Ikone - Gottesmutter der Passion - Holz, Messing, Glas






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Muttergottes von der Immerwährenden Hilfe
Dekortativ hochwertige Reliefikone aus Messing · reich ornamentierter Rahmen
Objekt Christliche Andachtsikone / Metallrelief
Darstellung Muttergottes von der Immerwährenden Hilfe (Theotokos der Passion)
Maße ca. 23,5 × 21 cm, Gesamtmaß
Material Metallrelief,Messing; Holz; Glas
Technik geprägtes Relief, partiell patiniert; ornamentierte Metallbeschläge
Herkunft Süd-/Südosteuropa; am ehesten griechische Fertigung
Datierung wahrscheinlich 2. Hälfte 20. Jahrhundert
Zustand gut bis sehr gut, mit altersüblichen Oberflächenspuren
1. Gegenstand
Kleinformatige, gerahmte Metallikone mit der Darstellung der Gottesmutter und des Christuskindes. Das Gesamtmaß beträgt ca. 23,5 × 21 cm.
2. Ikonographische Bestimmung
Die Darstellung entspricht dem weit verbreiteten Typus der „Muttergottes von der Immerwährenden Hilfe“, der in der byzantinischen Bildtradition als Variante der Gottesmutter der Passion (Theotokos der Passion) verstanden wird. Maria trägt das Christuskind auf dem linken Arm; der Kopf der Mutter ist dem Kind zugeneigt. Seitlich erscheinen Engel mit den Instrumenten der Passion. Diese Vorwegnahme des Leidens Christi verleiht dem Bildtypus seine theologische Spannung: Schutz und mütterliche Nähe stehen der vorausgedeuteten Passion gegenüber.
Die Buchstabengruppen sind ikonographische Beischriften. Oben steht die traditionelle griechische Abkürzung ΜΡ ΘΥ für „Mutter Gottes“; bei Christus erscheint IC XC als Kürzung des Namens Jesus Christus. Die Verwendung dieser Formeln verweist auf die byzantinisch-orthodoxe Bildsprache, erlaubt für sich allein jedoch keine sichere geographische Herkunftsbestimmung.
3. Material und Herstellung
Die zentrale Bildplatte erscheint als reliefiertes Metallblech aus Messing. Die plastische Modellierung von Gesichtern, Gewändern, Nimben und Ornamenten wirkt seriell durch Prägung bzw. Pressform erzeugt und anschließend oberflächenbehandelt. Die dunkleren Partien können durch künstliche oder natürliche Patinierung entstanden sein.
Die Reliefplatte wird von einem zusätzlichen ornamentierten Metallband eingefasst. Der äußere Rahmen besitzt einen sichtbaren warmtonigen Holzkern und darüber bzw. davor sehr reich gearbeitete, durchbrochen wirkende Metallapplikationen mit Ranken-, Blüten- und Palmettenmotiven. Diese dekorative Rahmung ist für die Gesamtwirkung des Objekts von erheblicher Bedeutung und hebt es von einfachsten serienmäßigen Devotionalien ab.
4. Rahmen und Rückseite
Die Rahmung ist mehrzonig aufgebaut: äußere Metallbordüre, breites ornamentales Beschlagfeld, innere Holzleiste und ein weiteres schmales Metallprofil unmittelbar um die Ikone. Die Eckbereiche sind mit zusätzlichen Beschlägen akzentuiert. Die Konstruktion wirkt dekorativ aufwendig, aber technisch eher modern .
Die Rückseite ist mit einer dunklen, strukturierten Platte bzw. Kaschierung geschlossen und besitzt einen kleinen Metallaufhänger. Gerade diese Rückseitengestaltung passt zu einem im 20. Jahrhundert als fertiges Andachts- oder Erinnerungsobjekt hergestellten Stück.
6. Herkunft
Stilistisch steht das Stück in der byzantinisch geprägten christlichen Devotionaltradition. Eine Fertigung in Griechenland ist gut vorstellbar, vergleichbare Arbeiten entstanden jedoch auch in anderen süd- und südosteuropäischen Ländern.
7. Stilistische und kulturhistorische Einordnung
Das Objekt ist als Andachtsgegenstand zu verstehen. Seine Bedeutung liegt in der Verbindung eines jahrhundertealten, streng tradierten Bildschemas mit einer dekorativen Metalltechnik des 20. Jahrhunderts. Die Ikonographie transportiert eine historische Bildform, während Material, Fertigung und Rahmung dem neueren devotionalen Kunsthandwerk zuzuordnen sind.
Muttergottes von der Immerwährenden Hilfe
Dekortativ hochwertige Reliefikone aus Messing · reich ornamentierter Rahmen
Objekt Christliche Andachtsikone / Metallrelief
Darstellung Muttergottes von der Immerwährenden Hilfe (Theotokos der Passion)
Maße ca. 23,5 × 21 cm, Gesamtmaß
Material Metallrelief,Messing; Holz; Glas
Technik geprägtes Relief, partiell patiniert; ornamentierte Metallbeschläge
Herkunft Süd-/Südosteuropa; am ehesten griechische Fertigung
Datierung wahrscheinlich 2. Hälfte 20. Jahrhundert
Zustand gut bis sehr gut, mit altersüblichen Oberflächenspuren
1. Gegenstand
Kleinformatige, gerahmte Metallikone mit der Darstellung der Gottesmutter und des Christuskindes. Das Gesamtmaß beträgt ca. 23,5 × 21 cm.
2. Ikonographische Bestimmung
Die Darstellung entspricht dem weit verbreiteten Typus der „Muttergottes von der Immerwährenden Hilfe“, der in der byzantinischen Bildtradition als Variante der Gottesmutter der Passion (Theotokos der Passion) verstanden wird. Maria trägt das Christuskind auf dem linken Arm; der Kopf der Mutter ist dem Kind zugeneigt. Seitlich erscheinen Engel mit den Instrumenten der Passion. Diese Vorwegnahme des Leidens Christi verleiht dem Bildtypus seine theologische Spannung: Schutz und mütterliche Nähe stehen der vorausgedeuteten Passion gegenüber.
Die Buchstabengruppen sind ikonographische Beischriften. Oben steht die traditionelle griechische Abkürzung ΜΡ ΘΥ für „Mutter Gottes“; bei Christus erscheint IC XC als Kürzung des Namens Jesus Christus. Die Verwendung dieser Formeln verweist auf die byzantinisch-orthodoxe Bildsprache, erlaubt für sich allein jedoch keine sichere geographische Herkunftsbestimmung.
3. Material und Herstellung
Die zentrale Bildplatte erscheint als reliefiertes Metallblech aus Messing. Die plastische Modellierung von Gesichtern, Gewändern, Nimben und Ornamenten wirkt seriell durch Prägung bzw. Pressform erzeugt und anschließend oberflächenbehandelt. Die dunkleren Partien können durch künstliche oder natürliche Patinierung entstanden sein.
Die Reliefplatte wird von einem zusätzlichen ornamentierten Metallband eingefasst. Der äußere Rahmen besitzt einen sichtbaren warmtonigen Holzkern und darüber bzw. davor sehr reich gearbeitete, durchbrochen wirkende Metallapplikationen mit Ranken-, Blüten- und Palmettenmotiven. Diese dekorative Rahmung ist für die Gesamtwirkung des Objekts von erheblicher Bedeutung und hebt es von einfachsten serienmäßigen Devotionalien ab.
4. Rahmen und Rückseite
Die Rahmung ist mehrzonig aufgebaut: äußere Metallbordüre, breites ornamentales Beschlagfeld, innere Holzleiste und ein weiteres schmales Metallprofil unmittelbar um die Ikone. Die Eckbereiche sind mit zusätzlichen Beschlägen akzentuiert. Die Konstruktion wirkt dekorativ aufwendig, aber technisch eher modern .
Die Rückseite ist mit einer dunklen, strukturierten Platte bzw. Kaschierung geschlossen und besitzt einen kleinen Metallaufhänger. Gerade diese Rückseitengestaltung passt zu einem im 20. Jahrhundert als fertiges Andachts- oder Erinnerungsobjekt hergestellten Stück.
6. Herkunft
Stilistisch steht das Stück in der byzantinisch geprägten christlichen Devotionaltradition. Eine Fertigung in Griechenland ist gut vorstellbar, vergleichbare Arbeiten entstanden jedoch auch in anderen süd- und südosteuropäischen Ländern.
7. Stilistische und kulturhistorische Einordnung
Das Objekt ist als Andachtsgegenstand zu verstehen. Seine Bedeutung liegt in der Verbindung eines jahrhundertealten, streng tradierten Bildschemas mit einer dekorativen Metalltechnik des 20. Jahrhunderts. Die Ikonographie transportiert eine historische Bildform, während Material, Fertigung und Rahmung dem neueren devotionalen Kunsthandwerk zuzuordnen sind.
