Tijs Dragtsma (1992) - Notes That Refuse to Fall

03
Tage
22
Stunden
22
Minuten
37
Sekunden
Startgebot
€ 1
Mindestpreis nicht erreicht
Petra Skarupsky
Experte
Galerieschätzung  € 3.500 - € 4.200
Es wurden keine Gebote abgegeben

Käuferschutz auf Catawiki

Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen

Trustpilot 4.4 | 139439 Bewertungen

Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.

Notes That Refuse to Fall von Tijs Dragtsma (1992) ist ein originales, signiertes Mixed-Media-Kunstwerk aus den Niederlanden (2026) im Format 51 x 51 cm, verkauft mit Rahmen, Excellent Zustand.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Ein Pianist sitzt vor seinem Instrument in völliger Dunkelheit, und über den Tasten schweben Fragmente, als sei die Musik selbst aus dem Klavier gelöst. Ihre Hände bewegen sich weiter durch den leeren Raum, in dem jene Noten einst zu Hause waren, und spielen das, was nicht mehr da ist. Das ist Notes That Refuse to Fall.

Das Bild existiert nicht durch Malerei oder Druck. Es existiert, weil das Acrylglas verändert wurde, seine Oberfläche durch kontrollierte Kratzer geöffnet wurde, die das Licht auffangen und wieder freigeben. Nichts wurde hinzugefügt, damit diese Szene erscheint. Es wurde alles genommen, und was bleibt, ist die Frau, ihre Haltung und die Noten, die über ihr hängen wie eine Erinnerung, die sich nicht niederlassen will.

Gesehen von der anderen Seite eines Raums wirkt das Werk als eine einzige monumentale Geste, eine Gestalt, die mitten in einer schwarzen Fläche zu einer Darbietung wird. Wendet man sich näher heran, so löst sich diese Stille in unzählige individuelle Spuren auf, eine Oberfläche, die vollständig aus kontrolliertem Oberflächenabrieb besteht, von jedem einzelnen eine eigene Bleibe des Lichts.

Mit dem Lichtwechsel verändert sich auch das Stück. Aus einem Blickwinkel ist die Pianistin kaum gegenwärtig, ein Andeutung in der Dunkelheit. Von einem anderen Blickwinkel tritt sie mit ihren schwebenden Tasten deutlich in den Mittelpunkt, präsent und befahlend. Das Werk fordert den Betrachter auf, weiterzugehen, so wie ein Musiker weiterspielt, auch wenn das Instrument verstummt.

Hier gibt es eine stille Symbolik, über Disziplin, die auch nach dem Verlust weiterlebt, über Musik, die fortbesteht, selbst wenn ihre Noten zerstreut sind. Die Hände hören nicht auf. Die Darbietung endet nicht. Was fehlt, wird auf seine Weise Teil der Komposition.

Dieses Werk setzt die Serie Art with Scratch von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenbeschädigungen statt durch Pigment oder Druck konstruiert werden.

"Sie spielt weiter, sogar in der Stille."

Über Art with Scratch

Art with Scratch ist eine Werksreihe, in der das Bild nicht gezeichnet, sondern freigesetzt wird. Von Linie zu Linie in eine tiefe schwarze Oberfläche geritzt, entsteht jedes Werk durch unzählige präzise Kratzer, die das Licht auffangen und der Dunkelheit Form geben.

Aus der Ferne wirkt das Bild fast fotografisch. Stark, erkennbar und voller Präsenz. Doch aus der Nähe löst sich das Werk in ein dichtes Feld individueller Spuren auf. Fein, zerbrechlich und fast schwerelos. Was fest schien, offenbart sich als zartes Netz aus Linien, jede eine bewusste Geste, jede wesentlich für das Ganze.

Licht schafft das Bild nicht. Es schärft es. Die schwarze Oberfläche absorbiert, während die zerkratzten Linien reflektieren. Wenn Licht über die Oberfläche gleitet, atmet das Bild. Aus einem Winkel steht die Figur klar und definiert. Aus einem anderen wird sie weicher und kehrt zurück in die Dunkelheit, aus der sie kam, ohne je zu verschwinden. Unter einer fokussierten Beleuchtung vertieft sich der Kontrast und das Bild erhält eine skulpturale, fast leuchtende Qualität.

Was dieses Medium so fesselnd macht, ist seine stille Spannung. Der Akt des Kratzens ist direkt und unumkehrbar. Jede Linie ist eine Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Doch das Ergebnis ist nicht hart. Es ist intim, atmosphärisch und voller Bewegung. Härte wird zu Weichheit. Zerstörung wird zu Schöpfung. Abwesenheit wird Gegenwart.

In Werken wie diesem Porträt ist die Figur nie völlig festgelegt. Durch das Wechselspiel aus Linie, Licht und Schatten verschiebt sich das Bild mit Perspektive und Atmosphäre. Zu bestimmten Momenten scheint das Subjekt aus dem Dunkel hervorzutreten. Andernfalls kehrt es in die Stille zurück. In jenem Bewegungsraum, zwischen Schärfe und Ruhe, lebt das Werk auf.

Wie alle Materialien, die von der Zeit berührt werden, trägt die Oberfläche ihr eigenes stilles Leben. Jede Kratzer hält einen Moment, einen Atemzug, eine Geste. Gemeinsam bilden sie nicht nur ein Bild, sondern eine Gegenwart, die sich mit jeder Änderung des Lichts weiter entfaltet.

Über den Künstler

Mein Name ist Tijs Dragtsma, Gründer des TD Fine Art Studio.

Als Künstler treibt mich der ständige Wunsch an, neue visuelle Sprachen zu erforschen. Ich sehe Kunst nicht als festen Stil, sondern als sich entwickelndes Feld der Entdeckung, in dem Material, Struktur, Licht und Emotion zusammenkommen.

Meine Arbeit beginnt oft mit einer einfachen Frage. Wie kann ein Material auf neue Weise sprechen. Wie kann Härte Intimität werden. Wie kann Präzision Emotion erzeugen. Diese Suche liegt dem Kern dessen zugrunde, was ich schaffe.

Im TD Fine Art Studio wird jeder Bildzyklus als eigene Welt betrachtet, mit eigener Logik, Atmosphäre und visueller Identität. Manche Werke entstehen durch Rhythmus, Wiederholung und Struktur. Andere entstehen durch Abwesenheit, Schatten, Reflexion oder Spannung. Verbindend ist ihnen ein gemeinsames Engagement für Originalität, Klarheit und emotionale Präsenz.

Ich bin fasziniert von Kontrast. Zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit. Zwischen Kontrolle und Gefühl. Zwischen dem Sichtbaren und dem Offenlassen zur Interpretation. Mein Ziel ist nicht einfach, ein Bild zu schaffen, sondern ein Werk zu erzeugen, das Aufmerksamkeit bindet, zur Reflexion einlädt und sich im Laufe der Zeit weiter enthüllt.

TD Fine Art Studio ist der Raum, in dem diese Erkundungen zusammenkommen. Es ist nicht nur ein Studio, sondern ein sich entwickelndes künstlerisches Universum, geprägt von Neugier, Präzision und dem Anspruch, Arbeiten zu schaffen, die unverwechselbar, beabsichtigt und lebendig wirken.

Ein Pianist sitzt vor seinem Instrument in völliger Dunkelheit, und über den Tasten schweben Fragmente, als sei die Musik selbst aus dem Klavier gelöst. Ihre Hände bewegen sich weiter durch den leeren Raum, in dem jene Noten einst zu Hause waren, und spielen das, was nicht mehr da ist. Das ist Notes That Refuse to Fall.

Das Bild existiert nicht durch Malerei oder Druck. Es existiert, weil das Acrylglas verändert wurde, seine Oberfläche durch kontrollierte Kratzer geöffnet wurde, die das Licht auffangen und wieder freigeben. Nichts wurde hinzugefügt, damit diese Szene erscheint. Es wurde alles genommen, und was bleibt, ist die Frau, ihre Haltung und die Noten, die über ihr hängen wie eine Erinnerung, die sich nicht niederlassen will.

Gesehen von der anderen Seite eines Raums wirkt das Werk als eine einzige monumentale Geste, eine Gestalt, die mitten in einer schwarzen Fläche zu einer Darbietung wird. Wendet man sich näher heran, so löst sich diese Stille in unzählige individuelle Spuren auf, eine Oberfläche, die vollständig aus kontrolliertem Oberflächenabrieb besteht, von jedem einzelnen eine eigene Bleibe des Lichts.

Mit dem Lichtwechsel verändert sich auch das Stück. Aus einem Blickwinkel ist die Pianistin kaum gegenwärtig, ein Andeutung in der Dunkelheit. Von einem anderen Blickwinkel tritt sie mit ihren schwebenden Tasten deutlich in den Mittelpunkt, präsent und befahlend. Das Werk fordert den Betrachter auf, weiterzugehen, so wie ein Musiker weiterspielt, auch wenn das Instrument verstummt.

Hier gibt es eine stille Symbolik, über Disziplin, die auch nach dem Verlust weiterlebt, über Musik, die fortbesteht, selbst wenn ihre Noten zerstreut sind. Die Hände hören nicht auf. Die Darbietung endet nicht. Was fehlt, wird auf seine Weise Teil der Komposition.

Dieses Werk setzt die Serie Art with Scratch von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenbeschädigungen statt durch Pigment oder Druck konstruiert werden.

"Sie spielt weiter, sogar in der Stille."

Über Art with Scratch

Art with Scratch ist eine Werksreihe, in der das Bild nicht gezeichnet, sondern freigesetzt wird. Von Linie zu Linie in eine tiefe schwarze Oberfläche geritzt, entsteht jedes Werk durch unzählige präzise Kratzer, die das Licht auffangen und der Dunkelheit Form geben.

Aus der Ferne wirkt das Bild fast fotografisch. Stark, erkennbar und voller Präsenz. Doch aus der Nähe löst sich das Werk in ein dichtes Feld individueller Spuren auf. Fein, zerbrechlich und fast schwerelos. Was fest schien, offenbart sich als zartes Netz aus Linien, jede eine bewusste Geste, jede wesentlich für das Ganze.

Licht schafft das Bild nicht. Es schärft es. Die schwarze Oberfläche absorbiert, während die zerkratzten Linien reflektieren. Wenn Licht über die Oberfläche gleitet, atmet das Bild. Aus einem Winkel steht die Figur klar und definiert. Aus einem anderen wird sie weicher und kehrt zurück in die Dunkelheit, aus der sie kam, ohne je zu verschwinden. Unter einer fokussierten Beleuchtung vertieft sich der Kontrast und das Bild erhält eine skulpturale, fast leuchtende Qualität.

Was dieses Medium so fesselnd macht, ist seine stille Spannung. Der Akt des Kratzens ist direkt und unumkehrbar. Jede Linie ist eine Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Doch das Ergebnis ist nicht hart. Es ist intim, atmosphärisch und voller Bewegung. Härte wird zu Weichheit. Zerstörung wird zu Schöpfung. Abwesenheit wird Gegenwart.

In Werken wie diesem Porträt ist die Figur nie völlig festgelegt. Durch das Wechselspiel aus Linie, Licht und Schatten verschiebt sich das Bild mit Perspektive und Atmosphäre. Zu bestimmten Momenten scheint das Subjekt aus dem Dunkel hervorzutreten. Andernfalls kehrt es in die Stille zurück. In jenem Bewegungsraum, zwischen Schärfe und Ruhe, lebt das Werk auf.

Wie alle Materialien, die von der Zeit berührt werden, trägt die Oberfläche ihr eigenes stilles Leben. Jede Kratzer hält einen Moment, einen Atemzug, eine Geste. Gemeinsam bilden sie nicht nur ein Bild, sondern eine Gegenwart, die sich mit jeder Änderung des Lichts weiter entfaltet.

Über den Künstler

Mein Name ist Tijs Dragtsma, Gründer des TD Fine Art Studio.

Als Künstler treibt mich der ständige Wunsch an, neue visuelle Sprachen zu erforschen. Ich sehe Kunst nicht als festen Stil, sondern als sich entwickelndes Feld der Entdeckung, in dem Material, Struktur, Licht und Emotion zusammenkommen.

Meine Arbeit beginnt oft mit einer einfachen Frage. Wie kann ein Material auf neue Weise sprechen. Wie kann Härte Intimität werden. Wie kann Präzision Emotion erzeugen. Diese Suche liegt dem Kern dessen zugrunde, was ich schaffe.

Im TD Fine Art Studio wird jeder Bildzyklus als eigene Welt betrachtet, mit eigener Logik, Atmosphäre und visueller Identität. Manche Werke entstehen durch Rhythmus, Wiederholung und Struktur. Andere entstehen durch Abwesenheit, Schatten, Reflexion oder Spannung. Verbindend ist ihnen ein gemeinsames Engagement für Originalität, Klarheit und emotionale Präsenz.

Ich bin fasziniert von Kontrast. Zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit. Zwischen Kontrolle und Gefühl. Zwischen dem Sichtbaren und dem Offenlassen zur Interpretation. Mein Ziel ist nicht einfach, ein Bild zu schaffen, sondern ein Werk zu erzeugen, das Aufmerksamkeit bindet, zur Reflexion einlädt und sich im Laufe der Zeit weiter enthüllt.

TD Fine Art Studio ist der Raum, in dem diese Erkundungen zusammenkommen. Es ist nicht nur ein Studio, sondern ein sich entwickelndes künstlerisches Universum, geprägt von Neugier, Präzision und dem Anspruch, Arbeiten zu schaffen, die unverwechselbar, beabsichtigt und lebendig wirken.

Details

Künstler
Tijs Dragtsma (1992)
Angeboten mit Rahmen
Ja
Verkauft von
Direkt vom Künstler
Auflage
Original
Titel des Kunstwerks
Notes That Refuse to Fall
Technik
Mixed Media
Signatur
Signiert
Herkunftsland
Niederlande
Jahr
2026
Zustand
exzellenter Zustand
Farbe
Schwarz, Weiß
Höhe
51 cm
Breite
51 cm
Stil
Zeitgenössisch
Periode
2020 und ff.
Verkauft von
NiederlandeVerifiziert
172
Verkaufte Objekte
100 %
protop

Ähnliche Objekte

Für Sie aus der Kategorie

Moderne und zeitgenössische Kunst