Oberägypten gebrannte Keramik / Terrakotta mit Glasur und bemalter Verzierung Ägyptisches grün glasierte Schüsselfragment – Elephantine-Insel nahe Assuan - 8 cm





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Fragment eines ägyptischen grün glasierten Keramikschälchens, traditionell dem Elefanteninsel‑Insel nahe Assuan im Oberen Ägypten zugeschrieben, gemäß einer alten Sammelinschrift, die auf der Unterseite erhalten ist.
Großteil des ursprünglich runden Schälchens ist erhalten, einschließlich Abschnitten des Randes und des Fußrings. Das Interieur ist mit einer tiefgrünen Glasur überzogen und mit einem ansprechenden geometrischen und pflanzlichen Dekor versehen. Um das dunklere zentrale Feld herum sind regelmäßig Anordnungen von Blatt- oder Mandelformen in verschiedenen Grüntönen angeordnet, weiter strukturiert durch konzentrische Linien. Trotz seines fragmentarischen Zustands verleiht die erhaltene Verzierung dem Gefäß eine besonders reizvolle und charakteristische Erscheinung.
Die Außenfläche ist ebenfalls weitgehend mit grüner Glasur bedeckt, während die abgebrochenen Randkanten das hellbeige bis sandfarbene Keramikkörperunterlage freilegen. Die Glasur weist ausgeprägte altersbedingte Craquelure sowie zahlreiche feine Oberflächenmarken und Gebrauchsspuren auf.
Von besonderem Interesse ist die Unterseite des Gefäßes. Der Fußring trägt eine alte Sammlungsschrift in roter Farbe, in der die deutlich lesbaren Worte „INSEL ELEPHANTINE …“ sowie weitere teilweise erhaltene Informationen stehen. Diese historische Inschrift vermerkt die traditionelle Zuordnung des Stücks zur Elefanteninsel innerhalb der alten Sammlung. Da kein dokumentierter archäologischer Ausgrabungskontext das Objekt begleitet, sollte Elefanteninsel als historische Sammlungsherkunft/ Fundortangabe verstanden werden und nicht als wissenschaftlich verifizierter Ausgrabungsfundort.
Die Elefanteninsel liegt im Nil direkt gegenüber von Assuan und war eine der wichtigsten historischen Siedlungsstätten Oberägyptens. Aufgrund ihrer strategischen Lage an der südlichen Grenze Ägyptens entwickelte sich die Insel bereits in pharaonischer Zeit zu einem bedeutenden Zentrum für Handel, Verwaltung und Religion und blieb auch in der griechisch‑römischen, koptischen und islamischen Zeit bewohnt.
Aufgrund der glasierten Keramiktechnik und des Dekorvokabulars gehört die vorliegende Fragment eher nicht zur Pharaonenzeit. Die grüne Glasur und der Schmuck entsprechen eher der Keramikproduktion des islamischen Ägyptens, und ein Datierungsbereich ungefähr im 10. bis 13. Jahrhundert n. Chr. erscheint plausibel. In Abwesenheit eines dokumentierten archäologischen Kontexts sollte diese Datierung jedoch als Zuordnung und nicht als absolute Bestimmung verstanden werden.
Fragmentarisch, mit großen Teilen des ursprünglichen Schälchens fehlend. Alte unregelmäßige Bruchkanten am Rand. Altersbedingte Craquelure der Glasur, Kratzer und Gebrauchsspuren, geringe Glasurverluste und Ablagerungen. Der Fußring ist teilweise erhalten. Die historische rote Sammelinschrift auf der Unterseite bleibt deutlich lesbar. Bitte beachten Sie die Fotografien für den genauen Zustand.
Herkunft:
Ehemals in der Madeleine & Erich Dammann Sammlung, Deutschland. Während der ausgedehnten Reisen der Sammler zwischen 1950 und 1970 erworben. Die Sammlung ist in Deutschland seit 1970 dokumentiert und befindet sich seither im Familienbesitz. Wie üblich bei Privatkäufen auf Märkten in den 1950er–1970er Jahren wurden Kaufbelege oder Rechnungen im Allgemeinen weder ausgestellt noch angefordert. Die Provenienz wird daher durch den kontinuierlichen Besitz der Familie, historische Fotografien und biografische Dokumentation gestützt.
Fragment eines ägyptischen grün glasierten Keramikschälchens, traditionell dem Elefanteninsel‑Insel nahe Assuan im Oberen Ägypten zugeschrieben, gemäß einer alten Sammelinschrift, die auf der Unterseite erhalten ist.
Großteil des ursprünglich runden Schälchens ist erhalten, einschließlich Abschnitten des Randes und des Fußrings. Das Interieur ist mit einer tiefgrünen Glasur überzogen und mit einem ansprechenden geometrischen und pflanzlichen Dekor versehen. Um das dunklere zentrale Feld herum sind regelmäßig Anordnungen von Blatt- oder Mandelformen in verschiedenen Grüntönen angeordnet, weiter strukturiert durch konzentrische Linien. Trotz seines fragmentarischen Zustands verleiht die erhaltene Verzierung dem Gefäß eine besonders reizvolle und charakteristische Erscheinung.
Die Außenfläche ist ebenfalls weitgehend mit grüner Glasur bedeckt, während die abgebrochenen Randkanten das hellbeige bis sandfarbene Keramikkörperunterlage freilegen. Die Glasur weist ausgeprägte altersbedingte Craquelure sowie zahlreiche feine Oberflächenmarken und Gebrauchsspuren auf.
Von besonderem Interesse ist die Unterseite des Gefäßes. Der Fußring trägt eine alte Sammlungsschrift in roter Farbe, in der die deutlich lesbaren Worte „INSEL ELEPHANTINE …“ sowie weitere teilweise erhaltene Informationen stehen. Diese historische Inschrift vermerkt die traditionelle Zuordnung des Stücks zur Elefanteninsel innerhalb der alten Sammlung. Da kein dokumentierter archäologischer Ausgrabungskontext das Objekt begleitet, sollte Elefanteninsel als historische Sammlungsherkunft/ Fundortangabe verstanden werden und nicht als wissenschaftlich verifizierter Ausgrabungsfundort.
Die Elefanteninsel liegt im Nil direkt gegenüber von Assuan und war eine der wichtigsten historischen Siedlungsstätten Oberägyptens. Aufgrund ihrer strategischen Lage an der südlichen Grenze Ägyptens entwickelte sich die Insel bereits in pharaonischer Zeit zu einem bedeutenden Zentrum für Handel, Verwaltung und Religion und blieb auch in der griechisch‑römischen, koptischen und islamischen Zeit bewohnt.
Aufgrund der glasierten Keramiktechnik und des Dekorvokabulars gehört die vorliegende Fragment eher nicht zur Pharaonenzeit. Die grüne Glasur und der Schmuck entsprechen eher der Keramikproduktion des islamischen Ägyptens, und ein Datierungsbereich ungefähr im 10. bis 13. Jahrhundert n. Chr. erscheint plausibel. In Abwesenheit eines dokumentierten archäologischen Kontexts sollte diese Datierung jedoch als Zuordnung und nicht als absolute Bestimmung verstanden werden.
Fragmentarisch, mit großen Teilen des ursprünglichen Schälchens fehlend. Alte unregelmäßige Bruchkanten am Rand. Altersbedingte Craquelure der Glasur, Kratzer und Gebrauchsspuren, geringe Glasurverluste und Ablagerungen. Der Fußring ist teilweise erhalten. Die historische rote Sammelinschrift auf der Unterseite bleibt deutlich lesbar. Bitte beachten Sie die Fotografien für den genauen Zustand.
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Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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