Tijs Dragtsma (1992) - Presence Without Weight





1 € |
|---|
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 139647 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Tijs Dragtsma (1982) präsentiert Presence Without Weight, ein originales Werk aus dem Jahr 2026 in Mixed Media, 51 × 51 cm, aus den Niederlanden, verkauft inklusive Rahmen, in hervorragendem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine weibliche Silhouette, leise seitlich geneigt. Nicht gestellt. Nicht performend. Anwesend, aber zu ihren Bedingungen. Das Bild beansprucht sich nicht. Es erscheint, langsam, durch das Licht.
Es gibt hier keine Linien. Keine Kanten. Keine feste Form zum Greifen. Was stattdessen erscheint, ist eine Konstellation von Markierungen, die sich über die Oberfläche eines Acrylglases verteilen, jede setzt das Licht in einem leicht anderen Winkel ein, baut gemeinsam eine Silhouette, die eher atmet als steht. Volumen ohne Masse. Gegenwart ohne Gewicht.
Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Die Figur existiert ausschließlich durch kontrollierte Oberflächenschäden, durch die präzise Veränderung einer Oberfläche, die als Leere beginnt und durch diese Veränderung zu einem Porträt wird.
Aus der Ferne wirkt sie monumental. Verfeinert, gelassen, eindeutig weiblich. Das Bild trägt die Qualität von etwas, das erinnert wird, eher als gesehen zu werden. Näher heran treten, öffnet sich die Oberfläche zu ihrer eigenen Logik. Ein Feld kontrollierter Kratzer, jeder in sorgfältiger Relation zum Nächsten, baut Dichte dort auf, wo Schatten fallen sollten, und öffnet an den Stellen Licht, an denen die Form danach verlangt.
Mit der Bewegung des Betrachters bewegt sich auch das Bild mit ihm. Die Kontur schärft sich, wird dann weich, kehrt in die Oberfläche zurück, nur um mit neuer Klarheit wiederzukommen. Es gibt einen Rhythmus darin, der dem Subjekt selbst entspricht, sichtbar in Blitzen, nie vollständig festgehalten.
Der Titel ist nicht dekorativ. Gegenwart ohne Gewicht ist eine besondere Art von Gegenwart, die Art, die kein Volumen oder Kraft benötigt, um gespürt zu werden. Die Art, die ankommt und bleibt.
Presence Without Weight setzt die Reihe Art with Scratch von Tijs Dragtsma fort, in der Bildwelten durch kontrollierte Oberflächenschäden statt Pigment oder Druck konstruiert werden. Eine visuelle Sprache, in der Schaden nicht Zerstörung ist, sondern Struktur.
"Sie ist da, wenn man hinsieht. Sie ist auch da, wenn man wegschaut."
Über Art with Scratch
Art with Scratch ist eine Bilderserie, in der das Bild nicht gezeichnet, sondern freigesetzt wird. Zeile für Zeile in eine tiefe schwarze Oberfläche eingefräst, entsteht jedes Werk durch unzählige präzise Kratzer, die das Licht einfangen und Form aus der Dunkelheit hervorzubringen.
Aus der Ferne wirkt das Bild fast fotografisch. Mächtig, wiedererkennbar und voller Gegenwart. Vega näher, löst sich das Werk jedoch in ein dichtes Feld einzelner Markierungen auf. Fein, zerbrechlich und fast gewichtslos. Was solide schien, entpuppt sich als zartes Netz aus Linien, jede eine bewusste Geste, jede wesentlich für das Ganze.
Licht erzeugt das Bild nicht. Es schärft es. Die schwarze Oberfläche absorbiert, während die Krattilinien reflektieren. Wenn sich das Licht über die Oberfläche bewegt, atmet das Bild. Aus einem Blickwinkel steht die Figur klar und definiert da. Aus einem anderen wird sie weicher und kehrt in die Dunkelheit zurück, aus der sie kam, ohne jemals zu verschwinden. Unter einer fokussierten Spotlight-Kante vertieft sich der Kontrast und das Bild erhält eine skulpturale, fast leuchtende Qualität.
Was dieses Medium so fesselnd macht, ist seine stille Spannung. Der Akt des Kratzens ist direkt und unumkehrbar. Jede Linie ist eine Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Doch das Ergebnis ist nicht hart. Es ist intim, atmosphärisch und von Bewegung lebendig. Härte wird zu Sanftheit. Zerstörung wird zu Erschaffung. Abwesenheit wird Gegenwart.
In Werken wie diesem Porträt ist die Figur niemals vollständig fixiert. Durch das Wechselspiel von Linie, Licht und Schatten verschiebt sich das Bild mit Perspektive und Atmosphäre. Zu bestimmten Momenten scheint das Subjekt aus dem Schwarz herauszutreten. Zu anderen setzt es sich wieder in Ruhe, Stille. In diesem Bewegungsraum, zwischen Scharfheit und Gelassenheit, wird das Werk lebendig.
Wie alle Materialien, die von der Zeit berührt werden, trägt die Oberfläche ihr eigenes ruhiges Leben. Jede Kratzspur hält einen Moment, einen Atemzug, eine Geste. Gemeinsam formen sie nicht nur ein Bild, sondern eine Gegenwart, die sich mit jeder Lichtänderung weiter offenbart.
Über den Künstler
Mein Name ist Tijs Dragtsma, Gründer von TD Fine Art Studio.
Als Künstler treibt mich ein ständiges Verlangen an, neue visuelle Sprachen zu erforschen. Ich sehe Kunst nicht als festen Stil, sondern als ein sich entwickelndes Entdeckungsfeld, in dem Material, Struktur, Licht und Gefühl zusammenkommen.
Meine Arbeit beginnt oft mit einer einfachen Frage. Wie kann ein Material auf neue Weise sprechen. Wie kann Härte Intimität werden. Wie kann Präzision Emotion schaffen. Diese Suche liegt dem Sinnalltag dessen zugrunde, was ich schaffe.
Innerhalb von TD Fine Art Studio wird jedes Werksfeld als eigene Welt mit eigener Logik, Atmosphäre und visueller Identität angegangen. Einige Werke entstehen durch Rhythmus, Wiederholung und Struktur. Andere entstehen durch Abwesenheit, Schatten, Reflexion oder Spannung. Was sie verbindet, ist ein gemeinsames Engagement für Originalität, Klarheit und emotionale Gegenwart.
Ich bin fasziniert von Kontrast. Zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit. Zwischen Kontrolle und Gefühl. Zwischen dem Sichtbaren und dem Offenlassen zur Interpretation. Mein Ziel ist nicht nur, ein Bild zu schaffen, sondern ein Werk, das Aufmerksamkeit hält, zur Reflexion einlädt und sich im Laufe der Zeit weiter offenbart.
TD Fine Art Studio ist der Raum, in dem diese Erkundungen zusammenkommen. Es ist nicht nur ein Studio, sondern ein sich entwickelndes künstlerisches Universum, geprägt von Neugier, Präzision und dem Bestreben, Arbeiten zu schaffen, die sich unverwechselbar, beabsichtigt und lebendig anfühlen.
Eine weibliche Silhouette, leise seitlich geneigt. Nicht gestellt. Nicht performend. Anwesend, aber zu ihren Bedingungen. Das Bild beansprucht sich nicht. Es erscheint, langsam, durch das Licht.
Es gibt hier keine Linien. Keine Kanten. Keine feste Form zum Greifen. Was stattdessen erscheint, ist eine Konstellation von Markierungen, die sich über die Oberfläche eines Acrylglases verteilen, jede setzt das Licht in einem leicht anderen Winkel ein, baut gemeinsam eine Silhouette, die eher atmet als steht. Volumen ohne Masse. Gegenwart ohne Gewicht.
Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Die Figur existiert ausschließlich durch kontrollierte Oberflächenschäden, durch die präzise Veränderung einer Oberfläche, die als Leere beginnt und durch diese Veränderung zu einem Porträt wird.
Aus der Ferne wirkt sie monumental. Verfeinert, gelassen, eindeutig weiblich. Das Bild trägt die Qualität von etwas, das erinnert wird, eher als gesehen zu werden. Näher heran treten, öffnet sich die Oberfläche zu ihrer eigenen Logik. Ein Feld kontrollierter Kratzer, jeder in sorgfältiger Relation zum Nächsten, baut Dichte dort auf, wo Schatten fallen sollten, und öffnet an den Stellen Licht, an denen die Form danach verlangt.
Mit der Bewegung des Betrachters bewegt sich auch das Bild mit ihm. Die Kontur schärft sich, wird dann weich, kehrt in die Oberfläche zurück, nur um mit neuer Klarheit wiederzukommen. Es gibt einen Rhythmus darin, der dem Subjekt selbst entspricht, sichtbar in Blitzen, nie vollständig festgehalten.
Der Titel ist nicht dekorativ. Gegenwart ohne Gewicht ist eine besondere Art von Gegenwart, die Art, die kein Volumen oder Kraft benötigt, um gespürt zu werden. Die Art, die ankommt und bleibt.
Presence Without Weight setzt die Reihe Art with Scratch von Tijs Dragtsma fort, in der Bildwelten durch kontrollierte Oberflächenschäden statt Pigment oder Druck konstruiert werden. Eine visuelle Sprache, in der Schaden nicht Zerstörung ist, sondern Struktur.
"Sie ist da, wenn man hinsieht. Sie ist auch da, wenn man wegschaut."
Über Art with Scratch
Art with Scratch ist eine Bilderserie, in der das Bild nicht gezeichnet, sondern freigesetzt wird. Zeile für Zeile in eine tiefe schwarze Oberfläche eingefräst, entsteht jedes Werk durch unzählige präzise Kratzer, die das Licht einfangen und Form aus der Dunkelheit hervorzubringen.
Aus der Ferne wirkt das Bild fast fotografisch. Mächtig, wiedererkennbar und voller Gegenwart. Vega näher, löst sich das Werk jedoch in ein dichtes Feld einzelner Markierungen auf. Fein, zerbrechlich und fast gewichtslos. Was solide schien, entpuppt sich als zartes Netz aus Linien, jede eine bewusste Geste, jede wesentlich für das Ganze.
Licht erzeugt das Bild nicht. Es schärft es. Die schwarze Oberfläche absorbiert, während die Krattilinien reflektieren. Wenn sich das Licht über die Oberfläche bewegt, atmet das Bild. Aus einem Blickwinkel steht die Figur klar und definiert da. Aus einem anderen wird sie weicher und kehrt in die Dunkelheit zurück, aus der sie kam, ohne jemals zu verschwinden. Unter einer fokussierten Spotlight-Kante vertieft sich der Kontrast und das Bild erhält eine skulpturale, fast leuchtende Qualität.
Was dieses Medium so fesselnd macht, ist seine stille Spannung. Der Akt des Kratzens ist direkt und unumkehrbar. Jede Linie ist eine Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Doch das Ergebnis ist nicht hart. Es ist intim, atmosphärisch und von Bewegung lebendig. Härte wird zu Sanftheit. Zerstörung wird zu Erschaffung. Abwesenheit wird Gegenwart.
In Werken wie diesem Porträt ist die Figur niemals vollständig fixiert. Durch das Wechselspiel von Linie, Licht und Schatten verschiebt sich das Bild mit Perspektive und Atmosphäre. Zu bestimmten Momenten scheint das Subjekt aus dem Schwarz herauszutreten. Zu anderen setzt es sich wieder in Ruhe, Stille. In diesem Bewegungsraum, zwischen Scharfheit und Gelassenheit, wird das Werk lebendig.
Wie alle Materialien, die von der Zeit berührt werden, trägt die Oberfläche ihr eigenes ruhiges Leben. Jede Kratzspur hält einen Moment, einen Atemzug, eine Geste. Gemeinsam formen sie nicht nur ein Bild, sondern eine Gegenwart, die sich mit jeder Lichtänderung weiter offenbart.
Über den Künstler
Mein Name ist Tijs Dragtsma, Gründer von TD Fine Art Studio.
Als Künstler treibt mich ein ständiges Verlangen an, neue visuelle Sprachen zu erforschen. Ich sehe Kunst nicht als festen Stil, sondern als ein sich entwickelndes Entdeckungsfeld, in dem Material, Struktur, Licht und Gefühl zusammenkommen.
Meine Arbeit beginnt oft mit einer einfachen Frage. Wie kann ein Material auf neue Weise sprechen. Wie kann Härte Intimität werden. Wie kann Präzision Emotion schaffen. Diese Suche liegt dem Sinnalltag dessen zugrunde, was ich schaffe.
Innerhalb von TD Fine Art Studio wird jedes Werksfeld als eigene Welt mit eigener Logik, Atmosphäre und visueller Identität angegangen. Einige Werke entstehen durch Rhythmus, Wiederholung und Struktur. Andere entstehen durch Abwesenheit, Schatten, Reflexion oder Spannung. Was sie verbindet, ist ein gemeinsames Engagement für Originalität, Klarheit und emotionale Gegenwart.
Ich bin fasziniert von Kontrast. Zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit. Zwischen Kontrolle und Gefühl. Zwischen dem Sichtbaren und dem Offenlassen zur Interpretation. Mein Ziel ist nicht nur, ein Bild zu schaffen, sondern ein Werk, das Aufmerksamkeit hält, zur Reflexion einlädt und sich im Laufe der Zeit weiter offenbart.
TD Fine Art Studio ist der Raum, in dem diese Erkundungen zusammenkommen. Es ist nicht nur ein Studio, sondern ein sich entwickelndes künstlerisches Universum, geprägt von Neugier, Präzision und dem Bestreben, Arbeiten zu schaffen, die sich unverwechselbar, beabsichtigt und lebendig anfühlen.

