Marcus de Vestele (1941-2024) - Composition figurative Cobra de 1978





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Marcus de Vestele (1941-2024) – Composition figurative Cobra de 1978, originale Aquarelltechnik auf Papier aus dem Jahr 1978, 50,5 × 37,5 cm, signiert und mit Atelierstempel, belgische Herkunft, ungerahmt und in sehr gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Marcus de Vestele (1941-2024)
Figürliche Cobra-Komposition
Tinte und Aquarell auf Papier, 1978
Unterschrift: Unterzeichnet « MARCUS 78 » unten rechts.
Labelling des Ateliers auf der Rückseite « Marcus de Vestele – Atelier de l’artiste »
Maße: 50,5 × 37,5 cm
Verkauft ungerahmt
Zustand: Sehr guter Allgemeinzustand.
Provenienz:
Atelier des Künstlers Marcus de Vestele.
Schöne figürliche Cobra-Komposition von 1978. Links dominiert eine große, schwarze, kraftvolle und gestische, fast tierähnliche Figur den Raum mit roher Energie: Dicke Striche, wirbelnde Bewegungen, Form eine Hybridgestalt aus Vogel und anthropomorphem Wesen.
Rechts eine Gruppe kleinerer, linearerer Silhouetten, ebenfalls zoomorph, die ihr gegenübersteht, einige stehend, andere schwebend.
Der Wash in Grau strukturiert den Raum und verleiht Tiefe, während die schwarze Tinte, mit großer Freiheit aufgetragen, eine unmittelbare Spannung zwischen den beiden Gruppen erzeugt. Die Geste ist spontan, nervös und von starker expressiver Ausstrahlung, typisch für den Cobra-Geist.
Ein besonders lebendiges und gelungenes Werk, in dem Marcus de Vestele die Kraft der Linie mit einer fantastischen und instinktiven Figuration verbindet.
Biographie
Marcus de Vestele (1941-2024) ist ein bedeutender belgischer Künstler, vor allem als Bildhauer in Marmor anerkannt (insbesondere in Carrara und mit Bardiglio-Marmor).
Parallel zu seiner skulpturalen Praxis entwickelte er im Laufe seines Lebens eine bedeutende bildnerische Produktion, lange Zeit vertraulich und heute von Sammlern stark gesucht.
Stark beeinflusst von der Cobra-Bewegung (Karel Appel, Asger Jorn, Pierre Alechinsky, Corneille, Constant…), lässt er sich davon inspirieren, um abstrakt-figurative Kompositionen von großer expressiver Stärke zu schaffen.
Seine Arbeiten auf Papier aus den 1970er Jahren zeichnen sich durch eine spontane Linie, eine freie Gestik und eine permanente Spannung zwischen Figuration und Abstraktion aus.
Seine Zeichnungen und Aquarelle verbinden die Strenge des Bildhauers mit der lyrischen Explosion und gestischen Ausdruckskraft, die typisch für Cobra ist. Direkt aus dem Atelier stammend, bilden diese Arbeiten auf Papier eine wesentliche und eigenständige Facette seines Œuvres und nehmen im belgischen Kunst des späten 20. Jahrhunderts einen eigenständigen Platz ein.
Der Verkäufer stellt sich vor
Marcus de Vestele (1941-2024)
Figürliche Cobra-Komposition
Tinte und Aquarell auf Papier, 1978
Unterschrift: Unterzeichnet « MARCUS 78 » unten rechts.
Labelling des Ateliers auf der Rückseite « Marcus de Vestele – Atelier de l’artiste »
Maße: 50,5 × 37,5 cm
Verkauft ungerahmt
Zustand: Sehr guter Allgemeinzustand.
Provenienz:
Atelier des Künstlers Marcus de Vestele.
Schöne figürliche Cobra-Komposition von 1978. Links dominiert eine große, schwarze, kraftvolle und gestische, fast tierähnliche Figur den Raum mit roher Energie: Dicke Striche, wirbelnde Bewegungen, Form eine Hybridgestalt aus Vogel und anthropomorphem Wesen.
Rechts eine Gruppe kleinerer, linearerer Silhouetten, ebenfalls zoomorph, die ihr gegenübersteht, einige stehend, andere schwebend.
Der Wash in Grau strukturiert den Raum und verleiht Tiefe, während die schwarze Tinte, mit großer Freiheit aufgetragen, eine unmittelbare Spannung zwischen den beiden Gruppen erzeugt. Die Geste ist spontan, nervös und von starker expressiver Ausstrahlung, typisch für den Cobra-Geist.
Ein besonders lebendiges und gelungenes Werk, in dem Marcus de Vestele die Kraft der Linie mit einer fantastischen und instinktiven Figuration verbindet.
Biographie
Marcus de Vestele (1941-2024) ist ein bedeutender belgischer Künstler, vor allem als Bildhauer in Marmor anerkannt (insbesondere in Carrara und mit Bardiglio-Marmor).
Parallel zu seiner skulpturalen Praxis entwickelte er im Laufe seines Lebens eine bedeutende bildnerische Produktion, lange Zeit vertraulich und heute von Sammlern stark gesucht.
Stark beeinflusst von der Cobra-Bewegung (Karel Appel, Asger Jorn, Pierre Alechinsky, Corneille, Constant…), lässt er sich davon inspirieren, um abstrakt-figurative Kompositionen von großer expressiver Stärke zu schaffen.
Seine Arbeiten auf Papier aus den 1970er Jahren zeichnen sich durch eine spontane Linie, eine freie Gestik und eine permanente Spannung zwischen Figuration und Abstraktion aus.
Seine Zeichnungen und Aquarelle verbinden die Strenge des Bildhauers mit der lyrischen Explosion und gestischen Ausdruckskraft, die typisch für Cobra ist. Direkt aus dem Atelier stammend, bilden diese Arbeiten auf Papier eine wesentliche und eigenständige Facette seines Œuvres und nehmen im belgischen Kunst des späten 20. Jahrhunderts einen eigenständigen Platz ein.

