Gothic Architektonisches Ornament - gothisch - Auktion Retabel





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Gotischer antiker Holzaufsatz aus Spanien, Abmessungen 50 cm hoch, 28 cm breit, 8 cm tief, über 200 Jahre alt, Zustand akzeptabel – stark genutzt und möglicherweise fehlen kleine Teile.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Es ist ein Stück, das diesen spätgotischen Atem bewahrt, der selbst im XVII. Jahrhundert in vielen Werkstätten für Bildhauerei und religiöse Architektur lebendig war. Der Abschluss, ganz in Holz geschnitzt, zeigt diese charakteristische Mischung aus Struktur und Ornament: Das Dreieck, das das Ensemble krönt, fungiert als kleiner Fries, ist jedoch vollständig durch Maßwerk, Spitzbogen und vegetale Motive durchbohrt, die in eine fast kalligrafische Leichtigkeit ineinander greifen.
Das Holz, jahrhundertelang dem Kult und dem Rauch der Kerzen ausgesetzt, hat jene warme, matte Tönung angenommen, die einzig Zeit und Liturgie verleihen. Die Linien sind fest, aber nicht starr: Man erkennt die Hand eines Schnitzers, der noch innerhalb der gotischen Sprache arbeitet, wenn auch in einer Epoche, in der Renaissance und Barock sich bereits durchzusetzen begannen. Diese Beständigkeit des Stils – so typisch für ländliche Flügelaltäre oder Auftraggeber, die devot weiterbestehen sollten – verleiht ihm einen besonderen Reiz, wie ein Echo einer mittelalterlichen Welt, die sich weigert zu verschwinden.
Als Frucht eines Altarschlusses dürfte es eine obere Zone gekrönt haben, vielleicht einen Nischenraum umrundet oder eine Attika mit bildhauerischen Szenen begleitet. Seine Funktion war es, den Blick zu erhöhen, zu etwas Höherem zu führen, und das gelingt durch die von Bögen und aufwärts führenden Linien angedeutete Vertikalität. Es ist ein Fragment, das auch isoliert seine symbolische Stärke und seine architektonische Präsenz bewahrt, ein Zeugnis für das Fortbestehen des gotischen Geschmacks im spanischen Holzkultobjekt.
Zertifizierter Versand und gute Verpackung.
Der Verkäufer stellt sich vor
Es ist ein Stück, das diesen spätgotischen Atem bewahrt, der selbst im XVII. Jahrhundert in vielen Werkstätten für Bildhauerei und religiöse Architektur lebendig war. Der Abschluss, ganz in Holz geschnitzt, zeigt diese charakteristische Mischung aus Struktur und Ornament: Das Dreieck, das das Ensemble krönt, fungiert als kleiner Fries, ist jedoch vollständig durch Maßwerk, Spitzbogen und vegetale Motive durchbohrt, die in eine fast kalligrafische Leichtigkeit ineinander greifen.
Das Holz, jahrhundertelang dem Kult und dem Rauch der Kerzen ausgesetzt, hat jene warme, matte Tönung angenommen, die einzig Zeit und Liturgie verleihen. Die Linien sind fest, aber nicht starr: Man erkennt die Hand eines Schnitzers, der noch innerhalb der gotischen Sprache arbeitet, wenn auch in einer Epoche, in der Renaissance und Barock sich bereits durchzusetzen begannen. Diese Beständigkeit des Stils – so typisch für ländliche Flügelaltäre oder Auftraggeber, die devot weiterbestehen sollten – verleiht ihm einen besonderen Reiz, wie ein Echo einer mittelalterlichen Welt, die sich weigert zu verschwinden.
Als Frucht eines Altarschlusses dürfte es eine obere Zone gekrönt haben, vielleicht einen Nischenraum umrundet oder eine Attika mit bildhauerischen Szenen begleitet. Seine Funktion war es, den Blick zu erhöhen, zu etwas Höherem zu führen, und das gelingt durch die von Bögen und aufwärts führenden Linien angedeutete Vertikalität. Es ist ein Fragment, das auch isoliert seine symbolische Stärke und seine architektonische Präsenz bewahrt, ein Zeugnis für das Fortbestehen des gotischen Geschmacks im spanischen Holzkultobjekt.
Zertifizierter Versand und gute Verpackung.

