Altgriechisch, hellenistisch Töpferware Statuette einer sitzenden Frau mit Inschrift dahinter

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Ruth Garrido Vila
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Statuette einer sitzenden Frau aus hellenistischem griechischem Terrakotta, ca. 3. bis 1. Jahrhundert v. Chr., 140 × 53 mm, in gutem Zustand, aus englischer Privatsammlung; Auf der Rückseite eine Inschrift, mit Echtheitszertifikat und Ausfuhrlizenz.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Gegenstand: Statuette einer sitzenden Frau mit Inschrift auf der Rückseite
MATERIAL: Terracotta
KULTUR: Griechisch, hellenistisch
ZEITRAUM: 3. bis 1. Jahrhundert v. Chr
ABMESSUNGEN: 140 mm x 53 mm
ZUSTAND: Guter Zustand
HERKUNFT: Aus englischer Privatsammlung, Sussex, mittlere 20. Jh. Privatsammlung, aus der verstorbenen Mutter, die Griechin war

Diese hellenistische Terrakotta-Statuette einer sitzenden Frau spiegelt die feinen stilistischen Traditionen wider, die im Mittelmeerraum während des vierten bis zweiten Jahrhunderts v. Chr. beliebt waren. Aus Tonkalkzierungen in Doppelschalenformen hergestellt und mit von Hand geformten Details verfeinert, betonen Figuren dieser Art — oft mit dem berühmten „Tanagra“-Stil verbunden — stille Eleganz und säkulare Alltagswelt. Die Figur wird typischerweise anmutig auf einem Felsen oder einem Stuhl (Klismos) sitzend gezeigt, in einen dünnen, stark drapierten Chiton gehüllt und von einem voluminösen Himation (Mantel) umhüllt, der die Konturen ihres Körpers betont. Nach dem Brennen wurde die feine Tonmasse mit einer weißen Schlickung überzogen und mit lebhaften mineralischen Pigmenten bemalt, von denen Spuren oft in den Falten der Draperie oder im Haar erhalten bleiben.

Die griechische Inschrift Βάσος (Basos), in die Rückseite oder die Rückplatte der Statuette vor dem Brennen eingeritzt, dient als wichtiges epigraphisches Marker zur Verständigung der hellenistischen Werkstattorganisation. Solche Inschriften auf Terrakottastatuetten geben allgemein den Namen des Meisters-Coroplasten (der Handwerker oder Werkstattinhaber, der für die Herstellung der Form verantwortlich ist) oder seltener den Namen des Besitzers oder Dedikators an. Der Name Basos — eine griechische Schreibweise, vermutlich verbunden mit der lokalen Namensgebung in Kleinasien, Syrien oder dem weiteren hellenistischen Osten — liefert Wissenschaftlern einen direkten Bezug zur spezifischen kommerziellen Werkstatt (officina), die diese tragbaren Terrakotta-Kunstwerke herstellte und verteilte.

Mit Echtheitszertifikat und Ausfuhrlizenz

Der Verkäufer stellt sich vor

Ihr Antiquar bietet antike Kunst und antike Münzen. Unser Hauptziel ist es, höchste Qualität zum besten Preis anzubieten und dabei die Gesetze zum Schutz des kulturellen Erbes und die Normen des UNESCO-Weltkulturerbes zu respektieren und strikt einzuhalten. Daher stammen alle veröffentlichten Stücke aus Privatsammlungen, in denen die Provenienz überprüft werden kann, oder aus internationalen Auktionen. Allen unseren Antiquitäten und Münzen liegt ein Echtheitszertifikat bei. Wir haben ein uneingeschränktes 90-tägiges Rückgaberecht. Bei Your Antiquarian engagieren wir uns dafür, benachteiligten Gruppen zu helfen. Aus diesem Grund wird ein Teil jedes Kaufs an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet, um Menschen in Not zu helfen.
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Gegenstand: Statuette einer sitzenden Frau mit Inschrift auf der Rückseite
MATERIAL: Terracotta
KULTUR: Griechisch, hellenistisch
ZEITRAUM: 3. bis 1. Jahrhundert v. Chr
ABMESSUNGEN: 140 mm x 53 mm
ZUSTAND: Guter Zustand
HERKUNFT: Aus englischer Privatsammlung, Sussex, mittlere 20. Jh. Privatsammlung, aus der verstorbenen Mutter, die Griechin war

Diese hellenistische Terrakotta-Statuette einer sitzenden Frau spiegelt die feinen stilistischen Traditionen wider, die im Mittelmeerraum während des vierten bis zweiten Jahrhunderts v. Chr. beliebt waren. Aus Tonkalkzierungen in Doppelschalenformen hergestellt und mit von Hand geformten Details verfeinert, betonen Figuren dieser Art — oft mit dem berühmten „Tanagra“-Stil verbunden — stille Eleganz und säkulare Alltagswelt. Die Figur wird typischerweise anmutig auf einem Felsen oder einem Stuhl (Klismos) sitzend gezeigt, in einen dünnen, stark drapierten Chiton gehüllt und von einem voluminösen Himation (Mantel) umhüllt, der die Konturen ihres Körpers betont. Nach dem Brennen wurde die feine Tonmasse mit einer weißen Schlickung überzogen und mit lebhaften mineralischen Pigmenten bemalt, von denen Spuren oft in den Falten der Draperie oder im Haar erhalten bleiben.

Die griechische Inschrift Βάσος (Basos), in die Rückseite oder die Rückplatte der Statuette vor dem Brennen eingeritzt, dient als wichtiges epigraphisches Marker zur Verständigung der hellenistischen Werkstattorganisation. Solche Inschriften auf Terrakottastatuetten geben allgemein den Namen des Meisters-Coroplasten (der Handwerker oder Werkstattinhaber, der für die Herstellung der Form verantwortlich ist) oder seltener den Namen des Besitzers oder Dedikators an. Der Name Basos — eine griechische Schreibweise, vermutlich verbunden mit der lokalen Namensgebung in Kleinasien, Syrien oder dem weiteren hellenistischen Osten — liefert Wissenschaftlern einen direkten Bezug zur spezifischen kommerziellen Werkstatt (officina), die diese tragbaren Terrakotta-Kunstwerke herstellte und verteilte.

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Details

Kultur
Altgriechisch, hellenistisch
Jahrhundert/ Zeitraum
3rd - 1st Century B.C
Name of object
Statuette of a seated woman with inscription behind
Erworben von
Privatsammlung
Jahr des Erwerbs
2025
Material
Töpferware
Erwerbsland
Vereinigtes Königreich
Zustand
Gut
Vorbesitzer erworben von
Antikmarkt
Vorbesitzer – Jahr des Erwerbs
1980
Vorbesitzer – Erwerbsland
Vereinigtes Königreich
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