Mörser und Stößel - Spanien • patiniertes Bronze-Ensemble • gekröntes Gesichtsmedaillon • 17. Jahrhundert - Bronze





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Bronzen Mörser mit Stößel aus Spanien, in gutem Zustand mit leichten Alterungsspuren, geschätzt 20. Jahrhundert; Maße: Höhe 8 cm, Durchmesser 11,5 cm, Stößel 15 cm lang.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Mediterranean-Iberian, vermutlich Spanien • Bronzene Mörserpestle mit Stößel • Kronenförmiges Gesichtsmedaillon • 17. Jahrhundert
Der bronzene Mörser klingt buchstäblich wie eine Glocke, was belegt, dass dieses Alter vorliegt.
Dieser bronzene Mörser mit Stößel wiegt zusammen 1125 Gramm, mit dem Mörser nur 11,5 cm Durchmesser: eine dichte, dickwandige Gießqualität. Auf dem Bauch befindet sich ein gegossenes Gesichtsmedaillon mit einer schematischen Kronenspitze, flankiert von aufgerolltem Akanthus-Rankwerk — ein Dekorationstyp, der im Fachhandel als Maskaron bezeichnet wird und auf die apotropäische Tradition zurückgeht, Gegenstände vor Unheil zu bewahren. Die Unterseite ist bei der Inspektion unauffällig: kein Gießerstempel, keine Inschrift, kein Jahreszahl. (Ich bin mir nicht sicher, ob der Stößel original zum Mörser gehört).
Für dieses Objekt ist auch ein Jetzt-kaufen-Preis festgelegt, für denjenigen, der es sofort erwerben möchte, ohne abzuwarten.
Innenleben und Präsenz:
Das warme Bronzetonbraun und das figürliche Maskaron passen zu einem mediterranen oder eklektischen Interieur, ebenso wie zu einem Landhaus- oder Vintage-Eckbereich, in dem altes Gebrauchsgerät als Skulptur eingesetzt wird. Auf einem Regal oder Sideboard fängt das Licht die Reliefe des Krons und Rankwerks ein, wodurch das Gesicht abends stärker hervortritt als tagsüber.
Objektbeschreibung:
Flachbauchiger Bronzen-Mörser auf einer flachen Standring, tailliertes Profil, breiter umgestülpter Rand, mit seitlich einem flachen, ovalen Ohrgriff. Auf der Vorderseite ein gegossenes ovales Gesichtsmedaillon: ein frontales Menschengesicht mit schematischer Kronenspitze, flankiert von aufgerolltem Akanthus-Rankwerk. Die Rückseite zeigt ebenfalls Relieffdekor, nicht recht fotografiert, daher ungeprüft, ob dasselbe Medaillon vorhanden ist. Die Oberfläche zeigt die körnige Beschaffenheit von Sandguss. Der Stößel ist balusterförmig gedreht mit geränderten Übergängen und kugelförmigen Enden; seine hellere Patina wirft Vorbehalte über die ursprüngliche Zusammengehörigkeit des Paares auf. Die Unterseite ist flach, mit Gebrauchsspuren und ohne Gießerstempel, Inschrift oder Jahreszahl.
Spezifikationen:
Material: Bronze, hochwertige Legierung (visuell bestimmt, bestätigt mit Magnet- und Klangtest)
Abmessungen: Mörser Höhe 8 x Breite 11,5 x Tiefe 11 cm, Stößel Länge 15 x Ø 2 cm
Gewicht: 1125 Gramm insgesamt
Provenienz:
Private Sammlung, Westeuropa.
Zustand:
Mörser und Stößel zeigen eine gleichmäßig gewachsene Patina: dunkler in den Tiefen des Reliefs, heller an den höchsten Punkten, kennzeichnend für authentische, ungeputzte Bronzepatina. Auf den Abbildungen sind keine Brüche, Risse oder Restaurierungen erkennbar; ein Klangtest durch den Eigentümer bestätigte dies mit einem klaren, lang anhaltenden Ton ohne dumpfes Geräusch. Ein Handgriffende und die Unterseite zeigen oberflächliche Gebrauchsspuren, üblich bei einem Objekt, das tatsächlich in Gebrauch war. Das mindert jedoch nichts an dem dekorativen Wert dieses besonderen Kunstwerks; es trägt außerdem zum Charakter bei. Keine Restaurierung bei Inspektion bei Tageslicht erkennbar, kein UV-Scan verfügbar. Das Objekt wird als dekoratives Kunstobjekt angeboten.
Versand:
Das Objekt wird äußerst professionell und mit größter Sorgfalt verpackt in doppelte Kartonboxen mit hochwertigem Dämmmaterial, um einen sicheren Versand zu gewährleisten. Wir versenden immer mit einem besonders sicheren Track-and-Trace-Service. Prüfen Sie unbedingt das Feedback früherer zufriedener Käufer.
Referenzen und Quellen:
Kronenförmige Gesichtsmedaillons mit flankierendem Rankwerk an flachen Ohrgriffen bilden einen wiederkehrenden Dekorationstyp bei spanischen Almirez-Mörsern, von sechzehnten bis achtzehnten Jahrhundert, oft kombiniert mit vertikalen Rippen. Italienische Mörser aus derselben Epoche, insbesondere aus dem Veneto, zeigen ein verwandtes, aber nicht identisches Repertoire: Satyrmasken als Griff oder eine Kartusche mit Wappenschild unter geflügelten Putten. Die Herkunft wird daher vorsichtig auf Spanien festgelegt, ohne Italien auszuschließen.
Nordwesteuropäische Mörser weichen in der Dekoration deutlich ab: datierte Exemplare aus Antwerpen und Deventer und englische Stücke mit einem gekrönten Tudor-Rose tragen einen Textband mit Jahreszahl und gekrönten Emblemen wie Rose, Distel oder Lilie, keinen gekrönten Menschengesicht — was eine niederländische, flämische oder englische Herkunft für dieses Motiv unwahrscheinlich macht.
Eine dokumentierte Datierung ist nicht möglich: Keine Inschrift, Jahreszahl oder Gießerzeichen gefunden. Stilistisch wird der Mörser in das siebzehnte Jahrhundert eingeordnet, ca. 1600–1700: das Rankwerk ist üppiges Barocklaubwerk statt zurückhaltendes Renaissance-Sparwerk, das Fehlen von Rippen deutet auf eine schlichtere Sorte als die üppigsten Prunkstücke hin, und der formatsnahe Vergleichsgegenstand ist ebenfalls im frühen siebzehnten Jahrhundert datiert.
Sie können mir oben folgen, indem Sie meine Seite als Lesezeichen speichern und neben 'DECADERS Gallery' folgen (Herz) anklicken.
Der Verkäufer stellt sich vor
Mediterranean-Iberian, vermutlich Spanien • Bronzene Mörserpestle mit Stößel • Kronenförmiges Gesichtsmedaillon • 17. Jahrhundert
Der bronzene Mörser klingt buchstäblich wie eine Glocke, was belegt, dass dieses Alter vorliegt.
Dieser bronzene Mörser mit Stößel wiegt zusammen 1125 Gramm, mit dem Mörser nur 11,5 cm Durchmesser: eine dichte, dickwandige Gießqualität. Auf dem Bauch befindet sich ein gegossenes Gesichtsmedaillon mit einer schematischen Kronenspitze, flankiert von aufgerolltem Akanthus-Rankwerk — ein Dekorationstyp, der im Fachhandel als Maskaron bezeichnet wird und auf die apotropäische Tradition zurückgeht, Gegenstände vor Unheil zu bewahren. Die Unterseite ist bei der Inspektion unauffällig: kein Gießerstempel, keine Inschrift, kein Jahreszahl. (Ich bin mir nicht sicher, ob der Stößel original zum Mörser gehört).
Für dieses Objekt ist auch ein Jetzt-kaufen-Preis festgelegt, für denjenigen, der es sofort erwerben möchte, ohne abzuwarten.
Innenleben und Präsenz:
Das warme Bronzetonbraun und das figürliche Maskaron passen zu einem mediterranen oder eklektischen Interieur, ebenso wie zu einem Landhaus- oder Vintage-Eckbereich, in dem altes Gebrauchsgerät als Skulptur eingesetzt wird. Auf einem Regal oder Sideboard fängt das Licht die Reliefe des Krons und Rankwerks ein, wodurch das Gesicht abends stärker hervortritt als tagsüber.
Objektbeschreibung:
Flachbauchiger Bronzen-Mörser auf einer flachen Standring, tailliertes Profil, breiter umgestülpter Rand, mit seitlich einem flachen, ovalen Ohrgriff. Auf der Vorderseite ein gegossenes ovales Gesichtsmedaillon: ein frontales Menschengesicht mit schematischer Kronenspitze, flankiert von aufgerolltem Akanthus-Rankwerk. Die Rückseite zeigt ebenfalls Relieffdekor, nicht recht fotografiert, daher ungeprüft, ob dasselbe Medaillon vorhanden ist. Die Oberfläche zeigt die körnige Beschaffenheit von Sandguss. Der Stößel ist balusterförmig gedreht mit geränderten Übergängen und kugelförmigen Enden; seine hellere Patina wirft Vorbehalte über die ursprüngliche Zusammengehörigkeit des Paares auf. Die Unterseite ist flach, mit Gebrauchsspuren und ohne Gießerstempel, Inschrift oder Jahreszahl.
Spezifikationen:
Material: Bronze, hochwertige Legierung (visuell bestimmt, bestätigt mit Magnet- und Klangtest)
Abmessungen: Mörser Höhe 8 x Breite 11,5 x Tiefe 11 cm, Stößel Länge 15 x Ø 2 cm
Gewicht: 1125 Gramm insgesamt
Provenienz:
Private Sammlung, Westeuropa.
Zustand:
Mörser und Stößel zeigen eine gleichmäßig gewachsene Patina: dunkler in den Tiefen des Reliefs, heller an den höchsten Punkten, kennzeichnend für authentische, ungeputzte Bronzepatina. Auf den Abbildungen sind keine Brüche, Risse oder Restaurierungen erkennbar; ein Klangtest durch den Eigentümer bestätigte dies mit einem klaren, lang anhaltenden Ton ohne dumpfes Geräusch. Ein Handgriffende und die Unterseite zeigen oberflächliche Gebrauchsspuren, üblich bei einem Objekt, das tatsächlich in Gebrauch war. Das mindert jedoch nichts an dem dekorativen Wert dieses besonderen Kunstwerks; es trägt außerdem zum Charakter bei. Keine Restaurierung bei Inspektion bei Tageslicht erkennbar, kein UV-Scan verfügbar. Das Objekt wird als dekoratives Kunstobjekt angeboten.
Versand:
Das Objekt wird äußerst professionell und mit größter Sorgfalt verpackt in doppelte Kartonboxen mit hochwertigem Dämmmaterial, um einen sicheren Versand zu gewährleisten. Wir versenden immer mit einem besonders sicheren Track-and-Trace-Service. Prüfen Sie unbedingt das Feedback früherer zufriedener Käufer.
Referenzen und Quellen:
Kronenförmige Gesichtsmedaillons mit flankierendem Rankwerk an flachen Ohrgriffen bilden einen wiederkehrenden Dekorationstyp bei spanischen Almirez-Mörsern, von sechzehnten bis achtzehnten Jahrhundert, oft kombiniert mit vertikalen Rippen. Italienische Mörser aus derselben Epoche, insbesondere aus dem Veneto, zeigen ein verwandtes, aber nicht identisches Repertoire: Satyrmasken als Griff oder eine Kartusche mit Wappenschild unter geflügelten Putten. Die Herkunft wird daher vorsichtig auf Spanien festgelegt, ohne Italien auszuschließen.
Nordwesteuropäische Mörser weichen in der Dekoration deutlich ab: datierte Exemplare aus Antwerpen und Deventer und englische Stücke mit einem gekrönten Tudor-Rose tragen einen Textband mit Jahreszahl und gekrönten Emblemen wie Rose, Distel oder Lilie, keinen gekrönten Menschengesicht — was eine niederländische, flämische oder englische Herkunft für dieses Motiv unwahrscheinlich macht.
Eine dokumentierte Datierung ist nicht möglich: Keine Inschrift, Jahreszahl oder Gießerzeichen gefunden. Stilistisch wird der Mörser in das siebzehnte Jahrhundert eingeordnet, ca. 1600–1700: das Rankwerk ist üppiges Barocklaubwerk statt zurückhaltendes Renaissance-Sparwerk, das Fehlen von Rippen deutet auf eine schlichtere Sorte als die üppigsten Prunkstücke hin, und der formatsnahe Vergleichsgegenstand ist ebenfalls im frühen siebzehnten Jahrhundert datiert.
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