Jungsteinzeit Stein Kampfaxt - 14.2 cm






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Neolithische durchlochte Steinaxt aus Hartstein (Diabas/Dolerit), ca. 2500–1900 v. Chr., 14,2 cm hoch mit einem Schaftloch von 25 mm, guter Zustand, authentisch, erworben aus Privécollectie in den Niederlanden im Jahr 2026.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Jungsteinzeitliche durchlochte Steinkampf-Axt
Kultur / Periode: Jungsteinzeit
Datum / Periode: ca. 2500–1900 v. Chr.
Material: Hartgestein (möglicherweise Diabas/Dolerit)
Abmessungen: 142 mm (Durchmesser der Schaftbohrung: 25 mm)
Zustand: Guter Zustand
Kein Versand außerhalb der Europäischen Union. Aufgrund komplexer Exportbestimmungen bezüglich kultureller Güter kann dieser Gegenstand nicht außerhalb der EU versendet werden. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Lieferadresse innerhalb der Europäischen Union liegt, bevor Sie ein Gebot abgeben.
Provenienzinformationen:
Objektregistrierungs-ID: 862
Der jetzige Eigentümer (S.N.J. S.) erwarb die Axt von H.T. in Emmen.
Der Vorbesitzer, H.T. aus Emmen (Niederlande), führte aus, dass sich das Objekt seit den 1990er-Jahren in seiner Sammlung befand.
Nach Angaben des Vorbesitzers befand sich das Objekt zuvor in einer privaten Sammlung in den Niederlanden seit den 1990er-Jahren.
Weitere Informationen zum früheren Besitzverhältnis des Objekts waren vom Vorbesitzer nicht verfügbar.
Hintergrundinformationen:
Diese durchlochte Steinkampf-Axt stammt aus dem Spätneolithikum, ca. 2500–1900 v. Chr., einer Zeit, in der sich zunehmend spezialisierte Steinwerkzeuge und Prestige-Waffen über Nordwesteuropa verbreiteten. Kampfäxte dieser Typus stehen typischerweise im Zusammenhang mit späten neolithischen Kulturen, einschließlich der Corded-Ware- und Single Grave-Traditionen, in denen sie sowohl praktische als auch symbolische Funktionen erfüllten.
Jungsteinzeitliche durchlochte Kampfäxte wurden typischerweise aus harten Hartsteinen wie Diabas (Dolerit), Amphibolith oder anderen langlebigen igneousen und metamorphen Gesteinen hergestellt, die wegen ihrer außergewöhnlichen Festigkeit und Schlagzähigkeit ausgewählt wurden. Das sorgfältig gebohrte Schaftloch, ca. 25 mm im Durchmesser, entstand durch einen mühsamen Schleifprozess mit abrasive Sand und Wasser, der beträchtliche Zeit und technisches Können erforderte.
Obwohl sie auch praktisch genutzt werden konnten, gelten fein gearbeitete durchlochte Kampfäxte allgemein als Symbole von Status, Autorität und persönlicher Identität. Wahrscheinlich wurden sie von bedeutenden Personen getragen und könnten auch zeremoniellen oder rituellen Rollen gedient haben. Ihre markante Form spiegelt ein fortgeschrittenes handwerkliches Können wider und demonstriert die technologischen Errungenschaften der späten Jungsteinzeit in der Steinbearbeitung.
Beispiele dieses Typs sind in den Niederlanden, Norddeutschland, Dänemark und Südnordland gefunden worden und belegen die engen kulturellen Verbindungen und Austauschnetze, die prähistorische Gemeinschaften über Nordwesteuropa miteinander verknüpften. Sie repräsentieren eine wichtige Phase beim Übergang von der Steinzeit zum aufkommenden Bronzezeitalter, in dem polierte Steine-Waffen trotz der allmählichen Einführung von Metall weiterhin große soziale Bedeutung hatten.
Dieses Exemplar bietet eine direkte und greifbare Verbindung zu den Menschen des späten Jungsteinzeit, spiegelt das technische Können prähistorischer Handwerker wider und verdeutlicht die soziale Bedeutung von Prestige-Waffen in Europas frühester bäuerlicher Gesellschaft.
Jungsteinzeitliche durchlochte Steinkampf-Axt
Kultur / Periode: Jungsteinzeit
Datum / Periode: ca. 2500–1900 v. Chr.
Material: Hartgestein (möglicherweise Diabas/Dolerit)
Abmessungen: 142 mm (Durchmesser der Schaftbohrung: 25 mm)
Zustand: Guter Zustand
Kein Versand außerhalb der Europäischen Union. Aufgrund komplexer Exportbestimmungen bezüglich kultureller Güter kann dieser Gegenstand nicht außerhalb der EU versendet werden. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Lieferadresse innerhalb der Europäischen Union liegt, bevor Sie ein Gebot abgeben.
Provenienzinformationen:
Objektregistrierungs-ID: 862
Der jetzige Eigentümer (S.N.J. S.) erwarb die Axt von H.T. in Emmen.
Der Vorbesitzer, H.T. aus Emmen (Niederlande), führte aus, dass sich das Objekt seit den 1990er-Jahren in seiner Sammlung befand.
Nach Angaben des Vorbesitzers befand sich das Objekt zuvor in einer privaten Sammlung in den Niederlanden seit den 1990er-Jahren.
Weitere Informationen zum früheren Besitzverhältnis des Objekts waren vom Vorbesitzer nicht verfügbar.
Hintergrundinformationen:
Diese durchlochte Steinkampf-Axt stammt aus dem Spätneolithikum, ca. 2500–1900 v. Chr., einer Zeit, in der sich zunehmend spezialisierte Steinwerkzeuge und Prestige-Waffen über Nordwesteuropa verbreiteten. Kampfäxte dieser Typus stehen typischerweise im Zusammenhang mit späten neolithischen Kulturen, einschließlich der Corded-Ware- und Single Grave-Traditionen, in denen sie sowohl praktische als auch symbolische Funktionen erfüllten.
Jungsteinzeitliche durchlochte Kampfäxte wurden typischerweise aus harten Hartsteinen wie Diabas (Dolerit), Amphibolith oder anderen langlebigen igneousen und metamorphen Gesteinen hergestellt, die wegen ihrer außergewöhnlichen Festigkeit und Schlagzähigkeit ausgewählt wurden. Das sorgfältig gebohrte Schaftloch, ca. 25 mm im Durchmesser, entstand durch einen mühsamen Schleifprozess mit abrasive Sand und Wasser, der beträchtliche Zeit und technisches Können erforderte.
Obwohl sie auch praktisch genutzt werden konnten, gelten fein gearbeitete durchlochte Kampfäxte allgemein als Symbole von Status, Autorität und persönlicher Identität. Wahrscheinlich wurden sie von bedeutenden Personen getragen und könnten auch zeremoniellen oder rituellen Rollen gedient haben. Ihre markante Form spiegelt ein fortgeschrittenes handwerkliches Können wider und demonstriert die technologischen Errungenschaften der späten Jungsteinzeit in der Steinbearbeitung.
Beispiele dieses Typs sind in den Niederlanden, Norddeutschland, Dänemark und Südnordland gefunden worden und belegen die engen kulturellen Verbindungen und Austauschnetze, die prähistorische Gemeinschaften über Nordwesteuropa miteinander verknüpften. Sie repräsentieren eine wichtige Phase beim Übergang von der Steinzeit zum aufkommenden Bronzezeitalter, in dem polierte Steine-Waffen trotz der allmählichen Einführung von Metall weiterhin große soziale Bedeutung hatten.
Dieses Exemplar bietet eine direkte und greifbare Verbindung zu den Menschen des späten Jungsteinzeit, spiegelt das technische Können prähistorischer Handwerker wider und verdeutlicht die soziale Bedeutung von Prestige-Waffen in Europas frühester bäuerlicher Gesellschaft.
