Skulptur, Saint Francis of Assisi - 18th Century - 25 cm - Holz






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Portuguiesische devotive Skulptur des 18. Jahrhunderts, in Holz geschnitzt, bearbeitet, polychrom bemalt, gepolstert und vergoldet, die St. Franziskus von Assisi, Gründer des Ordens der Kleinen Brüder, darstellt. Die Figur ist Ganzkörper, frontal positioniert und von großer hierarchischer Würde, mit leichten Armbewegungen und Ausdruck intensiver Spiritualität. Das Gesicht mit verlängerten, zarten Zügen zeigt einen kontemplativen Blick und ein gelassenes Ausdrucksbild, das den mystischen Charakter der Darstellung betont. Der Kopf trägt die charakteristische klösterliche Tonsur, ein identifizierendes Element des heiligen Ordensstandes. Franz von Assisi trägt den Franziskanerhabit, lang, an der Taille durch eine Kordel mit Knoten gebunden, Symbol der Ordensgelübde. Über dem Habit liegt eine weite Kapuzenmantel, der in breite, umhüllende Falte fällt und die Feierlichkeit der Komposition verstärkt. Die Behandlung der Faltenführung verrät einen deutlich barocken Geschmack, sichtbar in der Geschmeidigkeit der Falten und dem dekorativen Effekt der Gewandführung. Die Gewänder sind reich dekoriert nach der estofado-Technik, auf dunklem Grund entfalten sich üppige vegetalistische, florale Motive und goldene Spiralen. Die Bordüren des Mantels, der Ärmel, der Kapuze und der Tunika sind ebenfalls mit breiten goldenen Ornamentstreifen im barocken Stil bereichert, was dem Stück eine große visuelle Fülle verleiht. Die linke Hand ist erhoben am Herzz, in einem ausdrucksstarken Gestus der Andacht oder Predigt, während die rechte Hand ausgestreckt ist und ursprünglich ein Attribut gehalten haben könnte, das heute fehlt. Diese Gestik passt perfekt zur Ikonografie des Heiligen Franziskus, der häufig in einer Haltung geistlicher Ermahnung, Kontemplation oder Aufnahme dargestellt wird. Die Figur steht barfuß in Sandalen, wodurch die Füße unter dem äußeren Rand des Habits sichtbar bleiben, im Einklang mit dem Ideal von Demut und Armut im Franziskanertum. Sie ruht auf einer kleinen Basis aus marmoriertem Holz, schlichter Profil, die das Ensemble harmonisch integriert. Die Behandlung des Gesichts, die polsternde Dekoration, der Reichtum der Vergoldung und die formale Sprache des Bildes ermöglichen ihre Einordnung in die portugiesische Barock-Imaginaría der religiösen Bildhauerei des 18. Jahrhunderts, vermutlich bestimmt für Altar, Kapelle, Oratorium oder private Andacht. Anzeichen von Alter und Gebrauch, die mit der Epoche vereinbar sind, liegen vor. Portugal, XVIII. Jahrhundert. Holz geschnitzt, bearbeitet, polychrom bemalt, gepolstert und vergoldet. Basis aus marmoriertem Holz. Skulpturhöhe: 23 cm. Gesamt Höhe: 25 cm.
Portuguiesische devotive Skulptur des 18. Jahrhunderts, in Holz geschnitzt, bearbeitet, polychrom bemalt, gepolstert und vergoldet, die St. Franziskus von Assisi, Gründer des Ordens der Kleinen Brüder, darstellt. Die Figur ist Ganzkörper, frontal positioniert und von großer hierarchischer Würde, mit leichten Armbewegungen und Ausdruck intensiver Spiritualität. Das Gesicht mit verlängerten, zarten Zügen zeigt einen kontemplativen Blick und ein gelassenes Ausdrucksbild, das den mystischen Charakter der Darstellung betont. Der Kopf trägt die charakteristische klösterliche Tonsur, ein identifizierendes Element des heiligen Ordensstandes. Franz von Assisi trägt den Franziskanerhabit, lang, an der Taille durch eine Kordel mit Knoten gebunden, Symbol der Ordensgelübde. Über dem Habit liegt eine weite Kapuzenmantel, der in breite, umhüllende Falte fällt und die Feierlichkeit der Komposition verstärkt. Die Behandlung der Faltenführung verrät einen deutlich barocken Geschmack, sichtbar in der Geschmeidigkeit der Falten und dem dekorativen Effekt der Gewandführung. Die Gewänder sind reich dekoriert nach der estofado-Technik, auf dunklem Grund entfalten sich üppige vegetalistische, florale Motive und goldene Spiralen. Die Bordüren des Mantels, der Ärmel, der Kapuze und der Tunika sind ebenfalls mit breiten goldenen Ornamentstreifen im barocken Stil bereichert, was dem Stück eine große visuelle Fülle verleiht. Die linke Hand ist erhoben am Herzz, in einem ausdrucksstarken Gestus der Andacht oder Predigt, während die rechte Hand ausgestreckt ist und ursprünglich ein Attribut gehalten haben könnte, das heute fehlt. Diese Gestik passt perfekt zur Ikonografie des Heiligen Franziskus, der häufig in einer Haltung geistlicher Ermahnung, Kontemplation oder Aufnahme dargestellt wird. Die Figur steht barfuß in Sandalen, wodurch die Füße unter dem äußeren Rand des Habits sichtbar bleiben, im Einklang mit dem Ideal von Demut und Armut im Franziskanertum. Sie ruht auf einer kleinen Basis aus marmoriertem Holz, schlichter Profil, die das Ensemble harmonisch integriert. Die Behandlung des Gesichts, die polsternde Dekoration, der Reichtum der Vergoldung und die formale Sprache des Bildes ermöglichen ihre Einordnung in die portugiesische Barock-Imaginaría der religiösen Bildhauerei des 18. Jahrhunderts, vermutlich bestimmt für Altar, Kapelle, Oratorium oder private Andacht. Anzeichen von Alter und Gebrauch, die mit der Epoche vereinbar sind, liegen vor. Portugal, XVIII. Jahrhundert. Holz geschnitzt, bearbeitet, polychrom bemalt, gepolstert und vergoldet. Basis aus marmoriertem Holz. Skulpturhöhe: 23 cm. Gesamt Höhe: 25 cm.
