Matteo Ciffo - Frammenti - Tritone





380 € |
|---|
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 139520 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Zeitgenössische Skulptur von Matteo Ciffo (Italien, 1987), Frammenti - Tritone, 2026, Auflage 1/8, signiert und mit Zertifikat authentifiziert, Kaltfusion aus Marmorpuder und Stein, 26 cm Breite, 40 cm Höhe, 16 cm Tiefe, Gewicht 6,5 kg, in hervorragendem Zustand, Farben Beige, Braun, Grau, Blau und Rot, direkt vom Künstler verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
- Skulptur der Gegenwart von Matteo Ciffo (Italien - 1987). Titel Fragments-Triton
- Jahr 2026. Ausgabe Nr. 1/8 - Signiert und vom Künstler authentifiziert, mit Echtheitszertifikat
- Material: Kaltdruckguss aus Marmorpulver und Stein
- Exzellenter Zustand
FRAGMENTE-KOLLEKTION
Der Vergleich mit der klassischen Skulptur bildet ein zentrales Element dieser Kollektion. Jene Formen, historisch mit der Idee von Perfektion, Ewigkeit und kollektiver Erinnerung verbunden, werden als Ausgangspunkt aufgegriffen und einem Prozess der Fragmentierung und Neudefinition unterworfen.
Form wird nicht mehr als stabile Einheit verstanden, sondern als vorübergehende Bedingung. Sie wird unterbrochen, zerlegt und wieder zusammengesetzt, wodurch ihre eigene instabile Natur sichtbar wird. Das Volumen öffnet sich, teilt sich in Blöcke und Fragmente, erzeugt eine neue Struktur, in der Zeit nicht mehr verborgen ist, sondern zu einem sichtbaren Element wird.
Diese Spannung beseitigt die Vorstellung von Perfektion als absolutem Zustand. Was ewig erscheint, offenbart seine Verwundbarkeit. Die klassische Form überlebt, aber verwandelt: nicht mehr Symbol der Unsterblichkeit, sondern Gegenwart, durchdrungen von der Zeit, der Veränderung ausgesetzt und in eine neue Dimension zurückgeführt.
MATTEO CIFFO
Geboren in Biella im Jahr 1987, entwickle ich seit 2007 eine Forschung, die sich auf Materie, ihre Transformation und die darin bewahrte Erinnerung konzentriert. Meine Arbeit entsteht aus einer direkten Beziehung zu edlen und komplexen Materialien wie Marmorpulver und Stein, Naturpigmenten, armenischen Erden, Oxiden und Metallen. Ich betrachte sie nicht als bloße Ausdrucksmittel, sondern als lebendige Gegenworte, Träger von Zeit, Geschichte und der Möglichkeit einer Wiedergeburt.
Durch einen Prozess, den ich eher als rituell denn skulptural betrachte: eine Wiedergeburt des Steins, gelenkt von meiner Hand. Die Praxis entspringt der Beobachtung und dem Wunsch, dem Zerstorbenen, Verlassenen oder Vergessenen wieder Leben zu geben. Fragmente und Ausschlüsse, oft aus der Arbeit anderer Bildhauer stammend, werden zur ursprünglichen Materie meiner Arbeiten.
Es handelt sich um Materialien, die bereits eine Geschichte in sich tragen. Ich zerlege sie und rekonstruiere sie, forme daraus Strukturen, die ihrem vorherigen Zustand entwachsen und eine neue Bedingung annehmen. Jedes Werk entsteht aus einem fragilen Gleichgewicht zwischen Verlust und Wiedergeburt, zwischen Erinnerung und Möglichkeit, sichtbar machend den Moment, in dem Materie aufhört, das zu sein, was sie war, und zu etwas anderem wird.
Der Weg nimmt die Form einer Transformation an, die die traditionelle Skulptur übersteigt und sich einer fast alchemischen Dimension annähert. Ich verwende Materialien, die bereits ein Dasein hatten, zerlege und recomponiere sie, um neue Formen und Identitäten zu erzeugen. Jede Kreation entspringt einer Spannung zwischen Zerstörung und Regeneration, zwischen Verlust und Erinnerung, und macht einen fortwährenden Zustand der Veränderung sichtbar.
Die Forschung setzt sich mit Materialien auseinander, die eine tiefe Widersprüchlichkeit verkörpern: Anscheinend ewig und unzerstörbar, aber zugleich sensibel und verletzlich. Was scheinbar unverbesserlich wirkt, offenbart eine instabile Natur, die sich im Laufe der Zeit verändern, rosten und umgestalten kann. Dieser Zustand macht die Materie zu einem aktiven Teil des Werks, das in einen ständigen Dialog mit Zeit und Umwelt tritt.
Perfektion lässt Raum für Fragilität, und die Ewigkeit manifestiert sich als lebendige, menschliche Erfahrung. Die Materie ist nicht subordinierend, sondern wird zur Co-Autorin, bewahrt auf der Oberfläche Spuren des Gestus, des Prozesses und der eigenen Entwicklung.
Autodidaktisch habe ich meinen Weg durch Experimentieren, Beobachten und Zuhören aufgebaut. Der Ansatz zielt nicht auf Kontrolle ab, sondern darauf, das Material in seiner Transformation zu begleiten. Die resultierenden Formen spiegeln das Funktionsprinzip der Erinnerung wider: Strukturen, in denen Fragmente, Spuren und Abwesenheiten zusammenleben und sich regenerieren.
Diese Praxis erforscht die Materie als lebendes Archiv. Die Skulpturen erscheinen als Präsenz, die zwischen Ruine und Wiedergeburt, zwischen Bleiben und Verwandlung schwebt und der Materie eine zutiefst zeitgenössische und menschliche Dimension zurückgibt.
- Skulptur der Gegenwart von Matteo Ciffo (Italien - 1987). Titel Fragments-Triton
- Jahr 2026. Ausgabe Nr. 1/8 - Signiert und vom Künstler authentifiziert, mit Echtheitszertifikat
- Material: Kaltdruckguss aus Marmorpulver und Stein
- Exzellenter Zustand
FRAGMENTE-KOLLEKTION
Der Vergleich mit der klassischen Skulptur bildet ein zentrales Element dieser Kollektion. Jene Formen, historisch mit der Idee von Perfektion, Ewigkeit und kollektiver Erinnerung verbunden, werden als Ausgangspunkt aufgegriffen und einem Prozess der Fragmentierung und Neudefinition unterworfen.
Form wird nicht mehr als stabile Einheit verstanden, sondern als vorübergehende Bedingung. Sie wird unterbrochen, zerlegt und wieder zusammengesetzt, wodurch ihre eigene instabile Natur sichtbar wird. Das Volumen öffnet sich, teilt sich in Blöcke und Fragmente, erzeugt eine neue Struktur, in der Zeit nicht mehr verborgen ist, sondern zu einem sichtbaren Element wird.
Diese Spannung beseitigt die Vorstellung von Perfektion als absolutem Zustand. Was ewig erscheint, offenbart seine Verwundbarkeit. Die klassische Form überlebt, aber verwandelt: nicht mehr Symbol der Unsterblichkeit, sondern Gegenwart, durchdrungen von der Zeit, der Veränderung ausgesetzt und in eine neue Dimension zurückgeführt.
MATTEO CIFFO
Geboren in Biella im Jahr 1987, entwickle ich seit 2007 eine Forschung, die sich auf Materie, ihre Transformation und die darin bewahrte Erinnerung konzentriert. Meine Arbeit entsteht aus einer direkten Beziehung zu edlen und komplexen Materialien wie Marmorpulver und Stein, Naturpigmenten, armenischen Erden, Oxiden und Metallen. Ich betrachte sie nicht als bloße Ausdrucksmittel, sondern als lebendige Gegenworte, Träger von Zeit, Geschichte und der Möglichkeit einer Wiedergeburt.
Durch einen Prozess, den ich eher als rituell denn skulptural betrachte: eine Wiedergeburt des Steins, gelenkt von meiner Hand. Die Praxis entspringt der Beobachtung und dem Wunsch, dem Zerstorbenen, Verlassenen oder Vergessenen wieder Leben zu geben. Fragmente und Ausschlüsse, oft aus der Arbeit anderer Bildhauer stammend, werden zur ursprünglichen Materie meiner Arbeiten.
Es handelt sich um Materialien, die bereits eine Geschichte in sich tragen. Ich zerlege sie und rekonstruiere sie, forme daraus Strukturen, die ihrem vorherigen Zustand entwachsen und eine neue Bedingung annehmen. Jedes Werk entsteht aus einem fragilen Gleichgewicht zwischen Verlust und Wiedergeburt, zwischen Erinnerung und Möglichkeit, sichtbar machend den Moment, in dem Materie aufhört, das zu sein, was sie war, und zu etwas anderem wird.
Der Weg nimmt die Form einer Transformation an, die die traditionelle Skulptur übersteigt und sich einer fast alchemischen Dimension annähert. Ich verwende Materialien, die bereits ein Dasein hatten, zerlege und recomponiere sie, um neue Formen und Identitäten zu erzeugen. Jede Kreation entspringt einer Spannung zwischen Zerstörung und Regeneration, zwischen Verlust und Erinnerung, und macht einen fortwährenden Zustand der Veränderung sichtbar.
Die Forschung setzt sich mit Materialien auseinander, die eine tiefe Widersprüchlichkeit verkörpern: Anscheinend ewig und unzerstörbar, aber zugleich sensibel und verletzlich. Was scheinbar unverbesserlich wirkt, offenbart eine instabile Natur, die sich im Laufe der Zeit verändern, rosten und umgestalten kann. Dieser Zustand macht die Materie zu einem aktiven Teil des Werks, das in einen ständigen Dialog mit Zeit und Umwelt tritt.
Perfektion lässt Raum für Fragilität, und die Ewigkeit manifestiert sich als lebendige, menschliche Erfahrung. Die Materie ist nicht subordinierend, sondern wird zur Co-Autorin, bewahrt auf der Oberfläche Spuren des Gestus, des Prozesses und der eigenen Entwicklung.
Autodidaktisch habe ich meinen Weg durch Experimentieren, Beobachten und Zuhören aufgebaut. Der Ansatz zielt nicht auf Kontrolle ab, sondern darauf, das Material in seiner Transformation zu begleiten. Die resultierenden Formen spiegeln das Funktionsprinzip der Erinnerung wider: Strukturen, in denen Fragmente, Spuren und Abwesenheiten zusammenleben und sich regenerieren.
Diese Praxis erforscht die Materie als lebendes Archiv. Die Skulpturen erscheinen als Präsenz, die zwischen Ruine und Wiedergeburt, zwischen Bleiben und Verwandlung schwebt und der Materie eine zutiefst zeitgenössische und menschliche Dimension zurückgibt.

