PAAR ZEREMONIELLE HÄHNE – TRADITION EDO, KÖNIGREICH BENIN – NIGERIA - PAAR ZEREMONIELLE HÄHNE – TRADITION EDO, KÖNIGREICH BENIN – NIGERIA - Edo - Benin (Ohne mindestpreis)





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Paar Bronzezeremoniehähne aus der Edo-Tradition des Königreichs Benin, Nigeria; zwei Objekte, Herkunft Nigeria, Edo-Kultur, Reproduktion, Maße ca. 18 bzw. 18,6 cm hoch, 8–8,2 cm breit, Tiefe 8,7 cm, Gewicht 400 g.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
PAAR ZEREMONIELLE HÄHNCHEN – TRADITION EDO, KÖNIGREICH BENIN – NIGERIA
N°1
Höhe : 18 cm
Breite : 8 cm
Tiefe : 8,7 cm
N°: 2
Höhe : 18,6 cm
Breite : 8,2 cm
Tiefe : 8,7 cm
Dieses Paar Hähne gehört zur großen künstlerischen Tradition des königlichen Hofes des Königreichs Benin, entwickelt vom Volk der Edo im heutigen Nigeria.
Die Metallbearbeitung, insbesondere Messing und kupferhaltige Legierungen nach der verlorenen-Wachs-Guss-Technik, zählt zu den prestigeträchtigsten künstlerischen Ausdrucksformen dieser Zivilisation.
In der königlichen Tradition Benins besitzt der Hahn eine bedeutende zeremonielle und symbolische Dimension. Repräsentationen dieses Tieres aus Messing wurden insbesondere auf den Ahnenaltären platziert, die Iyoba, die Königinnenmütter des Königreichs, gewidmet sind. Historische Exemplare, die im Metropolitan Museum of Art erhalten sind, bezeugen diese Tradition.
Der Hahn stand auch für Geflügel und andere Tiere, die in Zeremonien zu Ehren der königlichen Ahnen dargeboten wurden. Sein männliches Wesen nahm in dem Kontext der Iyoba eine besondere Bedeutung an: Die Königinmutter nahm eine außergewöhnliche Stellung in der Hierarchie des Hofes ein und genoss bestimmte Macht- und Privilegien, die normalerweise hohen männlichen Würdenträgern vorbehalten waren.
Die Darstellung des Tieres zeichnet sich traditionell durch üppig bearbeitetes und graviertes Gefieder, einen stark gezeichneten Kamm und eine stolze, aufrechte Haltung aus. Die Hofhandwerker wandelten so den Hahn in ein wahrhaftiges Prestigebild, das symbolische Kraft mit Virtuosität der Metallbearbeitung verbindet.
Dieses Paar übernimmt diese Ästhetik: Die beiden Vögel stehen sich gegenüber, ihre Körper sind vollständig mit Mustern bedeckt, die auf das Gefieder anspielen, und jeder ruht auf einem durchbrochenen Sockel mit geometrischem Dekor. Die grünliche, dunkle Patina, die an der Oberfläche sichtbar ist, betont die Reliefs und verleiht der Gesamtheit eine besonders skulpturale Präsenz.
Jenseits seines dekorativen Charakters verweist diese Ikonografie somit auf das prestigeöse Universum der Edo-Herrschaft, des Ahnenkults und der zeremoniellen Traditionen des alten Königreichs Benin.
Vorgeschlagene Attribution: im Stil der Edo-Tradition, Königreich Benin
Ursprungskultur: Nigeria
Motiv: Paar zeremonielle/ königliche Hähne
Technik: Metallguss, gemäß Prüfung des Objekts zu bestätigen
Historische Funktion dieser Ikonografie: königlicher und Ahnen-Kontext, besonders im Zusammenhang mit den Altären der Königinnenmütter (Iyoba)
SEHR SCHÖNE STÜCKE
PAAR ZEREMONIELLE HÄHNCHEN – TRADITION EDO, KÖNIGREICH BENIN – NIGERIA
N°1
Höhe : 18 cm
Breite : 8 cm
Tiefe : 8,7 cm
N°: 2
Höhe : 18,6 cm
Breite : 8,2 cm
Tiefe : 8,7 cm
Dieses Paar Hähne gehört zur großen künstlerischen Tradition des königlichen Hofes des Königreichs Benin, entwickelt vom Volk der Edo im heutigen Nigeria.
Die Metallbearbeitung, insbesondere Messing und kupferhaltige Legierungen nach der verlorenen-Wachs-Guss-Technik, zählt zu den prestigeträchtigsten künstlerischen Ausdrucksformen dieser Zivilisation.
In der königlichen Tradition Benins besitzt der Hahn eine bedeutende zeremonielle und symbolische Dimension. Repräsentationen dieses Tieres aus Messing wurden insbesondere auf den Ahnenaltären platziert, die Iyoba, die Königinnenmütter des Königreichs, gewidmet sind. Historische Exemplare, die im Metropolitan Museum of Art erhalten sind, bezeugen diese Tradition.
Der Hahn stand auch für Geflügel und andere Tiere, die in Zeremonien zu Ehren der königlichen Ahnen dargeboten wurden. Sein männliches Wesen nahm in dem Kontext der Iyoba eine besondere Bedeutung an: Die Königinmutter nahm eine außergewöhnliche Stellung in der Hierarchie des Hofes ein und genoss bestimmte Macht- und Privilegien, die normalerweise hohen männlichen Würdenträgern vorbehalten waren.
Die Darstellung des Tieres zeichnet sich traditionell durch üppig bearbeitetes und graviertes Gefieder, einen stark gezeichneten Kamm und eine stolze, aufrechte Haltung aus. Die Hofhandwerker wandelten so den Hahn in ein wahrhaftiges Prestigebild, das symbolische Kraft mit Virtuosität der Metallbearbeitung verbindet.
Dieses Paar übernimmt diese Ästhetik: Die beiden Vögel stehen sich gegenüber, ihre Körper sind vollständig mit Mustern bedeckt, die auf das Gefieder anspielen, und jeder ruht auf einem durchbrochenen Sockel mit geometrischem Dekor. Die grünliche, dunkle Patina, die an der Oberfläche sichtbar ist, betont die Reliefs und verleiht der Gesamtheit eine besonders skulpturale Präsenz.
Jenseits seines dekorativen Charakters verweist diese Ikonografie somit auf das prestigeöse Universum der Edo-Herrschaft, des Ahnenkults und der zeremoniellen Traditionen des alten Königreichs Benin.
Vorgeschlagene Attribution: im Stil der Edo-Tradition, Königreich Benin
Ursprungskultur: Nigeria
Motiv: Paar zeremonielle/ königliche Hähne
Technik: Metallguss, gemäß Prüfung des Objekts zu bestätigen
Historische Funktion dieser Ikonografie: königlicher und Ahnen-Kontext, besonders im Zusammenhang mit den Altären der Königinnenmütter (Iyoba)
SEHR SCHÖNE STÜCKE

