die verstorbenen Eltern zu ehren, würden sie sich mit einer unvermeidlichen Bestrafung rächen, notierte er damals akribisch in seinem berühmten Werk Im Herzen Afrikas. Doch dort, wo die Fang-Künstler ihre Neigung zu mächtigen Rundkugeln zeigten, gestanden die Kota ihrerseits eine deutliche Vorliebe für Abstraktion und Stilisation. Mit feinen Kupfer- und Messinglamellen überzogen, überraschen ihre reliquiaren Figuren durch ihren zweidimensionalen Charakter, der in der afrikanischen Kunst eher selten vorkommt. Eine reizende Gravur, die 1888 in der Zeitschrift Le Tour du monde erschien, setzt sie jedoch wieder in ihren ursprünglichen Kontext: in einer kleinen Hütte versammelt, vor den profanen und unreinen Blicken verborgen, schmückten sie die Rindenbehälter, in denen Schädel und Knochen wichtiger Stammesmitglieder aufbewahrt wurden. Weit, weit entfernt von diesen ethnologischen Überlegungen, schätzten Sammler und Künstler des frühen Zwanzigsten Jahrhunderts vor allem in diesen hoch dekorativen Skulpturen das seltsame flache und ovale Gesicht, das von den beiden großen Augenkreisen der «Wächter der Kräfte des Jenseits» geziert wird.

