Altes Ägypten, Spätzeit Holz Antikes ägyptisches polychrom bemaltes Holzkoffernfragment – geflügelte Schutzgottheiten und - 28.5 cm






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Antike ägyptische polychrom bemaltes Holzgrabfragment aus der Spätzeit bis zur ptolemäischen Epoche (ca. 7.–1. Jh. v. Chr.), drei ursprüngliche Holzbretter in einem späteren Rahmen montiert, 37 × 28,5 cm, in fairer archäologischer Zustand, aus einer privaten Sammlung in Deutschland (2025 erworben).
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Original frührkatholisch? Nein. Original antike ägyptische polychrom bemalte Holzfragment aus einem Sarg oder einem Bestattungsfragment.
Das bemerkenswerte Fragment besteht aus drei angrenzenden antiken Holplanken, die ursprünglich Teil einer größeren ägyptischen Bestattungskomposition bildeten. Die bemalte Oberfläche bewahrt ein komplexes, mehrfarbiges Dekorprogramm mit geflügelten Schutzgottheiten, Hieroglypheninschriften und ornamentalen Feder- und Halsbändern.
Zu einem späteren Zeitpunkt wurden die drei ursprünglichen Holzelemente in einen rechteckigen Holframe montiert, um Stabilität und Ausstellung zu ermöglichen. Der gegenwärtige Rahmen ist später entstanden und gehört nicht zum antiken ägyptischen Objekt.
Ikonographie
Die unteren und mittleren Abschnitte werden von drei schützenden Gestalten mit weit ausgebreiteten Flügeln dominiert.
Die zentrale Figur wird frontal gezeigt. Das Gesicht weist die stilisierten Merkmale der ägyptischen Bestattungsmalerei auf, einschließlich eines stark umrissenen Auges, einer verlängerten Nase und eines ornamentalen Kopfschmucks. Der Körper ist in einer blassblauen bis türkisen Farbe wiedergegeben.
Auf beiden Seiten sind zusätzliche geflügelte Figuren abgebildet, gezeigt in Profil- oder Drei-Viertel-Ansicht. Ihre ausgebreiteten Flügel nehmen einen Großteil der Breite der einzelnen Holplatten ein.
Die Flügel sind besonders dekorativ, mit mehreren Reihen langer Federn, die in abwechselnden Tönen von türkisblau, rötlich braun, elfenbeinweiß und dunklen Umrissen bemalt sind. Oberhalb der langen Flugfedern verläuft ein zusätzliches Band kürzerer, schuppenartiger Federn.
Solche Bildmotive gehören zum traditionellen ägyptischen Bestattungsprogramm göttlicher Schutzgestalten. Geflügelte Gottheiten stellten eine symbolische schützende Barriere um den Verstorbenen dar und standen in enger Verbindung mit Wiedergeburt und weiterbestehendem Leben im Jenseits.
Die zentrale Figur könnte der ikonographischen Sphäre des Himmels und der schützenden Göttin Nut angehören, die häufig mit ausgestreckten Flügeln auf ägyptischen Särgen erscheint. Isis und Nephthys erscheinen ebenfalls häufig als geflügelte schützende Göttinnen in bestattungskontexten. Aufgrund des fragmentarischen Zustands und unvollständiger Inschriften sollte die genaue Identifikation jeder Figur jedoch vorsichtig bleiben.
Hieroglyphische Inschriften
Mehrere vertikale Felder mit Hieroglypheninschriften überdauern neben den Figuren.
Die Zeichen sind in dunkler Pigmentfarbe vor helleren oder bläulicheren Hintergründen gemalt und wurden ursprünglich durch farbige Randlinien getrennt. Trotz Verluste bleiben zahlreiche einzelne Hieroglyphen deutlich sichtbar.
Die Inschriften gehörten zum funerären Textprogramm des ursprünglichen Sarges. Da wesentliche Textabschnitte fehlen, wird keine vollständige Übersetzung oder Zuordnung zu einer bestimmten Person unternommen.
Obere dekorative Register
Der obere Abschnitt jeder Platte bewahrt mehrere horizontale ornamental Register. Besonders bemerkenswert sind Reihen abwechselnder roter und blauer elongated Blatt- oder Federformen, geometrische Bänder, vertikal geteilte farbige Felder und eine Reihe runder Rosetten- bzw. Scheibenmotive.
Diese dekorativen Register erinnern an die auf ägyptischen Anthropoid-Sarkophagen häufig dargestellten aufwändigen Mehrreihen-Breitkragen und Federornamente.
Die erhaltene Farbpalette besteht überwiegend aus ägyptischem Blau/Türkis, rötlich-braun und Ocker, elfenbeinweiß, Schwarz und verschiedenen Erd- bzw. Naturtönen.
Material und Technik
Die Dekoration wurde auf eine vorbereitete Holzoberfläche aufgetragen. Unter den erhaltenen Farbpigmenten sind Überreste einer blassen Grundschicht sichtbar. Ägyptische Holzsärge wurden üblicherweise mit einer geglätteten Grundierung vorbereitet, bevor polychrome Dekorationen und Hieroglyphentexte aufgetragen wurden.
Die Rückseite zeigt die drei substantiellen ursprünglichen Holplatten in einem unbehandelten und stark gealterten Zustand, die deutlich die natürliche Holstruktur, Arbeitsspuren und umfangreiche altersbedingte Veränderungen offenlegen.
Objekt: Fragment eines bemalten ägyptischen Holzsarges / Bestattungsfragment
Kultur: Antikes Ägypten
Periode: Spätzeit bis Ptolemäerzeit
Datum: ca. 7. bis 1. Jahrhundert v. Chr.
Material: Holz, vorbereitete Grundierung und polychrome Pigmente
Dekoration: Geflügelte Schutzgottheiten, Hieroglypheninschriften und mehrregister ornamentalische Gestaltung
Abmessungen einschließlich Rahmen: ca. 37 × 28,5 cm
Montage: Drei ursprüngliche antike Holplatten in einen späteren Holframe gesetzt
Zustand
Deutlich archäologischer und fragmentarischer Zustand.
Die drei antiken Holplatten weisen beträchtliche altersbedingte Verluste, Risse, Absplitterungen und unregelmäßige Kanten auf, mit größeren offenen Bereichen zwischen den einzelnen Abschnitten.
Das Holz, besonders entlang der Kanten und der Rückseite, zeigt ausgeprägte altersbedingte Verschlechterungen und alten Insektenschaden. Diese Spuren sind historisch und Teil des erhaltenen Zustands des Objekts. Eine Beurteilung möglicher aktueller Insektenaktivität kann aus Fotos allein nicht getroffen werden.
Gedeckte Bereiche der ursprünglichen Polychromie sind erhalten, obwohl die bemalte Fläche erhebliche altersbedingte Abnutzung zeigt, einschließlich Verschleiß, Verluste, Rissbildung und Lockerung der Grund- und Farbschicht, partieller Abplatzung, Verfärbungen, Ablagerungen und Bereichen, in denen die ursprüngliche Dekoration vollständig verloren ging.
Besonders linke Plattenseite zeigt deutlich craquelure und Bereiche zerstörter Oberfläche.
Trotz dieser Verluste bleiben die Flügel, Federmuster, Gesichter, Hieroglyphen und wesentliche Bereiche des ursprünglichen Farbschemas deutlich lesbar.
Eine moderne Rekonstruktion der fehlenden bildlichen Bereiche ist nicht erkennbar. Der fragmentarische Charakter des Objekts ist sichtbar belassen.
Der umlaufende Holframe und die Befestigungselemente auf der Rückseite sind spätere Zusätze, die der Stabilisierung und Präsentation dienen.
Die detaillierten Fotografien dokumentieren die Vorderseite, bemalte Oberflächen, Holzkonstruktion und Rückseite und sollen als integraler Bestandteil der Zustandsbeschreibung betrachtet werden.
Provenienz
Früher in der Madeleine & Erich Dammann Sammlung, Deutschland. During der umfangreichen Reisen der Eigentümer zwischen 1950 und 1970 erworben. Die Sammlung ist seit 1970 in Deutschland dokumentiert und blieb anschließend in durchgehender Familienbesitz.
Wie es in Privatkäufen auf lokalen Märkten während der 1950er–1970er Jahre üblich war, wurden Kaufbelege oder Rechnungen im Allgemeinen weder ausgestellt noch angefordert. Die Provenienz wird daher durch den kontinuierlichen Familienbesitz der Sammlung, historische Fotografien und biografische Dokumentationen in Bezug auf
Original frührkatholisch? Nein. Original antike ägyptische polychrom bemalte Holzfragment aus einem Sarg oder einem Bestattungsfragment.
Das bemerkenswerte Fragment besteht aus drei angrenzenden antiken Holplanken, die ursprünglich Teil einer größeren ägyptischen Bestattungskomposition bildeten. Die bemalte Oberfläche bewahrt ein komplexes, mehrfarbiges Dekorprogramm mit geflügelten Schutzgottheiten, Hieroglypheninschriften und ornamentalen Feder- und Halsbändern.
Zu einem späteren Zeitpunkt wurden die drei ursprünglichen Holzelemente in einen rechteckigen Holframe montiert, um Stabilität und Ausstellung zu ermöglichen. Der gegenwärtige Rahmen ist später entstanden und gehört nicht zum antiken ägyptischen Objekt.
Ikonographie
Die unteren und mittleren Abschnitte werden von drei schützenden Gestalten mit weit ausgebreiteten Flügeln dominiert.
Die zentrale Figur wird frontal gezeigt. Das Gesicht weist die stilisierten Merkmale der ägyptischen Bestattungsmalerei auf, einschließlich eines stark umrissenen Auges, einer verlängerten Nase und eines ornamentalen Kopfschmucks. Der Körper ist in einer blassblauen bis türkisen Farbe wiedergegeben.
Auf beiden Seiten sind zusätzliche geflügelte Figuren abgebildet, gezeigt in Profil- oder Drei-Viertel-Ansicht. Ihre ausgebreiteten Flügel nehmen einen Großteil der Breite der einzelnen Holplatten ein.
Die Flügel sind besonders dekorativ, mit mehreren Reihen langer Federn, die in abwechselnden Tönen von türkisblau, rötlich braun, elfenbeinweiß und dunklen Umrissen bemalt sind. Oberhalb der langen Flugfedern verläuft ein zusätzliches Band kürzerer, schuppenartiger Federn.
Solche Bildmotive gehören zum traditionellen ägyptischen Bestattungsprogramm göttlicher Schutzgestalten. Geflügelte Gottheiten stellten eine symbolische schützende Barriere um den Verstorbenen dar und standen in enger Verbindung mit Wiedergeburt und weiterbestehendem Leben im Jenseits.
Die zentrale Figur könnte der ikonographischen Sphäre des Himmels und der schützenden Göttin Nut angehören, die häufig mit ausgestreckten Flügeln auf ägyptischen Särgen erscheint. Isis und Nephthys erscheinen ebenfalls häufig als geflügelte schützende Göttinnen in bestattungskontexten. Aufgrund des fragmentarischen Zustands und unvollständiger Inschriften sollte die genaue Identifikation jeder Figur jedoch vorsichtig bleiben.
Hieroglyphische Inschriften
Mehrere vertikale Felder mit Hieroglypheninschriften überdauern neben den Figuren.
Die Zeichen sind in dunkler Pigmentfarbe vor helleren oder bläulicheren Hintergründen gemalt und wurden ursprünglich durch farbige Randlinien getrennt. Trotz Verluste bleiben zahlreiche einzelne Hieroglyphen deutlich sichtbar.
Die Inschriften gehörten zum funerären Textprogramm des ursprünglichen Sarges. Da wesentliche Textabschnitte fehlen, wird keine vollständige Übersetzung oder Zuordnung zu einer bestimmten Person unternommen.
Obere dekorative Register
Der obere Abschnitt jeder Platte bewahrt mehrere horizontale ornamental Register. Besonders bemerkenswert sind Reihen abwechselnder roter und blauer elongated Blatt- oder Federformen, geometrische Bänder, vertikal geteilte farbige Felder und eine Reihe runder Rosetten- bzw. Scheibenmotive.
Diese dekorativen Register erinnern an die auf ägyptischen Anthropoid-Sarkophagen häufig dargestellten aufwändigen Mehrreihen-Breitkragen und Federornamente.
Die erhaltene Farbpalette besteht überwiegend aus ägyptischem Blau/Türkis, rötlich-braun und Ocker, elfenbeinweiß, Schwarz und verschiedenen Erd- bzw. Naturtönen.
Material und Technik
Die Dekoration wurde auf eine vorbereitete Holzoberfläche aufgetragen. Unter den erhaltenen Farbpigmenten sind Überreste einer blassen Grundschicht sichtbar. Ägyptische Holzsärge wurden üblicherweise mit einer geglätteten Grundierung vorbereitet, bevor polychrome Dekorationen und Hieroglyphentexte aufgetragen wurden.
Die Rückseite zeigt die drei substantiellen ursprünglichen Holplatten in einem unbehandelten und stark gealterten Zustand, die deutlich die natürliche Holstruktur, Arbeitsspuren und umfangreiche altersbedingte Veränderungen offenlegen.
Objekt: Fragment eines bemalten ägyptischen Holzsarges / Bestattungsfragment
Kultur: Antikes Ägypten
Periode: Spätzeit bis Ptolemäerzeit
Datum: ca. 7. bis 1. Jahrhundert v. Chr.
Material: Holz, vorbereitete Grundierung und polychrome Pigmente
Dekoration: Geflügelte Schutzgottheiten, Hieroglypheninschriften und mehrregister ornamentalische Gestaltung
Abmessungen einschließlich Rahmen: ca. 37 × 28,5 cm
Montage: Drei ursprüngliche antike Holplatten in einen späteren Holframe gesetzt
Zustand
Deutlich archäologischer und fragmentarischer Zustand.
Die drei antiken Holplatten weisen beträchtliche altersbedingte Verluste, Risse, Absplitterungen und unregelmäßige Kanten auf, mit größeren offenen Bereichen zwischen den einzelnen Abschnitten.
Das Holz, besonders entlang der Kanten und der Rückseite, zeigt ausgeprägte altersbedingte Verschlechterungen und alten Insektenschaden. Diese Spuren sind historisch und Teil des erhaltenen Zustands des Objekts. Eine Beurteilung möglicher aktueller Insektenaktivität kann aus Fotos allein nicht getroffen werden.
Gedeckte Bereiche der ursprünglichen Polychromie sind erhalten, obwohl die bemalte Fläche erhebliche altersbedingte Abnutzung zeigt, einschließlich Verschleiß, Verluste, Rissbildung und Lockerung der Grund- und Farbschicht, partieller Abplatzung, Verfärbungen, Ablagerungen und Bereichen, in denen die ursprüngliche Dekoration vollständig verloren ging.
Besonders linke Plattenseite zeigt deutlich craquelure und Bereiche zerstörter Oberfläche.
Trotz dieser Verluste bleiben die Flügel, Federmuster, Gesichter, Hieroglyphen und wesentliche Bereiche des ursprünglichen Farbschemas deutlich lesbar.
Eine moderne Rekonstruktion der fehlenden bildlichen Bereiche ist nicht erkennbar. Der fragmentarische Charakter des Objekts ist sichtbar belassen.
Der umlaufende Holframe und die Befestigungselemente auf der Rückseite sind spätere Zusätze, die der Stabilisierung und Präsentation dienen.
Die detaillierten Fotografien dokumentieren die Vorderseite, bemalte Oberflächen, Holzkonstruktion und Rückseite und sollen als integraler Bestandteil der Zustandsbeschreibung betrachtet werden.
Provenienz
Früher in der Madeleine & Erich Dammann Sammlung, Deutschland. During der umfangreichen Reisen der Eigentümer zwischen 1950 und 1970 erworben. Die Sammlung ist seit 1970 in Deutschland dokumentiert und blieb anschließend in durchgehender Familienbesitz.
Wie es in Privatkäufen auf lokalen Märkten während der 1950er–1970er Jahre üblich war, wurden Kaufbelege oder Rechnungen im Allgemeinen weder ausgestellt noch angefordert. Die Provenienz wird daher durch den kontinuierlichen Familienbesitz der Sammlung, historische Fotografien und biografische Dokumentationen in Bezug auf
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