Tijs Dragtsma (1992) - Death Wears Laurel






Über 10 Jahre Erfahrung im Kunsthandel und Gründer einer eigenen Galerie.
1 € |
|---|
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 139439 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Tijs Dragtsma (geboren 1992) präsentiert Death Wears Laurel, ein 51 × 51 cm großes, signiertes Originalwerk der zeitgenössischen Mixed‑Media aus dem Jahr 2026, direkt vom Künstler verkauft, gerahmt, in hervorragendem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Death Wears Laurel beginnt mit einem einzigen, leisen Bild. Ein Schädel, still und geduldig, gekrönt von einer Lorbeerkrone, die längst zu Staub getrocknet ist. Auf der Stirn ruht eine einzelne Fliege, unbeweglich, als verstehe sie, dass hier nichts mehr in Eile geschieht.
Der Lorbeer ist ein altes Versprechen, das einst von Siegern, Dichtern und Kaisern getragen wurde als Beweis dafür, dass etwas gewonnen worden war. Hier ruht er auf Knochen. Was im Leben gejagt wurde, welcher Krone auch immer man sich erkämpft hatte, kommt dazu, sich auf das eine Ding niederzulassen, dem Ambition niemals entwachsen kann. Die Fliege vervollständigt den Gedanken, ein kleines, uraltes Zeichen dafür, wie die Zeit vergeht und Fleisch nachgibt, und bewacht einen Triumph, der nirgendwohin mehr zu gehen hat.
Keine Farbe. Keine Drucktechnik. Keine Tinte. Das Bild ist in die Oberfläche des Acrylglases eingraviert, nicht auf die Oberfläche aufgetragen, sondern aus ihr herausgezogen, durch kontrollierte Kratzer und kontrollierte Oberflächenbeschädigung gezeichnet. Aus der Ferne liest sich der Schädel monumental, eine einzige befehlende Präsenz gegen tiefes Schwarz. Kommt man näher, löst er sich in ein Feld kontrollierter Kratzer auf, jeder Kratzer Teil eines Ganzen, das nur an dem Ort zusammenhält, von dem aus man steht.
Das Bild ist immer da, präsent in dem Acrylglas, egal wie der Raum beleuchtet wird. Licht erzeugt das Bild nicht. Es schärft es, fängt den Kranz und den Knochen ein, wenn der Kontrast unter direktem Licht tiefer wird. Es liest sich aus verschiedenen Blickwinkeln unterschiedlich, ohne jemals das Bild zu verlieren, näher an Aufmerksamkeit als an Beleuchtung, die Art, die ein Beobachter einem Werk gibt, das zweimal betrachtet werden möchte.
Death Wears Laurel setzt die Serie Art with Scratch von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch Pigment oder Druck entsteht. Es trägt die Frage der Serie in ihr ältestes Sujet hinein und fragt, was bleibt, wenn die Krone schließlich abgelegt wird.
Eine visuelle Sprache, in der Beschädigung nicht Zerstörung, sondern Struktur bedeutet. Hier hält diese Struktur Schädel, Kranz und Fliege gemeinsam in einem unerschütterlichen Porträt davon, wie Glorie ihre Grenzen erreicht.
„Der Lorbeer rettet ihn nicht. Er erinnert ihn nur.“
Über Art with Scratch
Art with Scratch ist eine Bilderserie, in der das Bild nicht gezeichnet, sondern freigesetzt wird. Vorder- und rückwärts in eine tiefe schwarze Oberfläche eingeritzt, entstehen die Werke durch unzählige präzise Kratzer, die das Licht fangen und Form aus der Dunkelheit holen.
Aus der Ferne wirkt das Bild fast fotografisch. Kraftvoll, erkennbar und voller Präsenz. Kommt man nahe heran, zerfällt das Werk jedoch in ein dichtes Feld einzelner Spuren. Fein, brüchig und fast schwerelos. Was fest schien, offenbart sich als zartes Netz aus Linien, jede eine absichtliche Geste, jede wesentlich für das Ganze.
Licht erzeugt das Bild nicht. Es schärft es. Die schwarze Oberfläche absorbiert, während die gekratzten Linien reflektieren. Wenn das Licht über die Oberfläche wandert, atmet das Bild. Aus einem Blickwinkel wirkt die Figur klar und definiert. Aus einem anderen bleibt sie weicher und kehrt in die Dunkelheit zurück, aus der sie kam, ohne jemals zu verschwinden. Unter fokussiertem Spotlight vertieft sich der Kontrast und das Bild erhält eine skulpturale, fast leuchtende Qualität.
Was dieses Medium so fesselnd macht, ist seine stille Spannung. Der Kratzakt ist direkt und unumkehrbar. Jede Linie ist eine Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Doch das Ergebnis ist nicht hart. Es ist intim, atmosferisch und lebendig in Bewegung. Härte wird zu Weichheit. Zerstörung wird zu Schöpfung. Abwesenheit wird Präsenz.
In Werken wie diesem Porträt ist die Figur nie völlig festgelegt. Durch das Spiel aus Linie, Licht und Schatten verschiebt sich das Bild mit Perspektive und Atmosphäre. Zu bestimmten Momenten scheint der Protagonist aus dem Schwarz herauszutreten. Zu anderen senkt es sich wieder in die Stille zurück. In dieser Bewegung, zwischen Schärfe und Ruhe, lebt das Werk.
Wie alle Materialien, die von der Zeit berührt werden, trägt die Oberfläche ihr eigenes stilles Leben. Jede Kratzer hält einen Moment, einen Atemzug, eine Geste fest. Gemeinsam bilden sie nicht nur ein Bild, sondern eine Präsenz, die sich mit jeder Lichtänderung weiter offenbart.
Über den Künstler
Mein Name ist Tijs Dragtsma, Gründer von TD Fine Art Studio.
Als Künstler treibt mich der ständige Wunsch an, neue visuelle Sprachen zu erforschen. Ich betrachte Kunst nicht als festen Stil, sondern als ein sich entwickelndes Entdeckungsfeld, in dem Material, Struktur, Licht und Gefühl zusammenkommen.
Meine Arbeit beginnt oft mit einer einfachen Frage. Wie kann Material auf neue Weise sprechen. Wie kann Härte zu Intimität werden. Wie kann Präzision Emotion erzeugen. Diese Suche liegt dem Kern dessen zugrunde, was ich schaffe.
Innerhalb von TD Fine Art Studio wird jedes Werk als eigene Welt betrachtet, mit eigener Logik, Atmosphäre und visuelle Identität. Manche Arbeiten entstehen durch Rhythmus, Wiederholung und Struktur. Andere entstehen durch Abwesenheit, Schatten, Reflexion oder Spannung. Was sie verbindet, ist das gemeinsame Engagement für Originalität, Klarheit und emotionale Präsenz.
Ich bin fasziniert von Kontrast. Zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit. Zwischen Kontrolle und Gefühl. Zwischen dem Sichtbaren und dem, was offen für Interpretation bleibt. Mein Ziel ist nicht nur, ein Bild zu machen, sondern ein Werk zu schaffen, das Aufmerksamkeit hält, zur Reflexion einlädt und sich im Laufe der Zeit weiter offenbart.
TD Fine Art Studio ist der Raum, in dem diese Erkundungen zusammenkommen. Es ist nicht nur ein Atelier, sondern ein sich entwickelndes künstlerisches Universum, geformt von Neugier, Präzision und dem Bestreben, Werke zu schaffen, die sich unverwechselbar, absichtlich und lebendig anfühlen.
Death Wears Laurel beginnt mit einem einzigen, leisen Bild. Ein Schädel, still und geduldig, gekrönt von einer Lorbeerkrone, die längst zu Staub getrocknet ist. Auf der Stirn ruht eine einzelne Fliege, unbeweglich, als verstehe sie, dass hier nichts mehr in Eile geschieht.
Der Lorbeer ist ein altes Versprechen, das einst von Siegern, Dichtern und Kaisern getragen wurde als Beweis dafür, dass etwas gewonnen worden war. Hier ruht er auf Knochen. Was im Leben gejagt wurde, welcher Krone auch immer man sich erkämpft hatte, kommt dazu, sich auf das eine Ding niederzulassen, dem Ambition niemals entwachsen kann. Die Fliege vervollständigt den Gedanken, ein kleines, uraltes Zeichen dafür, wie die Zeit vergeht und Fleisch nachgibt, und bewacht einen Triumph, der nirgendwohin mehr zu gehen hat.
Keine Farbe. Keine Drucktechnik. Keine Tinte. Das Bild ist in die Oberfläche des Acrylglases eingraviert, nicht auf die Oberfläche aufgetragen, sondern aus ihr herausgezogen, durch kontrollierte Kratzer und kontrollierte Oberflächenbeschädigung gezeichnet. Aus der Ferne liest sich der Schädel monumental, eine einzige befehlende Präsenz gegen tiefes Schwarz. Kommt man näher, löst er sich in ein Feld kontrollierter Kratzer auf, jeder Kratzer Teil eines Ganzen, das nur an dem Ort zusammenhält, von dem aus man steht.
Das Bild ist immer da, präsent in dem Acrylglas, egal wie der Raum beleuchtet wird. Licht erzeugt das Bild nicht. Es schärft es, fängt den Kranz und den Knochen ein, wenn der Kontrast unter direktem Licht tiefer wird. Es liest sich aus verschiedenen Blickwinkeln unterschiedlich, ohne jemals das Bild zu verlieren, näher an Aufmerksamkeit als an Beleuchtung, die Art, die ein Beobachter einem Werk gibt, das zweimal betrachtet werden möchte.
Death Wears Laurel setzt die Serie Art with Scratch von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch Pigment oder Druck entsteht. Es trägt die Frage der Serie in ihr ältestes Sujet hinein und fragt, was bleibt, wenn die Krone schließlich abgelegt wird.
Eine visuelle Sprache, in der Beschädigung nicht Zerstörung, sondern Struktur bedeutet. Hier hält diese Struktur Schädel, Kranz und Fliege gemeinsam in einem unerschütterlichen Porträt davon, wie Glorie ihre Grenzen erreicht.
„Der Lorbeer rettet ihn nicht. Er erinnert ihn nur.“
Über Art with Scratch
Art with Scratch ist eine Bilderserie, in der das Bild nicht gezeichnet, sondern freigesetzt wird. Vorder- und rückwärts in eine tiefe schwarze Oberfläche eingeritzt, entstehen die Werke durch unzählige präzise Kratzer, die das Licht fangen und Form aus der Dunkelheit holen.
Aus der Ferne wirkt das Bild fast fotografisch. Kraftvoll, erkennbar und voller Präsenz. Kommt man nahe heran, zerfällt das Werk jedoch in ein dichtes Feld einzelner Spuren. Fein, brüchig und fast schwerelos. Was fest schien, offenbart sich als zartes Netz aus Linien, jede eine absichtliche Geste, jede wesentlich für das Ganze.
Licht erzeugt das Bild nicht. Es schärft es. Die schwarze Oberfläche absorbiert, während die gekratzten Linien reflektieren. Wenn das Licht über die Oberfläche wandert, atmet das Bild. Aus einem Blickwinkel wirkt die Figur klar und definiert. Aus einem anderen bleibt sie weicher und kehrt in die Dunkelheit zurück, aus der sie kam, ohne jemals zu verschwinden. Unter fokussiertem Spotlight vertieft sich der Kontrast und das Bild erhält eine skulpturale, fast leuchtende Qualität.
Was dieses Medium so fesselnd macht, ist seine stille Spannung. Der Kratzakt ist direkt und unumkehrbar. Jede Linie ist eine Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Doch das Ergebnis ist nicht hart. Es ist intim, atmosferisch und lebendig in Bewegung. Härte wird zu Weichheit. Zerstörung wird zu Schöpfung. Abwesenheit wird Präsenz.
In Werken wie diesem Porträt ist die Figur nie völlig festgelegt. Durch das Spiel aus Linie, Licht und Schatten verschiebt sich das Bild mit Perspektive und Atmosphäre. Zu bestimmten Momenten scheint der Protagonist aus dem Schwarz herauszutreten. Zu anderen senkt es sich wieder in die Stille zurück. In dieser Bewegung, zwischen Schärfe und Ruhe, lebt das Werk.
Wie alle Materialien, die von der Zeit berührt werden, trägt die Oberfläche ihr eigenes stilles Leben. Jede Kratzer hält einen Moment, einen Atemzug, eine Geste fest. Gemeinsam bilden sie nicht nur ein Bild, sondern eine Präsenz, die sich mit jeder Lichtänderung weiter offenbart.
Über den Künstler
Mein Name ist Tijs Dragtsma, Gründer von TD Fine Art Studio.
Als Künstler treibt mich der ständige Wunsch an, neue visuelle Sprachen zu erforschen. Ich betrachte Kunst nicht als festen Stil, sondern als ein sich entwickelndes Entdeckungsfeld, in dem Material, Struktur, Licht und Gefühl zusammenkommen.
Meine Arbeit beginnt oft mit einer einfachen Frage. Wie kann Material auf neue Weise sprechen. Wie kann Härte zu Intimität werden. Wie kann Präzision Emotion erzeugen. Diese Suche liegt dem Kern dessen zugrunde, was ich schaffe.
Innerhalb von TD Fine Art Studio wird jedes Werk als eigene Welt betrachtet, mit eigener Logik, Atmosphäre und visuelle Identität. Manche Arbeiten entstehen durch Rhythmus, Wiederholung und Struktur. Andere entstehen durch Abwesenheit, Schatten, Reflexion oder Spannung. Was sie verbindet, ist das gemeinsame Engagement für Originalität, Klarheit und emotionale Präsenz.
Ich bin fasziniert von Kontrast. Zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit. Zwischen Kontrolle und Gefühl. Zwischen dem Sichtbaren und dem, was offen für Interpretation bleibt. Mein Ziel ist nicht nur, ein Bild zu machen, sondern ein Werk zu schaffen, das Aufmerksamkeit hält, zur Reflexion einlädt und sich im Laufe der Zeit weiter offenbart.
TD Fine Art Studio ist der Raum, in dem diese Erkundungen zusammenkommen. Es ist nicht nur ein Atelier, sondern ein sich entwickelndes künstlerisches Universum, geformt von Neugier, Präzision und dem Bestreben, Werke zu schaffen, die sich unverwechselbar, absichtlich und lebendig anfühlen.
