Niederlande, Zeeland Wapenstuiver 1731/21 (Ohne mindestpreis)





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Zeeländische Doppel-Wappenstuiver aus Silber, geprägt unter Münzmeister Pieter Kappeyne mit dem Burg-Münzzeichen, Vorderseite das Zeeländische Provinzialwahls, Rückseite Wertangabe mit der ungepublizierten Jahresumschrift 1733/1721; nicht zertifiziert und über 200 Jahre alt.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Zeeland – Doppel-Wappenstuiver 1733/1721 – Unveröffentlichte Jahreszahlenänderung
NORDHAINENINSELN (Noordelijke Nederlanden) – REPUBLIK (1581–1795) – ZEELAND
Katalog: CNM 2.49.95
Münzmeister: Pieter Kappeyne
Münzzeichen: Burg
Ein außerordentlicher Zeeland-Doppel-Wappenstuiver, bei dem unter der Jahreszahl 1733 deutlich eine ursprüngliche Jahreszahl 1721 vorhanden ist. Diese Jahreszahlenänderung 1733/1721 ist in den gängigen Nachschlagewerken nicht veröffentlicht und stellt damit eine äußerst seltene und numismatisch besonders interessante Variante dar.
Die Münze wurde unter Münzmeister Pieter Kappeyne geprägt, mit dem Münzzeichen Burg.
Vorderseite: Das gekrönte Provinzialwappen von Zeeland, mit dem charakteristischen Löwen, der aus den Wellen emporragt.
Rückseite: Wertangabe und Jahreszahl 1733, wobei der Überdruck über 1721 ein besonderes Detail des verwendeten Prägezeichens preisgibt.
Die Herkunft des ‚Dubbeltje‘
An diesem Münztyp verdankt das niederländische Dubbeltje seinen Namen. Die Doppelstuiver repräsentierte zwei Stuivers und wurde im täglichen Zahlungsverkehr einfach als ‚Dubbeltje‘ bezeichnet.
Mit dem Münzgesetz von 1816 führte König Wilhelm I ein neues, dezimales Münzsysteem ein. Die alten Münzen der Republik verschwanden allmählich aus dem Zahlungsverkehr, doch verschiedene vertraute Namen erwiesen sich beharrlicher als die Münzen selbst. Zehn Cent entsprach einem Zehntel Gulden und damit derselben Rechnungseinheit wie der frühere Doppelstuiver: dem Dubbeltje. Auch Bezeichnungen wie Stuiver, Viertel und Reichstaler blieben so noch Generationen lang Teil des niederländischen Sprachgebrauchs.
Diese Zeeland-Doppel-Wappenstuiver bildet damit nicht nur eine greifbare Herkunft einer der bekanntesten niederländischen Münzbezeichnungen, sondern zeichnet sich außerdem durch die unveröffentlichte Jahreszahlenänderung 1733/1721 aus.
Eine äußerst seltene Stempelvariante, in der Münzgeschichte und niederländische Sprachgeschichte auf bemerkenswerte Weise zusammenkommen.
Zeeland – Doppel-Wappenstuiver 1733/1721 – Unveröffentlichte Jahreszahlenänderung
NORDHAINENINSELN (Noordelijke Nederlanden) – REPUBLIK (1581–1795) – ZEELAND
Katalog: CNM 2.49.95
Münzmeister: Pieter Kappeyne
Münzzeichen: Burg
Ein außerordentlicher Zeeland-Doppel-Wappenstuiver, bei dem unter der Jahreszahl 1733 deutlich eine ursprüngliche Jahreszahl 1721 vorhanden ist. Diese Jahreszahlenänderung 1733/1721 ist in den gängigen Nachschlagewerken nicht veröffentlicht und stellt damit eine äußerst seltene und numismatisch besonders interessante Variante dar.
Die Münze wurde unter Münzmeister Pieter Kappeyne geprägt, mit dem Münzzeichen Burg.
Vorderseite: Das gekrönte Provinzialwappen von Zeeland, mit dem charakteristischen Löwen, der aus den Wellen emporragt.
Rückseite: Wertangabe und Jahreszahl 1733, wobei der Überdruck über 1721 ein besonderes Detail des verwendeten Prägezeichens preisgibt.
Die Herkunft des ‚Dubbeltje‘
An diesem Münztyp verdankt das niederländische Dubbeltje seinen Namen. Die Doppelstuiver repräsentierte zwei Stuivers und wurde im täglichen Zahlungsverkehr einfach als ‚Dubbeltje‘ bezeichnet.
Mit dem Münzgesetz von 1816 führte König Wilhelm I ein neues, dezimales Münzsysteem ein. Die alten Münzen der Republik verschwanden allmählich aus dem Zahlungsverkehr, doch verschiedene vertraute Namen erwiesen sich beharrlicher als die Münzen selbst. Zehn Cent entsprach einem Zehntel Gulden und damit derselben Rechnungseinheit wie der frühere Doppelstuiver: dem Dubbeltje. Auch Bezeichnungen wie Stuiver, Viertel und Reichstaler blieben so noch Generationen lang Teil des niederländischen Sprachgebrauchs.
Diese Zeeland-Doppel-Wappenstuiver bildet damit nicht nur eine greifbare Herkunft einer der bekanntesten niederländischen Münzbezeichnungen, sondern zeichnet sich außerdem durch die unveröffentlichte Jahreszahlenänderung 1733/1721 aus.
Eine äußerst seltene Stempelvariante, in der Münzgeschichte und niederländische Sprachgeschichte auf bemerkenswerte Weise zusammenkommen.

