Tijs Dragtsma (1992) - Snow Silences the Field





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Tijs Dragtsma (Jahrgang 1992) präsentiert Snow Silences the Field, ein originales Mixed-Media-Werk in Schwarz-Weiß, 51 × 51 cm, signiert, aus dem Zeitraum 2020er, verkauft mit Rahmen und direkt vom Künstler.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Schnee hat eine Art Landschaft zu stillen. Er fällt, ohne zu fragen, bedeckt, ohne zu tilgen, und lässt das Land stiller zurück, als es es vorfand. Diese Stille ist Gegenstand dieses Werks, ein gepflügtes Feld, das im Moment nach dem ersten Schnee eingefangen wird, dessen Furche sich kreisförmig in einen Horizont hineinziehen, der dunkel und absolut geworden ist.
Kein Malen. Keine Druckform. Keine Tinte. Das Bild ist in die Oberfläche des Acrylglases eingraviert, entsteht durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch etwas, das darauf aufgelegt wurde. Jede Furche, jede Schneewehe, jedes Teilchen, das in jener schwarzen Luft schwebt, existiert, weil Material entfernt wurde, nicht hinzugefügt.
Das Bild ist immer präsent, sichtbar bei jedem Licht. Licht erschafft es nicht. Es schärft es. Unter einer direkten Lichtquelle fangen die Kratzer das Leuchten ein und festigen es, der Kontrast vertieft sich, und das Feld scheint sich aus der Dunkelheit zu lösen. Es wirkt aus verschiedenen Blickwinkeln unterschiedlich, ohne das Bild darunter jemals zu verlieren.
Aus der Ferne betrachtet wirkt das Werk wie eine einzige Winterlandschaft, monumental in seiner Stille. Geht man näher, löst sich diese Szene zu etwas völlig anderem auf, ein dichter Feld kontrollierter Kratzer, jeder einzelnen ein kleiner, absichtlicher Strich, die zusammen einen Horizont bilden, den kein Fotoapparat gefunden hätte.
Ein gepflügtes Feld ist ein Aufzeichnen von Arbeit, von einer Saison, die in geraden, geduldigen Linien in die Erde gelegt wird. Schnee kommt und sagt, dass das heute Nacht nichts davon zählt. Er bedeckt die Reihen, ohne zu urteilen, mildert, was scharf war, und bittet das Land, sich auszuruhen. Da ist etwas Fast Barmherziges daran, eine Ruhe, die nicht Abwesenheit, sondern Erlaubnis ist.
Snow Silences the Field setzt die Serie Art with Scratch von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch Pigment oder Druck konzipiert werden. Eine visuelle Sprache, in der Beschädigung nicht Zerstörung, sondern Struktur bedeutet.
„Stille ist nicht Abwesenheit. Sie ist, wie das Feld unter Schnee klingt.“
Über Art with Scratch
Art with Scratch ist eine Werkreihe, in der das Bild nicht gezeichnet, sondern freigegeben wird. Zeile für Zeile in eine tiefe schwarze Oberfläche gemeißelt, entsteht jedes Werk durch unzählige präzise Kratzer, die das Licht auffangen und aus Dunkelheit Form hervortreten lassen.
Aus der Ferne wirkt das Bild fast fotografisch. Kraftvoll, erkennbar und voller Präsenz. Doch aus der Nähe löst sich das Werk in ein dichtes Feld einzelner Markierungen auf. Fein, fragile und fast schwerelos. Was fest erschien, offenbart sich als ein zartes Netz aus Linien, jede eine absichtliche Geste, jede essenziell für das Ganze.
Licht erschafft das Bild nicht. Es schärft es. Das dunkle Material absorbiert, während die gekratzten Linien reflektieren. Wenn das Licht über die Oberfläche wandert, atmet das Bild. Aus einem Blickwinkel steht die Figur klar und definiert da. Aus einem anderen mildert sie sich und kehrt in die Dunkelheit zurück, aus der sie kam, ohne jemals zu verschwinden. Unter fokussiertem Spotlight vertieft sich der Kontrast und das Bild erhält eine skulpturale, fast leuchtende Qualität.
Was dieses Medium so fesselnd macht, ist seine ruhige Spannung. Der Akt des Kratzens ist direkt und unumkehrbar. Jede Linie ist eine Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Doch das Ergebnis ist nicht hart. Es ist intim, atmosphärisch und lebendig in Bewegung. Härte wird zu Weichheit. Zerstörung wird zu Schöpfung. Abwesenheit wird Präsenz.
In Werken wie diesem Porträt ist die Gestalt nie vollständig festgelegt. Durch das Spiel von Linie, Licht und Schatten verschiebt sich das Bild mit Perspektive und Atmosphäre. Zu bestimmten Momenten scheint das Subjekt aus dem Schwarzen hervorzutreten. Zu anderen kehrt es zurück in die Stille. Es ist in dieser Bewegung, zwischen Schärfe und Ruhe, dass das Werk lebendig wird.
Wie alle Materialien, die von der Zeit berührt werden, trägt die Oberfläche ihr eigenes stilles Leben. Jede Kratzer hält einen Augenblick, einen Atemzug, eine Geste. Gemeinsam formen sie nicht nur ein Bild, sondern eine Gegenwart, die sich mit jeder Lichtänderung weiter offenbart.
Über den Künstler
Mein Name ist Tijs Dragtsma, Gründer des TD Fine Art Studio.
Als Künstler treibt mich ein ständiges Verlangen, neue visuelle Sprachen zu erforschen. Ich sehe Kunst nicht als festen Stil, sondern als ein sich entwickelndes Feld der Entdeckung, in dem Material, Struktur, Licht und Gefühl zusammenkommen.
Meine Arbeit beginnt oft mit einer einfachen Frage. Wie kann ein Material auf neue Weise sprechen. Wie kann Härte Intimität werden. Wie kann Präzision Emotion erzeugen. Diese Suche liegt im Zentrum all dessen, was ich schaffe.
Innerhalb von TD Fine Art Studio wird jeder Werkkörper als seine eigene Welt betrachtet, mit eigener Logik, Atmosphäre und visueller Identität. Einige Arbeiten entstehen durch Rhythmus, Wiederholung und Struktur. Andere entstehen durch Abwesenheit, Schatten, Reflexion oder Spannung. Verbindend ist eine gemeinsame Verpflichtung zu Originalität, Klarheit und emotionaler Präsenz.
Ich bin fasziniert von Kontrast. Zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit. Zwischen Kontrolle und Gefühl. Zwischen dem Sichtbaren und dem Offenlassen zur Interpretation. Mein Ziel ist es nicht nur, ein Bild zu schaffen, sondern ein Werk, das Aufmerksamkeit hält, zum Nachdenken einlädt und sich mit der Zeit weiter offenbart.
TD Fine Art Studio ist der Raum, in dem diese Erkundungen zusammenkommen. Es ist nicht nur ein Studio, sondern ein sich entwickelndes künstlerisches Universum, geprägt von Neugier, Präzision und dem Bestreben, Arbeiten zu schaffen, die sich unverwechselbar, beabsichtigt und lebendig anfühlen.
Schnee hat eine Art Landschaft zu stillen. Er fällt, ohne zu fragen, bedeckt, ohne zu tilgen, und lässt das Land stiller zurück, als es es vorfand. Diese Stille ist Gegenstand dieses Werks, ein gepflügtes Feld, das im Moment nach dem ersten Schnee eingefangen wird, dessen Furche sich kreisförmig in einen Horizont hineinziehen, der dunkel und absolut geworden ist.
Kein Malen. Keine Druckform. Keine Tinte. Das Bild ist in die Oberfläche des Acrylglases eingraviert, entsteht durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch etwas, das darauf aufgelegt wurde. Jede Furche, jede Schneewehe, jedes Teilchen, das in jener schwarzen Luft schwebt, existiert, weil Material entfernt wurde, nicht hinzugefügt.
Das Bild ist immer präsent, sichtbar bei jedem Licht. Licht erschafft es nicht. Es schärft es. Unter einer direkten Lichtquelle fangen die Kratzer das Leuchten ein und festigen es, der Kontrast vertieft sich, und das Feld scheint sich aus der Dunkelheit zu lösen. Es wirkt aus verschiedenen Blickwinkeln unterschiedlich, ohne das Bild darunter jemals zu verlieren.
Aus der Ferne betrachtet wirkt das Werk wie eine einzige Winterlandschaft, monumental in seiner Stille. Geht man näher, löst sich diese Szene zu etwas völlig anderem auf, ein dichter Feld kontrollierter Kratzer, jeder einzelnen ein kleiner, absichtlicher Strich, die zusammen einen Horizont bilden, den kein Fotoapparat gefunden hätte.
Ein gepflügtes Feld ist ein Aufzeichnen von Arbeit, von einer Saison, die in geraden, geduldigen Linien in die Erde gelegt wird. Schnee kommt und sagt, dass das heute Nacht nichts davon zählt. Er bedeckt die Reihen, ohne zu urteilen, mildert, was scharf war, und bittet das Land, sich auszuruhen. Da ist etwas Fast Barmherziges daran, eine Ruhe, die nicht Abwesenheit, sondern Erlaubnis ist.
Snow Silences the Field setzt die Serie Art with Scratch von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch Pigment oder Druck konzipiert werden. Eine visuelle Sprache, in der Beschädigung nicht Zerstörung, sondern Struktur bedeutet.
„Stille ist nicht Abwesenheit. Sie ist, wie das Feld unter Schnee klingt.“
Über Art with Scratch
Art with Scratch ist eine Werkreihe, in der das Bild nicht gezeichnet, sondern freigegeben wird. Zeile für Zeile in eine tiefe schwarze Oberfläche gemeißelt, entsteht jedes Werk durch unzählige präzise Kratzer, die das Licht auffangen und aus Dunkelheit Form hervortreten lassen.
Aus der Ferne wirkt das Bild fast fotografisch. Kraftvoll, erkennbar und voller Präsenz. Doch aus der Nähe löst sich das Werk in ein dichtes Feld einzelner Markierungen auf. Fein, fragile und fast schwerelos. Was fest erschien, offenbart sich als ein zartes Netz aus Linien, jede eine absichtliche Geste, jede essenziell für das Ganze.
Licht erschafft das Bild nicht. Es schärft es. Das dunkle Material absorbiert, während die gekratzten Linien reflektieren. Wenn das Licht über die Oberfläche wandert, atmet das Bild. Aus einem Blickwinkel steht die Figur klar und definiert da. Aus einem anderen mildert sie sich und kehrt in die Dunkelheit zurück, aus der sie kam, ohne jemals zu verschwinden. Unter fokussiertem Spotlight vertieft sich der Kontrast und das Bild erhält eine skulpturale, fast leuchtende Qualität.
Was dieses Medium so fesselnd macht, ist seine ruhige Spannung. Der Akt des Kratzens ist direkt und unumkehrbar. Jede Linie ist eine Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Doch das Ergebnis ist nicht hart. Es ist intim, atmosphärisch und lebendig in Bewegung. Härte wird zu Weichheit. Zerstörung wird zu Schöpfung. Abwesenheit wird Präsenz.
In Werken wie diesem Porträt ist die Gestalt nie vollständig festgelegt. Durch das Spiel von Linie, Licht und Schatten verschiebt sich das Bild mit Perspektive und Atmosphäre. Zu bestimmten Momenten scheint das Subjekt aus dem Schwarzen hervorzutreten. Zu anderen kehrt es zurück in die Stille. Es ist in dieser Bewegung, zwischen Schärfe und Ruhe, dass das Werk lebendig wird.
Wie alle Materialien, die von der Zeit berührt werden, trägt die Oberfläche ihr eigenes stilles Leben. Jede Kratzer hält einen Augenblick, einen Atemzug, eine Geste. Gemeinsam formen sie nicht nur ein Bild, sondern eine Gegenwart, die sich mit jeder Lichtänderung weiter offenbart.
Über den Künstler
Mein Name ist Tijs Dragtsma, Gründer des TD Fine Art Studio.
Als Künstler treibt mich ein ständiges Verlangen, neue visuelle Sprachen zu erforschen. Ich sehe Kunst nicht als festen Stil, sondern als ein sich entwickelndes Feld der Entdeckung, in dem Material, Struktur, Licht und Gefühl zusammenkommen.
Meine Arbeit beginnt oft mit einer einfachen Frage. Wie kann ein Material auf neue Weise sprechen. Wie kann Härte Intimität werden. Wie kann Präzision Emotion erzeugen. Diese Suche liegt im Zentrum all dessen, was ich schaffe.
Innerhalb von TD Fine Art Studio wird jeder Werkkörper als seine eigene Welt betrachtet, mit eigener Logik, Atmosphäre und visueller Identität. Einige Arbeiten entstehen durch Rhythmus, Wiederholung und Struktur. Andere entstehen durch Abwesenheit, Schatten, Reflexion oder Spannung. Verbindend ist eine gemeinsame Verpflichtung zu Originalität, Klarheit und emotionaler Präsenz.
Ich bin fasziniert von Kontrast. Zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit. Zwischen Kontrolle und Gefühl. Zwischen dem Sichtbaren und dem Offenlassen zur Interpretation. Mein Ziel ist es nicht nur, ein Bild zu schaffen, sondern ein Werk, das Aufmerksamkeit hält, zum Nachdenken einlädt und sich mit der Zeit weiter offenbart.
TD Fine Art Studio ist der Raum, in dem diese Erkundungen zusammenkommen. Es ist nicht nur ein Studio, sondern ein sich entwickelndes künstlerisches Universum, geprägt von Neugier, Präzision und dem Bestreben, Arbeiten zu schaffen, die sich unverwechselbar, beabsichtigt und lebendig anfühlen.

