Altrömisch, Kaiserreich Terracotta Römischer Terrakotta-Kopf mit Phrygischer Mütze - 8.5 cm

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Originaler römischer Terracotta-Kopf mit Phrygischer Mütze, Datierung 2.–3. Jh. n. Chr., in fairem Fragmentzustand, Höhe 8,5 cm, Breite 5,5 cm.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Originalton aus römischer Terrakottafragment in Form eines ausdrucksstark modellierten Kopfes, der eine charakteristische phrygische Kappe trägt, datiert auf das 2. bis 3. Jahrhundert n. Chr.

Der Kopf zeigt ein frontal gehaltenes Gesicht mit großen, stark modellierten Augen und deutlich definierten Augenlidern. Eine gerade, skulptural wiedergegebene Nase und ein kleiner Mund bilden die markanten Gesichtszüge. Trotz alterungsbedingter Oberflächenabnutzung bleibt das ursprüngliche Modellieren deutlich sichtbar.

Besonders charakteristisch ist die hohe Phrygische Kappe, die prominent über dem Kopf emporragt und dem Fragment seine unverwechselbare Silhouette verleiht. Unter der Kopfbedeckung sind modellierte Haarpartien erhalten. Oberhalb der Stirn sind die Haare in klar gegliederte Strähnen gegliedert und setzen sich an den Seiten des Gesichts fort.

Die Phrygische Kappe in der römischen Ikonografie

Die Phrygische Kappe stammt aus der kleinasiatischen Raumkultur und dem östlichen Mittelmeerraum. In der griechischen und insbesondere römischen Kunst entwickelte sie sich zu einem charakteristischen ikonografischen Merkmal, das mit Figuren und Gottheiten assoziiert wird, die mit dem Osten verbunden sind.

Sie erscheint etwa in Darstellungen von Attis, Mithras und Paris sowie weiteren mythologischen und kultischen Figuren.

Da nur der Kopf der vorliegenden Figur erhalten ist und die ursprünglichen Attribute der Statuette fehlen, lässt sich die Identität der dargestellten Figur nicht sicher feststellen. Eine spezifische Zuordnung zu einer bestimmten Gottheit oder mythologischen Gestalt wird daher absichtlich vermieden.

Das Fragment besteht aus rötlich-oragner Terrakotta und wurde durch Formgebung hergestellt.

Die Rückseite ist offen und deutlich konkav; sie offenbart deutlich die ursprüngliche Hohlbauweise. Der unregelmäßig fertiggestellte Innenraum weist darauf hin, dass der Kopf ursprünglich Teil einer größeren hohlen Terrakotta-Figur war.

Die Oberfläche zeigt warme Orange- bis rötlich-braune Töne. Dunklere Verfärbungen sowie Boden- und Mineralienablagerungen sind besonders in den Vertiefungen und entlang der Seiten vorhanden.

Klassifikation

Figurative Terrakotten waren im gesamten Römischen Reich und im Mittelmeerraum während der Kaiserzeit weit verbreitet. Sie wurden in einer Vielzahl von Kontexten verwendet und konnten dekorative, religiöse, votive oder kultische Zwecke erfüllen.

Der vorliegende Fragment ist besonders interessant aufgrund seiner deutlich erkennbaren Phrygischen Kappe. Die charakteristische Kopfbedeckung, die skulpturale Modellierung des Gesichts und der hohle Aufbau machen ihn zu einem repräsentativen Beispiel römischer figurativer Terrakotta-Herstellung.

Fragmentarischer Zustand. Der Körper, der zur ursprünglichen Figur gehörte, ist nicht mehr erhalten.

Alterungsbedingte Oberflächenabnutzung und Witterung, mit kleineren Absplitterungen, Verlusten, Bodenablagerungen und mineralischen Verkrustungen. Die Gesichtszüge, Abschnitte des Haares und insbesondere die charakteristische Phrygische Kappe bleiben deutlich erkennbar.

Die Rückseite ist offen und offenbart die ursprüngliche Hohlbauweise des Terrakotta-Objekts. Keine Rekonstruktion oder Ersetzung des fehlenden Körpers.

Provenienz

Ehemals in der Madeleine & Erich Dammann Sammlung, Deutschland. Im Rahmen der ausgedehnten Reisen der Sammler zwischen 1950 und 1970 erworben. Die Sammlung ist seit 1970 in Deutschland dokumentiert und befand sich anschließend stetig im Familienbesitz.

Wie es in privater Beschaffung auf lokalen Märkten in den 1950er–1970er Jahren üblich war, wurden Kaufbelege oder Rechnungen in der Regel weder ausgestellt noch angefordert. Die Provenienz wird daher durch kontinuierlichen Familienbesitz, historische Fotographien der Sammlung im Familienwohnsitz und unterstützende biographische Aufzeichnungen belegt.

Originalton aus römischer Terrakottafragment in Form eines ausdrucksstark modellierten Kopfes, der eine charakteristische phrygische Kappe trägt, datiert auf das 2. bis 3. Jahrhundert n. Chr.

Der Kopf zeigt ein frontal gehaltenes Gesicht mit großen, stark modellierten Augen und deutlich definierten Augenlidern. Eine gerade, skulptural wiedergegebene Nase und ein kleiner Mund bilden die markanten Gesichtszüge. Trotz alterungsbedingter Oberflächenabnutzung bleibt das ursprüngliche Modellieren deutlich sichtbar.

Besonders charakteristisch ist die hohe Phrygische Kappe, die prominent über dem Kopf emporragt und dem Fragment seine unverwechselbare Silhouette verleiht. Unter der Kopfbedeckung sind modellierte Haarpartien erhalten. Oberhalb der Stirn sind die Haare in klar gegliederte Strähnen gegliedert und setzen sich an den Seiten des Gesichts fort.

Die Phrygische Kappe in der römischen Ikonografie

Die Phrygische Kappe stammt aus der kleinasiatischen Raumkultur und dem östlichen Mittelmeerraum. In der griechischen und insbesondere römischen Kunst entwickelte sie sich zu einem charakteristischen ikonografischen Merkmal, das mit Figuren und Gottheiten assoziiert wird, die mit dem Osten verbunden sind.

Sie erscheint etwa in Darstellungen von Attis, Mithras und Paris sowie weiteren mythologischen und kultischen Figuren.

Da nur der Kopf der vorliegenden Figur erhalten ist und die ursprünglichen Attribute der Statuette fehlen, lässt sich die Identität der dargestellten Figur nicht sicher feststellen. Eine spezifische Zuordnung zu einer bestimmten Gottheit oder mythologischen Gestalt wird daher absichtlich vermieden.

Das Fragment besteht aus rötlich-oragner Terrakotta und wurde durch Formgebung hergestellt.

Die Rückseite ist offen und deutlich konkav; sie offenbart deutlich die ursprüngliche Hohlbauweise. Der unregelmäßig fertiggestellte Innenraum weist darauf hin, dass der Kopf ursprünglich Teil einer größeren hohlen Terrakotta-Figur war.

Die Oberfläche zeigt warme Orange- bis rötlich-braune Töne. Dunklere Verfärbungen sowie Boden- und Mineralienablagerungen sind besonders in den Vertiefungen und entlang der Seiten vorhanden.

Klassifikation

Figurative Terrakotten waren im gesamten Römischen Reich und im Mittelmeerraum während der Kaiserzeit weit verbreitet. Sie wurden in einer Vielzahl von Kontexten verwendet und konnten dekorative, religiöse, votive oder kultische Zwecke erfüllen.

Der vorliegende Fragment ist besonders interessant aufgrund seiner deutlich erkennbaren Phrygischen Kappe. Die charakteristische Kopfbedeckung, die skulpturale Modellierung des Gesichts und der hohle Aufbau machen ihn zu einem repräsentativen Beispiel römischer figurativer Terrakotta-Herstellung.

Fragmentarischer Zustand. Der Körper, der zur ursprünglichen Figur gehörte, ist nicht mehr erhalten.

Alterungsbedingte Oberflächenabnutzung und Witterung, mit kleineren Absplitterungen, Verlusten, Bodenablagerungen und mineralischen Verkrustungen. Die Gesichtszüge, Abschnitte des Haares und insbesondere die charakteristische Phrygische Kappe bleiben deutlich erkennbar.

Die Rückseite ist offen und offenbart die ursprüngliche Hohlbauweise des Terrakotta-Objekts. Keine Rekonstruktion oder Ersetzung des fehlenden Körpers.

Provenienz

Ehemals in der Madeleine & Erich Dammann Sammlung, Deutschland. Im Rahmen der ausgedehnten Reisen der Sammler zwischen 1950 und 1970 erworben. Die Sammlung ist seit 1970 in Deutschland dokumentiert und befand sich anschließend stetig im Familienbesitz.

Wie es in privater Beschaffung auf lokalen Märkten in den 1950er–1970er Jahren üblich war, wurden Kaufbelege oder Rechnungen in der Regel weder ausgestellt noch angefordert. Die Provenienz wird daher durch kontinuierlichen Familienbesitz, historische Fotographien der Sammlung im Familienwohnsitz und unterstützende biographische Aufzeichnungen belegt.

Details

Kultur
Altrömisch, Kaiserreich
Jahrhundert/ Zeitraum
2nd–3rd Century AD
Name of object
Roman Terracotta Head with Phrygian Cap
Erworben von
Privatsammlung
Jahr des Erwerbs
2025
Material
Terracotta
Erwerbsland
Deutschland
Zustand
Angemessen
Vorbesitzer erworben von
Antikmarkt
Height
8,5 cm
Vorbesitzer – Jahr des Erwerbs
1960
Width
5,5 cm
Vorbesitzer – Erwerbsland
Unbekannt
Tiefe
0 cm
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Ja
Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
403
Verkaufte Objekte
96,55 %
Privat

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