Mittelalter, Epoche der Kreuzritter Eisen Guisarme Stangenwaffe - 28 cm (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
GUISARME:
Waffenart: Stangenwaffe
Bezeichnungen: Gesa, Gisarme, Gysarme, Jasarme
Verwendung: Waffe
Entstehungszeit: 12. Jahrhundert
Einsatzzeit: ca. 14 – 15. Jh.
Ursprungsregion/
Urheber: England
Verbreitung: Europa
Gesamtlänge: damals mit Hölzernen Schaft ca. 250 cm
Jetzt der Eisenteil 28 cm Länge
Griffstück: damals aus Holz
Besonderheiten: Klinge in Form eines Knipp oder Hippe
Eine Guisarme (auch Gesa, Gisarme, Gysarme, Jasarme) war eine in Europa gebräuchliche Stangenwaffe, die aus dem bäuerlichen Werkzeug der Sense oder Hippe hervorging.
Geschichte
Die Guisarme wurde aus der Sense entwickelt. In vielen älteren Fachbüchern wird sie den Glefen, den Partisanen oder der Streitaxt zugeordnet, gehört aber zu den Kriegs- oder Sturmsensen.[1][2] Die ersten Exemplare der Guisarme werden bereits im 12. Jahrhundert in England beschrieben. Sie war im Mittelalter eine beliebte und verbreitete Waffe, wohl auch, weil sie einfach und billig herzustellen war.
Jedoch für einen Ritter in Rüstung eine tödliche Waffe war. Mal eingehängt in den Panzerplatten viel der gepanzerte wie ein Käfer vom Pferd, der Rest erledigte die gekrümmte Klinge.
Beschreibung
Die Guisarme besteht aus einer mehr oder weniger langen oder breiten Sensenklinge, die am Rücken verstärkt ist. Bei den meisten Versionen ist auf dem Klingenrücken eine weitere, schmale und spitze Klinge angebracht. Diese Klinge ist kurz und leicht nach oben gebogen oder lang und gerade. Bei anderen Ausführungen ist noch eine kleinere Stoßklinge an der Spitze des Sensenblattes angebracht. Bei manchen Versionen gleicht die Klinge nicht einem Sensenblatt, sondern eher der Klinge einer Hippe. Es gibt Guisarmen aus England, Deutschland, Italien und Frankreich.[3]
Literatur
Wendelin Boeheim: Handbuch der Waffenkunde. Das Waffenwesen in seiner historischen Entwickelung vom Beginn des Mittelalters bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. E. A. Seemann, Leipzig 1890, ISBN 3-8262-0212-0 (Textarchiv – Internet Archive – Erstauflage bis 2016 mehrfach nachgedruckt).
David Nicolle: Arms and Armour of the Crusading Era, 1050-1350. Verlag Kraus International Publications, 1988, ISBN 978-0-527-67128-0.
George Cameron Stone, Donald J. LaRocca: A Glossary of the Construction, Decoration and Use of Arms and Armor: in All Countries and in All Times. Verlag Courier Dover Publications, 1999, ISBN 978-0-486-40726-5 (Reprint).
Edwin Tunis: Weapons: A Pictorial History. Verlag JHU Press, 1999, Ausgabe Neuauflage, ISBN 978-0-8018-6229-8, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche.
Einzelnachweise
George Cameron Stone, Donald J. LaRocca: A Glossary of the Construction, Decoration and Use of Arms and Armor: in All Countries and in All Times. Courier Dover Publications, 1999, ISBN 978-0-486-40726-5 (Reprint), S. 255.
Wendelin Boeheim: Handbuch der Waffenkunde. Das Waffenwesen in seiner historischen Entwickelung vom Beginn des Mittelalters bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. E. A. Seemann, Leipzig 1890, ISBN 3-8262-0212-0, S. 353 (Textarchiv – Internet Archive – Erstauflage bis 2016 mehrfach nachgedruckt).
Eugène Viollet-le-Duc: Guisarme. In: Dictionnaire raisonné du mobilier français de l’époque carlovingienne à la renaissance. 1874, S. 492 ff. (französisch)
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Dieses Exponat kommt aus der Sammlung und Antikhandel Ludwig in Deutschland, Rechnung wurde Catawiki vorgelegt.
Versand erfolgt in einem versicherten Paket der österreichischen Post.
GUISARME:
Waffenart: Stangenwaffe
Bezeichnungen: Gesa, Gisarme, Gysarme, Jasarme
Verwendung: Waffe
Entstehungszeit: 12. Jahrhundert
Einsatzzeit: ca. 14 – 15. Jh.
Ursprungsregion/
Urheber: England
Verbreitung: Europa
Gesamtlänge: damals mit Hölzernen Schaft ca. 250 cm
Jetzt der Eisenteil 28 cm Länge
Griffstück: damals aus Holz
Besonderheiten: Klinge in Form eines Knipp oder Hippe
Eine Guisarme (auch Gesa, Gisarme, Gysarme, Jasarme) war eine in Europa gebräuchliche Stangenwaffe, die aus dem bäuerlichen Werkzeug der Sense oder Hippe hervorging.
Geschichte
Die Guisarme wurde aus der Sense entwickelt. In vielen älteren Fachbüchern wird sie den Glefen, den Partisanen oder der Streitaxt zugeordnet, gehört aber zu den Kriegs- oder Sturmsensen.[1][2] Die ersten Exemplare der Guisarme werden bereits im 12. Jahrhundert in England beschrieben. Sie war im Mittelalter eine beliebte und verbreitete Waffe, wohl auch, weil sie einfach und billig herzustellen war.
Jedoch für einen Ritter in Rüstung eine tödliche Waffe war. Mal eingehängt in den Panzerplatten viel der gepanzerte wie ein Käfer vom Pferd, der Rest erledigte die gekrümmte Klinge.
Beschreibung
Die Guisarme besteht aus einer mehr oder weniger langen oder breiten Sensenklinge, die am Rücken verstärkt ist. Bei den meisten Versionen ist auf dem Klingenrücken eine weitere, schmale und spitze Klinge angebracht. Diese Klinge ist kurz und leicht nach oben gebogen oder lang und gerade. Bei anderen Ausführungen ist noch eine kleinere Stoßklinge an der Spitze des Sensenblattes angebracht. Bei manchen Versionen gleicht die Klinge nicht einem Sensenblatt, sondern eher der Klinge einer Hippe. Es gibt Guisarmen aus England, Deutschland, Italien und Frankreich.[3]
Literatur
Wendelin Boeheim: Handbuch der Waffenkunde. Das Waffenwesen in seiner historischen Entwickelung vom Beginn des Mittelalters bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. E. A. Seemann, Leipzig 1890, ISBN 3-8262-0212-0 (Textarchiv – Internet Archive – Erstauflage bis 2016 mehrfach nachgedruckt).
David Nicolle: Arms and Armour of the Crusading Era, 1050-1350. Verlag Kraus International Publications, 1988, ISBN 978-0-527-67128-0.
George Cameron Stone, Donald J. LaRocca: A Glossary of the Construction, Decoration and Use of Arms and Armor: in All Countries and in All Times. Verlag Courier Dover Publications, 1999, ISBN 978-0-486-40726-5 (Reprint).
Edwin Tunis: Weapons: A Pictorial History. Verlag JHU Press, 1999, Ausgabe Neuauflage, ISBN 978-0-8018-6229-8, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche.
Einzelnachweise
George Cameron Stone, Donald J. LaRocca: A Glossary of the Construction, Decoration and Use of Arms and Armor: in All Countries and in All Times. Courier Dover Publications, 1999, ISBN 978-0-486-40726-5 (Reprint), S. 255.
Wendelin Boeheim: Handbuch der Waffenkunde. Das Waffenwesen in seiner historischen Entwickelung vom Beginn des Mittelalters bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. E. A. Seemann, Leipzig 1890, ISBN 3-8262-0212-0, S. 353 (Textarchiv – Internet Archive – Erstauflage bis 2016 mehrfach nachgedruckt).
Eugène Viollet-le-Duc: Guisarme. In: Dictionnaire raisonné du mobilier français de l’époque carlovingienne à la renaissance. 1874, S. 492 ff. (französisch)
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Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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