Athanasius Kircher - Magneticum Naturae Regnum - 1667






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Magneticum Naturae Regnum von Athanasius Kircher, Originalausgabe Amsterdam 1667, Lederbindung, Lateinisch, 201 Seiten, Verlag Johannis Janssonii à Waesberge & Elizeus Weyerstraet, limitierte Ausgabe.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Athanasius Kircher
Magneticum Naturae Regnum Sive Disceptatio Physiologica de Triplici in Natura Rerum Magnete
Original edition, Amsterdam, 1667
Das Buch hat eine schöne Einbandausstattung aus dem 19. Jahrhundert, und das Innenleben ist in gutem Zustand
14,5x 8,5
201 nummerierte Seiten und 4 unnummerierte Seiten
Dieses fesselnde Werk stellt den Höhepunkt der Untersuchungen des berühmten Jesuitengelehrten Athanasius Kircher in die verborgenen Kräfte, die das Universum regieren, dar. Weit davon entfernt, sich auf die traditionelle Physik zu beschränken, erweiterte Kircher das Konzept des Magnetismus zu einer einheitlichen Theorie der Natur. Der Traktat ist in die Untersuchung eines dreifachen kosmischen Magneten gegliedert, der auf drei verschiedenen Ebenen der natürlichen Welt wirkt.
Wem ist das Buch gewidmet? Und welche Verbindung hat es zu Neuspanien?
Das Buch ist formal Alexander Fabianus (Alejandro Fabiano) gewidmet, der auf der Titelseite beschrieben wird als:
„Ad Inclytum, & Eximium Virum Alexandrum Fabianum, Novi Orbis Indigenam.“
Besonders interessant ist der geschichtliche Detailreichtum: Kircher verweist auf ihn mit dem poetischen Titel „Novi Orbis Indigenam“ („Einheimischer des Neuen Landes“). Alexander Fabianus war Gelehrter und Förderer mit amerikanischen Wurzeln, der Kircher in engem Briefwechsel begleitete.
Indem Kircher dieses Werk ihm widmete, suchte er nicht nur den üblichen Patronage- und politischen Rückhalt der Epoche, sondern stärkte auch seine Verbindungen zu Intellektuellen, die europäische Wissenschaft mit dem aufkommenden Wissen über Amerika und insbesondere Neuspanien verbanden.
Die Bedeutung dieses seltenen und kuriosen Werks in der Geschichte der Wissenschaft
Eine vormoderne Theorie vereinter Kräfte: Obwohl Kirchers Experimente empirische Beobachtungen mit magischen und hermetischen Konzepten verbanden, ist dieses Buch ein wichtiges Zeugnis für den Übergang zur Wissenschaftlichen Revolution. Kircher versuchte, eine breite Palette biologischer, physikalischer und chemischer Phänomene durch ein einziges universelles Prinzip zu erklären: Anziehung und Abstoßung, verstanden durch den Magnetismus.
Der „Letzte Renaissance-Mann“: Kircher war einer der einflussreichsten Gelehrten der Barockzeit. Sein interdisziplinärer Ansatz trug zu späteren Debatten über Gravitation, Elektrizität und die Kräfte der Natur bei. Seine schön bebilderten Veröffentlichungen, die in den Niederlanden entstanden, sind herausragende Beispiele des Drucks des 17. Jahrhunderts, wissenschaftlicher Illustration und der Verbreitung von Wissen.
Athanasius Kircher
Magneticum Naturae Regnum Sive Disceptatio Physiologica de Triplici in Natura Rerum Magnete
Original edition, Amsterdam, 1667
Das Buch hat eine schöne Einbandausstattung aus dem 19. Jahrhundert, und das Innenleben ist in gutem Zustand
14,5x 8,5
201 nummerierte Seiten und 4 unnummerierte Seiten
Dieses fesselnde Werk stellt den Höhepunkt der Untersuchungen des berühmten Jesuitengelehrten Athanasius Kircher in die verborgenen Kräfte, die das Universum regieren, dar. Weit davon entfernt, sich auf die traditionelle Physik zu beschränken, erweiterte Kircher das Konzept des Magnetismus zu einer einheitlichen Theorie der Natur. Der Traktat ist in die Untersuchung eines dreifachen kosmischen Magneten gegliedert, der auf drei verschiedenen Ebenen der natürlichen Welt wirkt.
Wem ist das Buch gewidmet? Und welche Verbindung hat es zu Neuspanien?
Das Buch ist formal Alexander Fabianus (Alejandro Fabiano) gewidmet, der auf der Titelseite beschrieben wird als:
„Ad Inclytum, & Eximium Virum Alexandrum Fabianum, Novi Orbis Indigenam.“
Besonders interessant ist der geschichtliche Detailreichtum: Kircher verweist auf ihn mit dem poetischen Titel „Novi Orbis Indigenam“ („Einheimischer des Neuen Landes“). Alexander Fabianus war Gelehrter und Förderer mit amerikanischen Wurzeln, der Kircher in engem Briefwechsel begleitete.
Indem Kircher dieses Werk ihm widmete, suchte er nicht nur den üblichen Patronage- und politischen Rückhalt der Epoche, sondern stärkte auch seine Verbindungen zu Intellektuellen, die europäische Wissenschaft mit dem aufkommenden Wissen über Amerika und insbesondere Neuspanien verbanden.
Die Bedeutung dieses seltenen und kuriosen Werks in der Geschichte der Wissenschaft
Eine vormoderne Theorie vereinter Kräfte: Obwohl Kirchers Experimente empirische Beobachtungen mit magischen und hermetischen Konzepten verbanden, ist dieses Buch ein wichtiges Zeugnis für den Übergang zur Wissenschaftlichen Revolution. Kircher versuchte, eine breite Palette biologischer, physikalischer und chemischer Phänomene durch ein einziges universelles Prinzip zu erklären: Anziehung und Abstoßung, verstanden durch den Magnetismus.
Der „Letzte Renaissance-Mann“: Kircher war einer der einflussreichsten Gelehrten der Barockzeit. Sein interdisziplinärer Ansatz trug zu späteren Debatten über Gravitation, Elektrizität und die Kräfte der Natur bei. Seine schön bebilderten Veröffentlichungen, die in den Niederlanden entstanden, sind herausragende Beispiele des Drucks des 17. Jahrhunderts, wissenschaftlicher Illustration und der Verbreitung von Wissen.
