Kandelaber Große - 43 cm - Vergoldete Bronze - Hacheros de Altar





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Zwei Barock‑Hacheros als Altarleuchter, Grandes‑Modell 43 cm, aus Bronze mit goldfarbener Bronze-Oberfläche, Herkunft Spanien, ca. 1850–1900, Maße 43 × 16 × 16 cm, guter Zustand gebraucht mit leichten Alterszeichen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Es gibt zwei Hacheros, die diese ernste und fast architektonische Ausstrahlung bewahren, die den Barock des siebzehnten Jahrhunderts kennzeichnet, insbesondere in Stücken, die dem Altar vorbehalten sind. Das Bronze, gearbeitet mit einer Mischung aus Robustheit und Zartheit, zeigt eine alte Patina, die den ursprünglichen Glanz mildert und ihm jene schwere, liturgische Präsenz verleiht, die Objekten vorbehalten ist, die Jahrhunderte des Kults begleitet haben.
Die Struktur ist typisch für den barocken Hacheros: ein hoher Schaft, gedrechselt mit aufsteigenden Rhythmen, wo die kugeligen Körper und die aufeinander folgenden Engstellen eine vertikale Bewegungswelle erzeugen, als wollte das Stück das Licht nach oben tragen. Jede Abschnitt des Schaftes scheint mit dem nächsten zu dialogieren, wechselseitig großzügige Kurven und straffere Linien, eine ornamentalische Sprache, die im siebzehnten Jahrhundert darauf abzielte, spirituelle Dynamik und Theatralik zu vermitteln.
Oben sammelt die breite Platte Wachs und trägt den scharfen Nagel, an dem die dicke Kerze befestigt war, jene lebendige Flamme, die im Barock ein Symbol göttlicher Gegenwart war. Die Platte, leicht konkav, fungiert fast wie eine kleine Bühne für das Licht, und ihr Rand zeigt meist eine schlichte, aber elegante Modellierung, typisch für Werkstätten, die die Bronzeguss- und Drechseltechnik beherrschten.
Der dreieckige Sockel mit gebogenen Beinen ist eines der schönsten Merkmale: drei Stützen, die nach außen ausstrahlen mit einer fast organischen Geste, als seien es stilisierte Blätter oder Krallen. Dieser Sockel gibt nicht nur Stabilität, sondern verleiht eine skulpturale Charakteristik, die das Stück am Fuß des Altars verankert und in den feierlichen Gesamtrahmen integriert. Im spanischen und zentraleuropäischen Barock des XVII. Jahrhunderts war diese Art von Basen üblich bei Kirchen- und Klosterhacheros, wo eine Mischung aus Festigkeit und Ornamentik angestrebt wurde.
Insgesamt vermitteln diese beiden Hacheros die Schwere des Kults, die barocke Theatralik und die technische Meisterschaft der Bronzoisten des XVII. Jahrhunderts. Es sind Stücke, die nicht nur beleuchteten, sondern aktiv an der spirituellen Szenografie des Altars teilnahmen, das Licht erhoben und die Empfindung von Sakralität in jeder Zeremonie verstärkten.
Versand per Einschreiben und gute Verpackung.
Der Verkäufer stellt sich vor
Es gibt zwei Hacheros, die diese ernste und fast architektonische Ausstrahlung bewahren, die den Barock des siebzehnten Jahrhunderts kennzeichnet, insbesondere in Stücken, die dem Altar vorbehalten sind. Das Bronze, gearbeitet mit einer Mischung aus Robustheit und Zartheit, zeigt eine alte Patina, die den ursprünglichen Glanz mildert und ihm jene schwere, liturgische Präsenz verleiht, die Objekten vorbehalten ist, die Jahrhunderte des Kults begleitet haben.
Die Struktur ist typisch für den barocken Hacheros: ein hoher Schaft, gedrechselt mit aufsteigenden Rhythmen, wo die kugeligen Körper und die aufeinander folgenden Engstellen eine vertikale Bewegungswelle erzeugen, als wollte das Stück das Licht nach oben tragen. Jede Abschnitt des Schaftes scheint mit dem nächsten zu dialogieren, wechselseitig großzügige Kurven und straffere Linien, eine ornamentalische Sprache, die im siebzehnten Jahrhundert darauf abzielte, spirituelle Dynamik und Theatralik zu vermitteln.
Oben sammelt die breite Platte Wachs und trägt den scharfen Nagel, an dem die dicke Kerze befestigt war, jene lebendige Flamme, die im Barock ein Symbol göttlicher Gegenwart war. Die Platte, leicht konkav, fungiert fast wie eine kleine Bühne für das Licht, und ihr Rand zeigt meist eine schlichte, aber elegante Modellierung, typisch für Werkstätten, die die Bronzeguss- und Drechseltechnik beherrschten.
Der dreieckige Sockel mit gebogenen Beinen ist eines der schönsten Merkmale: drei Stützen, die nach außen ausstrahlen mit einer fast organischen Geste, als seien es stilisierte Blätter oder Krallen. Dieser Sockel gibt nicht nur Stabilität, sondern verleiht eine skulpturale Charakteristik, die das Stück am Fuß des Altars verankert und in den feierlichen Gesamtrahmen integriert. Im spanischen und zentraleuropäischen Barock des XVII. Jahrhunderts war diese Art von Basen üblich bei Kirchen- und Klosterhacheros, wo eine Mischung aus Festigkeit und Ornamentik angestrebt wurde.
Insgesamt vermitteln diese beiden Hacheros die Schwere des Kults, die barocke Theatralik und die technische Meisterschaft der Bronzoisten des XVII. Jahrhunderts. Es sind Stücke, die nicht nur beleuchteten, sondern aktiv an der spirituellen Szenografie des Altars teilnahmen, das Licht erhoben und die Empfindung von Sakralität in jeder Zeremonie verstärkten.
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