Barschrank - Holz, Kristall - Spirituosenladen





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Napoleon-III-Stil Liqueurenschrank, ca. 1880, aus Palisander- und Ebenholzholz mit graviertem Baccarat-Kristallinnenraum, Frankreich; geschlossene Maße 26 x 33 x 25 cm, Gewicht 6 kg, in gutem gebrauchten Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Schnapsflasche, Ebenholz und Palisander, ormolú, graviertes Baccarat-Kristall, Napoléon III, ca. 1880 – Frankreich
Typologie: Schnapsflasche
Materialien: Palisander- und Ebenholz, ormolú, graviertes Baccarat-Kristall
Stil: Napoléon III
Periode: späte 19. Jahrhundert
Herkunftsland: Frankreich
Guter Zustand entsprechend Alter und Nutzung
Geschlossene Abmessungen: 26 x 33 x 25 cm
Abmessungen der Flaschen (4): 20 x 7 x 7 cm
Abmessungen der Gläser (16): 7,5 x 4 x 4 cm
Prachtvolle Schnapsflasche oder französische Boîte à liqueur “Bodega de licores” aus Palisander, Ebenholz und ormolú, aus Napoléon-III-Zeiten (um 1880). Es handelt sich um ein Möbelstück von kleinem Maßstab, von äußerstem Raffinement.
Ursprünglich dienten sie dazu, lange Kutschfahrten zu begleiten und zu verschönern. Die Kiste lässt sich öffnen, um die Liköre und das luxuriöse Kristall-Service, das ihr Inneres beherbergt, elegant zu präsentieren. Das Kristallglas von Baccarat ist säuregraviert und folgt einem Muster aus pflanzlichen Elementen mit goldener Kante. Baccarat ist eine Referenz in der Herstellung von Kristall von großer Qualität. Gegründet 1764, entstand Baccarat durch das Bestreben einer Gruppe von Handwerkern, die größte Reinheit im Kristall zu erreichen. Sie gelten als echte Künstler dieses empfindlichen Materials, das sie Generationen lang perfektionierten.
Im 19. Jahrhundert wurden Schnapsflaschen zu Symbolen des Luxus und zu unverzichtbaren Dekorationsobjekten, zeitgleich mit dem Konsum der aufstrebenden Bourgeoisie und ihrem Sinn für Luxus und Dekoration. Sie etablierten sich als typisches Hochzeitsgeschenk dieser französischen Epoche. Form und Verzierung entwickelten sich weiter, und während der Napoleon-III-Periode erlangten sie ihren größten Glanz und ihre größte Raffinesse.
Es handelt sich um ein Erstklassigkeitswerk aus edlem Holz. Im Inneren befindet sich eine Art abgestufte Ablage oder ein getrenntes Fach, in dem Dekantierer und Gläser aus Kristall platziert werden; diese lassen sich dank des Ausziehgriffs aus ormolú herausnehmen.
Stil und Epoche Napoleon III oder Zweiter Empire
Der Stil Napoleon III oder Zweiter Empire trägt seinen Namen, weil er zu jener Zeit in Frankreich entstand. Streng genommen wurde das Zweite Reich 1852 proklamiert und 1870 beendet, unter der Führung von Louis Napoléon Bonaparte als Kaiser der Franzosen, obwohl der künstlerische Sinn sich über einige Jahre erstreckte (bis ca. 1880). Dieser Stil fand großen Anklang bei der französischen Bourgeoisie. Der Kaiser selbst war am künstlerischen Schaffen der Zeit beteiligt, vor allem jedoch stärker in der Architektur. Allerdings verdankt man der Kaiserin Eugénie die Entwicklung der dekorativen Künste.
Obwohl er sich von vergangenen Stilen inspirierte – von der Antiken Klassik, der Renaissance und sogar dem Louis-XVI-Stil, dem Eugénie besonders zugetan war – ist die charakteristischste Eigenschaft dieses Stils die Pracht und Überfluss, stets bestrebt, Reichtum und Opulenz zu zeigen.
Es handelt sich nicht um einen Stil, der speziell für das Zweite Kaiserreich geschaffen wurde, sondern um eine Wiederbelebung verschiedener großer französischer Stile vergangener Jahrhunderte, eine Art Sammlung französischer dekorativer Trends. Besonderes Augenmerk gilt dem Louis XIV, Louis XV, Barock und Rokoko, allmählich auch Louis XVI, mit einer eigenständigen eclecticistischen Basis. Kurz gesagt: die dekorativen Stile, die Frankreich an die Spitze des Interior Design und Möbelentwurfs in Europa brachten – sowohl in Qualität als auch in Originalität und Schönheit.
Es handelt sich um Stücke mit großzügiger Ornamentik. Sehr häufig wurden Elemente verwendet, die eine Bronzene Anmutung erzeugten, wie hier die Messing- Silberkanten. Die Polsterwerke erlebten ebenfalls einen Blütezeit, wodurch die Struktur von Stühlen und Sessel nahezu versteckt wurde. Üblich war dunkles Holz, lasiert oder lackiert in dunklen Tönen, das sich harmonisch mit den üppigen Polstern und goldenen Details verband. Der Stil verbreitete sich bald in andere europäische Länder, bekam unterschiedliche Bezeichnungen. In Großbritannien und seinen Kolonien ist er als viktorianischer Stil bekannt, wenn auch mit einigen Unterschieden.
Der Versand des Produkts erfolgt auf Rechnung des Käufers, abhängig von Abmessungen, Gewicht und Bestimmungsort. Wir werden uns mit Ihnen in Verbindung setzen, um ihn zu organisieren und ein Budget zu vereinbaren. Die Versandkosten umfassen professionelle, maßgefertigte Verpackung; und der Versand erfolgt mit Sendungsverfolgung und Garantie. WEGEN DER ZERBRECHLICHKEIT DES STÜCKS EMPFIEHLT ES SICH, DEN VERSAND MIT DEM KÄUFER ABZURDINGEN. DIE JETZIGEN AUSGABEN SIND SCHÄTZUNGEN.
Der Käufer ist dafür verantwortlich, die Einfuhrabgaben und die dazugehörigen Steuern im Bestimmungsland zu tragen, falls vorhanden. Beachten Sie den Haftungsausschluss des Verkäufers in Bezug auf mögliche Zollgebühren, da diese im Bestimmungsland erhoben werden und der Betrag von der Zollbehörde dieses Landes festgelegt wird. Falls eine Ausfuhrerlaubnis erforderlich ist, trägt der Käufer die Kosten. Die Kosten hängen progressiv vom Exportwert des Werks ab.
Der Verkäufer stellt sich vor
Schnapsflasche, Ebenholz und Palisander, ormolú, graviertes Baccarat-Kristall, Napoléon III, ca. 1880 – Frankreich
Typologie: Schnapsflasche
Materialien: Palisander- und Ebenholz, ormolú, graviertes Baccarat-Kristall
Stil: Napoléon III
Periode: späte 19. Jahrhundert
Herkunftsland: Frankreich
Guter Zustand entsprechend Alter und Nutzung
Geschlossene Abmessungen: 26 x 33 x 25 cm
Abmessungen der Flaschen (4): 20 x 7 x 7 cm
Abmessungen der Gläser (16): 7,5 x 4 x 4 cm
Prachtvolle Schnapsflasche oder französische Boîte à liqueur “Bodega de licores” aus Palisander, Ebenholz und ormolú, aus Napoléon-III-Zeiten (um 1880). Es handelt sich um ein Möbelstück von kleinem Maßstab, von äußerstem Raffinement.
Ursprünglich dienten sie dazu, lange Kutschfahrten zu begleiten und zu verschönern. Die Kiste lässt sich öffnen, um die Liköre und das luxuriöse Kristall-Service, das ihr Inneres beherbergt, elegant zu präsentieren. Das Kristallglas von Baccarat ist säuregraviert und folgt einem Muster aus pflanzlichen Elementen mit goldener Kante. Baccarat ist eine Referenz in der Herstellung von Kristall von großer Qualität. Gegründet 1764, entstand Baccarat durch das Bestreben einer Gruppe von Handwerkern, die größte Reinheit im Kristall zu erreichen. Sie gelten als echte Künstler dieses empfindlichen Materials, das sie Generationen lang perfektionierten.
Im 19. Jahrhundert wurden Schnapsflaschen zu Symbolen des Luxus und zu unverzichtbaren Dekorationsobjekten, zeitgleich mit dem Konsum der aufstrebenden Bourgeoisie und ihrem Sinn für Luxus und Dekoration. Sie etablierten sich als typisches Hochzeitsgeschenk dieser französischen Epoche. Form und Verzierung entwickelten sich weiter, und während der Napoleon-III-Periode erlangten sie ihren größten Glanz und ihre größte Raffinesse.
Es handelt sich um ein Erstklassigkeitswerk aus edlem Holz. Im Inneren befindet sich eine Art abgestufte Ablage oder ein getrenntes Fach, in dem Dekantierer und Gläser aus Kristall platziert werden; diese lassen sich dank des Ausziehgriffs aus ormolú herausnehmen.
Stil und Epoche Napoleon III oder Zweiter Empire
Der Stil Napoleon III oder Zweiter Empire trägt seinen Namen, weil er zu jener Zeit in Frankreich entstand. Streng genommen wurde das Zweite Reich 1852 proklamiert und 1870 beendet, unter der Führung von Louis Napoléon Bonaparte als Kaiser der Franzosen, obwohl der künstlerische Sinn sich über einige Jahre erstreckte (bis ca. 1880). Dieser Stil fand großen Anklang bei der französischen Bourgeoisie. Der Kaiser selbst war am künstlerischen Schaffen der Zeit beteiligt, vor allem jedoch stärker in der Architektur. Allerdings verdankt man der Kaiserin Eugénie die Entwicklung der dekorativen Künste.
Obwohl er sich von vergangenen Stilen inspirierte – von der Antiken Klassik, der Renaissance und sogar dem Louis-XVI-Stil, dem Eugénie besonders zugetan war – ist die charakteristischste Eigenschaft dieses Stils die Pracht und Überfluss, stets bestrebt, Reichtum und Opulenz zu zeigen.
Es handelt sich nicht um einen Stil, der speziell für das Zweite Kaiserreich geschaffen wurde, sondern um eine Wiederbelebung verschiedener großer französischer Stile vergangener Jahrhunderte, eine Art Sammlung französischer dekorativer Trends. Besonderes Augenmerk gilt dem Louis XIV, Louis XV, Barock und Rokoko, allmählich auch Louis XVI, mit einer eigenständigen eclecticistischen Basis. Kurz gesagt: die dekorativen Stile, die Frankreich an die Spitze des Interior Design und Möbelentwurfs in Europa brachten – sowohl in Qualität als auch in Originalität und Schönheit.
Es handelt sich um Stücke mit großzügiger Ornamentik. Sehr häufig wurden Elemente verwendet, die eine Bronzene Anmutung erzeugten, wie hier die Messing- Silberkanten. Die Polsterwerke erlebten ebenfalls einen Blütezeit, wodurch die Struktur von Stühlen und Sessel nahezu versteckt wurde. Üblich war dunkles Holz, lasiert oder lackiert in dunklen Tönen, das sich harmonisch mit den üppigen Polstern und goldenen Details verband. Der Stil verbreitete sich bald in andere europäische Länder, bekam unterschiedliche Bezeichnungen. In Großbritannien und seinen Kolonien ist er als viktorianischer Stil bekannt, wenn auch mit einigen Unterschieden.
Der Versand des Produkts erfolgt auf Rechnung des Käufers, abhängig von Abmessungen, Gewicht und Bestimmungsort. Wir werden uns mit Ihnen in Verbindung setzen, um ihn zu organisieren und ein Budget zu vereinbaren. Die Versandkosten umfassen professionelle, maßgefertigte Verpackung; und der Versand erfolgt mit Sendungsverfolgung und Garantie. WEGEN DER ZERBRECHLICHKEIT DES STÜCKS EMPFIEHLT ES SICH, DEN VERSAND MIT DEM KÄUFER ABZURDINGEN. DIE JETZIGEN AUSGABEN SIND SCHÄTZUNGEN.
Der Käufer ist dafür verantwortlich, die Einfuhrabgaben und die dazugehörigen Steuern im Bestimmungsland zu tragen, falls vorhanden. Beachten Sie den Haftungsausschluss des Verkäufers in Bezug auf mögliche Zollgebühren, da diese im Bestimmungsland erhoben werden und der Betrag von der Zollbehörde dieses Landes festgelegt wird. Falls eine Ausfuhrerlaubnis erforderlich ist, trägt der Käufer die Kosten. Die Kosten hängen progressiv vom Exportwert des Werks ab.

