Jungsteinzeit, Trichterbecherkultur Feuerstein Axt - 19.7 cm






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Neolithische Funnelbeaker-Kultur Feuerstein-Axt, 19,7 cm hoch, Datierung ca. 3400–2800 v. Chr., guter Zustand, Herkunft Niederlande, Authentizität Original, Erwerb 2026.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Große neolithische Trichterbecherkultur-Flint-Axt
Kultur / Epoche: Neolithikum, Trichterbecherkultur (TRB)
Datum / Epoche: ca. 3400–2800 v. Chr.
Material: Feuerstein
Abmessungen: 197 mm
Zustand: Gut
Kein Versand außerhalb der Europäischen Union. Aufgrund komplexer Exportbestimmungen bezüglich Kulturgütern kann dieser Artikel nicht außerhalb der EU versendet werden. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Lieferadresse innerhalb der Europäischen Union liegt, bevor Sie ein Gebot abgeben.
Provenienzangaben:
Objektregistrierungs-ID: 860
Derzeitiger Eigentümer (S.N.J. S.) hat die Axt von H.T. in Emmen erworben.
Der Vorbesitzer, H.T. aus Emmen (Niederlande), gab an, dass sich das Objekt seit den 1990er Jahren in seiner Sammlung befunden habe.
Nach Angaben des Vorbesitzers habe sich das Objekt zuvor seit den 1990er Jahren in einer privaten Sammlung in den Niederlanden befunden.
Weitere Informationen zur früheren Eigentumsgeschichte des Objekts lagen vom Vorbesitzer nicht vor.
Hintergrundinformationen:
Dieses große Feuersteinbeil wird der neolithischen Trichterbecherkultur (Trichterbecherkultur, abgekürzt TRB) zugeschrieben und stammt vermutlich aus dem Zeitraum ca. 3400–2800 v. Chr. Die Trichterbecherkultur war eine der frühesten landwirtschaftlichen Gesellschaften Nordwesteuropas und florierte über das heutige Dänemark, Norddeutschland, die Niederlande und das südliche Skandinavien hinweg. Sie ist benannt nach ihrer charakteristischen trichterförmigen Keramik und ist außerdem bekannt für den Bau beeindruckender megalithischer Monumente, darunter Dolmen und Ganggräber.
Flintäxte dieser Art waren unverzichtbare Werkzeuge zum Roden von Wäldern, zum Fällen von Bäumen, zur Holzbearbeitung und zum Errichten von Häusern, Zäunen und anderen Strukturen, die von sesshaften landwirtschaftlichen Gemeinschaften benötigt wurden. Ihre Herstellung erforderte erhebliche Fachkenntnisse, da geschickte Feuersteinbearbeiter geeignetes Rohmaterial sorgfältig auswählten und es durch kontrollierte Schlagtechnik zu robusten und effizienten Werkzeugen formten. Größere Exemplare wie dieses könnten auch als Status- und Prestigesymbole innerhalb der neolithischen Gesellschaft gedient haben.
Die Trichterbecherkultur spielte eine zentrale Rolle bei der Ausbreitung der Landwirtschaft über Nordwesteuropa. Gemeinschaften kultivierten Getreide, hielten Vieh und unterhielten umfangreiche Austauschnetze, durch die hochwertiger Feuerstein und fertige Werkzeuge über beträchtliche Entfernungen zirkulierten. Die Herstellung großer Feuersteinäxte war Teil einer gut entwickelten Handwerkstradition, die sowohl technisches Können als auch organisierte Produktion widerspiegelt.
Dieses eindrucksvolle Beispiel veranschaulicht die technologischen Errungenschaften der Trichterbecherkultur und bildet eine greifbare Verbindung zu den frühen bäuerlichen Gemeinschaften der vorgeschichtlichen Europäer, in denen fein gearbeitete Feuersteine wie dieser eine wesentliche Rolle im täglichen Leben, bei der Waldnutzung und bei der Entwicklung dauerhafter Siedlungen spielten.
Große neolithische Trichterbecherkultur-Flint-Axt
Kultur / Epoche: Neolithikum, Trichterbecherkultur (TRB)
Datum / Epoche: ca. 3400–2800 v. Chr.
Material: Feuerstein
Abmessungen: 197 mm
Zustand: Gut
Kein Versand außerhalb der Europäischen Union. Aufgrund komplexer Exportbestimmungen bezüglich Kulturgütern kann dieser Artikel nicht außerhalb der EU versendet werden. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Lieferadresse innerhalb der Europäischen Union liegt, bevor Sie ein Gebot abgeben.
Provenienzangaben:
Objektregistrierungs-ID: 860
Derzeitiger Eigentümer (S.N.J. S.) hat die Axt von H.T. in Emmen erworben.
Der Vorbesitzer, H.T. aus Emmen (Niederlande), gab an, dass sich das Objekt seit den 1990er Jahren in seiner Sammlung befunden habe.
Nach Angaben des Vorbesitzers habe sich das Objekt zuvor seit den 1990er Jahren in einer privaten Sammlung in den Niederlanden befunden.
Weitere Informationen zur früheren Eigentumsgeschichte des Objekts lagen vom Vorbesitzer nicht vor.
Hintergrundinformationen:
Dieses große Feuersteinbeil wird der neolithischen Trichterbecherkultur (Trichterbecherkultur, abgekürzt TRB) zugeschrieben und stammt vermutlich aus dem Zeitraum ca. 3400–2800 v. Chr. Die Trichterbecherkultur war eine der frühesten landwirtschaftlichen Gesellschaften Nordwesteuropas und florierte über das heutige Dänemark, Norddeutschland, die Niederlande und das südliche Skandinavien hinweg. Sie ist benannt nach ihrer charakteristischen trichterförmigen Keramik und ist außerdem bekannt für den Bau beeindruckender megalithischer Monumente, darunter Dolmen und Ganggräber.
Flintäxte dieser Art waren unverzichtbare Werkzeuge zum Roden von Wäldern, zum Fällen von Bäumen, zur Holzbearbeitung und zum Errichten von Häusern, Zäunen und anderen Strukturen, die von sesshaften landwirtschaftlichen Gemeinschaften benötigt wurden. Ihre Herstellung erforderte erhebliche Fachkenntnisse, da geschickte Feuersteinbearbeiter geeignetes Rohmaterial sorgfältig auswählten und es durch kontrollierte Schlagtechnik zu robusten und effizienten Werkzeugen formten. Größere Exemplare wie dieses könnten auch als Status- und Prestigesymbole innerhalb der neolithischen Gesellschaft gedient haben.
Die Trichterbecherkultur spielte eine zentrale Rolle bei der Ausbreitung der Landwirtschaft über Nordwesteuropa. Gemeinschaften kultivierten Getreide, hielten Vieh und unterhielten umfangreiche Austauschnetze, durch die hochwertiger Feuerstein und fertige Werkzeuge über beträchtliche Entfernungen zirkulierten. Die Herstellung großer Feuersteinäxte war Teil einer gut entwickelten Handwerkstradition, die sowohl technisches Können als auch organisierte Produktion widerspiegelt.
Dieses eindrucksvolle Beispiel veranschaulicht die technologischen Errungenschaften der Trichterbecherkultur und bildet eine greifbare Verbindung zu den frühen bäuerlichen Gemeinschaften der vorgeschichtlichen Europäer, in denen fein gearbeitete Feuersteine wie dieser eine wesentliche Rolle im täglichen Leben, bei der Waldnutzung und bei der Entwicklung dauerhafter Siedlungen spielten.
