Reliquiar - Messing, Glas, Textil - 1850-1900 - Heiliges Kreuz Jesu Christi - Lignum crucis






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Relikario Ostensorium de sobremesa – Lignum Crucis
Herkunft: Italien
Epoche: Zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, ca. 1850–1900
Material: Gold- und Silberelemente, Metallfiligran, Glas, Gewebe, dekorative Applikationen und Siegel
Typologie: Relikario ostensorio / Relikario der Wahren Kreuzes
Reliquie: Lignum Crucis
Maße: Ca. 21 x 12 x 5 cm
Zustand: Allgemein guter Zustand entsprechend dem Alter, mit Patina und Oxidationen, wie sie der Zeitlauf mit sich bringt.
Eleganter Relikario Ostensorio aus dem 19. Jahrhundert, gefertigt aus Metall mit einer kunstvollen Verzierung aus Filigranarbeit und Locharbeiten, bestimmt zum Unterbringen und Ausstellen einer Reliquie des Lignum Crucis, der traditionellen Bezeichnung für die verehrten Fragmente der Heiligen Kreuzes Christi.
Die Figur präsentiert eine moldierte Rundbasis, von der sich ein stilisierter Schaft erhebt, der den oberen Ostensorium trägt. Dieser übernimmt eine kreuzförmige Komposition von großer ornamentaler Fülle, bestehend aus Voluten, vegetabilen Motiven, Radialelementen und feinen Filigranarbeiten, und verbindet goldene mit silbernen Tönen.
Im Zentrum befindet sich eine kleine Kreuzreliquiar, unter Glas geschützt und auf einem rotpigmentierten Gewebe mit floralem Muster platziert. Darin sind kleine Fragmente entlang der Arme des Kreuzes angeordnet, entsprechend der traditionellen Präsentation der Reliquien des Lignum Crucis. Vier rote runde Applikationen rahmen den zentralen Behälter ein und betonen ihn.
Besonders interessant ist der zerlegbare Aufbau des Ensembles. Der Medaillon‑Relikarium kann aus dem Ostensorium herausgenommen werden, sodass man seine Rückseite betrachten kann, auf der ein Verschlusskordel und ein rotes Siegel vorhanden sind. Dieses Verschlusssystem diente dazu, sicherzustellen, dass der Behälter nach der Platzierung der Reliquie nicht geöffnet oder manipuliert worden ist, und stellt ein besonderes Merkmal der Stücke dar.
Aufgrund seiner formalen Merkmale, der Filigranarbeit, der historizierenden Ornamentik und der Gestaltung von Fuß und Ostensorium lässt sich eine grobe Datierung in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, ca. 1850–1900, geben.
Ein Stück von deutlich devotionalem Charakter, das die religiöse Funktion des Relikariums mit bemerkenswerter Metallkunst verbindet und zudem seinen zentralen Behälter und das Siegel beibehält.
Datierung: Ca. 1850–1900.
Relikario Ostensorium de sobremesa – Lignum Crucis
Herkunft: Italien
Epoche: Zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, ca. 1850–1900
Material: Gold- und Silberelemente, Metallfiligran, Glas, Gewebe, dekorative Applikationen und Siegel
Typologie: Relikario ostensorio / Relikario der Wahren Kreuzes
Reliquie: Lignum Crucis
Maße: Ca. 21 x 12 x 5 cm
Zustand: Allgemein guter Zustand entsprechend dem Alter, mit Patina und Oxidationen, wie sie der Zeitlauf mit sich bringt.
Eleganter Relikario Ostensorio aus dem 19. Jahrhundert, gefertigt aus Metall mit einer kunstvollen Verzierung aus Filigranarbeit und Locharbeiten, bestimmt zum Unterbringen und Ausstellen einer Reliquie des Lignum Crucis, der traditionellen Bezeichnung für die verehrten Fragmente der Heiligen Kreuzes Christi.
Die Figur präsentiert eine moldierte Rundbasis, von der sich ein stilisierter Schaft erhebt, der den oberen Ostensorium trägt. Dieser übernimmt eine kreuzförmige Komposition von großer ornamentaler Fülle, bestehend aus Voluten, vegetabilen Motiven, Radialelementen und feinen Filigranarbeiten, und verbindet goldene mit silbernen Tönen.
Im Zentrum befindet sich eine kleine Kreuzreliquiar, unter Glas geschützt und auf einem rotpigmentierten Gewebe mit floralem Muster platziert. Darin sind kleine Fragmente entlang der Arme des Kreuzes angeordnet, entsprechend der traditionellen Präsentation der Reliquien des Lignum Crucis. Vier rote runde Applikationen rahmen den zentralen Behälter ein und betonen ihn.
Besonders interessant ist der zerlegbare Aufbau des Ensembles. Der Medaillon‑Relikarium kann aus dem Ostensorium herausgenommen werden, sodass man seine Rückseite betrachten kann, auf der ein Verschlusskordel und ein rotes Siegel vorhanden sind. Dieses Verschlusssystem diente dazu, sicherzustellen, dass der Behälter nach der Platzierung der Reliquie nicht geöffnet oder manipuliert worden ist, und stellt ein besonderes Merkmal der Stücke dar.
Aufgrund seiner formalen Merkmale, der Filigranarbeit, der historizierenden Ornamentik und der Gestaltung von Fuß und Ostensorium lässt sich eine grobe Datierung in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, ca. 1850–1900, geben.
Ein Stück von deutlich devotionalem Charakter, das die religiöse Funktion des Relikariums mit bemerkenswerter Metallkunst verbindet und zudem seinen zentralen Behälter und das Siegel beibehält.
Datierung: Ca. 1850–1900.
