Ostmittelmeer / Naher Osten Knochen Frühbronzezeitliche Terrakotta-Figur – Reiter auf einem horntragenden Rind - 7 cm






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Frühbronzezeitliche Terrakotta-Figur – Reiter auf einem horntragenden Rind, aus Knochen gefertigt, 5 cm breit, 7 cm hoch, ca. 2.–1. Jahrtausend v. Chr., Kultur Ostmittelmeer/Naher Osten.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Archaic Terracotta-Figur mit einem Reiter, der auf einem horntragenden Rinderwesen sitzt, vermutlich einem Stier oder Ochsen. Die stilisierte menschliche Figur sitzt direkt auf dem Rücken des Tieres und scheint beide Arme um seine Hörner gelegt zu haben. Die Modellierung zeigt die stark abstrakte Bildsprache, die für frühneusäsische Terrakotten kennzeichnend ist: ein schematisch wiedergegebenes Gesicht, stark vorspringende Nase, eingeschnittene oder vertiefte Augen und eine einfache konische Kopfbedeckung.
Das Tier besitzt einen verlängerten Körper, der von vier robusten, stangenförmigen Beinen getragen wird, mit einem kurzen Schwanz und deutlich modellierten Hörnern. Die Augen und Nasenlöcher sind durch kleine Vertiefungen angedeutet. Der Reiter ist eng in den Körper des Tieres integriert, wodurch eine kompakte skulpturale Komposition entsteht, in der Mensch und Tier eine einheitliche Ganzheit bilden.
Entlang des Halses und der Brust sind eindrückbare Punkte und geritzelte Verzierungen zu sehen, möglicherweise Darstellungen von Geschirr-Elementen oder dekorativen bzw. symbolischen Markierungen.
Die stark vereinfachte Modellierung und die kompakte Komposition verleihen der Figur einen deutlich archaischen und potenziell rituellen oder symbolischen Charakter. Vergleichbare Tier- und Reiter-Terrakotten aus dem syroanatolischen sowie dem weiteren kulturellen Umfeld des Alten Nahen Ostens werden oft mit votiven oder rituellen Kontexten in Verbindung gebracht. Ohne dokumentierten archäologischen Fundkontext lässt sich ihre ursprüngliche Funktion jedoch nicht mit Bestimmtheit festlegen.
Hergestellt aus hell- bis rosa-gefärbter Terrakotta mit sichtbaren Mineralbeimischungen. Die Oberfläche weist altersbedingte Abnutzungen, Erdtöne und Mineraleinlagerungen, Verkrustungen und unregelmäßige Verfärbungen auf.
Alterbedingte Oberflächenabnutzung, geringe Absplitterungen und Ablagerungen. Insgesamt als zusammenhängende und weitgehend vollständige Figur erhalten. Bitte beziehen Sie sich für den genauen Zustand auf die Fotos.
Provenienz:
Früher in der Madeleine & Erich Dammann Collection, Deutschland. Im Laufe der umfangreichen Reisen der Eigentümer zwischen 1950 und 1970 erworben. Die Sammlung ist seit 1970 in Deutschland dokumentiert und blieb danach im Familienbesitz. Wie üblich bei privaten Käufen, die in lokalen Märkten in den 1950er–1970er Jahren getätigt wurden, wurden Kaufbelege bzw. Rechnungen im Allgemeinen weder ausgestellt noch angefordert. Die Provenienz ist durch kontinuierliche Familienbesitzgeschichte, historische Fotografien und begleitende biografische Aufzeichnungen dokumentiert.
Archaic Terracotta-Figur mit einem Reiter, der auf einem horntragenden Rinderwesen sitzt, vermutlich einem Stier oder Ochsen. Die stilisierte menschliche Figur sitzt direkt auf dem Rücken des Tieres und scheint beide Arme um seine Hörner gelegt zu haben. Die Modellierung zeigt die stark abstrakte Bildsprache, die für frühneusäsische Terrakotten kennzeichnend ist: ein schematisch wiedergegebenes Gesicht, stark vorspringende Nase, eingeschnittene oder vertiefte Augen und eine einfache konische Kopfbedeckung.
Das Tier besitzt einen verlängerten Körper, der von vier robusten, stangenförmigen Beinen getragen wird, mit einem kurzen Schwanz und deutlich modellierten Hörnern. Die Augen und Nasenlöcher sind durch kleine Vertiefungen angedeutet. Der Reiter ist eng in den Körper des Tieres integriert, wodurch eine kompakte skulpturale Komposition entsteht, in der Mensch und Tier eine einheitliche Ganzheit bilden.
Entlang des Halses und der Brust sind eindrückbare Punkte und geritzelte Verzierungen zu sehen, möglicherweise Darstellungen von Geschirr-Elementen oder dekorativen bzw. symbolischen Markierungen.
Die stark vereinfachte Modellierung und die kompakte Komposition verleihen der Figur einen deutlich archaischen und potenziell rituellen oder symbolischen Charakter. Vergleichbare Tier- und Reiter-Terrakotten aus dem syroanatolischen sowie dem weiteren kulturellen Umfeld des Alten Nahen Ostens werden oft mit votiven oder rituellen Kontexten in Verbindung gebracht. Ohne dokumentierten archäologischen Fundkontext lässt sich ihre ursprüngliche Funktion jedoch nicht mit Bestimmtheit festlegen.
Hergestellt aus hell- bis rosa-gefärbter Terrakotta mit sichtbaren Mineralbeimischungen. Die Oberfläche weist altersbedingte Abnutzungen, Erdtöne und Mineraleinlagerungen, Verkrustungen und unregelmäßige Verfärbungen auf.
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Details
Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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Bieter müssen sich bewusst sein, dass es in einigen Länder nicht erlaubt ist, Objekte von gefährdeten und anderweitig geschützten Arten zu importieren, auch wenn eine Herkunftsbescheinigung vorliegt. Durch Ihr Gebot bestätigen Sie, dass Sie sich mit den Zollgesetzen und Vorschriften des eigenen Landes vertraut gemacht haben.
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