Römisches Ägypten, vermutlich Alexandria Terracotta Alexandrinischer Terrakotta-Pferdekopf - 8 cm






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Alexandrianisches Terracotta-Pferdekopf, ein originales Terrakotta-Fragment aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. aus dem römischen Ägypten (Alexandria), 8 cm hoch und 8 cm breit, hergestellt in zwei Formen und hohl innen, in gutem bis befriedigendem Zustand mit Herkunft aus Deutschland und Privatkollektion.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Fein modellierter Terrakotta-Pferdekopf aus dem Römischen Ägypten, vermutlich assoziiert mit der alexandrinischen künstlerischen Tradition des 1. Jahrhunderts n. Chr.
Der vollständig dreidimensionale Kopf wurde aus zwei Formen hergestellt und ist innen hohl. Besonders auffällig ist die kraftvolle, fast monumentale Behandlung des Tieres. Der längliche Kopf besitzt eine stark modellierte Schnauze mit deutlich markierten Nasenlöchern und Maul. Die Augen sind markant wiedergegeben und von ausgeprägten Augenlidern eingerahmt, während die Mähne entlang der Seiten und des oberen Kopfteils dargestellt wird.
Die Modellierung von Kopf, Schnauze und Hals verleiht ein muskulöses und lebendiges Erscheinungsbild. Trotz seines fragmentarischen Zustands bleibt die ursprüngliche skulpturale Qualität deutlich sichtbar. Die verbleibenden Abschnitte veranschaulichen zudem die in der Herstellung verwendete Zwei-Teile-Formtechnik.
Terrakotta-Figuren und Protomen, die Pferde darstellen, waren im gesamten griechisch-römischen Ägypten bekannt. Pferde konnten in weltlichen ebenso wie in religiösen oder votiven Kontexten erscheinen und mit reiterischer Kultur, Status und Stärke assoziiert werden. Alexandria war ein wichtiges Zentrum der hellenistisch-römischen Terrakotta-Produktion, in dem ägyptische, griechische und römische künstlerische Traditionen miteinander interagierten.
Als Fragmente eines größeren Terrakotta-Objekts erhalten. Der Kopf und ein wesentlicher Teil des Halses bleiben erhalten. Alterungsbedingte Oberflächennutzungen, geringe Absplitterungen, Ablagerungen und Verkrustungen. Die Oberfläche zeigt eine natürlich entstandene, unregelmäßige Patina, die von rötlich-beige bis hellere erdige Töne reicht. Die hauptsächlichen Merkmale, insbesondere Auge, Schnauze, Nasenlöcher und Mähne, bleiben eindeutig erkennbar. Keine modernen Ergänzungen am antiken Fragment.
Die in den Fotografien sichtbare Auflage diente ausschließlich der fotografischen Präsentation. Der Gegenstand ist nicht dauerhaft auf der Auflage montiert, und die Auflage ist nicht im Verkauf enthalten.
Provenienz:
Ehemals in der Madeleine & Erich Dammann-Sammlung, Deutschland. Im Zeitraum von 1950 bis 1970 während der ausgedehnten Reisen der Eigentümer erworben. Die Sammlung wurde seit 1970 in Deutschland dokumentiert und blieb danach in kontinuierlicher Familienbesitz. Wie es sich für private Käufe auf lokalen Märkten in den 1950er–1970er Jahren gehörte, wurden Kaufbelege oder Rechnungen im Allgemeinen weder ausgestellt noch verlangt. Die Provenienz ist durch fortlaufenden Familienbesitz, historische Fotografien und unterstützende biografische Unterlagen dokumentiert.
Fein modellierter Terrakotta-Pferdekopf aus dem Römischen Ägypten, vermutlich assoziiert mit der alexandrinischen künstlerischen Tradition des 1. Jahrhunderts n. Chr.
Der vollständig dreidimensionale Kopf wurde aus zwei Formen hergestellt und ist innen hohl. Besonders auffällig ist die kraftvolle, fast monumentale Behandlung des Tieres. Der längliche Kopf besitzt eine stark modellierte Schnauze mit deutlich markierten Nasenlöchern und Maul. Die Augen sind markant wiedergegeben und von ausgeprägten Augenlidern eingerahmt, während die Mähne entlang der Seiten und des oberen Kopfteils dargestellt wird.
Die Modellierung von Kopf, Schnauze und Hals verleiht ein muskulöses und lebendiges Erscheinungsbild. Trotz seines fragmentarischen Zustands bleibt die ursprüngliche skulpturale Qualität deutlich sichtbar. Die verbleibenden Abschnitte veranschaulichen zudem die in der Herstellung verwendete Zwei-Teile-Formtechnik.
Terrakotta-Figuren und Protomen, die Pferde darstellen, waren im gesamten griechisch-römischen Ägypten bekannt. Pferde konnten in weltlichen ebenso wie in religiösen oder votiven Kontexten erscheinen und mit reiterischer Kultur, Status und Stärke assoziiert werden. Alexandria war ein wichtiges Zentrum der hellenistisch-römischen Terrakotta-Produktion, in dem ägyptische, griechische und römische künstlerische Traditionen miteinander interagierten.
Als Fragmente eines größeren Terrakotta-Objekts erhalten. Der Kopf und ein wesentlicher Teil des Halses bleiben erhalten. Alterungsbedingte Oberflächennutzungen, geringe Absplitterungen, Ablagerungen und Verkrustungen. Die Oberfläche zeigt eine natürlich entstandene, unregelmäßige Patina, die von rötlich-beige bis hellere erdige Töne reicht. Die hauptsächlichen Merkmale, insbesondere Auge, Schnauze, Nasenlöcher und Mähne, bleiben eindeutig erkennbar. Keine modernen Ergänzungen am antiken Fragment.
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Ehemals in der Madeleine & Erich Dammann-Sammlung, Deutschland. Im Zeitraum von 1950 bis 1970 während der ausgedehnten Reisen der Eigentümer erworben. Die Sammlung wurde seit 1970 in Deutschland dokumentiert und blieb danach in kontinuierlicher Familienbesitz. Wie es sich für private Käufe auf lokalen Märkten in den 1950er–1970er Jahren gehörte, wurden Kaufbelege oder Rechnungen im Allgemeinen weder ausgestellt noch verlangt. Die Provenienz ist durch fortlaufenden Familienbesitz, historische Fotografien und unterstützende biografische Unterlagen dokumentiert.
Details
Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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