Tetsuhiko Ishijima – Skulpturales Mashiko-Yaki-Vasen mit weißer flowing Glasur – Japanische - Porzellan - Tetsuhiko Ishijima - Japan - Reiwa-Zeit (2019-heute)

09
Tage
04
Stunden
18
Minuten
28
Sekunden
Startgebot
€ 1
Mindestpreis nicht erreicht
Sandra Wong
Experte
Schätzung  € 350 - € 450
Es wurden keine Gebote abgegeben

Käuferschutz auf Catawiki

Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen

Trustpilot 4.4 | 139877 Bewertungen

Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.

Sculpturale Mashiko-Yaki Porzellanvase von Tetsuhiko Ishijima mit weißem fließendem Glasur, 18,5 cm hoch und 8 cm breit, Japan, Reiwa-Periode, Originalität/Original und in hervorragendem Zustand.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Bitte beachten Sie: Um internationale Transporthindernisse aufgrund der Situation im Nahen Osten sowie der neuen EU‑Richtlinie zu umgehen, wird dieser Artikel per DHL versendet. Dieser Premium‑Service gewährleistet eine zuverlässige, pünktliche Lieferung, führt jedoch zu höheren Versandkosten.

– Created by Tetsuhiko Ishijima (石嶋哲彦), ein renommierter zeitgenössischer Keramikkünstler mit Sitz in Mashiko, Präfektur Tochigi
– Starke architektonische Vase‑Form mit einem unregelmäßigen rechteckigen Körper und asymmetrischer Schulter
– Dramatische weiße fließende Glasur, die den oberen Abschnitt bedeckt und unregelmäßig über das dunklere, freigelegte Tonmaterial abwärts läuft
– Stark texturierte und eingekerbte Oberflächen betonen den physischen Charakter des Tons
– Kleine kreisrunde Öffnung ermöglicht eine hoch zurückhaltende Blumenanordnung
– Ein kraftvolles Beispiel zeitgenössischer Mashiko‑Studio‑Keramik, positioniert zwischen funktionalem Blütengefäß und keramischer Skulptur

Beschreibung

Eine stark skulpturale japanische Blütenvase von Tetsuhiko Ishijima (石嶋哲彦), einem etablierten Keramikkünstler, der sein Brennofen seit 1981 in Mashiko betreibt.

Dieses Werk besticht durch den Kontrast zwischen seiner strengen architektonischen Form und der hoch organischen Glasurbewegung.

Anstatt die herkömmliche abgerundete Silhouette einer Vase zu verwenden, konstruiert Ishijima das Gefäß als unregelmäßigen aufrechten Block. Die Seiten heben sich nahezu senkrecht, während die Schulter subtil asymmetrisch ist und die Öffnung direkt in der oberen Oberfläche erscheint.

Das Ergebnis besitzt die physische Präsenz eines kleinen Stücks Architektur oder eines erodierten Steinmonuments.

Weiße fließende Glasur

Der obere Teil des Gefäßes ist mit einer dicken, blassen Glasur bedeckt, die von weissem bis zu grau-weißem und cremefarbenem Ton reicht.

Anstatt an einer kontrollierten horizontalen Grenze zu stoppen, fließt die Glasur unvorhersehbar den Körper hinunter.

In einigen Bereichen bildet sie breite Felder.
Sonst wird sie zu schmalen Bächen, Tropfen und unregelmäßigen Kanten.

Der dunklere Ton bleibt darunter sichtbar, was einen dramatischen Kontrast zwischen der fast schneeweißen oberen Oberfläche und dem warmbraun-schwarzen keramischen Untergrund erzeugt.

Besonders reizvoll ist die Art und Weise, wie die weiße Glasur sich um die kreisrunde Öffnung sammelt, bevor sie sich über die Schulter hinaus ausbreitet.

Der Effekt wirkt eher geologisch als dekorativ, als ob die Oberfläche durch Schnee, Asche, Mineralablagerungen oder Erosion natürlich verändert wurde.

Textur und Ton

Die freigelegten Bereiche des Körpers zeigen eine stark bearbeitete keramische Oberfläche.

Feine horizontale Einschnitte bedecken große Flächen des dunkleren Tons, während andere Passagen roher und unregelmäßiger bleiben.

Diese Markierungen verleihen der Vase eine ungewöhnlich haptische Qualität.

Die Verzierung ist daher nicht einfach etwas, das nach dem Formen auf die Oberfläche aufgetragen wird. Der Ton selbst wird zum primären visuellen Material.

Dunkelbraune, schwarze und warme Ockertöne erscheinen durch die freigelegten Bereiche und stehen in scharfem Kontrast zur blassen Glasur oben.

Kleine Risse, Unregelmäßigkeiten und Brandvariationen verstärken den Eindruck eines Materials, das im Ofen erheblich transformiert wurde.

Skulpturale Form

Die Vase besitzt eine kraftvolle asymmetrische Geometrie.
Vor­ne ist die Fläche breit und relativ flach, während die Seiten sich verjüngen und im Winkel subtil variieren. Die obere Kante bildet keine perfekt horizontale Linie, was dem Objekt eine handgefertigte, fast monolithische Qualität verleiht.

Die kleine runde Öffnung ist absichtlich zurückhaltend gestaltet.
Dies ermöglicht, dass die Masse des keramischen Körpers visuell dominiert bleibt.

Das Gefäß kann daher auf zwei Arten verstanden werden:
– als funktionales hanaire‑Blütengefäß
– als eigenständiges keramisches Skulptur‑Objekt

Diese duale Charakteristik ist besonders wichtig in Ishijimas Werk, wo der traditionelle Wortschatz des Gefäßes häufig zum Ausgangspunkt für deutlich expressivere skulpturale Ausdrücke wird.

Der Künstler – Tetsuhiko Ishijima

Tetsuhiko Ishijima entwickelte seine keramische Laufbahn durch mehrere wichtige Stationen.
1981 studierte er in Hagi unter Kaneta Sanzaemon, wodurch seine frühe Ausbildung in eines der historischen Keramikzentren Japans fiel.

1979 setzte er sein Studium an der Royal School of Arts and Crafts in Dänemark fort, was seiner Entwicklung eine ungewöhnlich internationale Dimension verlieh.

Er gründete 1981 seine eigene Brennerei in Mashiko und baute anschließend eine beträchtliche Ausstellungsgeschichte und eine Auszeichnungenliste auf.

Zu seinen wichtigsten Leistungen gehören:
– Japan Kogei Association Award auf der 29. Traditional Craft New Works Exhibition (1989)
– Grand Prize auf der 2. Flower Vessel Biennale (1993)
– Second Grand Prize auf der Tenri Biennale (1995)
– Excellence Award bei der Shibaura Island Sculpture Competition (2006)
– Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie Award bei der 22. Japan Ceramic Art Exhibition (2013)
– Excellence Award bei der Jingdezhen Ceramic Exhibition in China (2013)

Ishijima wurde zudem mehrfach für die Japan Ceramic Art Exhibition ausgewählt, eine der bedeutenden nationalen Ausstellungen Japans für Keramikkunst.

Mashiko und zeitgenössische Keramikkunst

Ishijima etablierte seine Brennerei in Mashiko, Tochigi Prefecture, einem keramischen Zentrum, das international mit japanischer Töpferei in Verbindung gebracht wird.

Ob Mashiko durch die Mingei-Bewegung des zwanzigsten Jahrhunderts berühmt wurde, umfasst zeitgenössisches Mashiko ein weitaus breiteres Spektrum.
Künstler, die dort arbeiten, erforschen zunehmend Skulptur, konzeptionelle Keramik und sehr individuelle Studio‑Praktiken neben funktionaler Töpferei.

Ishijima gehört fest zu dieser experimentelleren Seite der Mashiko‑Keramik.
Seine Arbeiten zeigen häufig, wie das Grundkonzept eines Gefäßes durch Masse, Textur, Ungleichheit und ungewöhnliche Oberflächenbearbeitung transformiert werden kann.
Diese Vase veranschaulicht diesen Ansatz besonders deutlich.

Kontrast zwischen Kontrolle und Brennen

Eine der interessantesten Eigenschaften des Stücks ist die Spannung zwischen bewusster Konstruktion und Ofentransformation.
Der zugrunde liegende Körper ist stark kontrolliert.
Seine rechteckige Form, die eingekerbten Linien und der kompakte runde Mund reflektieren bewusste Entscheidungen über Struktur.
Die Glasur verhält sich jedoch sehr unterschiedlich.
Sie fließt unregelmäßig, sammelt sich in dicken Abschnitten und schafft unvorhersehbare Kanten über dem Ton.
Der fertige Abschluss balanciert menschliche Kontrolle mit dem naturgegebenen Verhalten keramischer Materialien beim Brennen.
Diese Beziehung zwischen bewusster Form und kontrollierbarer Unvorhersehbarkeit liegt im Kern vieler zeitgenössischer japanischer Studio‑Keramik.
Blumenanordnung

Die relativ kleine Öffnung ermutigt zu einer zurückhaltenden Gestaltung.
Die Vase wäre besonders geeignet für:
– eine Blütezweig
– eine einzelne Wildblume
– schlanke Gräser
– Herbstlaub
– getrocknetes botanisches Material
– minimalistische, ikebana‑inspirierte Kompositionen

Ein dünner, vertikaler Zweig würde einen besonders effektvollen Kontrast zum schweren geometrischen Körper bilden.
Da die Vase jedoch bereits so eine starke skulpturale Präsenz besitzt, benötigt sie keine Blumen, um als vollständiges Kunstwerk zu fungieren.

Ausstellung

Die neutrale Farbkombination aus Weiß, Anthrazit, Dunkelbraun und Naturton macht das Gefäß äußerst gut für zeitgenössische Innenräume geeignet.
Sie würde besonders gut gegenüber folgen wirken:
– natur Holz
– hell verputzt
– Beton
– dunkler Möbel
– Stein
– minimalistischen architektonischen Räumen

Eine gerichtete Beleuchtung würde die Reliefstruktur der Glasur, die eingekerbten Linien und die unregelmäßigen Oberflächen des Tons betonen.
Da sich die Form von der Seite stark verändert, profitiert das Stück von freistehender Display‑Präsentation statt ausschließlich von der Frontansicht.

Zustand

Die Vase scheint insgesamt in gutem Zustand zu sein.
Die unregelmäßigen Glasurkanten, Oberflächenrisse, eingekerbten Linien, freigelegter Ton und während des Brennens entstandene Variationen sind integrale Merkmale des handgefertigten Werks und tragen unmittelbar zu dessen künstlerischem Ausdruck bei.
Mögliche geringe Handhabungs- oder Vorführungszeichen können vorhanden sein.
Bitte prüfen Sie alle Fotografien sorgfältig, da sie einen wichtigen Teil der Zustandsbeschreibung bilden.

Ein mitreißendes Werk von Tetsuhiko Ishijima, das die physische Stärke des Mashiko‑Steinzeug mit einer architektonischen Gefäßform und einer dramatischen weißen Glasur kombiniert, die natürlich über den dunklen, strukturierten Ton zu fließen scheint.

Versand & Behandlung

Der Versand dieses Artikels kann ca. 7–14 Tage dauern. Ich habe dies mit Catawiki bestätigt und deren Zustimmung erhalten.
Wir versenden weltweit per DHL oder EMS mit vollständiger Versicherung und Sendungsverfolgung. Professionelle Verpackung sorgt für eine sichere Ankunft; Kombinationsversand für mehrere Käufe ist möglich. Lokale Zollabgaben gehen zu Lasten des Käufers.

Händlergarantie

Wir spezialisieren uns auf authentische japanische Keramik und dekorative Künste und recherchieren sorgfältig die Künstler und den historischen Hintergrund der von uns angebotenen Stücke.
Fragen sind willkommen – in der Regel antworten wir innerhalb von 24 Stunden.

Der Verkäufer stellt sich vor

Hallo und danke, dass Sie meine Seite besuchen. Ich beschäftige mich hauptsächlich mit japanischen Antiquitäten, aber auch mit westlichen Antiquitäten, Kunstwerken und gebrauchten Gegenständen, die in Japan geschätzt wurden. Ich bin in einer Familie von Historikern aufgewachsen – mein Großvater war Historiker und mein Vater Archäologe – und war schon immer fasziniert von den Epochen und Geschichten, die diese historischen Objekte und Kunstwerke in sich tragen. Meine Angebote umfassen Sammlungen aus Japan und dem Westen, Stücke, die den Test der Zeit bestanden haben und über die Jahrhunderte hinweg beliebt geblieben sind. Mit diesen seltenen Schätzen möchte ich die Freude des Besitzes und Entdeckens mit Ihnen teilen. Als Profi strebe ich nach ehrlichen und aufrichtigen Transaktionen, um die Kundenzufriedenheit sicherzustellen, wobei ich immer meine Erfahrung und mein Auge für Qualität nutze. Ich bin fest davon überzeugt, dass man Käufer nicht enttäuschen darf. Daher beschreibe ich die Artikel so genau und ausführlich wie möglich und lege dabei größten Wert auf eine sichere und sorgfältige Verpackung. Wenn Sie Fragen oder Bedenken haben, können Sie sich jederzeit an mich wenden. Es wäre mir eine Freude, Ihr Sammelerlebnis zu bereichern. Vielen Dank für Ihr Interesse und ich freue mich auf die Geschäftsbeziehung mit Ihnen.
Übersetzt mit Google Übersetzer

Bitte beachten Sie: Um internationale Transporthindernisse aufgrund der Situation im Nahen Osten sowie der neuen EU‑Richtlinie zu umgehen, wird dieser Artikel per DHL versendet. Dieser Premium‑Service gewährleistet eine zuverlässige, pünktliche Lieferung, führt jedoch zu höheren Versandkosten.

– Created by Tetsuhiko Ishijima (石嶋哲彦), ein renommierter zeitgenössischer Keramikkünstler mit Sitz in Mashiko, Präfektur Tochigi
– Starke architektonische Vase‑Form mit einem unregelmäßigen rechteckigen Körper und asymmetrischer Schulter
– Dramatische weiße fließende Glasur, die den oberen Abschnitt bedeckt und unregelmäßig über das dunklere, freigelegte Tonmaterial abwärts läuft
– Stark texturierte und eingekerbte Oberflächen betonen den physischen Charakter des Tons
– Kleine kreisrunde Öffnung ermöglicht eine hoch zurückhaltende Blumenanordnung
– Ein kraftvolles Beispiel zeitgenössischer Mashiko‑Studio‑Keramik, positioniert zwischen funktionalem Blütengefäß und keramischer Skulptur

Beschreibung

Eine stark skulpturale japanische Blütenvase von Tetsuhiko Ishijima (石嶋哲彦), einem etablierten Keramikkünstler, der sein Brennofen seit 1981 in Mashiko betreibt.

Dieses Werk besticht durch den Kontrast zwischen seiner strengen architektonischen Form und der hoch organischen Glasurbewegung.

Anstatt die herkömmliche abgerundete Silhouette einer Vase zu verwenden, konstruiert Ishijima das Gefäß als unregelmäßigen aufrechten Block. Die Seiten heben sich nahezu senkrecht, während die Schulter subtil asymmetrisch ist und die Öffnung direkt in der oberen Oberfläche erscheint.

Das Ergebnis besitzt die physische Präsenz eines kleinen Stücks Architektur oder eines erodierten Steinmonuments.

Weiße fließende Glasur

Der obere Teil des Gefäßes ist mit einer dicken, blassen Glasur bedeckt, die von weissem bis zu grau-weißem und cremefarbenem Ton reicht.

Anstatt an einer kontrollierten horizontalen Grenze zu stoppen, fließt die Glasur unvorhersehbar den Körper hinunter.

In einigen Bereichen bildet sie breite Felder.
Sonst wird sie zu schmalen Bächen, Tropfen und unregelmäßigen Kanten.

Der dunklere Ton bleibt darunter sichtbar, was einen dramatischen Kontrast zwischen der fast schneeweißen oberen Oberfläche und dem warmbraun-schwarzen keramischen Untergrund erzeugt.

Besonders reizvoll ist die Art und Weise, wie die weiße Glasur sich um die kreisrunde Öffnung sammelt, bevor sie sich über die Schulter hinaus ausbreitet.

Der Effekt wirkt eher geologisch als dekorativ, als ob die Oberfläche durch Schnee, Asche, Mineralablagerungen oder Erosion natürlich verändert wurde.

Textur und Ton

Die freigelegten Bereiche des Körpers zeigen eine stark bearbeitete keramische Oberfläche.

Feine horizontale Einschnitte bedecken große Flächen des dunkleren Tons, während andere Passagen roher und unregelmäßiger bleiben.

Diese Markierungen verleihen der Vase eine ungewöhnlich haptische Qualität.

Die Verzierung ist daher nicht einfach etwas, das nach dem Formen auf die Oberfläche aufgetragen wird. Der Ton selbst wird zum primären visuellen Material.

Dunkelbraune, schwarze und warme Ockertöne erscheinen durch die freigelegten Bereiche und stehen in scharfem Kontrast zur blassen Glasur oben.

Kleine Risse, Unregelmäßigkeiten und Brandvariationen verstärken den Eindruck eines Materials, das im Ofen erheblich transformiert wurde.

Skulpturale Form

Die Vase besitzt eine kraftvolle asymmetrische Geometrie.
Vor­ne ist die Fläche breit und relativ flach, während die Seiten sich verjüngen und im Winkel subtil variieren. Die obere Kante bildet keine perfekt horizontale Linie, was dem Objekt eine handgefertigte, fast monolithische Qualität verleiht.

Die kleine runde Öffnung ist absichtlich zurückhaltend gestaltet.
Dies ermöglicht, dass die Masse des keramischen Körpers visuell dominiert bleibt.

Das Gefäß kann daher auf zwei Arten verstanden werden:
– als funktionales hanaire‑Blütengefäß
– als eigenständiges keramisches Skulptur‑Objekt

Diese duale Charakteristik ist besonders wichtig in Ishijimas Werk, wo der traditionelle Wortschatz des Gefäßes häufig zum Ausgangspunkt für deutlich expressivere skulpturale Ausdrücke wird.

Der Künstler – Tetsuhiko Ishijima

Tetsuhiko Ishijima entwickelte seine keramische Laufbahn durch mehrere wichtige Stationen.
1981 studierte er in Hagi unter Kaneta Sanzaemon, wodurch seine frühe Ausbildung in eines der historischen Keramikzentren Japans fiel.

1979 setzte er sein Studium an der Royal School of Arts and Crafts in Dänemark fort, was seiner Entwicklung eine ungewöhnlich internationale Dimension verlieh.

Er gründete 1981 seine eigene Brennerei in Mashiko und baute anschließend eine beträchtliche Ausstellungsgeschichte und eine Auszeichnungenliste auf.

Zu seinen wichtigsten Leistungen gehören:
– Japan Kogei Association Award auf der 29. Traditional Craft New Works Exhibition (1989)
– Grand Prize auf der 2. Flower Vessel Biennale (1993)
– Second Grand Prize auf der Tenri Biennale (1995)
– Excellence Award bei der Shibaura Island Sculpture Competition (2006)
– Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie Award bei der 22. Japan Ceramic Art Exhibition (2013)
– Excellence Award bei der Jingdezhen Ceramic Exhibition in China (2013)

Ishijima wurde zudem mehrfach für die Japan Ceramic Art Exhibition ausgewählt, eine der bedeutenden nationalen Ausstellungen Japans für Keramikkunst.

Mashiko und zeitgenössische Keramikkunst

Ishijima etablierte seine Brennerei in Mashiko, Tochigi Prefecture, einem keramischen Zentrum, das international mit japanischer Töpferei in Verbindung gebracht wird.

Ob Mashiko durch die Mingei-Bewegung des zwanzigsten Jahrhunderts berühmt wurde, umfasst zeitgenössisches Mashiko ein weitaus breiteres Spektrum.
Künstler, die dort arbeiten, erforschen zunehmend Skulptur, konzeptionelle Keramik und sehr individuelle Studio‑Praktiken neben funktionaler Töpferei.

Ishijima gehört fest zu dieser experimentelleren Seite der Mashiko‑Keramik.
Seine Arbeiten zeigen häufig, wie das Grundkonzept eines Gefäßes durch Masse, Textur, Ungleichheit und ungewöhnliche Oberflächenbearbeitung transformiert werden kann.
Diese Vase veranschaulicht diesen Ansatz besonders deutlich.

Kontrast zwischen Kontrolle und Brennen

Eine der interessantesten Eigenschaften des Stücks ist die Spannung zwischen bewusster Konstruktion und Ofentransformation.
Der zugrunde liegende Körper ist stark kontrolliert.
Seine rechteckige Form, die eingekerbten Linien und der kompakte runde Mund reflektieren bewusste Entscheidungen über Struktur.
Die Glasur verhält sich jedoch sehr unterschiedlich.
Sie fließt unregelmäßig, sammelt sich in dicken Abschnitten und schafft unvorhersehbare Kanten über dem Ton.
Der fertige Abschluss balanciert menschliche Kontrolle mit dem naturgegebenen Verhalten keramischer Materialien beim Brennen.
Diese Beziehung zwischen bewusster Form und kontrollierbarer Unvorhersehbarkeit liegt im Kern vieler zeitgenössischer japanischer Studio‑Keramik.
Blumenanordnung

Die relativ kleine Öffnung ermutigt zu einer zurückhaltenden Gestaltung.
Die Vase wäre besonders geeignet für:
– eine Blütezweig
– eine einzelne Wildblume
– schlanke Gräser
– Herbstlaub
– getrocknetes botanisches Material
– minimalistische, ikebana‑inspirierte Kompositionen

Ein dünner, vertikaler Zweig würde einen besonders effektvollen Kontrast zum schweren geometrischen Körper bilden.
Da die Vase jedoch bereits so eine starke skulpturale Präsenz besitzt, benötigt sie keine Blumen, um als vollständiges Kunstwerk zu fungieren.

Ausstellung

Die neutrale Farbkombination aus Weiß, Anthrazit, Dunkelbraun und Naturton macht das Gefäß äußerst gut für zeitgenössische Innenräume geeignet.
Sie würde besonders gut gegenüber folgen wirken:
– natur Holz
– hell verputzt
– Beton
– dunkler Möbel
– Stein
– minimalistischen architektonischen Räumen

Eine gerichtete Beleuchtung würde die Reliefstruktur der Glasur, die eingekerbten Linien und die unregelmäßigen Oberflächen des Tons betonen.
Da sich die Form von der Seite stark verändert, profitiert das Stück von freistehender Display‑Präsentation statt ausschließlich von der Frontansicht.

Zustand

Die Vase scheint insgesamt in gutem Zustand zu sein.
Die unregelmäßigen Glasurkanten, Oberflächenrisse, eingekerbten Linien, freigelegter Ton und während des Brennens entstandene Variationen sind integrale Merkmale des handgefertigten Werks und tragen unmittelbar zu dessen künstlerischem Ausdruck bei.
Mögliche geringe Handhabungs- oder Vorführungszeichen können vorhanden sein.
Bitte prüfen Sie alle Fotografien sorgfältig, da sie einen wichtigen Teil der Zustandsbeschreibung bilden.

Ein mitreißendes Werk von Tetsuhiko Ishijima, das die physische Stärke des Mashiko‑Steinzeug mit einer architektonischen Gefäßform und einer dramatischen weißen Glasur kombiniert, die natürlich über den dunklen, strukturierten Ton zu fließen scheint.

Versand & Behandlung

Der Versand dieses Artikels kann ca. 7–14 Tage dauern. Ich habe dies mit Catawiki bestätigt und deren Zustimmung erhalten.
Wir versenden weltweit per DHL oder EMS mit vollständiger Versicherung und Sendungsverfolgung. Professionelle Verpackung sorgt für eine sichere Ankunft; Kombinationsversand für mehrere Käufe ist möglich. Lokale Zollabgaben gehen zu Lasten des Käufers.

Händlergarantie

Wir spezialisieren uns auf authentische japanische Keramik und dekorative Künste und recherchieren sorgfältig die Künstler und den historischen Hintergrund der von uns angebotenen Stücke.
Fragen sind willkommen – in der Regel antworten wir innerhalb von 24 Stunden.

Der Verkäufer stellt sich vor

Hallo und danke, dass Sie meine Seite besuchen. Ich beschäftige mich hauptsächlich mit japanischen Antiquitäten, aber auch mit westlichen Antiquitäten, Kunstwerken und gebrauchten Gegenständen, die in Japan geschätzt wurden. Ich bin in einer Familie von Historikern aufgewachsen – mein Großvater war Historiker und mein Vater Archäologe – und war schon immer fasziniert von den Epochen und Geschichten, die diese historischen Objekte und Kunstwerke in sich tragen. Meine Angebote umfassen Sammlungen aus Japan und dem Westen, Stücke, die den Test der Zeit bestanden haben und über die Jahrhunderte hinweg beliebt geblieben sind. Mit diesen seltenen Schätzen möchte ich die Freude des Besitzes und Entdeckens mit Ihnen teilen. Als Profi strebe ich nach ehrlichen und aufrichtigen Transaktionen, um die Kundenzufriedenheit sicherzustellen, wobei ich immer meine Erfahrung und mein Auge für Qualität nutze. Ich bin fest davon überzeugt, dass man Käufer nicht enttäuschen darf. Daher beschreibe ich die Artikel so genau und ausführlich wie möglich und lege dabei größten Wert auf eine sichere und sorgfältige Verpackung. Wenn Sie Fragen oder Bedenken haben, können Sie sich jederzeit an mich wenden. Es wäre mir eine Freude, Ihr Sammelerlebnis zu bereichern. Vielen Dank für Ihr Interesse und ich freue mich auf die Geschäftsbeziehung mit Ihnen.
Übersetzt mit Google Übersetzer

Details

Dynastischer Stil/Epoche
Reiwa-Zeit (2019-heute)
Anzahl der Artikel
1
Künstler
Tetsuhiko Ishijima
Herkunftsland
Japan
Material
Porzellan
Height
18,5 cm
Width
8 cm
Titel des Kunstwerks
Tetsuhiko Ishijima – Sculptural Mashiko-yaki Vase with White Flowing Glaze – Japanese Studio Pottery
Condition
exzellenter Zustand
Authentizität
Original/offiziell
JapanVerifiziert
2264
Verkaufte Objekte
99,65 %
Privattop

Ähnliche Objekte

Für Sie aus der Kategorie

Japanische Kunst