Römisches Reich Töpferware Urne - 40 cm






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Römische Urne aus Keramik, 40 cm hoch, Durchmesser 28 cm, datiert auf 1.–3. Jh. n. Chr., guter Zustand, fachmännisch restauriert, aus privater niederländischer Sammlung mit Herkunft aus Deutschland und der Schweiz, inklusive Echtheitszertifikat und EU-Ausfuhrgenehmigung.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
ITEM: Urne
MATERIAL: Ton
KULTUR: Rom
ZEITRAUM: 1.–3. Jahrhundert n. Chr.
DIMENSIONEN: 400 mm x 280 mm Durchmesser
ZUSTAND: Guter Zustand. Fachmännisch restauriert
HERKUNFT: Aus niederländischer Privatsammlung, Aus Galerie Ugo Donati - Art Classique, Schweiz (1956)
In der römischen Antike spielten Kremationsurnen und Begräbniskrüge eine zentrale Rolle in den Bestattungssitten, insbesondere während der Republik und der frühen Kaiserzeit, als die Verbrennung die vorherrschende Methode zur Behandlung der Verstorbenen war. Diese Gefäße wurden dazu verwendet, die verbrannten Überreste (Asche und Knochensplitter) des Verstorbenen aufzubewahren. Je nach Reichtum und sozialem Stand der Person reichten die Urnen von einfachen, unauffälligen Terrakotta-Töpfen bis hin zu kunstvoll reliefierten Marmortruhen, aufwändigen Bronzebehältern und zarten blown glass-Behältnissen.
Die Verarbeitung dieser Gefäße spiegelte oft die künstlerischen Trends ihrer jeweiligen Epoche wider. Für das römische Elite waren Marmururnen häufig mit Hochreliefs geschmückt, die mythologische Szenen, Girlanden aus Früchten oder symbolische Darstellungen wie umgedrehte Fackeln und Vögel zeigten, die die Reise der Seele oder die Trauer der Lebenden darstellten. Glassurnen, die im ersten und zweiten Jahrhundert n. Chr. wegen Fortschritten im Glasblasenbau sehr beliebt wurden, boten eine auffällige ästhetische Wahl; ihre durchsichtigen Wände ließen den Inhalt teilweise sichtbar, oft in Bleikapseln- oder Bleiboxen-Verpackungen für die Bestattung platziert.
Nach dem Befüllen wurden diese Gefäße in verschiedene Begräbnisstätten gelegt. Elitefamilien legten ihre kunstvoll verzierten Urnen in prächtigen Privatgräbern oder in gemeinsam genutzten unterirdischen Vaults, bekannt als Columbarien (bedeutet: „Taubenschläge“), ab, wo in die Wand eingelassene Nischen die Gefäße hielten. Für gewöhnliche Bürger oder Freigelassene wurden einfachere Keramikgefäße oft direkt im Boden in kommunalen Friedhöfen beigesetzt, was einen endgültigen, heiligen Ruheort darstellte, der strikt den römischen religiösen Gesetzen zur Ehre der Vorfahren entsprach.
Kommt mit Echtheitszertifikat und EU-Exportlizenz.
Wenn Sie außerhalb der EU bieten und den Artikel gewinnen, müssen wir eine neue Exportlizenz in Ihr Land beantragen und der Versand verzögert sich um 3–5 Wochen.
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KULTUR: Rom
ZEITRAUM: 1.–3. Jahrhundert n. Chr.
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In der römischen Antike spielten Kremationsurnen und Begräbniskrüge eine zentrale Rolle in den Bestattungssitten, insbesondere während der Republik und der frühen Kaiserzeit, als die Verbrennung die vorherrschende Methode zur Behandlung der Verstorbenen war. Diese Gefäße wurden dazu verwendet, die verbrannten Überreste (Asche und Knochensplitter) des Verstorbenen aufzubewahren. Je nach Reichtum und sozialem Stand der Person reichten die Urnen von einfachen, unauffälligen Terrakotta-Töpfen bis hin zu kunstvoll reliefierten Marmortruhen, aufwändigen Bronzebehältern und zarten blown glass-Behältnissen.
Die Verarbeitung dieser Gefäße spiegelte oft die künstlerischen Trends ihrer jeweiligen Epoche wider. Für das römische Elite waren Marmururnen häufig mit Hochreliefs geschmückt, die mythologische Szenen, Girlanden aus Früchten oder symbolische Darstellungen wie umgedrehte Fackeln und Vögel zeigten, die die Reise der Seele oder die Trauer der Lebenden darstellten. Glassurnen, die im ersten und zweiten Jahrhundert n. Chr. wegen Fortschritten im Glasblasenbau sehr beliebt wurden, boten eine auffällige ästhetische Wahl; ihre durchsichtigen Wände ließen den Inhalt teilweise sichtbar, oft in Bleikapseln- oder Bleiboxen-Verpackungen für die Bestattung platziert.
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Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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