Niederlande, Hasselt Liard 1643 (Ohne mindestpreis)





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1643 in Hasselt geprägter Liard unter Ferdinand von Bayern, nicht zertifiziert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Südliche Niederlande – Hasselt – Liard 1643 – Ferdinand von Bayern
SÜDWELIE NEDERLANDEN – HASSELT
Ferdinand von Bayern (1612–1650)
Liard, geprägt zu Hasselt im Jahr 1643 unter Ferdinand von Bayern, Bischof im Königreich Lüttich. Eine Münze aus einer bewegten Epoche, in der das Bistum Luik als eigenständiges Territorium im Heiligen Römischen Reich seine eigene Münzprägung führte.
Vorderseite: Gekröntes, vierschnittiges Wappen mit im Zentrum dem Herzschild des Grafschaft Loon. Die Jahreszahl 16 – 43 auf beiden Seiten des Wappens. Umschrift: FERDINAND. D. G. EP. LE. – „Ferdinand, durch Gottes Gnade, Bischof von Lüttich.“
Rückseite: Die gekrönten Initialen F B, für Ferdinandus Bavariae – Ferdinand von Bayern. Umschrift: DVX. BVL. MAR. FRANCHI. CO. LO. – verweist auf seine weltlichen Titel, darunter Herzog von Bouillon, Marquis von Franchimont und Graf von Loon.
Ferdinand von Bayern (1577–1650) gehörte dem mächtigen Hause Wittelsbach an und regierte das Bistum Luik (Liège) ab 1612. Seine lange Herrschaft fiel überwiegend mit dem Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) zusammen, einer Epoche, in der große Teile Europas durch militärische und politische Konflikte bestimmt wurden. Obwohl Luik formell eine neutrale Position anstrebte, lag das Gebiet zwischen verschiedenen kriegsführenden Machtblöcken und litt direkt unter den Folgen dieser Unruhen.
Hasselt gehörte damals zum Grafschaft Loon, das Teil des Bistums Luik war. Das Herzschild von Loon auf der Vorderseite ist eine direkte heraldische Referenz darauf.
Eine charakteristische Hasselt-Liard aus dem Jahr 1643, auf der die Wappen und Titel Ferdinands von Bayern die komplexen politischen Verhältnisse der Südlichen Niederlande im siebzehnten Jahrhundert spiegeln.
Südliche Niederlande – Hasselt – Liard 1643 – Ferdinand von Bayern
SÜDWELIE NEDERLANDEN – HASSELT
Ferdinand von Bayern (1612–1650)
Liard, geprägt zu Hasselt im Jahr 1643 unter Ferdinand von Bayern, Bischof im Königreich Lüttich. Eine Münze aus einer bewegten Epoche, in der das Bistum Luik als eigenständiges Territorium im Heiligen Römischen Reich seine eigene Münzprägung führte.
Vorderseite: Gekröntes, vierschnittiges Wappen mit im Zentrum dem Herzschild des Grafschaft Loon. Die Jahreszahl 16 – 43 auf beiden Seiten des Wappens. Umschrift: FERDINAND. D. G. EP. LE. – „Ferdinand, durch Gottes Gnade, Bischof von Lüttich.“
Rückseite: Die gekrönten Initialen F B, für Ferdinandus Bavariae – Ferdinand von Bayern. Umschrift: DVX. BVL. MAR. FRANCHI. CO. LO. – verweist auf seine weltlichen Titel, darunter Herzog von Bouillon, Marquis von Franchimont und Graf von Loon.
Ferdinand von Bayern (1577–1650) gehörte dem mächtigen Hause Wittelsbach an und regierte das Bistum Luik (Liège) ab 1612. Seine lange Herrschaft fiel überwiegend mit dem Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) zusammen, einer Epoche, in der große Teile Europas durch militärische und politische Konflikte bestimmt wurden. Obwohl Luik formell eine neutrale Position anstrebte, lag das Gebiet zwischen verschiedenen kriegsführenden Machtblöcken und litt direkt unter den Folgen dieser Unruhen.
Hasselt gehörte damals zum Grafschaft Loon, das Teil des Bistums Luik war. Das Herzschild von Loon auf der Vorderseite ist eine direkte heraldische Referenz darauf.
Eine charakteristische Hasselt-Liard aus dem Jahr 1643, auf der die Wappen und Titel Ferdinands von Bayern die komplexen politischen Verhältnisse der Südlichen Niederlande im siebzehnten Jahrhundert spiegeln.

