Tijs Dragtsma (1992) - A Face Claims the Dark

02
Tage
05
Stunden
31
Minuten
56
Sekunden
Aktuelles Gebot
€ 300
Mindestpreis nicht erreicht
Côme De Drouas
Experte
Galerieschätzung  € 3.500 - € 4.200
AT
300 €
AT
160 €
AT
150 €

Käuferschutz auf Catawiki

Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen

Trustpilot 4.4 | 139647 Bewertungen

Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.

Tijs Dragtsma präsentiert A Face Claims the Dark, ein signiertes Mixed-Media-Werk aus den Niederlanden, 2026, 51 × 51 cm, verkauft mit Rahmen, original in einer Limitierung von 10.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Ein Gesicht beansprucht die Dunkelheit, bevor es irgendetwas anderes beansprucht. Aus einem Grund von Schwarz und leuchtendem Silber erhebt sich halb ein Antlitz: eine Stirn, ein Wangenknochen, die Ecke eines Mundes, die längst entschieden hat, was sie tun würde. Das ist der Joker, nah gesehen, zu nah zum Wohlergehen, nicht als Kostüm, sondern als Gesicht, das aufhörte, normal zu werden.

Die Schminke hier ist unvollkommen, menschlich, getragen statt aufgetragen. Das Lächeln ist die ganze Geschichte. Es wirkt nicht wie Dekoration, es wirkt wie eine Entscheidung, der Moment, in dem jemanden Demütigung und Entfremdung in eine Performance verwandelt, vor der niemand wegschauen kann. Wut wird zur Rüstung. Wunden werden zum Spektakel. Wodurch Scham hätte bestehen können, wird stattdessen inszeniert als eine neue Art von Macht.

Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Das Gesicht wird ausschließlich durch Entfernung aufgebaut, aus dem Acrylglas herausgezogen von kontrollierten Kratzern, die plastische Details in Wange, Stirn und Grinsen schnitzen und die umliegende Dunkelheit unberührt und gewaltig lassen.

Das Bild ist stets präsent, schon sichtbar ohne direktes Licht. Licht erschafft es nicht, es schärft es nur: Unter einer direkten Lichtquelle vertieft sich das Silber, der Kontrast zieht sich enger, und das Stück wirkt aus verschiedenen Blickwinkeln anders, ohne jemals das Gesicht am Zentrum zu verlieren.

Aus der Ferne hält das Porträt als eine monumentale Geste, ein Gesicht, das sich aus dem Schwarz herauszieht. Nahaufnahme zerfällt es in ein Feld kontrollierter Oberflächenschäden, das sich erst wieder in ein Lächeln auflöst, wenn man zurücktritt und dem Auge die Arbeit überlässt.

A Face Claims the Dark setzt die Reihe Art with Scratch fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenschäden statt durch Pigment oder Druck konstruiert werden. Eine bildsprachliche Form, in der Schaden nicht Zerstörung, sondern Struktur bedeutet. Teil einer limitierten Auflage von 10.

"Die Wunde wurde nie versteckt. Sie wurde einfach mit einem Lächeln versehen, das sie tragen sollte."

Über Art with Scratch

Art with Scratch ist eine Bilderserie, in der das Bild nicht gezeichnet, sondern freigegeben wird. Linien für Linien in eine tiefe Schwarze Oberfläche gemeißelt, entsteht jedes Werk durch unzählige präzise Kratzer, die das Licht fangen und Form aus der Dunkelheit bringen.

Aus der Ferne wirkt das Bild fast fotografisch. Kraftvoll, erkennbar und voller Gegenwart. Doch aus der Nähe zersetzt sich das Werk in ein dichtes Feld einzelner Spuren. Fein, zerbrechlich und fast schwerelos. Was fest schien, entpuppt sich als ein zartes Netz von Linien, jede eine bewusste Geste, jede wesentlich für das Ganze.

Licht erzeugt das Bild nicht. Es schärft es. Das dunkle Material absorbiert, während die gekratzten Linien reflektieren. Wenn das Licht über die Oberfläche wandert, atmet das Bild. Aus einem Blickwinkel steht die Figur klar und definiert da. Aus einem anderen mildert es sich und kehrt zurück zur Dunkelheit, aus der es kam, ohne jemals zu verschwinden. Unter einem fokussierten Spotlight vertiefen sich der Kontrast und das Bild erhält eine skulpturale, fast leuchtende Qualität.

Was dieses Medium so fesselnd macht, ist seine stille Spannung. Der Akt des Kratzens ist direkt und unverrückbar. Jede Linie ist eine Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Doch das Ergebnis ist nicht hart. Es ist intim, atmend und voller Bewegung. Härte wird zu Weichheit. Zerstörung wird zu Schöpfung. Abwesenheit wird Gegenwart.

In Werken wie diesem Porträt ist die Figur nie ganz festgelegt. Durch das Spiel von Linie, Licht und Schatten verschiebt sich das Bild mit Perspektive und Atmosphäre. Zu bestimmten Momenten scheint die Figur aus dem Schwarz herauszutreten. Zu anderen kehrt sie in die Stille zurück. In dieser Bewegung, zwischen Schärfe und Ruhe, erwacht das Werk zum Leben.

Wie alle Materialien, die Zeit berührt, trägt auch die Oberfläche ihr eigenes ruhiges Leben. Jede Kratzer birgt einen Moment, einen Atemzug, eine Geste. Gemeinsam bilden sie nicht nur ein Bild, sondern eine Gegenwart, die sich mit jeder Veränderung des Lichts weiter offenbart.

Über den Künstler

Mein Name ist Tijs Dragtsma, Gründer des TD Fine Art Studio.

Als Künstler treibt mich der ständige Drang, neue visuelle Sprachen zu erforschen. Ich sehe Kunst nicht als festen Stil, sondern als sich entwickelndes Entdeckungsfeld, in dem Material, Struktur, Licht und Emotion zusammenkommen.

Meine Arbeit beginnt oft mit einer einfachen Frage. Wie kann ein Material auf neue Weise sprechen. Wie kann Härte Intimität werden. Wie kann Präzision Emotion erzeugen. Diese Suche liegt dem Kern dessen zugrunde, was ich schaffe.

Im TD Fine Art Studio wird jede Werkgruppe als eigene Welt mit eigener Logik, Atmosphäre und visueller Identität behandelt. Einige Werke entstehen durch Rhythmus, Wiederholung und Struktur. Andere entstehen durch Abwesenheit, Schatten, Reflexion oder Spannung. Verbindend ist ihnen das gemeinsame Engagement für Originalität, Klarheit und emotionale Gegenwärtigkeit.

Ich bin fasziniert von Kontrast. Zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit. Zwischen Kontrolle und Gefühl. Zwischen dem Sichtbaren und dem, was offen für Interpretation bleibt. Mein Ziel ist nicht nur, ein Bild zu schaffen, sondern ein Werk zu schaffen, das Aufmerksamkeit hält, zur Reflexion einlädt und sich im Laufe der Zeit weiter offenbart.

TD Fine Art Studio ist der Raum, in dem diese Erkundungen zusammenkommen. Es ist nicht nur ein Studio, sondern ein sich entwickelndes künstlerisches Universum, das von Neugier, Präzision und dem Bestreben geprägt ist, Werke zu schaffen, die eigenständig, beabsichtigt und lebendig wirken.

Ein Gesicht beansprucht die Dunkelheit, bevor es irgendetwas anderes beansprucht. Aus einem Grund von Schwarz und leuchtendem Silber erhebt sich halb ein Antlitz: eine Stirn, ein Wangenknochen, die Ecke eines Mundes, die längst entschieden hat, was sie tun würde. Das ist der Joker, nah gesehen, zu nah zum Wohlergehen, nicht als Kostüm, sondern als Gesicht, das aufhörte, normal zu werden.

Die Schminke hier ist unvollkommen, menschlich, getragen statt aufgetragen. Das Lächeln ist die ganze Geschichte. Es wirkt nicht wie Dekoration, es wirkt wie eine Entscheidung, der Moment, in dem jemanden Demütigung und Entfremdung in eine Performance verwandelt, vor der niemand wegschauen kann. Wut wird zur Rüstung. Wunden werden zum Spektakel. Wodurch Scham hätte bestehen können, wird stattdessen inszeniert als eine neue Art von Macht.

Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Das Gesicht wird ausschließlich durch Entfernung aufgebaut, aus dem Acrylglas herausgezogen von kontrollierten Kratzern, die plastische Details in Wange, Stirn und Grinsen schnitzen und die umliegende Dunkelheit unberührt und gewaltig lassen.

Das Bild ist stets präsent, schon sichtbar ohne direktes Licht. Licht erschafft es nicht, es schärft es nur: Unter einer direkten Lichtquelle vertieft sich das Silber, der Kontrast zieht sich enger, und das Stück wirkt aus verschiedenen Blickwinkeln anders, ohne jemals das Gesicht am Zentrum zu verlieren.

Aus der Ferne hält das Porträt als eine monumentale Geste, ein Gesicht, das sich aus dem Schwarz herauszieht. Nahaufnahme zerfällt es in ein Feld kontrollierter Oberflächenschäden, das sich erst wieder in ein Lächeln auflöst, wenn man zurücktritt und dem Auge die Arbeit überlässt.

A Face Claims the Dark setzt die Reihe Art with Scratch fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenschäden statt durch Pigment oder Druck konstruiert werden. Eine bildsprachliche Form, in der Schaden nicht Zerstörung, sondern Struktur bedeutet. Teil einer limitierten Auflage von 10.

"Die Wunde wurde nie versteckt. Sie wurde einfach mit einem Lächeln versehen, das sie tragen sollte."

Über Art with Scratch

Art with Scratch ist eine Bilderserie, in der das Bild nicht gezeichnet, sondern freigegeben wird. Linien für Linien in eine tiefe Schwarze Oberfläche gemeißelt, entsteht jedes Werk durch unzählige präzise Kratzer, die das Licht fangen und Form aus der Dunkelheit bringen.

Aus der Ferne wirkt das Bild fast fotografisch. Kraftvoll, erkennbar und voller Gegenwart. Doch aus der Nähe zersetzt sich das Werk in ein dichtes Feld einzelner Spuren. Fein, zerbrechlich und fast schwerelos. Was fest schien, entpuppt sich als ein zartes Netz von Linien, jede eine bewusste Geste, jede wesentlich für das Ganze.

Licht erzeugt das Bild nicht. Es schärft es. Das dunkle Material absorbiert, während die gekratzten Linien reflektieren. Wenn das Licht über die Oberfläche wandert, atmet das Bild. Aus einem Blickwinkel steht die Figur klar und definiert da. Aus einem anderen mildert es sich und kehrt zurück zur Dunkelheit, aus der es kam, ohne jemals zu verschwinden. Unter einem fokussierten Spotlight vertiefen sich der Kontrast und das Bild erhält eine skulpturale, fast leuchtende Qualität.

Was dieses Medium so fesselnd macht, ist seine stille Spannung. Der Akt des Kratzens ist direkt und unverrückbar. Jede Linie ist eine Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Doch das Ergebnis ist nicht hart. Es ist intim, atmend und voller Bewegung. Härte wird zu Weichheit. Zerstörung wird zu Schöpfung. Abwesenheit wird Gegenwart.

In Werken wie diesem Porträt ist die Figur nie ganz festgelegt. Durch das Spiel von Linie, Licht und Schatten verschiebt sich das Bild mit Perspektive und Atmosphäre. Zu bestimmten Momenten scheint die Figur aus dem Schwarz herauszutreten. Zu anderen kehrt sie in die Stille zurück. In dieser Bewegung, zwischen Schärfe und Ruhe, erwacht das Werk zum Leben.

Wie alle Materialien, die Zeit berührt, trägt auch die Oberfläche ihr eigenes ruhiges Leben. Jede Kratzer birgt einen Moment, einen Atemzug, eine Geste. Gemeinsam bilden sie nicht nur ein Bild, sondern eine Gegenwart, die sich mit jeder Veränderung des Lichts weiter offenbart.

Über den Künstler

Mein Name ist Tijs Dragtsma, Gründer des TD Fine Art Studio.

Als Künstler treibt mich der ständige Drang, neue visuelle Sprachen zu erforschen. Ich sehe Kunst nicht als festen Stil, sondern als sich entwickelndes Entdeckungsfeld, in dem Material, Struktur, Licht und Emotion zusammenkommen.

Meine Arbeit beginnt oft mit einer einfachen Frage. Wie kann ein Material auf neue Weise sprechen. Wie kann Härte Intimität werden. Wie kann Präzision Emotion erzeugen. Diese Suche liegt dem Kern dessen zugrunde, was ich schaffe.

Im TD Fine Art Studio wird jede Werkgruppe als eigene Welt mit eigener Logik, Atmosphäre und visueller Identität behandelt. Einige Werke entstehen durch Rhythmus, Wiederholung und Struktur. Andere entstehen durch Abwesenheit, Schatten, Reflexion oder Spannung. Verbindend ist ihnen das gemeinsame Engagement für Originalität, Klarheit und emotionale Gegenwärtigkeit.

Ich bin fasziniert von Kontrast. Zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit. Zwischen Kontrolle und Gefühl. Zwischen dem Sichtbaren und dem, was offen für Interpretation bleibt. Mein Ziel ist nicht nur, ein Bild zu schaffen, sondern ein Werk zu schaffen, das Aufmerksamkeit hält, zur Reflexion einlädt und sich im Laufe der Zeit weiter offenbart.

TD Fine Art Studio ist der Raum, in dem diese Erkundungen zusammenkommen. Es ist nicht nur ein Studio, sondern ein sich entwickelndes künstlerisches Universum, das von Neugier, Präzision und dem Bestreben geprägt ist, Werke zu schaffen, die eigenständig, beabsichtigt und lebendig wirken.

Details

Künstler
Tijs Dragtsma (1992)
Angeboten mit Rahmen
Ja
Verkauft von
Direkt vom Künstler
Auflage
Original
Titel des Kunstwerks
A Face Claims the Dark
Technik
Mixed Media
Signatur
Signiert
Herkunftsland
Niederlande
Jahr
2026
Zustand
exzellenter Zustand
Farbe
Schwarz, Weiß
Höhe
51 cm
Breite
51 cm
Stil
Zeitgenössisch
Periode
2020 und ff.
Verkauft von
NiederlandeVerifiziert
179
Verkaufte Objekte
100 %
protop

Ähnliche Objekte

Für Sie aus der Kategorie

Moderne und zeitgenössische Kunst