Terminus - Churchwarden - Pfeife - Baumheide, Stahl, Messing

03
Tage
01
Stunde
58
Minuten
46
Sekunden
Aktuelles Gebot
€ 150
Mindestpreis erreicht
Sebastian Schulze
Experte
Von Sebastian Schulze ausgewählt

Verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bereich Vintage-Füllfederhalter und Auktionsberatung.

Schätzung  € 170 - € 200
BE
150 €
BE
140 €
BE
120 €

Käuferschutz auf Catawiki

Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen

Trustpilot 4.4 | 139572 Bewertungen

Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Extrem seltenes Terminus Série Nr. 8439 Churchwarden – Patente S.G.D.G. – Saint-Claude, Frankreich – 1920er Jahre

Eine außergewöhnlich ungewöhnliche und scheinbar extrem seltene französische Terminus Churchwarden-Pfeife, hergestellt in Saint-Claude und ausgestattet mit dem patentierten Terminus Série Nr. 8439 – Breveté S.G.D.G. Rauchsatz.

Der Name Terminus war in Frankreich bereits am 6. April 1910 vom Pfeifenhersteller Gaston Grandclément aus Saint-Claude registriert. Das durch diese Pfeife dargestellte charakteristische Terminus-System wurde anschließend in den frühen 1920er Jahren entwickelt und patentiert und von Grandclément & Gauteron produziert. Die vorliegende Pfeife wird daher dem Zeitraum 1920–1930 zugeschrieben.

Was dieses Exemplar besonders bemerkenswert macht, ist seine Churchwarden-Konfiguration und die außergewöhnliche Gesamtlänge von ca. 28 cm, zusätzlich zur Magnum-Tabakkammer mit einem Innendurchmesser von 24 mm und einer Tiefe von 45 mm. Konventionelle gerade Terminus-Pfeifen sind dokumentiert, ebenso eine geringe Anzahl gebogener Exemplare, doch umfassende Recherchen haben kein vergleichbares, langstieliges Churchwarden-Beispiel in den verfügbaren Fachdokumentationen oder am aktuellen Markt ergeben. Es wird kein Anspruch auf Einzigartigkeit erhoben, doch scheint diese spezifische Konfiguration außerordentlich selten zu sein. Fachquellen aus Saint-Claude beschreiben selbst lebende authentische Terminus-Pfeifen als extrem selten und bei Sammlern begehrt.

Das patentierte Terminus-System

Die Pfeife behält ihre faszinierende und hoch distinctive Innengerüst des Terminus-Systems.

Statt des herkömmlichen einzigen Luftkanals enthält der Briar-Schäften eine große Kondensationstube mit zwei separaten Zugwegen, die vom Tabakkammer ausgehen. Ein zentrales Metallrohr läuft durch diese Kammer und verbindet sich mit dem entsprechenden Rohr im Mundstück. Dadurch wird der Rauch gezwungen, einen indirekten Weg durch die große Kammer zu nehmen, bevor er in das Mundstück gelangt, wodurch ihm zusätzliche Möglichkeiten zur Abkühlung und Ablagerung von Feuchtigkeit und Kondensat gegeben werden.

Diese ungewöhnliche Anordnung ist charakteristisch für das dokumentierte Terminus Série Nr. 8439 S.G.D.G.-System. Da die große Innenkammer relativ wenig Briar um den Zapfen herum lässt, wurden Terminus-Pfeifen üblicherweise mit einer verstärkenden Metallband versehen. Dieses Exemplar bewahrt seine originale Messing-Armierung, deutlich mit „DÉPOSÉ“ gekennzeichnet.

Konservierte Restaurierung

Aufgrund der historischen und Sammler-Natur der Pfeife wurde die Restaurierung bewusst als Konservierung statt als Neuanfertigung angegangen.

Die Tabakkammer wurde sorgfältig entgratet, wobei das ursprüngliche Briar belassen wurde. Beide Zugwege wurden vollständig geöffnet und gründlich gereinigt, und der komplette Luftweg und das innere Kondensationssystem wurden tief gesäubert.

Der Mundstück wurde gründlich entoxidiert, schrittweise geschliffen und poliert, wobei seine ursprüngliche Form und Proportionen erhalten blieben.

Die Passung zwischen Mundstück und Schaft hatte durch Alter und Benutzung übermäßiges Spiel entwickelt. Dies wurde korrigiert, ohne das ursprüngliche Briar-Bohrloch zu verändern oder zu vergrößern. Der Zapfen wurde extern mit einer sehr dünnen permanenten CA-Schicht kalibriert und individuell angepasst, wodurch eine glatte, sichere und korrekt ausgerichtete Reibpassung wiederhergestellt wurde.

Der Stummel selbst wurde nicht neu eingefärbt. Seine ursprüngliche Farbe, Maserung, Patina und Alterungscharakter wurden absichtlich bewahrt. Er wurde sorgfältig poliert und mit Carnauba-Wachs versehen, während die verstärkende Messing-Montur behutsam poliert wurde.

Das Ergebnis ist kein Pfeifenmodell, das künstlich neu aussehen soll, sondern ein sorgfältig konserviertes Antik-Exemplar, in dem seine Geschichte deutlich sichtbar bleibt.

Zustand

Die Pfeife befindet sich in einem sehr guten restaurierten Antiquitätszustand, gemessen an ihrem Alter.

Sie weist naturgemäß Gebrauchsspuren und Alterungszeichen auf, einschließlich Abdrücke und Unregelmäßigkeiten am Rand und Brünierte. Diese wurden absichtlich nicht aggressiv abgeschliffen. Die Kammer ist sauber und entgratet, beide Zugwege und das patentierte Innensystem sind klar und gründlich gereinigt, der Stängel ist poliert, und der Stängel passt jetzt sicher und sanft in den Mortise.

Die detaillierten Fotografien zeigen absichtlich die Kammer, den Rand, Markierungen, das innere System sowie Zapfen und bilden einen integralen Bestandteil der Zustandsbeschreibung.

Markierungen umfassen:
- TERMINUS PIPE
- Série No. 8439
- Breveté S.G.D.G.
- DÉPOSÉ – am verstärkenden Messingmontur

Periode: 1920–1930
Herkunftsland: Frankreich
Herstellung: Saint-Claude
Material: Briar, Vulcanit/Ebonit und Metall
Gesamtlänge: ca. 28 cm
Tabakkammer: ca. 24 mm breit und 45 mm tief.

Eine außergewöhnlich ungewöhnliche Überlebende der frühen französischen Pfeifen-Technik, die das patentierte Terminus-System mit einer Churchwarden-Form verbindet, die in überlieferter Dokumentation kaum, wenn überhaupt, vertreten zu sein scheint.

Extrem seltenes Terminus Série Nr. 8439 Churchwarden – Patente S.G.D.G. – Saint-Claude, Frankreich – 1920er Jahre

Eine außergewöhnlich ungewöhnliche und scheinbar extrem seltene französische Terminus Churchwarden-Pfeife, hergestellt in Saint-Claude und ausgestattet mit dem patentierten Terminus Série Nr. 8439 – Breveté S.G.D.G. Rauchsatz.

Der Name Terminus war in Frankreich bereits am 6. April 1910 vom Pfeifenhersteller Gaston Grandclément aus Saint-Claude registriert. Das durch diese Pfeife dargestellte charakteristische Terminus-System wurde anschließend in den frühen 1920er Jahren entwickelt und patentiert und von Grandclément & Gauteron produziert. Die vorliegende Pfeife wird daher dem Zeitraum 1920–1930 zugeschrieben.

Was dieses Exemplar besonders bemerkenswert macht, ist seine Churchwarden-Konfiguration und die außergewöhnliche Gesamtlänge von ca. 28 cm, zusätzlich zur Magnum-Tabakkammer mit einem Innendurchmesser von 24 mm und einer Tiefe von 45 mm. Konventionelle gerade Terminus-Pfeifen sind dokumentiert, ebenso eine geringe Anzahl gebogener Exemplare, doch umfassende Recherchen haben kein vergleichbares, langstieliges Churchwarden-Beispiel in den verfügbaren Fachdokumentationen oder am aktuellen Markt ergeben. Es wird kein Anspruch auf Einzigartigkeit erhoben, doch scheint diese spezifische Konfiguration außerordentlich selten zu sein. Fachquellen aus Saint-Claude beschreiben selbst lebende authentische Terminus-Pfeifen als extrem selten und bei Sammlern begehrt.

Das patentierte Terminus-System

Die Pfeife behält ihre faszinierende und hoch distinctive Innengerüst des Terminus-Systems.

Statt des herkömmlichen einzigen Luftkanals enthält der Briar-Schäften eine große Kondensationstube mit zwei separaten Zugwegen, die vom Tabakkammer ausgehen. Ein zentrales Metallrohr läuft durch diese Kammer und verbindet sich mit dem entsprechenden Rohr im Mundstück. Dadurch wird der Rauch gezwungen, einen indirekten Weg durch die große Kammer zu nehmen, bevor er in das Mundstück gelangt, wodurch ihm zusätzliche Möglichkeiten zur Abkühlung und Ablagerung von Feuchtigkeit und Kondensat gegeben werden.

Diese ungewöhnliche Anordnung ist charakteristisch für das dokumentierte Terminus Série Nr. 8439 S.G.D.G.-System. Da die große Innenkammer relativ wenig Briar um den Zapfen herum lässt, wurden Terminus-Pfeifen üblicherweise mit einer verstärkenden Metallband versehen. Dieses Exemplar bewahrt seine originale Messing-Armierung, deutlich mit „DÉPOSÉ“ gekennzeichnet.

Konservierte Restaurierung

Aufgrund der historischen und Sammler-Natur der Pfeife wurde die Restaurierung bewusst als Konservierung statt als Neuanfertigung angegangen.

Die Tabakkammer wurde sorgfältig entgratet, wobei das ursprüngliche Briar belassen wurde. Beide Zugwege wurden vollständig geöffnet und gründlich gereinigt, und der komplette Luftweg und das innere Kondensationssystem wurden tief gesäubert.

Der Mundstück wurde gründlich entoxidiert, schrittweise geschliffen und poliert, wobei seine ursprüngliche Form und Proportionen erhalten blieben.

Die Passung zwischen Mundstück und Schaft hatte durch Alter und Benutzung übermäßiges Spiel entwickelt. Dies wurde korrigiert, ohne das ursprüngliche Briar-Bohrloch zu verändern oder zu vergrößern. Der Zapfen wurde extern mit einer sehr dünnen permanenten CA-Schicht kalibriert und individuell angepasst, wodurch eine glatte, sichere und korrekt ausgerichtete Reibpassung wiederhergestellt wurde.

Der Stummel selbst wurde nicht neu eingefärbt. Seine ursprüngliche Farbe, Maserung, Patina und Alterungscharakter wurden absichtlich bewahrt. Er wurde sorgfältig poliert und mit Carnauba-Wachs versehen, während die verstärkende Messing-Montur behutsam poliert wurde.

Das Ergebnis ist kein Pfeifenmodell, das künstlich neu aussehen soll, sondern ein sorgfältig konserviertes Antik-Exemplar, in dem seine Geschichte deutlich sichtbar bleibt.

Zustand

Die Pfeife befindet sich in einem sehr guten restaurierten Antiquitätszustand, gemessen an ihrem Alter.

Sie weist naturgemäß Gebrauchsspuren und Alterungszeichen auf, einschließlich Abdrücke und Unregelmäßigkeiten am Rand und Brünierte. Diese wurden absichtlich nicht aggressiv abgeschliffen. Die Kammer ist sauber und entgratet, beide Zugwege und das patentierte Innensystem sind klar und gründlich gereinigt, der Stängel ist poliert, und der Stängel passt jetzt sicher und sanft in den Mortise.

Die detaillierten Fotografien zeigen absichtlich die Kammer, den Rand, Markierungen, das innere System sowie Zapfen und bilden einen integralen Bestandteil der Zustandsbeschreibung.

Markierungen umfassen:
- TERMINUS PIPE
- Série No. 8439
- Breveté S.G.D.G.
- DÉPOSÉ – am verstärkenden Messingmontur

Periode: 1920–1930
Herkunftsland: Frankreich
Herstellung: Saint-Claude
Material: Briar, Vulcanit/Ebonit und Metall
Gesamtlänge: ca. 28 cm
Tabakkammer: ca. 24 mm breit und 45 mm tief.

Eine außergewöhnlich ungewöhnliche Überlebende der frühen französischen Pfeifen-Technik, die das patentierte Terminus-System mit einer Churchwarden-Form verbindet, die in überlieferter Dokumentation kaum, wenn überhaupt, vertreten zu sein scheint.

Details

Epoche
1900-2000
Hersteller / Marke
Terminus
Modell / Typ
Churchwarden
Material
Baumheide, Messing, Stahl
Herkunftsland
Frankreich
Zustand
Guter Zustand - gebraucht, mit geringfügigen Altersspuren & Mängeln
In funktionstüchtigem Zustand
Ja
Länge
28 cm
Periode
1920-1930
Verkauft von
NiederlandeVerifiziert
6
Verkaufte Objekte
Privat

Ähnliche Objekte

Für Sie aus der Kategorie

Schreibgeräte und Feuerzeuge